1948 Die Sowjets kündigten die Zusammenarbeit mit den drei westlichen Besatzungsmächten, Beginn der elfmonatigen Blockade, politische Teilung in Ost- und Westberlin 7.10.1949 die DDR wird in Ostberlin gegründet 13.8.1961 Aufbau der Berliner Mauer gewaltsame Teilung der Stadt
1987 getrennte 750-Jahr-Feiern in beiden Hälften der Stadt 9.11.1989 Die Berliner Mauer fiel nach einer freidlichen Revolution in der DDR
3.10.1990 Tag der Deutschen Einheit
4.10.1990 erste Sitzung einer gesamtdeutschen Volksvertretung seit 1933 im Reichstag
2.12.1990 nach über 40 Jahren wieder eine Wahl eines Gesamtberliner Parlamentes
20.6.1991 Berlin wird wieder Regierungssitz
Gliederung der Stadt
• Bis kurz vor dem 1. Weltkrieg bestand Berlin nur aus seinem historischen Zentrum und einigen Vorstädten
• Erst 1920 wurden aufgrund einer umstrittenen Gebietsreform sämtliche Dörfer, Kleinstädte und Gutshöfe der Umgebung eingemeindet es
entstand die bis heute bestehende Stadtgrenze, Einteilung der Stadt in 20 Verwaltungsbezirke
• Auch die Stadtbezirke wurden in ihrer heutigen Form und Benennung zu dieser Zeit festgelegt
• In den 70´ger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden im Ostteil noch 3 weitere Bezirke gegründet
Ø Sogenannte „Neubausilos“: zeichneten sich durch gigantische Neubauten aus
Bezirke: Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen Ø Sogenannte „Arbeiterbezirke“: wurden während der Industrialisierung
für die Arbeiter eingeteilt
Bezirke: Friedrichshain, Kreuzberg, Wedding, Prenzlauer Berg, Mitte
Ø
Sogenannte „Kleinstadtcharakterbezirke“: viele Gebiete die Berlin eingemeindet wurden
charakter Bezirke: Weissensee, Lichtenberg
Ø
Sogenannte „Industrieorte“: Bezirke: Treptow, Neukölln, Tempelhof, Schöneberg
Ø
Sogenannte „Bürgerliche Vorstädte“: Bezirke: Steglitz, Zehlendorf, Reinickendorf, Pankow Ø Sogenannter „Neuer Westen“: Bezirke waren während der Aufteilung Berlins den Westalliierten unterstellt Bezirke: Tiergarten, Charlottenburg, Wilmersdorf Ø Sogenannte Bezirke- „Älter als Berlin“: Berlin lag bei seiner Gründung exakt zwischen 2 Festungen die
Bezirke: Spandau und Köpenick
Jedoch sind in diesem Jahr Modernisierungen im Gange die auch die Bezirksgliederung Berlins ändern. Allerdings werden mit der Reform keine neuen Bezirksgrenzen gezogen, sondern durch Verschmelzung werden alte aufgehoben. Dadurch entstehen folgende neue Bezirke: ü I. Mitte (mit nun 321.077 Einwohnern) ü II. Friedrichshain-Kreuzberg (248.591 Einwohner) ü III. Pankow (331.800 Einwohner) ü IV. Charlottenburg-Wilmersdorf (317.761 Einwohner ) ü V. Spandau (222.982 Einwohner) ü VI. Steglitz-Zehlendorf (288.343 Einwohner) ü VII. Tempelhof- Schöneberg (338.128 Einwohner ü VIII. Neukölln (307.113 Einwohner)
ü IX. Treptow-Köpenick (229.404 Einwohner) ü X. Marzahn-Hellersdorf (267.982 Einwohner) ü XI. Lichtenberg-Hohenschönhausen (266.502 Einwohner) ü X!!. Reinickendorf (247.184 Einwohner)
Nach der vom Berliner Abgeordnetenhaus im März 1998 als Verfassungsänderung beschlossenen Gebietsreform ist die Hauptstadt nun in 12 statt bisher 23 Bezirke mit jeweils ungefähr 300.000 Einwohnern eingeteilt.
Probleme der Stadt Berlin
Die politischen und sozialen Probleme einer Großstadt wie Berlin unterscheiden sich im wesentlichen nicht sehr von den Problemen anderer Städte dieser Größenordnung, allerdings kommen noch die Konflikte des Zusammenwachsens der beiden jahrzehntelang getrennten Stadthälften hinzu.
Politische Probleme:
Die derzeitigen politischen Probleme resultieren im wesentlichen aus den durch Mißwirtschaft bei der
von Staus u.ä. . Die sozialen Probleme Berlins sind sehr vielfältiger
Soziale Probleme:
zu bezeichnen sind: 1. Der hohe Ausländeranteil: Der größte Teil der ausländischen Mitbürger hat sich in das Berliner Leben integriert und wirft keine Probleme auf weder politischer noch sozialer Art. Außerdem gilt das multikulturelle Leben als eine positive Seite Berlins. Die wenigen Ausnahmen hiervon sind jedoch meist um so auffallender wie z.B. die Probleme die Berlin
mit der Zigarettenmafia und den daraus folgenden zahlreichen Morden, der Rauschgiftkriminalität und dem Sozialhilfebetrug hat. 2. Die große Arbeitslosenzahl: Infolge der Abwanderungen vieler Industriebetriebe nach der Wende ist die Arbeitslosenzahl sehr hoch und damit steigt auch die Zahl derer, die auf Sozialhilfe angewiesen sind. Außerdem gibt es in Berlin einen großen Wohnungsleerstand, dessen Gründe einmal in der Abwanderung zwecks Arbeitsuche in anderen Bundesländern und andererseits im Wohnungswechsel in das Berliner Umland zu suchen sind.
Arbeit zitieren:
2001, Berlin, München, GRIN Verlag GmbH
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