1921
- Am 29. Juli wurde er zum Vorsitzenden der NSDAP gewählt und erhielt diktatorische Vollmachten.
- Seitdem galt das Führerprinzip und Mehrheitsbeschlüsse wurden abgeschafft.
- Die paramilitärische Sturmabteilung (SA) der NSDAP tritt in Erscheinung.
1922
- Hitler wird wegen Landfriedensbruch in München Stadelheim kurzfristig eingesperrt .
1923
- Im September gründete Hitler mit Erich Ludendorff aus verschiedenen rechtsradikalen Gruppierungen den Deutschen Kampfbund. - Am 8. November unternahm Hitler den Versuch die Macht in Bayern an sich zu reißen à Putschversuch - Marsch auf die Feldherrnhalle
Die erhoffte Unterstützung seitens der gleichgesinnten bayrischen Regierung blieb jedoch aus.
- Der Putsch scheitert nach einem kurzen Feuergefecht à Hitler entkommt zunächst.
- Die NSDAP und ihr Presseorgan, der Völkische Beobachter (war das Presseorgan der NSDAP), wurden verboten. - Am 11. November wurde Hitler verhaftet.
1924
- Den folgenden Hochverratsprozess verstand Hitler in einen Propagandafeldzug für sich und seine Partei zu verkehren. - Das Urteil lautete auf fünf Jahre Festungshaft, aber bereits am 20. Dezember wurde Hitler aus der Festung „Landsberg am Lech“ vorzeitig entlassen.
- In der Haft verfasste er unter Mithilfe von Rudolf Hess den ersten Band „Mein Kampf“.
Bereits hier sowie im zweiten Band formulierte Hitler seine Ziele und
- Auffassungen. - Radikaler Antisemitismus - Antibolschewismus (gegen Ostblockländer) - Schaffung von Lebensraum im Osten
1925
- „Mein Kampf“ erreichte bereits vor 1933 sehr hohe Auflagen; die darin enthaltenen Zielvorstellungen Hitlers wurden jedoch von der Öffentlichkeit stark unterschätzt.
- Am 26. Februar übernahm Hitler die Führung der wiedergegründeten NSDAP und baute seine Führungsposition in der Partei aus. - Am 30. April wird Hitler auf Antrag aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen und ist seither staatenlos; weiters erhält er in Bayern Redeverbot.
- Es wurde ein Sonderverband der Sturmabteilung (SA), die SS, zum persönlichen Schutz von Hitler gegründet.
1926
- Hitler setzt sich in Bamberg gegen den linken Nationalismus durch Strasser und Goebbels
- Hitlerjugend wird bei dem 2. Reichsparteitag in Weimar gegründet. - Im Dezember erscheint der zweite Band von „Mein Kampf“.
1927
- Am 9. März spricht Hitler erstmals wieder öffentlich nach der Aufhebung des Redeverbots in Bayern.
1928
- Im Mai bei den Reichstagswahlen erhielt die NSDAP 2,6 Prozent der Stimmen.
1929
Er intensivierte die Zusammenarbeit mit anderen rechten Kräften, unter anderem mit der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) Alfred Hugenbergs; durch die Verbindung gewannen Hitler und die NSDAP bei der Rechten deutlich an Prestige.
1930
- Bei den Reichstagswahlen vom 14. September gewann die NSDAP 18,2 Prozent der Stimmen und 107 der 577 Reichstagssitze. - Einen Tag nach der Wahl erklärte Hitler, dass ihm eines Tages die Macht von selbst zufallen werde, und zwar auf legalem Weg. - Brüning wird Reichskanzler
1931
- Am 11. Oktober schlossen sich NSDAP, Deutschnationale Volkspartei (DNVP), Alldeutscher Verband, Stahlheim und andere rechtsgerichtete Gruppen zur Harzburger Front zusammen, um eine Gegenbewegung zur Regierung unter Brüning zu bilden.
Harzburger Front: Vorübergehender Zusammenschluss der nationalen Oppositionen gegen die Weimarer Republik.
1932
- Im März kandidierte Hitler bei den Reichspräsidentenwahlen, nachdem er zuvor durch seine Ernennung zum Regierungsrat in Braunschweig die deutsche Staatsbürgerschaft erworben hatte.
- Im ersten Wahlgang unterlag er mit 30,23 Prozent, im zweiten Wahlgang mit 36,68 Prozent dem Amtsinhaber Paul von Hindenburg. - Bei den Reichstagswahlen am 31. Juli wurde die NSDAP mit 37,4 Prozent die stärkste Partei.
Ihren Erfolg verdankte sie der sich zuspitzenden Wirtschaftskrise und dem allmählichen Zusammenbruch der Weimarer Republik.
- Eine Regierungsbeteiligung lehnte Hitler ab; er wollte selbst die Regierung übernehmen.
- Trotz erheblicher Verluste (etwa 2 Millionen Stimmen) bleibt die NSDAP die stärkste Partei.
1933
- Am 30. Jänner wurde Hitler, unterstützt vom ehemaligen Reichskanzler Franz von Papen, vom Reichspräsidenten zum Reichskanzler ernannt.
Arbeit zitieren:
Evelyne Selak, 2001, Hitler, Adolf - Lebensweg zwischen 1919 und 1933, München, GRIN Verlag GmbH
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