1. Einleitung
Büchners Lenz ist ein erstaunliches Werk, da es in einer Zeit noch vor Freuds Theorien über die Psyche eines Menschen entstand und doch sehr genau und tiefgründig über die Gefühle eines geisteskranken Mannes erzählt. Der Inhalt der Novelle hat grundsätzlich keinen direkten Bezug auf Büchner, er lernte durch Zufall August Stoeber kennen, der ihm dann seine Bearbeitung von Johann Oberlins Bericht gab. Stoeber nahm als Grundlage Johann Oberlins Bericht über Lenz` Aufenthalt in Waldersbach. Die Bearbeitung, die Büchner als eigentliche Vorlage diente, ist heute leider nach wie vor unbekannt. Es existiert nur noch eine weiter Überarbeitung Stoebers,Der Dichter Lenz, im Steintale` Eine weitere Grundlage war auch Goethes Autobiographie, die einige Stellen über Lenz` beinhaltete. Das Werk entstand ursprünglich im Frühjahr 1835. Büchner schrieb in dieser Zeit oft an Gutzkow über sein Vorhaben diese Novelle zu schreiben. Eigentlich wollte Büchner diese Arbeit für die ,Deutsche Revue` schreiben, diese wurde im Dezember 1835 verboten und es könnte angenommen werden, dass dies der Grund sei, warum Büchner das Werk nie zu Ende brachte. Es handelt sich beim Text nur um eine Skizze, ein fortgeschrittenes Entwurfstadium vielleicht. Die Erstausgabe erschien von Karl Gutzkow, der als Vorlage eine Abschrift seiner Frau Minna Jeaglé nahm. Sie kam 1839 als ,Eine Reliquie von Georg Büchner` heraus. Büchners Bruder veröffentlichte den Text 1850 in den ,Nachgelassenen Schriften` noch einmal, aber es stellte sich später heraus, dass dies weder die Abschrift Minna Jaeglé, noch das Originaldokument war, sondern lediglich wieder die Fassung von Karl Gutzkow. Nun liegt uns also ein Fragment Büchners vor, das von verschiedenen Leute abgeschrieben wurde. Trotzdem gilt dieser Text als einer der wichtigsten der Deutschte Literatur. Warum ist fraglich, vielleicht weil er uns eine sehr genaue und mitfühlbare Beschreibung eines geisteskranken Menschen liefert. Mit diesem Text kann der Vorgang im Hirn eines psychisch gestörten Menschen ein wenig besser verstanden werden. Der Text gibt uns keine Vorgeschichte, wir werden einfach damit konfrontiert. Auch kenne wir keine genaueren Details über Lenz. Einzig Friederike, die am Rand bemerkt wird, alles andere bleibt unbekannt. Eine eigentliche Steigerung in der Handlug ist auch nicht vorhanden, einzig Lenz` Zustand verschlechtert sich. Aber im Grunde sind es wahrscheinlich genau diese Sachen, die diese Novelle so besonders machen.
2. Büchner und seine Zeit
Carl Georg Büchner wird am 17. Oktober 1813 als Sohn eines Arztes in Goddelau (Hessen) geboren. Sein Vater ist Dr. Ernst Karl Büchner und seine Mutter Caroline Büchner, geborene Reuss. Er hatte fünf Geschwister. 1816 zieht seine Familie wegen der Versetzung seines Vaters nach Darmstadt um. Seine Mutter erteilt ihm Privatunterricht für die Elementarschule, doch später geht er auf in eine Privatschule. Büchner hält während seiner Schulzeit immer wieder Reden und Vorträge in Lateinischer und Deutscher Sprache. 1825 tritt er ins humanistische Gymnasium zu Darmstadt ein. Er schreibt während seiner Schulzeit auf dem Gymnasium Gedichte und hält weiterhin Reden. Nach dem Abschluss auf dem Gymnasium 1831 interessiert sich Büchner für ein Medizinstudium in Strassburg. Er zieht nach Strassburg zu Pfarrer Johann Jakob Jaeglé mit dessen Tochter Luise Wilhelmine ,Minna` er sich verlobt. Im November dieses Jahres, nachdem er erfolgreich für das Medizinstudium aufgenommen wurde, schliesst er sich dem Kreis um die Theologen/Dichter August und Adolf Stoeber und der Studentenverbindung ,Eugenia` an. Büchner beginnt sich für die politische Situation in Deutschland zu interessieren und hält wiederum darüber Reden in seiner Studentenverbindung. Er schreibt in dieser Zeit immer wieder Briefe an seine Eltern und versichert ihnen, dass er sich nicht in ,revolutionäre Kinderstreiche` einlassen werde, es aber dennoch für Nötig halte, eine gewaltsame Lösung für die aufkommenden sozialen und politischen Probleme in Deutschland zu brauchen. Im August 1833 kehrt Büchner zurück nach Darmstadt um dort sein Studium gemäss den hessischen Gesetzten abzuschliessen. Er wird in Giessen als Medizinstudent erneut aufgenommen bis im November an einer Hirnhautentzündung erkrankt und somit das Studium unterbricht. Im Januar 1834 nimmt er das Studium erneut auf. Anfang dieses Jahres tritt Georg Büchner in Giessen der ,Gesellschaft für Menschenrechte` bei. Im April eröffnet Büchner eine Sektion der ,Gesellschaft für Menschenrechte` in Darmstadt. Im Mai schreibt er den Entwurf des ,Hessischen Landboten`, welchen sie dann als Flugschrift drucken lassen. Die Männer, unter anderem Karl Minnigerode, welche die Flugblätter unter die Leute bringen wollen, werden aber verhaftet und die Flugschriften konfisziert. Büchner findet zu Hause seinen versiegelten Schrank und die durchsuchten Papiere vor. Er verteilt aber weiterhin die nicht konfiszierten Flugblätter des ,Hessischen Landboten`. In dieser Zeit besucht er immer wieder Minna in Strassburg, oder sie ihn in Darmstadt. Später in diesem Jahr versucht Büchner Minnigerode aus dem Gefängnis zu befreien, dieser Versuch scheitert aber. Januar 1835 beginnt Büchner ,Dantons Tod` zu schreiben. Er schickt eine vollendetes Exemplar nach Frankfurt am Main, bekommt aber von dort nur eine Vorladung vors Gericht, anstatt der erwarteten Druckzusage, daraufhin flieht er
von Darmstadt nach Frankreich. Im Frühjahr wird eine gekürzte Fassung von ,Dantons Tod` in der Frankfurter Tageszeitung gedruckt. Im Mai plant er erstmals die Erzählung ,Lenz`. ,Dantons Tod`, sowie zwei Übersetzungen von Viktor Hugo, werden 1835 im Sauerländer Verlag herausgegeben. Büchner beginnt sich nun für philosophische und naturwissenschaftliche Themen zu interessieren. Die Novelle ,Lenz` wird auch noch in diesem Jahr vollendet. 1836 schreibt Büchner ,Leonce und Lena` sowie ,Woyzek`. Mit ,Leonce und Lena` nimmt er an einem Preisausschreiben des Cotta-Verlages teil. Später in diesem Jahr hält er, auf Grund seiner Untersuchungen über das Nervensystem, an der Zürcher Universität einen Vortrag und wird dann zum Dr. phil. promoviert. In diesem Jahr zieht er nach Zürich um und wird dort offiziell, nach einem weiteren Probevortrag, in die Fakultät aufgenommen. 1837 plant Büchner seine drei Werke ,Woyzek`, Leonce und Lena` und das verschollene ,Pietro Aretino` zu veröffentlichen. Im Februar erkrankt er plötzlich und der Arzt stellt Typhusinfektion fest. Kurz vor seinem Tod trifft seine Frau Minna Jeaglé noch in Zürich ein. Am 19. Februar 1937 stirbt Georg Büchner im Alter von 24 Jahren. Er wird auf dem Zürcher Friedhof am Zeltberg begraben.
Zu Georg Büchners Zeit fanden einige historisch wichtige Ereignisse statt. Unter anderem ereigneten sich von 1812-1815 die Befreiungskriege, worauf dann die Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress stattfand. 1819 wurden die Karlsbader Beschlüsse festgelegt: Aufhebung der Pressefreiheit und die Zensur. 1830 war die Julirevolution in Paris. Zwischen 1809 und 1848 war Fürst Metternich österreichischer Aussenminister und später dann Staatskanzler. 1825-1848 war Ludwig I. König von Bayern.
3. Der historische Lenz
Der historische Lenz heisst mit vollem Namen Jakob Michael Reinhold Lenz. Lenz wird am 12. Januar 1751 in Sesswegen, Livland als evangelischer Pfarrerssohn geboren. Sein Vater verbat ihm alles, was ihm Spass mache: Theater, Poesie. Lenz` Mutter war wahrscheinlich Alkoholikerin. Ab 1759 besuchte er die Stadtschule Dorpat. 1768 begann er in Königsberg Theologie zu studieren, was er aber 1771 wieder aufgab. 1770 begann er mit seinen ersten literarischen Werken. 1771 ging er nach Strassburg, wo er Goethe, Jung-Stilling und Salzmann kennenlernte. 1772 schrieb er sein Lustspiel ,Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung`. Nach Goethes Abreise von Strassburg warb Lenz vergeblich um die Hand von Friederike Brion. Er hatte noch weitere unerwiderte Lieben zu Cornelia Schlosser, Goethes Schwester und zu Henriette von Waldner. Zu dieser Zeit entstanden weitere Werke von ihm. 1776 kam Lenz nach Weimar, weil er hoffte dort durch Goethe eine feste Stellung
zu erlangen. Goethe suchte nach etwas geeignetem für ihn und schickte ihn in den Englisch Unterricht zu Charlotte von Stein. Diese kam nicht zurecht mit Lenz und schickte ihn bald darauf wieder zu Goethe zurück. In dieser Zeit begann die geistige Krankheit sich zu entwickeln. Goethe schreibt über ihn in einem Brief an Merck: ,,Lenz ist unter uns wie ein krankes Kind". Im Dezember 1776 musste Lenz wegen seiner ,Eselei`, einem nicht ganz überliefertem Vorfall, Weimar verlassen. Er ging anfangs in die Schweiz zu einem verwandtem von Goethe, wo er auch Gast bei Lavater und Kaufmann war. 1777 zeigten sich erste ernste Anzeichen einer geistigen Erkrankung. Er hatte in diesem Jahr in Zürich einen psychischen Anfall, von dem er sich nie mehr ganz erholte. Zur gleichen Zeit brach auch Goethe den Kontakt zu ihn ab. 1778 suchte Lenz den Pfarrer, Pädagogen, Sozialreformer und Philanthropen Johann Friedrich Oberlin in Waldersbach auf. Während seiner zeit in Waldersbach verschlimmerten sich seine psychische Krankheit immer mehr und es kam zu einigen Selbstmordversuchen. Oberlin hatte auch sonst vieles positives für das Dorf Waldersbach getan, aber für Lenz setzte er sich besonders ein. Oberlin verfasste einen Rechenschaftsbrief, der die Grundlage für Büchners Novelle bat. Er kümmerte sich viel um Lenz und versuchte ihm mit Gesprächen sowie mit seinem starken Glauben zu helfen. Lenz wurde von seinem Bruder zurück in die Heimat geholt und von dort aus geht er dann nach Riga und St. Petersburg und zum Schluss nach Moskau. In Moskau arbeitete er als Erzieher in einem Pensionat und auch als weiterhin als Schriftsteller und Übersetzter. In der Nacht vom 3. Zum 4. Juni 1792 stirbt Lenz und wird auf der Strasse gefunden.
Lenz gilt als typischer Vertreter der ,Geniezeit` oder ,Sturm - und Drang - Periode`.
Zusammen mit der Aufklärung setzt sich eine revolutionäre Jugendbewegung durch, deren Protest sich gegen die rationalistischen Gedanken der Aufklärung richtete. Das Mensch wird in dieser Zeit wieder mehr als Individuum gesehen und es wird mehr Betonung auf Liebe und Sexualität gesetzt. Auch für die Natur wird ein neues Gefühl entdeckt. Auch in politischer Richtung kamen neue Bedürfnisse an weniger Unterdrückung und sozialer Freiheit zum Vorschein.
Lenz` Krankheit bezeichnet man heute als ,manisch Depressiv`. Das bedeutet, wenn ein Mensch zwei krass gegensätzliche Verhaltensweisen aufweist. Auf der einen Seite ist die überschwengliche Freude und auf der anderen Seite die tiefen, melancholischen Depressionen. Er leidet unter melancholischen Wahnvorstellungen und Depressionen, sowie Selbstquälerei. Er versucht sich durch psychischen Schmerz seine Ängste auszutreiben. Zusätzlich leidet er an Schizophrenie, die damals als solche aber noch nicht bekannt ist.
4. Büchners Lenz
4.1 Inhalt
Die Geschichte handelt von dem geisteskranken Lenz, der den Pfarrer Oberlin in Waldbach besucht. Wir steigen in die Novelle ein, gerade als Lenz durch das Gebirge geht und einen seiner psychischen Anfälle erleidet. Er hat das Gefühl, er müsse die ganze Welt, das Alles, in sich aufnehmen. Aber er schafft es nicht und das macht ihm eine unermessliche Angst. In Waldbach angekommen sucht er das Haus des Pfarrer Oberlin, der ihn anfänglich für einen Handwerker hält. Lenz erklärt ihm aber, dass ein Freund ihn geschickt hätte. Oberlin kennt Lenz als Schriftsteller, dieser will aber wiederum nicht nach dem beurteilt werden. Er bekommt eine Unterkunft im Schulhaus, weil im Pfarrhaus kein Platz mehr für ihn ist. Allein in seinem Zimmer hat er wieder Angst, weil ihm das Licht und die lieben Leute fehlen. Er bekommt wieder einen Anfall und eilt hinaus auf die Strasse. Dort fügt er sich selbst verschiedene Verletzungen zu, dieser Schmerz lässt ihn wieder zu sich zurückkehren. Am nächsten Tag hat sich sein Zustand wieder normalisiert und er geht zusammen mit Oberlin reiten. Oberlin bedeutet sehr viel für Lenz, weil er eine Ruhe ausstrahlt, die Lenz sehr hilft. Des nachts bekommt Lenz immer seine Anfälle, aber er rettet sich nun vor ihnen, indem er sich in den Brunnen stürzt. Lenz beschäftigt sich sehr viel mit der Bibel. Dann äussert Lenz eines Tages den Wunsch zu predigen, und Oberlin erlaubt es ihm. Am darauffolgenden Sonntag predigt Lenz und er erzählt den Leuten von seinem Leiden. Er fühlt sich sehr wohl dabei seine Sorgen vor Gott loszuwerden. Wieder zurück zu Hause fühlt er sich wieder allein. Eine von Lenz` grossen Freuden ist es, wenn er sich selbst bemitleiden kann, was anscheinend nicht oft der Fall ist. Aber nach dieser Predigt überkommt ihn wieder einmal das Gefühlt von Mitleid mit sich selbst. In dieser Nacht träumt Lenz von seiner Mutter und am nächsten Morgen meint er, sie sei gestorben. Er teilt seinen Traum mit Oberlin.
Eines Tages kam Kaufmann in die Stadt, den Lenz gut kannte. Lenz findet seine Ankunft unangenehm, er hat Angst. Bei Tisch führen Oberlin, Lenz und Kaufmann ein tiefgründiges Gespräch über Gott, die Schöpfung, Literatur und Malerei und Lenz ist bei bester Verfassung. Zum Schluss sagt Kaufmann ihm dann, dass er ihn zurück in die Heimat bringen will, doch Lenz ist nicht bereit dazu. Er sagt, er fühlt sich hier in diesem Dorf bei Oberlin wohl und er möchte nicht zurück nach Hause zu seinem Vater. Kaufmann will das Dorf wieder verlassen, aber zusammen mit Oberlin. Er möchte Oberlin mit in die Schweiz nehmen, damit dieser dort Laveter kennenlernt. Lenz gefällt diese Idee nicht, weil Oberlins Anblick ihn immer beruhigt. Lenz hat Angst vor Oberlins Abreise. Nach dessen Abreise geht Lenz ins Gebirge und verliert
sich dort wieder einmal in seinen Gedanken. Er kommt an ein Haus, wo eine alte Frau singt. Neben ihr liegt eine junges Mädchen im Bett, es ist krank. Lenz übernachtet bei ihnen. Am nächsten Tag geht er wieder nach Waldbach. Dort erzählt er Mad. Oberlin erstmals von seiner Geliebten. Mad. Oberlins Anblick beruhigt ihn gleich wie Oberlins.
Lenz wartet auf ein Zeichen von Gott und bald darauf hört er, ein Kind in Fouday sei gestorben. Er bedeckt sein Gesicht mit Asche und stülpt einen Sack darüber. So geht er nach Fouday um das Kind aufzusuchen. Er findet es vor und der Tod, dieser leblose Körper, erschreckt ihn. Er wartet am Sterbebett des Kindes auf ein Zeichen Gottes, dass er das Kind wiederbelebe, aber es geschieht nichts, so rennt er wieder ins Gebirge. Es muss hysterisch lachen und es überkommt ihn der Atheismus. Er hat Wahnvorstellungen, wie immer bei seinen Anfällen. Bald darauf kommt Oberlin aus der Schweiz zurück, früher als erwartet. Oberlin will weiterhin, dass Lenz wieder nach Hause zu seinem Vater geht, aber Lenz möchte das nicht. Dann erzählt er auch Oberlin von seinem ,Frauenzimmer` und das sie vielleicht tot sei. In der Nacht schreit er den Namen der Frau: Friederike. Am nächsten Morgen ist Lenz gelangweilt, er hat Nichts. Daraufhin stürzt er sich am Nachmittag zum ersten mal aus dem Fenster. Der Schulmeister von Bellefosse kommt um auf Lenz aufzupassen, weil Oberlin jemanden besuchen muss. Lenz geht nach Fouday um das Grab des Kindes zu besuchen. Lenz` Zustand verschlechtert sich ständig. Oberlin gibt ihm nicht mehr die Ruhe, die er am Anfang ausgestrahlt hat und die Lenz so gut tut. Auch die Helligkeit schützt ihn nicht mehr vor seinen Anfällen. Er fühlt sich bald als sei er der Satan selbst. Er redet dann wieder mit Oberlin über Gott, aber dann sagt Lenz, dass wenn er Gott wäre, täte er keine Menschen leiden lassen. Alles was er sich wünsche, sei ein wenig Ruhe, diese würde er nicht einmal unbedingt im Tod finden. Bald darauf stürzt sich Lenz erneut aus dem Fenster.
Zum Schluss bringt Oberlin Lenz nach Strassburg in eine psychiatrische Klinik. Lenz fühlt sich elend, das ,Dasein war ihm eine notwendige Last`.
4.2 Charakterisierung der Personen
4.2.1 Lenz
Lenz ist die Hauptperson der Novelle. Er begleitet uns durch die ganze Geschichte hindurch. Er ist geisteskrank, was wir schon auf der ersten Seite genau gesagt bekommen: ,,Müdigkeit spürte er keine, nur war es ihm manchmal unangenehm, dass er nicht auf dem Kopf gehen konnte." Diese Anspielung deutet schon auf die psychischen Probleme Lenz` hin. Nur ist es nicht irgendeine Andeutung, nein, sie zeigt uns sogleich, dass Lenz mühe hat mit den
versteckt, weil wir ihn nur noch von seiner wahnsinnigen Seite kennenlernen. Doch können wir sicher sagen, dass Lenz in seinem ursprünglichen Charakter eine eher zurückhaltende Person war. Er wirkt in seinen normalen Phasen sehr ruhig und gewissenhaft. Er lacht gerne und war sicher ein fröhlicher Mensch. Er hat etwas noch kindhaftes Gesicht, was ihn leicht träumerisch wirken lässt. Er scheint in seiner eigenen Welt zu leben. Er schätzt die Natur sehr, was auch typisch ist für diese Zeit in der er gelebt hat. Er hat seine eigene spezielle Auffassung von Menschen, Natur und Umwelt.
4.2.2 Oberlin
Oberlin ist der ruhige Gegenpol von Lenz. Er zeigt nie irgendwelche Anzeichen von Aufregung oder Wut. Er nimmt Lenz dahin, wie er ist und versucht ihm durch seinen starken Glauben zu helfen. Im Gegensatz zu den anderen Leute im Steintal sieht er Lenz nicht einfach nur als Verrückten, sondern erkennt seine Krankheit. Er hat ein sicheres und festes Erscheinen und wirkt auf alle beruhigend, nicht nur auf Lenz. Er wird von der Leuten dort akzeptiert und geschätzt. Als Pfarrer strahlt er Gutmütigkeit aus. Er ist im Dorf vielleicht eine Art Vaterperson, der von allen geliebt und akzeptiert wird. Bei seinem Versuch Lenz zu helfen kommt er an den Rand seiner seelsorgerischen Fähigkeiten was ihn aber wiederum als sehr geduldig zeigt. Leider kann Lenz in Oberlin nicht wirklich seine Befreiung finden, weil für Lenz Gott nicht dieselbe Bedeutung hat, er sieht nicht ein, dass Gott die Menschen leiden lassen kann.
Oberlin ist sehr gläubig, fast ein wenig abergläubisch, seine Vorstellung von Gott und wie er ständig den Menschen hilft ist fast ein wenige übertrieben für uns. Seine Frömmigkeit unterstützt diesen Gedanken noch zusätzlich. Trotzdem ist Oberlin für uns die Ruhe in Person, die niemals jemandem etwas könnte zu Leide tun. Er ist sehr weise und gescheit, wahrscheinlich der gebildetste im ganzen Dorf, was wiederum wohl der Grund für seine Beliebtheit ist. Sein Charakter ist eindeutig stärker, als der Lenz`, weil er weiss, womit er sich befassen will und was er erreichen will. Er hat als Vorlage seinen Glauben, der ihn führt und der ihn unterstützt. Der Leser kann sich höchsten fragen, was wohl seine Auffassung ist, nachdem er gesehen hat, dass Gott auch Menschen strafen kann, die unschuldig und gläubig sind. Aber einige Leute glaubten damals sicher auch noch an den strafenden Gott und nicht nur an den Guten, zu denen Oberlin sicher auch zählt. Erstaunlich ist auch sein grosses Verständnis für Lenz` Krankheit, obwohl die Leute in dieser Zeit noch kaum Bescheid wussten über solchen geistigen Krankheiten.
Oberlin stellt in der Geschichte einfach den Gesprächspartner für Lenz dar. Er ist einzig das
Gegenüber von Lenz, der Gegensatz zu ihm. Er lebt in der normalen Welt, in der alten und versteht sie, was Lenz wiederum nicht verstehen kann.
4.2.3 Die Leute im Steintal
Die Leute im Steintal sind einfache Bauern. Sie verstehen nicht mit der Krankheit von Lenz umzugehen. Die Kinder haben Angst vor ihm und die Alten halten ihn für verrückt. Eine Person wie Lenz spricht sich schnell herum. So heisst es, als er nach Fouday zu dem toten Kind kommt: ,,Die Leute im Tale waren ihn schon gewohnt; man erzählte sich allerlei Seltsames von ihm." Wie es einfach Bauern halt tun, beten sie für ihn und seine Krankheit. Doch als Lenz vollkommen durchdreht und sich aus dem Fenster stürzt fliehen die Mägde vom Hof, weil sie in ihn für einen Besessenen halten. Es ist eine von der Religion sehr geprägte Gesellschaft, die, sobald sich jemand nicht normal benimmt, gleich den Satan persönlich in ihm sehen. Am Anfang fühlen die Leute noch etwas mit, als Lenz erstmals predigt, sie hören ihm zu und zeigen Einsicht. Doch als sich sein Zustand verschlimmert, sehen ihn nur noch als den ,Dorftrottel`. Die Mütter haben Angst um ihre Kinder, die, wenn sie ihn sehen, erschrecken könnten. Sie haben Angst vor Lenz.
Das einzige grosse Problem in dieser Gesellschaft ist einfach, dass die Leute es nicht verstehen mit solchen Leuten umzugehen. Oberlin ist der einzige, der Lenz versteht und weiss wie mit solchen Personen umzugehen. Die damaligen Dorfbewohner kannten die Probleme solcher psychischen Krankheiten nicht, deswegen ist Lenz für sie einfach ein Verrückter. Aber es ist auch genau das, was Lenz nicht versteht, wie können diese Leute an einen Gott glauben, der Menschen so straft wie ihn? Lenz kann mit ihnen genau so wenig umgehen wie sie mit ihm. Ganz am Anfang bei der Predigt ist vielleicht die einzige Situation, wo er mit diesen Leute direkt in Kontakt kommt, aber je schlimmer seine Krankheit wird, je mehr Abstand nehmen sie von ihm und umgekehrt.
4.3 Sprache
Büchners Sprache ist sehr klar und deutlich. Er braucht einfach Worte und einfach Sätze, keine komplizierten Nebensätze. Er versteht es, die ganze Geschichte noch zusätzlich durch seinen Schreibstil zu unterstreichen. Zum Beispiel wenn Lenz seine Anfälle hat werden seine Sätze kurz, was dem ganzen noch zusätzlich eine Dramatik verleiht. Er bezieht den Leser mit ein in dieses schnelle Gefühl, das plötzlich kommt und genauso schnell wieder verschwindet, indem er sich knapp fasst und alles schnell geschehen lässt. Auf der andere Seite kommen wieder seine endlosen Sätze, die sich oft sogar nur mit Strickpunkten abtrennen. Mit diesen
zwei Arten zu Schreiben zeigt er uns auch deutlich die zwei Arten, wie Lenz sich fühlt. Einmal geht alles schnell und prägnant, und dann wird es wieder langfädig.
Seine Schreibweise ist auch sehr speziell. Alleine, dass er ,Alles` und ,Nichts` immer gross schreibt. Er vermittelt uns auch so wieder einiges von Lenz` Wahrnehmung. Für ihn ist die Natur nicht einfach irgend etwas, es hat alles Inhalt und Wert. Es ist nicht einfach nichts, es ist ,das Nichts` das ihn umgibt, die Leere, die eben doch wieder etwas ist. Die eben auch erdrückend wirken kann.
Mit seinen vielen Bildern lässt er uns auch in das Gefühlsleben von Lenz eindringen. Das Bild am Anfang: ,,..., göttliche, zuckende Lippen bückten sich über ihm aus, und sogen sich an seine Lippen." Es zeigt uns das gestörte Wahrnehmen von Lenz der in Bildern denkt, die keiner wirklich versteht. Auch wie er, nachdem er bei dem toten Kind in Fouday war, diesen Vorgang schildert, wie Lenz erstmals ernsthaft an Gott anfängt zu zweifeln: ,,Lenz musst laut lachen, und mit dem Lachen griff der Atheismus in ihn und fasste ihn ganz sicher und ruhig und fest." Wir fühlen mit, wie Lenz jetzt diesen Zweifel an Gott in sich aufbaut. Gleich darauf das nächste Bild: ,, ..., er stand nun am Abgrund, wo eine wahnsinnige Lust ihn trieb, immer wieder hinein zu schauen, und sich diese Qual zu wiederholen." Diese Kämpfen mit der Vorstellung von einem Gott, der unschuldige Menschen bestraft, sicher einer von Büchners Grundgedanken in diesem Buch.
Büchner kann auch mit einem Satz eine länger dauernde Handlung beschreiben. Als Lenz sich zum zweiten Mal aus dem Fenster stürzt, schreibt er: ,,Oberlin empfand unendliches Mitleid, die Familie lag auf den Knien und betete für den Unglücklichen, die Mägde flohen und hielten ihn für einen Besessenen." Es ist stark anzunehmen, dass diese Dinge nicht alle gleichzeitig stattfanden, und doch kann er sie uns alle in einem Satz übermitteln und so uns die ganze Situation schildern. Er kann lange Zeitspannen in ganz kurzen Sätzen zusammenfassen und dann wieder kurze aufeinanderfolgende Handlungen in sehr langen Sätzen ausführen. Wahrscheinlich wieder um uns auch dieses Durcheinander in Lenz` Gefühlen zu zeigen.
Mit seiner sehr ausgeprägten Sprache lässt uns Büchner diese Geschichte voll und ganz mitleben. Er versteht sich so auszudrücken, dass es jeden mitreisst.
5. Eigener Deutungsversuch
Büchner versucht uns mit seinem Werk ,Lenz` das Leben eines geisteskranken näher zu bringen. Er nimmt die Vorlagen Oberlins und fügt ihnen die Gefühle eines solchen Kranken bei. Er versucht uns Laien die Gedanken eines psychisch kranken Menschen beizubringen. Er
schildert uns immer seine Anfälle, wie Lenz das Alles in sich aufnehmen will, die Natur und seine Umwelt spüren will und zeigt uns damit, wie es Lenz im Inneren geht.
Genauso geht es um die grundsätzliche Frage, warum Gott die Menschen leiden lassen kann. Was ist das für ein Gott, der unschuldige Menschen bestraft? Lenz ist ein gläubiger, und doch muss er solche Qualen durchstehen. Eine Frage, welche die Menschen schon seit jeher beschäftigt und Lenz ist Opfer dieser Frage geworden. Er zeigt uns den unverständlichen Vorgang in der Geschichte der Gesellschaft, wie der strafende Gott zum liebenden Gott wurde und wie einige sich nicht damit abfinden können, weil es immer Leid auf dieser Erde geben wird. Lenz ist jemand, der sich speziell mit dieser Frage auseinander setzte. Auf der einen Seite ist er sehr gläubig, sucht das Gespräch mit Gott um sich von seiner Krankheit zu befreien, auf der andere Seite kann er ihn nicht verstehen, wie er Menschen so leiden lassen kann wie ihn. Deswegen funktioniert gegen Ende der Geschichte auch die Beziehung zu Oberlin nicht mehr so gut, weil er immer noch an diesen liebenden Gott glaubt, dem Lenz keinen Glauben mehr schenken kann. Er schimpft einige Male während der Geschichte über Gott: ,,Gott herbei reissen und zwischen seinen Wolken schleifen ..." oder ,,... und der Himmel war ein dummes blaues Aug ...". Dies zeigt uns sein Unverständnis gegenüber dieser höheren Macht.
In diesem Werk von Büchner geht es auch um die menschliche Urangst, die hier im Körper von einem Wahnsinnigen dargestellt wird. Angst vor dem Sterben, vor dem Nichtwissen warum wir leben, was das eigentlich bedeutet, zu ,sein`. Hier zeigt uns der Autor wie ein Mensch an solchen grundlegenden Fragen der Philosophie in den Wahnsinn getrieben wird. Lenz hat ständig Angst vor der Dunkelheit und vor dem ,Alles` und dem ,Nichts`. Er hat Angst vor dem Alleinsein und vor der Einsamkeit. Jeder Mensch ist einmal alleine und einsam, aber Lenz kann mit diesem Schicksal nicht umgehen, er braucht ständig die Anwesenheit eines anderen, hier in dieser Geschichte speziell von Oberlin. Schon ganz am Anfang bekommt er seine Anfälle immer nur, wenn er alleine ist. Er versucht dieses Alleinsein im Gespräch mit Gott aufzuheben, was ihm anfänglich auch gelingt, doch später ist auch das kein Ausweg mehr.
Büchner versucht uns in seiner Erzählung die Gefühle eines Mannes zu beschreiben, der sich einzig versucht mit diesen Fragen auseinander zu setzten. Lenz braucht die ständige Erinnerung daran, dass er auch wirklich lebt. Die ganze Selbstquälerei hängt wahrscheinlich allein von dem Gedanken ab, seine eigene Existenz unter Beweis zu stellen. Das Schlimmste an diesen Geisteskranken ist, dass sie am Ende Angst vor sich selbst haben, weil sie versuchen ihre psychische Krankheit zu unterdrücken und sie diese selbst nicht verstehen. Die
Nähe, die sie brauchen, bekommen sie nicht, weil die Leute sie auch nicht verstehen. So landen sie in diesem Teufelskreis, wo jeder vor dem anderen nur Angst hat. Diesen Kreis zeigt Büchner auch sehr deutlich in der Novelle. Die Leute im Steintal kümmern sich am Anfang noch um Lenz, doch dann wird er für sie auch nur zu einem Besessenen, den sie nicht mehr verstehen, weil sie einfach mit dieser Art Krankheit nie konfrontiert wurden.
Schliesslich geht es auch um das Leiden am Leid. Lenz kann mit seiner eigenen Krankheit nicht umgehen. Wenn er einmal Mitleid mit sich selbst fühlt, dann ist das ein grosses Erlebnis für ihn, weil er das nie gelernt hat. Er hat selbst nie gelernt damit zu leben. Wie sollen ihn dann andere verstehen? Im Gegensatz dazu Oberlin, der ihn doch versteht und auch Mitleid zeigt, während die anderen nur für ihn beten. Er zeigt uns mit dieser Erzählung wie die Menschen an ihren eigenem Leiden zu Grunde gehen.
Auf jeden Fall ist diese Erzählung sehr tiefsinnig und kann von vielen Aspekten her betrachtet werden. Es kann wissenschaftlich als Studie über Geisteskrankheit oder Schizophrenie gesehen werden, oder religiös, als die Auffassung eines Kranken des strafenden Gottes oder natürlich gesellschaftlich, als Kritik der Unwissenheit der damaligen Bevölkerung.
Naturgesetzen. Anfangs ist sein Zustand noch nicht so schlimm, doch er verschlechtert sich im Laufe der Geschichte drastisch. Anfänglich fühlen wir noch mit ihm mit, jeder hat vielleicht einmal so Vorstellungen wie er, aber als er anfängt sich selbst zu verletzten, um seinem psychischem Schmerz ein Ende zu setzten, sehen wir ihn auch nur noch als Verrückten. Lenz litt, wie wir wissen, an manischen Depressionen. Auf der einen Seite erfreut ihn der Anblick Oberlins ungeheuer und er fühlt sich dort im Steintal wohl, auf der anderen Seite verfällt er seinen tiefen Depressionen und versucht die ganze Welt in sich aufzusaugen, was ihm natürlich nicht gelingt.
Lenz erzählt uns in der Geschichte von einer seiner vielen Lieben, von Friederike. Auch dies zeigt, dass er wahrscheinlich grosse Probleme damit hatte mit andere Leuten umzugehen. Er wirkt aufs erste ein wenig engelhaft, mit seinen blonden Locken und seiner doch zierlichen Erscheinung, doch über die Geschichte hinweg verwandelt er sich in den wahrhaftigen Verrückten. Lenz hängt sehr an Gott und an der Bibel, er glaubt in ihr die Erlösung zu finden. Doch zum Schluss vernehmen wir, wie er Gott verurteilt und sagt, wenn er Gott sei, würde er keinen Menschen leiden lassen. Alles was er sich wünscht ist ein wenig Ruhe, die er nicht einmal im Tod zu finden scheint. Trotzdem folgen in der Novelle mehrere Selbstmordversuche. Doch diese sind wahrscheinlich eher auf seine Selbstquälerei zurückzuführen.
Lenz ist ein Mensch mit sehr gespaltenen Gefühlen, er leidet auch unter Schizophrenie. Er hat Mühe damit die Umwelt und die Natur wahrzunehmen. Er versucht immer wieder seine Existenz zu beweisen, vielleicht sogar auf Probe zu stellen. Immer kommen diese Anfälle, in denen dieses ,Alles` versucht wird verstanden zu werden, oder aufgenommen zu werden. Dies deutet darauf hin, wie er sich mit seinem eigenen Leben auseinander setzte. Auch das er immer im Brunnen sich abreagieren geht könnte ein Anzeichen dessen sein, dass er einfach eine Materie, in diesem Fall das kalte Wasser, spüren muss, um sicher zu gehen, ob er auch wirklich existiert.
Wahnsinnige wie Lenz suchen die Nähe von anderen Personen, diese verstehen sie meist aber nicht. Dadurch steigt die Angst in ihnen nur noch mehr. Es kann sie so weit steigern, dass diese Verrückten vor sich selbst Angst bekommen, was bei Lenz der Fall ist. Er fühlt in sich nur noch das ,Nichts`, genauso wie er sich einmal langweilt, weil er einfach ,Nichts` in sich hat. Lenz konkret zu charakterisieren ist sehr schwer, weil er durch seine Anfälle seine eigentliche Persönlichkeit nicht Preis gibt. Nur durch das Gespräch über Kunst und Literatur merken wir, dass er eigentlich ein sehr gebildeter Mensch ist. Auch seine schriftstellerischen Tätigkeiten weisen darauf hin. Seine ursprünglichen Charakterzüge bleiben grösstenteils
Anhang: Literaturverzeichnis
Bücher:
Kindlers Literatur Lexikon, Band 3, 1974 München Walter Killy Literatur Lexikon, Band 7, 1990 München Brockhaus Enzyklopädie, Band 4, 1987 Mannheim Meyers Taschenlexikon, Band 4, 1995 Mannheim Büchner, Georg: Werke und Briefe, 1988 München
Internet:
http://www.gbg.wn.schule-bw.de/gb_gesh.htm http://www.gbg.wn.schule-bw.de/gb_pers.htm http://www.gutenberg.aol.de/autoren/lenz.htm http://www.gymnasium-leichlingen.de/lenz-jmr.htm http://www.xlibris.de/Autoren/Buechner http://www.krref.krefeld.schulen.net/referate/deutsch/r0313t00.htm http://dbg.rt.bw.schule.de/lehrer/soppa/fachueb/oberlin.htm
CD-ROM: Georg Büchner: Lenz
Arbeit zitieren:
Bettina Polasek, 1999, Büchner, Georg - Lenz -, München, GRIN Verlag GmbH
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casp
Sehr gut und übersichtlich.
Hier steht alles wichtiges, was über der Geschichte "Lenz" gesagt werden kann,und zwar in einer klaren Sprache.
am Thursday, May 24, 2001-
Kazuja
Nur zur Charakterisierung.
Deine Charakterisierung ist viel zu oberflächlich. Du musst viel mehr auf die rethorischen Figuren eingehen, z.B.Metaphern und diese deuten. Die Lexik allgemein spielt eine unheimlich wichtige Rolle und du musst auch Zitate anbringen, um deine Aussagen zu untermauern. Meine Lehrerin würde das mit 5 benoten :(
am Saturday, March 09, 2002-
Gimi
Lenz.
hallo
können si mir etwas über Lenz von Georg
Büchner schicken, das heist für haus arbeit
es freut mich sehr ihre antwort
am Thursday, January 16, 2003-
Lisa
Zu den Charaktern.
Ich finde auch, dass deine Charakterisierung nicht genügend Tiefe und Verständnis zeigt. So sind es vorallem die einfachen Bauern im Steintal die Lenz akzeptieren während die gebildete Bürgerschicht ihn von oben herab behandelt. Auch Oberlin zeigt viel zu wenig Einfühlunsvermögen bedingt durch seine praktische Art. Es scheint dass du viel zu sehr auf den Aspekt des psychisch Kranken in der Gesellschaft fixiert bist.
am Monday, February 24, 2003-