Pubertät und Adoleszenz
Zeit der körperlichen und seelischen Veränderungen
Corinna Stieler
Inhaltsverzeichnis:
1. Definition
1.1 Pubertät
1.2 Adoleszenz
2. Die körperliche Entwicklung
2.1 Wachstum
2.2 sexuelle Reifung
3. Die psychische Ebene
4. Soziale Ebene
5. Anorexia Nervosa - Pubertätsmagersucht
5.1 Mögliche Hintergründe der Erkrankung
5.2 Häufigkeit und Verbreitung der Magersucht (Epidemiologie)
6. Persönlichkeitsentwicklung als Erfüllung von Entwicklungsaufgaben
7. Die Entwicklung der Person aus psycho - sozialer Perspektive
8. Längenwachstum und Gewichtszunahme von Jungen und Mädchen
(nach Shuttleworth)
9. Quellen
1. Definition
1.1 Pubertät
Die Pubertät ist im deutschen Sprachgebrauch die oft mit dem Jugendalter gleichgesetzte Entwicklungsphase, zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Die körperliche Pubertät beginnt und endet vor allem durch das Erlangen der Geschlechtsreife charakterisierte Phasen, welche Mädchen in Mitteleuropa zwischen dem 10./11. und 17./18., sowie Jungen zwischen dem 12./13. und 19./20. Lebensjahr durchleben. Neben den körperlichen, vollziehen sich in der Pubertät auch entscheidende geistig- seelische Veränderungen. Die Strukturierung der Persönlichkeit (Identität) ist eine grundlegende Umdisponierung. Weiterhin stehen die Ablösung vom Elternhaus, sowie die außerfamiliäre Orientierung im Vordergrund.
Der eigentlichen Pubertät geht die Vorpubertät voraus. Dies ist eine Phase der Belebung kindlicher (vorrangig trotziger) Impulse und Verhaltensweisen. Durch Erreichen eines bestimmten Reifegrades des Hyperthalamus, wird die physische Pubertät ausgelöst. Dies bewirkt verschiedene hormonelle Umstellungen., welche die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale, die Ausreifung zur Fortpflanzungsfähigkeit, sowie ein erhebliches, mit Verschiebungen der körperlichen Proportionen verbundenes Längenwachstum (pubertaler Wachstumsschub) beeinflussen. Vor allem nimmt die relative Kopfhöhe ab, die relative Beinlänge dagegen zu. Proportionsunterschiede zeichnen sich besonders zwischen den Geschlechtern ab. Beispielsweise die starke Zunahme der Schulterbreite bei Jungen und der Hüftbreite bei Mädchen.

Den Beginn der physischen Pubertät markiert bei Mädchen das Auftreten der ersten Menstruation (Menarche), bei Jungen die erste Ejakulation oder Pollution. Im Zusammenhang mit der physischen Pubertät erfolgen auch psychische Reifeprozesse, die jedoch nicht notwendigerweise parallel zur körperlichen Entwicklung verlaufen.
Im Vordergrund stehen dabei die mit der Ausreifung der genitalen Sexualität (Übernahme der Geschlechterrolle) einhergehenden Konflikte, die Bewältigung von Gefühlen und Aggressivität, des Trotzes und der Selbstunsicherheit, wachsendes Autonomie, das Erkennen veränderter (Trieb)ansprüche seitens der Umwelt, sowie erste berufsbezogene Entscheidungen. Im Verhalten der Jugendlichen zeigen sich diese Entwicklungsprozesse häufig als Stimmungslabilität, gefühlsmäßige Zerrissenheit oder in Form von Protesthaltungen der Umgebung (vor allem der Erwachsenenwelt) gegenüber.
Ein dritter wesentlicher Bereich der Pubertätsentwicklung ist die soziale Reifung, die mit Abschluß der körperlichen und sexuellen Veränderungen zunehmend Einfluß gewinnt. In dieser Phase lösen sich die Jugendlichen charakteristischer Weise von der eigenen Familie durch die Übernahme sozialer Rollen, insbesondere im Rahmen von Peer-groups ab, setzen sich mit den Norm und Wertmaßstäben der Gesellschaft auseinander und gehen in immer stärkerem Maße selbstbestimmte persönliche Bindungen und Beziehungen ein.
Die mit fortschreitender Pubertät wachsenden sozialen wie persönlichen (vor allem sexuellen) Anforderungen, können erhebliche psychische und /oder psychosomatische Störungen, wie etwa die Pubertätsmagersucht (Anorexie) oder das Ausweichen auf vermeintlich spannungsreduzierende Mittel (wie zum Beispiel Drogen) bewirken, denen häufiger mit einer gezielten Kinder- und Jugendlichen- Psychotherapie zu begegnen ist.
(aus dem SchülerDuden Psychologie)
1.2 Adoleszenz:
Die Adoleszenz ist die Phase des Jugendalters nach Eintritt der (biologischen) Geschlechtsreife, in der eine gewisse ,,psychische Pubertät" zwar noch andauert, ihre Erscheinungen jedoch allmählich einer Persönlichkeitsfestigung weichen. In der Adoleszenz wird der Jugendliche mit der Aufgabe konfrontiert, seinen Platz in der Erwachsenenwelt möglichst eigenverantwortlich und realitätsgerecht zu finden. Kennzeichnend für diese Lebensperiode ist ein wachsender Freiheitsdrang, verbunden mit zunehmendem Selbstbewußtsein und personaler Selbstverantwortung.
(aus dem SchülerDuden Psychologie)
2. Die körperliche Entwicklung
2.1 Wachstum
Während einer Periode von 2 - 4 Jahren bringt ein deutlicher Wachstumsschub im Rahmen der Pubertät, zirka 15% der Endgröße. Auch nehmen die Knochen während dieser Zeit an Dichte zu. Dies dauert in der Regel beim Mädchen bis zum 17. Lebensjahr und beim Jungen bis in die frühen zwanziger Jahre.
Eine Wachstumssteigerung tritt bei Mädchen vor der Menarche (= der Zeitraum des ersten Eintritts der Menstruation) ein. Danach wachsen Mädchen noch zirka 6 cm. Durch den unterschiedlichen Körperbau haben Mädchen mit 16 Jahren die doppelte Menge an Fettgewebe als Jungen.
Beim Knaben liegt die maximale Wachstumssteigerung zwei Jahre später, also mit 14 Jahren. Die Muskelmasse verdoppelt sich beim Jungen zwischen dem 10. und 17. Lebensjahr; die Knochenmasse zwischen dem 12. und 16.
2.2 Sexuelle Reifung
Da die Pubertät aber bei jedem Menschen unterschiedlich verläuft, differiert die Dauer zwischen 3 bis 6 Jahren. Durchschnittlich dauert die Pubertät also ca. 4 ½ Jahre.
Die Pubertät beginnt beim Mädchen etwa 0,5 bis 1,5 Jahre früher als beim Jungen. Die Gebärmutter wächst als erstes, zirka 2 Jahre später bildet sich die Brust (mit 8-13 Jahren) aus, dann die Schambehaarung (mit 8-14 Jahren). Die erste Regelblutung (=Menarche) tritt mit 10 bis 16 Jahren ein.
Schwerer zu definieren ist die Pubertät beim Jungen. Mit der Größenzunahme, beginnt die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale, dann folgen Schambehaarung, Peniswachstum, Libido (=sexuelles Verlangen), Stimmbruch und die Bildung reifer Samenzellen.
Körperliche Veränderung | Mittleres Alter bei Beginn Standardabweichung zirka 1 Jahr | |
Knaben | Mädchen | |
Brustentwicklung | --- | 11,2 |
Hodenvergrößerung | 11,6 | --- |
Schamhaarentwicklung | 13,4 | 11,7 |
Maximales Wachstum | 14,1 | 12,1 |
Menarche | --- | 13,5 |
Schamhaar voll ausgebildet | 15,2 | 14,4 |
Brust voll ausgebildet | --- | 15,3 |
nach Marshall & Tanner
3. Die psychische Ebene
Abb. 2
Die innerpsychische Ebene wird geprägt durch das Auftreten neuer, bisher unbekannter Gefühle, welche Ursprung in der veränderten hormonellen Situation (pubertätsbedingter Anstieg der Sexualhormone) und aus der wesentlichen Veränderung der körperlichen Erscheinung finden. Die Veränderungen des Körpers werden primär als fremd erlebt ("es geschieht mit mir") und müssen erst in ein neues inneres Bild von sich selbst ("wie man glaubt zu sein", Selbstbild) einbezogen werden. Diese Veränderung des Körpers wird selbst wahrgenommen, aber auch über die Reaktion der Umwelt erlebt. Dies läßt sich an den veränderte Reaktionen von gleichaltrigen und an denen von Erwachsenen, Beziehungspersonen und Fremde erkennen. Beispielsweise verändert sich die Aufmerksamkeit Erwachsener gegenüber einer 13-jährigen puberalen jungen Frau im Vergleich zum 2 Jahre jüngeren 11-jährigen Mädchen.

Die Abbildung zeigt einen Ausschnitt aus Abb. 1.
Innerhalb von 4 Jahren wird aus einem kindlichen Körper der einer erwachsenen Frau. Die Einheit, welche über lange Jahre zwischen dem kindlichen Körper und der kindlichen Seele bestand (als Latenzphase in der Entwicklungspsychologie bezeichnet), muss auf einer neuen, zuerst jugendlichen, dann erwachsenen Ebene neu geschaffen werden. Das neue "Erscheinungsbild" wird in ein neues inneres Selbstbild integriert werden. Das Ziel dieser Anstrengungen ist es, dem erwachsenen Körper ein entsprechendes neues, gereiftes und erwachsenes Selbstbild zu geben. Als Beispiel eines entgleisten Selbstbildes ist beispielsweise die Anorexie, die mit der für dieses Krankheitsbild typischen Körperentfremdung angeführt wird.
4. Die soziale Ebene
Den Wandel im körperlichen und innerpsychischen Bereich gehen Veränderungen in der Beziehung mit dem sozialen Umfeld, in dem eine neue Unabhängigkeit gefunden werden muss konform. Der Weg zur Entwicklung dieser Autonomie führt durch eine Phase, in welcher die Autonomie von der Ursprungsfamilie durch eine neue Abhängigkeit von Gleichaltriger abgelöst wird.
Mit Beginn der körperlichen Pubertätsentwicklung kommt es zu einer Abnabelung von der Familie, hinein in die Gruppen Gleichaltriger und Gleichgesinnter. Die Integration in diese Gruppen ist unumgänglich, wenn die Bewegung aus der Familie hinaus gelingen soll. Die Abnabelung ist wiederum unvermeidbar, wenn aus dem Kind später ein selbstständig denkender und selbstverantwortlich handelnder Erwachsener werden soll. Grundlegend unterscheiden sich die sozialen Regeln dieser Gruppen (zum Beispiel: von der Schulklasse, Jugendgruppe, bis hin zu Punks und Skinheads) von denen Erwachsener. In all diesen unter sich so verschiedenen Gruppen Jugendlicher ist Konformität mit den andern Gruppenmitgliedern die zentrale Eigenschaft, von der die Aufnahme in die Gruppe abhängt. Von zentraler Wichtigkeit ist die körperliche Reife. Diese dient der Hierarchiebildung. Rothaarige und Kleinwüchsige beispielsweise, beginnen in diesem Alter deshalb vermehrt unter ihrer "Unkonformität" zu leiden. Aber noch eine weitere Bedeutung bekommt das extrem uniformierend wirkende, identische Outfit bestimmter Jugendgruppen (Punks, Skinheads etc.). ,,Wir sind alle gleich, es gibt keine Unterschiede, nichts verändert sich!" signalisiert diese Uniformierung in dieser Lebensphase.
5. Anorexia nervosa ("Pubertätsmagersucht")
Mit "Anorexia nervosa" wird eine Störung vor allem des Essverhaltens bezeichnet, die auch als "Magersucht" bekannt ist. Bei 10% der Erkrankten führt die Anorexie sogar zum Tode. Betroffen sind vorrangig Mädchen und junge Frauen, doch auch Männer können an Magersucht erkranken. Durch die extreme, selbst herbeigeführte Gewichtsabnahme drohen bei magersüchtigen Patientinnen oft sehr ernsthafte Komplikationen, die einen stationären Aufenthalt meist unumgänglich machen.
5.1 Mögliche psychische Hintergründe der Erkrankung
Die Magersucht kann als Ausdruck eines Konfliktes gesehen werden, für den die Betroffenen keine andere Lösung als das Hungern finden können. Da die Erkrankung vor allem Frauen betrifft, kann man davon ausgehen, dass kulturell bestimmte Idealvorstellungen über das Erscheinungsbild des weiblichen Körpers eine wichtige Rolle spielen: Mode, Werbung und Medien lassen den Eindruck entstehen, dass Frauen, die dem Schlankheitsideal entsprechen, besonders attraktiv, erfolgreich, unabhängig, leistungsfähig etc. seien. Wenn das Bedürfnis, einer solchen Idealvorstellung zu entsprechen, jedoch so groß ist, dass gesundheitliche Risiken in Kauf genommen werden und sich das Hungern verselbständigt, dann müssen noch andere Faktoren angenommen, die diese psychische Erkrankung erklären lassen.
5.2 Häufigkeit und Verbreitung der Magersucht (Epidemiologie)
Junge Frauen zwischen 15 und 25 Jahren haben das höchste Erkrankungsrisiko. Pro Jahr erkranken in dieser Risikogruppe von 100 000 Frauen, zwischen 50 und 75 pro Jahr. Auf die Gesamtbevölkerung bezogen gibt es jedoch nur 0,1 bis 0,6 Erkrankungen pro 100 000 Einwohner und Jahr. (Die Anzahl neuer Erkrankungsfälle pro Zeiteinheit wird als Inzidenz bezeichnet.)
Zirka 1 % beträgt das Erkrankungsrisiko für Frauen während des ganzen Lebens (Lebenszeit-Prävalenz).
6. Persönlichkeitsentwicklung als Erfüllung von Entwicklungsaufgaben
Entwicklungsperiode | Entwicklungsaufgaben |
Frühe Kindheit (0-2 Jahre) | 1. Anhänglichkeit (sozial-attachment) 2. Objektpermanenz 3. Sensumotorische Intelligenz und schlichte Kausalität 4. Motorische Funktionen |
Kindheit (2-4 Jahre) | 1. Selbstkontrolle (vor allem motorisch) 2. Sprachentwicklung 3. Phantasie und Spiel 4. Verfeinerung motorischer Funktionen |
Schulübergang und frühes Schulalter (5-7 Jahre) | 1. Geschlechtsrollenidentifikation 2. Einfache moralische Entscheidungen treffen 3. Konkrete Operationen 4. Spiel in Gruppen |
Mittleres Schulalter (6-12 Jahre) | 1. Soziale Kooperation 2. Selbstbewußtsein (fleißig, tüchtig) 3. Erwerb der Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, etc.) 4. Spielen und Arbeiten im Team |
Adoleszenz (13-17 Jahre) | 1. Körperliche Reifung 2. Formale Operationen 3. Gemeinschaft mit Gleichaltrigen 4. Heterosexuelle Beziehungen |
Jugend (18-22 Jahre) | 1. Autonomie von den Eltern 2. Identität in der Geschlechtsrolle 3. Internalisiertes moralisches Bewußtsein 4. Berufswahl |
Frühes Erwachsenenalter (23-30 Jahre) | 1. Heirat 2. Geburt von Kindern 3. Arbeit / Beruf 4. Lebensstil finden |
Mittleres Erwachsenenalter (31-50 Jahre) | 1. Heim / Haushalt führen 2. Kinder aufziehen 3. Berufliche Karriere |
Spätes Erwachsenenalter (51 und älter) | 1. Energien auf neue Rollen lenken 2. Akzeptieren des eigenen Lebens 3. Haltung zum Sterben entwickeln |
7. Die Entwicklung der Person aus psycho - sozialer Perspektive
Psycho-sozialer Konflikt (ERIKSON) | Entwicklungsstadium (ERIKSON) | Phasen (FREUD) | Alter |
Urvertrauen vs. Urmißvertrauen | Oral-sensorisch | Oral | 0 bis 1 |
Autonomie vs. Scham u. Zweifel | Muskulär-anal | Anal | 2 bis 3 |
Initiative vs. Schuldgefühl | Lokomotorisch-genital | Phallisch | 4 bis 5 |
Fleiß vs. Minderwertigkeitsgefühl | Latenz | Latenz | 6 bis 12 |
Identität vs. Rollendiffusion | Pubertät und Adoleszenz | Genital | 13 bis 18 |
Intimität vs. Isolierung | Frühes Erwachsenenalter | 19 bis 25 | |
Generativität vs. Stagnation | Erwachsenenalter | 26 bis 40 | |
Ich-Integrität vs. Verzweiflung | Reife | > 41 |
8. Längenwachstum und Gewichtszunahme von Jungen und Mädchen (nach Shuttleworth)
Wachstumsphasen können für Kind oder den Jugendlichen folgende Bedeutungen haben:
- schnelles Wachstum erfordert schnellere Anpassung (z.B. der Motorik); somit entstehen höhere Anforderungen, diese können gelegentlich heftige Emotionen auslösen
- ist nicht genug Zeit zum Ausruhen vorhanden, wird das Kind/ Jugendlicher leicht reizbar, erregbar und sehr launisch
- eine besonders ausgewogene Ernährung ist im Wachstum erforderlich ( kein Nikotingenuss; mäßiger Genuss von Alkohol)
- Angst über den ungewissen Verlauf der körperlichen Veränderungen kann beim Jugendlichen entstehen

Gewichtszunahme von Jungen und Mädchen nach Shuttleworth

Genau wie das Gewicht, nimmt auch die Körpergröße zu.
Längenwachstum von Jungen und Mädchen nach Shuttleworth
Aber nicht nur der Körper wächst, auch die verschiedenen Teile /Gliedmaßen des Körpers bekommen eine andere Beziehung zueinander. Die Proportionen verändern sich:
im Verhältnis zur Gesamtlänge des Körpers
- Kopf des Erwachsenen ist kleiner als der eines Kindes
- Der Rumpf eines Erwachsenen ist kürzer
- Arme und Beine des Erwachsenen sind länger als die des Kindes
in der Pubertät verändert sich der Körper
- er wird größer und schwerer
- das endgültige Verhältnis der Körperproportionen wird erreicht
- Ausreifung der Geschlechtsorgane
- sekundäre Geschlechtsmerkmale erscheinen
diese Veränderungen in der Pubertät bringen folgendes mit sich
- an die körperliche Leistungsfähigkeit werden höhere Anforderungen gestellt
- die Verantwortung für sich und andere wächst
- das Interesse am anderen Geschlecht steigt
| "Jugend ist kein Lebensabschnitt - sie ist eine Geisteshaltung, sie ist die Beschaffenheit der Willenskraft, eine Eigenschaft der Phantasie, die Kraft der Gefühle, der Sieg des Mutes über die Ängstlichkeit und der Abenteuerlust über die Bequemlichkeit. Niemand wird alt, nur weil er eine bestimmte Anzahl von Jahren gelebt hat. Die Menschen werden alt, wenn sie ihre Ideale aufgeben. Wenn wir unsere Begeisterunsgfähigkeit verlieren, bekommt unsere Seele Falten." |
9. Quellen:
Lexikon der Psychologie - Edition BasserMann
SchülerDuden Psychologie - Dudenverlag
Entwicklungspsychologie - Verlag Akademische Buchhandlung GmbH
Angewandte Entwicklungspsychologie des Kindes- und Jugendalters - UTB
Psychologie (für Fachschulen und Fachoberschulen) - Stam Verlag
Internet Suchmaschinen: Google; Altavista; Yahoo; Lycos
Arbeit zitieren:
Corinna Stieler, 2002, Pubertät und Adoleszenz, München, GRIN Verlag GmbH
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