1. Wichtige Politiker beider Seiten
(Präsident)
(Verteidigungsminister)
Friedensverhandler)
2. Juli 2000 Camp David
unter Ausschluss der Medien, waren, dass die
Palästinenser eine Selbstverwaltung und eine
beschränkte Souveränität über Teile Ost-
Jerusalem erhalten.
b) Es kam leider zu keinem Abkommen. Diesmal
lag es vor allem an Arafat der dann wegen
seiner Verweigerung als umfeierter Held zu
Hause zurückkehrte.
3. Worüber streiten Israelis und Palästinenser ?
Die beiden Völker streiten sich um die für
beide sehr heilige Stadt. Und die
Palästinenser wollen einen eigenen Staat, für
ihre Religion.
4. Wann u. wo begann der Friedensprozess zwischen
5. Welche
Die Wirtschaft reagierte wie ein Seismograf auf das Beben im Nahost. Der deutsche Dax verlor 100 Punkte, der Dow Jones in New York um 382. Der Ölpreis aber stieg, teilweise auf
37 Dollar. In manchen arabischen Hauptstädten
wurde sogar von einer Ölwaffe gesprochen die man gegen den Westen einsetzen könnte.
6. Was passierte zur gleichen Zeit im Jemen?
Während Bill Clinton unserm Herrn Ehebrecher, Gerhard Schröder vor weiteren Eskalationen, die sich womöglich gegen den Westen richten könnten, warnte, fuhr ein Selbstmordkommando mit einem Sprengstoffbeladenes Schlauchboot im jemenitischen Hafen in einen amerikanischen Zerstörer.
7. Wie reagierten die Politiker in Europa?
Die Politiker waren voller Sorge und boten den beiden Führenden in Gesprächen ihre Vermittlung an.
a) In Frankreich gingen tausende, wütende Pro-Palästinische Demonstranten auf die Strasse und versuchten 5 Synagogen in Brand zu setzen.
8. Auslöser der Katastrophe am 12.10.00.
Drei Israelische Soldaten verfuhren sich mit
ihrem Geländewagen in die etwa 15 Kilometer
entfernte Stadt Ramallah. Dort waren große
Menschenmassen in Aufruhr, durch die Schusse
der Israelischen Armee auf Palästinensische
Steinwerfer. Als die drei Uniformierten in
die Stadt eintrafen, versammelten sich
aufgebrachte junge Demonstranten
Wagen. Die Palästinenser- Polizei brachte die
Drei zum Verhör auf die Wache. Die
Menschenmassen drangen in das Gebäude. 2 der
Soldaten starben an den Messerstichen und
Tritten, und der andere wurde vermutlich
schwer verletzt und dann haben sie den
Leblosen Körper aus dem Fenster geworfen,
bespuckt, getreten, angezündet und durch die
Straßen gezerrt.
9. Die Reaktionen der Israelis?
Daraufhin haben die Israelis mit
Kampfhubschraubern die
Ramallah, die Fernsehstation und in Gaza-
Stadt das Hauptquartier der Arafat-
Leibwächter bombardiert. An allen Grenzen
ließen die Israelis Panzer vorfahren und an
der Küste von Gaza Kriegschiffe, sie sollten
eine Drohung und Demütigung darstellen.
10. Die Reaktion Arafats auf die Bomben der
Israelis.
Arafat reagierte mit Terror-Waffen. Er
entließ Dutzende die
Gefängnis sitzenden Terroristen, die durch
Attentate in den Knast gesteckt wurden.
11. Das Freitagsgebet am 13.10.00 in der Aska-
Moschee.
Es verlief einigermaßen Ruhig, aber das nur weil ein Riesenaufgebot der Israelischen Polizei zur Stelle war und weil nur Männer über 45 Jahren zur Stätte durften.
12. Welche Rolle spielt Ariel Sharon und welcher
Sharon ist ein Scharfmacher er ist Oppositionsführer vom rechtsgerichteten Likud und er ist Verteidigungsminister in Israel
14. Gebetrituale
Erst beten die Muezzins, sie verkünden im
Morgengrauen von ihren Minaretten die Größe
Allahs diese Prozedur wird am Tag 5 mal am
Tag wiederholt. Danach kommen die Juden die
zum Gebet an der heiligen Klagemauer latschen
und zu Jahwes Lob in einem monotonen Singsang
verfallen. Die Christen gehen zur
Grabeskirche und preisen Gott und seinen
Sohn. Bis kurz Mitternacht begehen die
Katholiken ihre Messen, dann kommen die
griechisch-orthodoxen Mönche u. CO. Um ein
Uhr zelebrieren die Armenier ihre Mette,
danach die Kopten. Und der ganze Zirkus fängt
frühmorgens mit den Muezzins wieder an!!!
15. Beschreibe das Staatsgebiet der Palästinenser.
Es gibt gar kein zusammenhängendes
Staatsgebiet, zwar besitzt Palästina einen
Flughafen, eine Staatsflagge und eine
Fußball-Nationalmannschaft, aber
ähnelt einem Flickenteppich Israels Gnaden.
Die Überlandverkehrswege werden immer noch
von Israelis bewacht.
16. Was ist der Intifada?
Aufstand palästinensischer Araber, der sich
gegen die Herrschaft Israels in Gaza und in
der West Bank (Westjordanland) richtet.
17. Unter welchen Bedingungen leben die
Sie leben in vielen zerstreuten Siedlungen
und sie wollen einen eigenen Staat und
zusammen leben. Palästinaland ist sehr
unfruchtbar und es besteht so gut wie keine
Wirtschaft. Sie hoffen auf Frieden und
Arbeit.
18. Welche Politik verfolgt Israel?
Barak setz die Okkupationspolitik seines
Vorgängers Netanjahu fort.
19. Erkläre das Zitat.
Wenn man in einer Festung wohnt bedeutet das,
dass man immer auf der Hut sein muss vor
möglichen feindlichen Angriffen, das bedeutet
auch, dass jeder, der versucht Kontakt
aufzunehmen, zunächst mit Skepsis betrachtet
wird. Vertrauensvolle Beziehungen sind so
schwer vorstellbar. So sehen sich wohl auch
die Israelis und die Palästinenser. Jeder
betrachtet aus seiner Festung sein Gegenüber
und da auf beiden Seiten nur Gewalt und wenig
Annäherung erfolgt, ist in absehbarer Zeit
nicht damit zu rechnen, dass die Festungen in
Heime umgewandelt werden können.
Die Entwicklung des Nahost-
28.09.2000 Ariel Scharon, Likud-Chef und
Verteidigungsminister von Israel besucht
den Tempelberg, die drittheiligste Stätte
der gläubigen Muslime, und provoziert
damit die schlimmsten Unruhen seit vielen
Jahren unter den Palästinensern
12.10.2000 Ein Selbstmordkommando verübt einen
Anschlag auf den US-Zerstörer „Cole“, bei
dem 17 Marinesoldaten getötet werden.
Drei israelische werden von einer
aufgebrachten Demonstrationsmenge
gelyncht,
14.10.2000 Palästinenser fordern ihren eigenen
Staat. Der ägyptische Präsident lädt die
Konfliktparteien zu einem Krisengipfel
unter Mitwirkung der USA und der UN ein.
Arafat verliert Sympathien, er wird mit
Vetternwirtschaft, Entwicklungsstillstand
und Korruption in Verbindung gebracht.
15.10.2000 Offenbar wurde wieder ein israelischer
Soldat von der radikalislamische
Hisbolla.Miliz entführt.
16.10.2000 Der geplante Krisengipfel findet in dem
Badeort Scharmel Scheich statt. Beide
Parteien äußern Skepsis, ob es zu einem
Ergebnis kommen wird. Ehud Barak, der
israelische Ministerpräsident erklärte,
er habe das starke Gefühl, das der
Friedensprozess in seiner jetzigen Form
am Ende sei, der Führung der
Palästinenser fehle es an Reife für den
Frieden, langfristig bestehe dennoch
Hoffnung für den Frieden.
17.10.2000 Konfliktparteien auf dem Friedensgipfel
Palästinensern, dass sie mit der Gewalt
aufhören sollen, erst dann werde er die
Absperrungen räumen. Arafat dagegen
fordert von den Israelis, dass sie
abziehen, erst dann werde die Gewalt
beendet.
Ein angeblich israelischer
Geheimdienstler wird von der Hisbollah-
Miliz entführt.
18.10.2000 Trotz Einigung auf das Ende des
Blutvergießens kommt es weiterhin zu
Unruhen im Westjordanland und im
Gazastreifen, mit
Verletzten auf beiden Seiten.
Der Gipfel endet mit der Einigung dass
binnen zwei Wochen mit den USA über eine
Fortsetzung des Friedensprozesses beraten
wird.
In Bethlehem kommt es zu schweren
Straßenschlachten mit der israelischen
Armee, nachdem zuvor israelische Siedler
einen palästinensischen Bauern erschossen
haben.
Eine Woche nach dem Sprengstoffanschlag
auf den Amerikanischen Zerstörer wurde in
einem Haus in Aden Material zum Bau einer
Bombe gefunden. Die Bewohner sind
verschwunden , es soll sich aber um
Saudi-Araber handeln.
19.10.2000 Bundeskanzler Schröder will Ende Oktober
ins Nahostgebiet reisen, strebt aber
keine Vermittlerrolle an. Trotz der
vereinbarten Waffenruhe
vereinzelten Zusammenstössen zwischen
Israelis und Palästinensern.
Israel hat die Grenzübergänge nach
Ägypten und Jordanien wieder geöffnet,
die Abriegelungen der
Palästinensergebiete gelockert und die
Öffnung des Flughafens von Gaza erlaubt.
Nach Rundfunkberichten haben
Sicherheitskräfte 8 Palästinenser
festgenommen, sie sollen an den zwei
Lynchmorden in Ramallah beteiligt gewesen
sein.
21.10.2000 Unmittelbar nach Ablauf der Frist, die
Lage zu beruhigen, kam es wieder zu
schweren Unruhen im Westjordanland und im
Gaza streifen . Dabei wurden 9
Palästinenser getötet und 2oo verletzt.
Am Abend beschossen israelische Panzer
und Hubschrauber Dörfer im
Westjordanland.
Israelis und Palästinenser beschuldigen
sich gegenseitig, die Vereinbarung von
Scharmel Scheich gebrochen zu haben.
24.10.2000 Ehud Barak hat angesichts der andauernden
Kämpfe mit den Palästinensern
Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer
„Regierung des Nationalen Notstandes“
aufgenommen. Am Nachmittag trifft Barak
sich in Jerusalem mit Oppositionsführer
Ariel Sharon vom konservativen Lighut-
Block. Nach Medienberichten will Barak die Koalitionsverhandlungen bis Ende der Woche abschließen. Sharon stellt jedoch Bedingungen für eine Zusammenarbeit. Er will das nach der Notstandsregierung Neuwahlen einberufen werden.
Die Verhandlungen wurden von neuen
Kämpfen in den Palästinensergebieten begleitet. Im Gazastreifen wurden zwei Palästinenser verletzt. Insgesamt wurden in den vier Wochen der Gewalt 13o Menschen getötet. Eine Woche nach der Öffnung des Flughafens Gaza wurde dieser wieder geschlossen.
25.10.2000 Israelis und Palästinenser erwarten eine monatelange Fortsetzung der Kämpfe. Ehud Barak bemüht sich unterdessen weiterhin um eine „Regierung der nationalen Notstandes“. Am Abend wollte er erneut mit dem konservativen Oppositionsführer Sharon zusammentreffen. Sharon verlangt, dass Barak alle Zugeständnisse , die er Arafat im Juli in Camp David gegeben hatte, zurücknimmt.
26.10.2000 Erstmals seit mehr als einer Wochen
trafen sich Sicherheitsexperten zu Beratungen . Vorausgegangen war eine Initiativer von US-Präsident Clinton, der getrennte Gespräche mit Barak und Arafat in Washington anregte.
27.10.2000 Ein palästinensischer
Selbstmordattentäter hat sich im Gazastreifen in die Luft gesprengt, dabei wurde ein israelischer Soldat leicht verletzt.
Die Palästinenser fordern eine stärkere Vermittlerrolle der EU und Russlands.
02.11.2000 Bundeskanzler Schröder wurde am Ende seiner Nahostreise von Arafat mit der
Bethlehem-2000- Medaille für seine
Friedensbemühungen geehrt.
03.11.2000 Bei einem Anschlag der islamischen
Dschidad sterben 2 Menschen. Die
Organisation kündigt weitere Attentate
an. Trotzdem will die israelische
Regierung am Frieden festhalten. Die
Palästinenser wollen die Attentäter zur
Rechenschaft ziehen.
04.11.2000 Beide Seiten versuchen die Gewalt zu
verringern. Es kommt nur zu unbewaffneten
Demos. Alles verläuft ruhig.
Bill Clinton lädt beide Parteien zu
getrennten Friedensgesprächen nach
Washington ein.
Einladung an.
15.11.2000 Als Vergeltung für vier erschossene
abgeriegelt.
21.11.2000 Morgens verübten Palästinenser einen
Anschlag auf einen israelischen Schulbus,
Abends schlug Israel mit neun
Bombenangriffen zurück. Zuvor „bedauerte“
Arafat die Tat. Später bekannte sie
radikal-islamische
sich zu dem Anschlag.
24.11.2000 Arafat erklärte über den türkischen
Außenminister, dass er an
Friedensverhandlungen interessiert sei.
Später traf er sich mit Putin Moskau.
25.11.2000 Trotz Ausschreitungen wollen die beiden
Regierungen den Kontakt beibehalten.
27.11.2000 In einem Geheimtreffen des israelischen
Kabinettministers Schahak und Arafat ist
offenbar ein neuer Ansatz zur Beendigung
der Gewalt zu sehen. Barak erklärte in
einem Rundfunkinterview, dass Israel noch
nie so viel Gewalt gewandt hätte, wie
jetzt.
29.11.2000 Ehud Barak gibt dem Druck aus den eigenen
reihen nach und ist zu Neuwahlen bereit.
Gleichzeitig wird dadurch der
Verhandlungsdruck mit Arafat größer, da
für Arafat Verhandlungen mit einem
möglichen Wahlsieger Sharon sehr viel
schwieriger werden würden.
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Henrik Tjaden, 2000, Nahostkonflikt, München, GRIN Verlag GmbH
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