Jeden Tag wirft sie sich Trips und raucht Haschisch.
Mit der Zeit wird Kessy und Christiane auch das „Haus der Mitte“ zu langweilig.
Sie wollen Abwechslung. An einem Wochenende entschließen sie sich, ins Sound - Europas modernster Diskothek, zu gehen. Dort lernen sie Atze und seine Clique kennen, zu der auch Detlef gehört.
Sie verstehen sich alle auf Anhieb gut, und haben auch die gleichen Erfahrungen mit Trips und Haschisch gemacht. Sie alle haben die gleiche Meinung von Heroin: Heroin, auch H genannt, ist eine Scheißdroge. Wer sich H spritzt, kann sich gleich begraben lassen, der er ist nur noch eine Leiche. Christiane mag Detlef und die beiden gehen bald fest miteinander.
Sie treffen sich jeden Samstag im Sound, wo Christiane jetzt regelmäßig mit Kessy hingeht und wo die beiden Mädchen die ganzen Nächte verbringen.
Die Mutter bleibt ahnungslos. Sie denkt, Christiane verbringt die Wochenenden bei Kessy und übernachtet dort auch. Das ändert sich eines Morgens am U-Bahnhof. Die beiden Mädchen kommen gerade aus dem Sound und sind voll mit Drogen. Kessy ist total breit und liegt zusammengekauert auf einer Bank, als ihre Mutter sie dort entdeckt. Kessys Mutter ist Putzfrau bei diversen Familien und gerade auf dem Weg zur Arbeit. Es setzt zwei schallende Ohrfeigen und Kessy ist aus dem Rennen.
Ihre Mutter verbietet ihr rigoros den Umgang mit Christiane und sie schafft den Absprung in ein „normales“ Leben.
Christiane ist nun allein. Sie geht trotzdem jeden Samstag ins Sound, erfindet für ihr Mutter als Alibi neue Freundinnen, und hängt meistens bis morgens mit Detlef und seinen Freunden im Sound oder in Axels Wohnung herum.
Viele Leute aus der Clique fangen mit der Zeit an, Heroin zu spritzen.
Auch Detlef fängt eines Abends damit an. Christiane ist zunächst total sauer auf ihn und will ihn nie wieder sehen. Für die Clique ist David Bowie das absolute Idol. Als Bowie ein Konzert in Berlin gibt, gehen natürlich alle hin und Christiane nimmt einen anderen Freund aus der „Sound“-Clique mit.
Bald merkt sie, dass auch er Heroin spritzt, und noch schlimmer, dass er gerade total „auf Turkey“ ist (Entzugserscheinungen bei der Droge Heroin).
Das ganze Konzert schleppt er sich leichenblass, kratzend, zitternd und schwitzend neben Christiane her. Christiane bekommt Mitleid mit ihm und verspricht, ihm das Geld für eine Schuss zusammenzuschlauchen. ( Schnorren)
Sie geht vor das Sound und schnorrt wirklich den Betrag für sogar 2 Schüsse- 80 DM. Die beiden besorgen das H - es ist ganz einfach - und er spritzt es sich in die Vene.
Christiane ist hin und weg und beschließt, es auch einmal zu versuchen. Auch sie will mal so super drauf sein, sie braucht diesen Kick, den das Haschisch und die Trips ihr mittlerweile nicht mehr geben Sie denkt : Auch Detlef macht es, dann mache ich es auch. Da sie aber Angst vorm Spritzen hat, snieft sie den Stoff nur.
Das macht sie nun immer öfter, aber schon bald sagt man ihr, dass „sniefen“ nicht den gleichen Effekt bringt wie „drücken“.
Aber eigentlich will sie den ganz großen Kick.
Und sie möchte dazugehören. Mittlerweile drücken alle aus der Clique und um wirklich so zu sein wie die anderen, probiert auch sie es. Das erste Mal drückt sie mit Detlef zusammen und hat nun das Gefühl einer ganz großen Zusammengehörigkeit.
Detlef geht zu dieser Zeit schon am Bahnhof Zoo anschaffen, um den Drogenkonsum zu finanzieren. Immer wenn er Geld hat, drücken die beiden zusammen.
Eines Morgens wacht sie, die Mutter weiß mittlerweile dass sie immer im Sound ist und erlaubt es auch bei Detlef zu schlafen, frierend und schwitzend neben Detlef in Axels Wohnung auf. Der erste Turkey.
Von nun an lebt Christiane nur noch mit dem Gedanken an den nächsten Schuss.
Da Detlef nicht will, dass Christiane auch auf den Strich geht und von ekelhaften Freiern angefasst wird, erklärt er sich bereit, mehr Freier zu bedienen um so genug Geld für beide zu beschaffen.
Nach der Schule, wenn sie überhaupt zur Schule geht, geht Christiane immer zum Bahnhof Zoo, in der Hoffnung, dort Detlef anzutreffen, der ihr H besorgt hat.
Eines Abends, zu Hause bei ihrer Familie, kommt Christiane total auf Turkey. Sie schleicht mit ihrer Plastiktüte ( jeder Fixer trägt sie bei sich, dort ist das Fixer-Besteck drin) durch die Wohnung und schließt sich im Bad ein. Sie ist gerade dabei, sich einen Druck zu setzen, da klopft und rüttelt ihre Mutter an der Badezimmertür.
Sie möchte wissen, was Christiane hinter verschlossener Tür macht, da es in der Familie nicht üblich ist, sich einzuschließen.
Christiane setzt sich schnell den Druck und stürmt aus dem Badezimmer. Sie vergisst allerdings ihr Besteck wegzuräumen und die entstandenen Blutspritzer zu entfernen. Nachdem ihre Mutter auch die frischen Einstiche in ihrem Arm sieht, weiß sie über Christiane Bescheid. Christiane beichtet ihr ALLES und verspricht ihrer Mutter, mit Detlef zusammen zu entziehen. Eine Woche nach einem einwöchigen, qualvollen Entzug sind die beiden allerdings auch wieder da angelangt wo sie aufhörten.
Am Bahnhof Zoo, die Gedanken immer am nächsten Schuss hängend.
Als ihre Mutter bemerkt, dass Christiane wieder rückfällig geworden ist, schickt sie ihre Tochter für 4 Wochen zu ihrer Oma aufs Land in die Ferien, fern vom Bahnhof Zoo und der ganzen H-Scene. Dort entzieht Christiane erneut.
Wieder in Berlin, geht sie sofort mit ihrer Klasse auf Klassenfahrt.
Dort stellen ihre Lehrer eine Gelbsucht (typische Krankheit bei Heroinsüchtigen) bei Christiane fest. Die nächsten 2 Monate verbringt Christiane in einer Klinik in Quarantäne.
Sie ist 3 Monate clean. Nachdem sie aus der Klinik entlassen wird, landet sie gleich wieder auf dem Bahnhof Zoo. Mit der Zeit kann Detlef nicht mehr alleine für das Geld aufkommen, der Drogenkonsum ist längst zu häufig und damit zu teuer geworden. Christiane muss selbst ran.
Sie verkauft sich anfangs auf dem Babystrich, später auch auf dem Autostrich.
Allerdings schläft sie nicht mit ihren Freiern. Sie holt ihnen einen runter oder macht es ihnen auf Französisch. Während Christiane bei ihrer Oma auf dem Lande gewesen ist, ist Detlefs Freund Axel gestorben. Er hat sich den goldenen Schuss gesetzt. Da Detlef bei Axel gewohnt hat, hat er jetzt keine Bleibe mehr. Er muss jetzt bei einem seiner Freier wohnen.
Christiane merkt, dass sie, wenn sie so weiter macht, selbst nicht mehr lange leben wird. Sie geht aus eigenem Entschluss zum Haus der Mitte, in dem es mittlerweile eine Drogenberatungsstelle gibt, und bittet um Hilfe.
Sie bekommt einen Therapieplatz bei Narkanon. Bevor sie in Therapie geht, entzieht sie freiwillig bei sich zu Hause. Die Therapie ist, so denkt Christiane, die Erlösung, von ihren Qualen in der Rauschgiftszene. Trotzdem haut sie 2 mal aus der Therapie ab.
Da sie jedes Mal nach 2-3 Tagen wieder in Narkanon ankommt, nimmt man sie auch wieder auf. Doch eines Tages kommt ganz überraschend ihr Vater und nimmt sie mit nach Hause.
Ihre Mutter hat ihm das Sorgerecht überlassen, weil sie selbst mit Christiane und deren Problemen nicht mehr klar kommt.
Christiane zieht also zu ihrem Vater, doch der vernachlässigt sie und schon bald geht sie wieder anschaffen, um sich Heroin zu beschaffen.
Sie wendet sich an ihre Mutter und bittet und bettelt, dass diese sie wieder bei sich aufnimmt. Ein paar Tage später wird Christiane erneut mit Gelbfieber in eine Klinik eingeliefert. Dort türmte sie ebenfalls 2 mal, bevor ihre Behandlung abgeschlossen ist. Ihre Mutter ist kurz vor der Verzweiflung.
Sie schickt Christiane zu ihrer Tante in der Nähe von Hamburg, wo Christiane nun endgültig entzieht. Zu diesem Zeitpunkt ist Christiane 15 Jahre alt und hat bereits die ganze Drogenhölle durchgemacht. Sie hat mehr Glück als viele andere und schafft den Absprung aus dem Teufelskreis „Droge“. Bei ihrer Tante lebt sie über 2 Jahre „clean“, findet neue Freunde und raucht „nur“ gelegentlich Haschisch.
ENDE
Arbeit zitieren:
Bast, Vanessa, 2001, F., Christiane - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo, München, GRIN Verlag GmbH
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daNi
1-, wie soll das gehen?.
Ich würde echt gerne wissen,wie man auf diese arbeit eine 1- bekommen hat. Ich kenne das Buch in- und auswendig,und es ist echt das Genialste,das ich kenne. Nur leider wird hier in diesem Referat das Leben von Christiane total langweilig und öde "runtergerasselt". Est wird kaum was von richtigen Gefühlen erzählt. Mensch,das war alles wahr,was sie erzählt hat. Und hier hört es sich an,als wäre es das langweiligste und normalste Leben,das es gäbe!
am Monday, October 22, 2001-
Caroline
Wir kinder vom bahnhof Zoo.
Ich find e der Inhalt des Buches ist sehr gut beschrieben nur einige dinge sind durcheinandergebracht worden.
am Saturday, December 15, 2001-
s.
etwas zu langweilig.
ich finde, der inhalt ist etwas zu langweilig dargestellt und auch der ausdruck läßt zu wünschen übrig. auch der inhalt wurde etwas durcheinandergebracht. aber im großen und ganzen ist alles enthalten. ich würde allerdings keine 1- geben.
am Saturday, January 12, 2002-
Anna
Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.
Ich finde das Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo super gut. Ich habe es schon drei mal gelesen und werde das auch noch öfter tun. Es ist total spannend. Ich würde aber gerne mal wissen was aus Detlef geworden ist, ob er noch lebt und wenn ja ob Christiane noch Kontakt zu ihm hat.
am Wednesday, January 16, 2002-
Laura
und was kam nachher??.
ich glaube, dass leute, die das buch nicht kennen gerne wissen würden was dannach mit frau christiane f. geschah....denn was jetzt mit ihr los ist, interessiert anscheinend keinen! alle glauben, dass sie die einzige ist die sowas durchgemacht hat.....aber es gibt Millionen menschen!!
am Sunday, March 10, 2002-
Silvia
Re: und was kam nachher??.
|
|Laura schrieb:
||ich glaube, dass leute, die das buch nicht
||kennen gerne wissen würden was dannach mit
||frau christiane f. geschah....denn was jetzt
||mit ihr los ist, interessiert anscheinend
||keinen! alle glauben, dass sie die einzige
||ist die sowas durchgemacht hat.....aber es
||gibt Millionen menschen!! Christiane lebt heute in Neukölln. Sie ist clean und alleinerziehende Mutter!
am Sunday, March 24, 2002-
Silvia
Gefühllos.
Ich habe in meiner Jugendzeit dieses Buch sehr oft gelesen und auch den Filn gesehen! Leider fehlen in diesem Referat die starken Emotionen die das Buch beschreibt.Es ist ja nicht nur eine Geschichte sondern eine Biografie mit vielen Höhen und Tiefen in dem Leben eines jungen Mädchens. Die Problematik und das Umfeld wie Christiane drogensüchtig wird ist sehr monoton geschrieben. Da dieses Problem heute immer mehr wird und es leider immer mehr Drogen am Markt gibt, hätte man mehr Sensibilität in das Referat verarbeiten müssen. Muß sagen eine eins hätte ich auch nicht gegeben!
am Sunday, March 24, 2002-
Sabina
zu langweilig.
also ich find es bisschen langweilig
aber es ist schon gut für ein referat
am Wednesday, April 03, 2002-
TOM
Lobenswert.
ich finde dieses buch sehr sehr lobenswert und jeder sollte mal einen Blick reinwagen es ist sehr packend und mitreisend für den Leser die erfahrungen wo sie gemacht hatte sind tragisch es trägt dazu bei das man es sich erst 3 mal überlegt bevor man zu drogen greift . Ubrigens dein referat ist dir auch sehr gelungen Hi´hi
am Sunday, April 14, 2002-
Rsphsel
Wir Kinder vom Bahnhof zoo.
Ich habe das Buch gelesen und es hat mich sehr beeindruckt.
Sehr mitreissend geschrieben!
am Monday, April 22, 2002-
Anonym
Naja.........
Ich finde, man hätte mehr auf christianes gefühle eingehen können. Sie hat lediglich die Geschichte geschrieben. nichts besonderes. Das ist für mich KEIN Referat.
am Thursday, June 06, 2002-
Kathrin
und was kam dann?????.
Hey leute
also ich bräucht mal ganz spontan eure hilfe. ich surf jetzt schon seit ca. zwei std. im Internet rum und find so gut wie nichts über den Verlauf des weiteren Leben der Christiane F. Inhlatsangaben über das Buch hab ich schon tausende gelesen. Was mich interessiert ist, was wurde dannach? Bitte helft mir.
Danke schon mal im Vorraus
am Friday, June 07, 2002-
Bast, Vanessa
Soso ....
Hey Leute. Ich bin die Autorin dieses textes/referates, wie auch immer ihr es nennen wollt. Ist jetzt schon einige Zeit her dass ich es geschrieben habe, und da ich heute auf Zufall auf diese Seite kam habe ich es mir nochmal durchgelesen. Meiner Meinung nach ist es echt trocken und langweilig ohne emotionen, aber mein Gott, ich war damals stolz auf das referat. Es war schliesslich in der 7ten Klasse da sieht man die Dinge noch anders.
am Thursday, November 20, 2003-
Franco
Indiskutabel !.
Ich habe nicht nur das Buch gelesen (mehrmals), sondern war selbst 20 Jahre lang Junkie, meine Drogenkarriere begann etwa um die Zeit wie bei Christiane F. Ferner publiziere ich selbst und das nicht ganz erfolglos, denke also ich kann mir ein einigermaßen fundiertes Urteil erlauben.
Selbst wenn ich anheim stelle, daß die Autorin des Referats selbst gänzlich weg vom Thema Drogen ist, sich somit schwer in die jeweiligen Gemütszustände reindenken kann, bleibt mein vernichtendes Urteil: absolut indiskutabel und somit mangelhaft.
Wie schon bemerkt, es fehlt völlig an der emotionalen Nähe zum Thema. Hier wird einfach nur langweilig heruntergerattert und zusammengefasst, teilweise sogar falsch. Wichtiges wird einfach weggelassen. Letzteres veranlaßt mich, selbst wenn die Aufgabe eine einfache Inhaltsangabe gewesen wäre, allenfalls zur Note Ausreichend.
Da jedoch jegliche Reflexion, Analyse sowie wenigstens der Versuch des eigenen Eintauchens in die Materie fehlen, ist diese Arbeit schlichtweg Müll. So hart sich das auch anhören mag.
am Tuesday, September 21, 2004-
Unit17
@ franco....
lieber franco,
ich muss an dieser stelle die autorin ein wenig in schutz nehmen.
wenn sie nie mit drogen oder ähnlichen zu tun gehabt hat ist es wie du schon sagtest sehr schwer sich in die lage reinzuversetzen.
trotzdem hat sie vielen weiter geholfen mit ihren angaben.
ich bitte dich doch dieses werk nicht schlicht weg als " müll " zu bezeichnen das wäre einfach respektlos...wenn du es besser kannst dann bitte...fang an und das du selber junkie warst/ bist wie auch imma ist schlimm genug!!!
am Wednesday, May 07, 2008-
Jette
k.p..
ich finde diesen text garnicht einmal so schlecht!?
auch wenn diese emotionen die in diesem buch beschrieben sind nicht ganz so gut rüberkommen..
ich glaube ich hätte das auch nicht so gut hinbekommen und ich muss sagen hut ab!?..
naja ich fand das buch um tausendmal besser als den film denn in dem film wird so viel weggelassen!?
darüber war ich sehr enttäuscht!?:(
am Tuesday, May 13, 2008-