Gliederung
1. Einleitung
2. Wasserstoff
2.1 Eigenschaften
2.2 Vor- und Nachteile
3. Wasserstoff im PKW
3.1 Speicherung/Transport von Wasserstoff
- Druckgasspeicher
- Metallhydridspeicher
- Flüssigspeicher
3.2 Betankung mit Wasserstoff
3.3 Funktionsweise eines Wasserstoffmotors
3.4 Vorteile Probleme des Verbrennungsmotors
3.4.1 Vorteile
3.4.1.1 Extreme Abmagerungsfähigkeit eines Wasserstoff/Luft-Gemisches
3.4.2 Nachteile
3.4.2.1 Unregelmäßige Verbrennung durch
3.4.2.1.1 Rückzündung in der Ansaugphase
3.4.2.1.2 Glühzündung in der Kompressionsphase
3.4.2.1.3 klopfende Verbrennung
3.4.2.1.4 Wasseranlagerung bei Kaltstart an Zündkerzen
3.4.2 Geringe Leistungsdichte infolge von Liefergradverlusten
3.5 Gemischbildung
3.6 Emission
3.7 Beispielmotor BMW
4. Zukunftsprognosen
Zachskorn Stephan Quellen
1. Einleitung
Wasser ist der Baustein allen Lebens. Die Erde besteht zu ca. 71% aus Wasser. Und jede Entwicklung hat im Wasser begonnen.
1760: Henry Cavendisch entdeckt Wasserstoff und die Reaktion mit Sauerstoff zu Wasser 1874: Jules Verne schreibt: „Das Wasser ist die Kohle der Zukunft.“ 1898: James Dewar gelingt in London die Herstellung von flüssigem Wasserstoff. 1979: Der erste Prototyp eines bivalenten Wasserstoff Fahrzeugs kommt auf die Straße 1988: Weitere Prototypen werden gebaut: z.B. ein bivalenter 6-Zylinder-Motor für Wasserstoff und Benzin
1999: Die erste öffentliche Flüssigwasserstoff Tankstelle wird in München in Betrieb genommen. Der BMW 750hL fährt mit bivalentem 5,4 Liter 12 Zylinder Motor
2000: Die weltweit erste Wasserstoff - Ausstellung wird im Rahmen der EXPO 2000 präsentiert. Eine Wasserstoff-Flotte aus 15 BMW 750hL wird im Shuttle-Service eingesetzt. 2001: Die BMW CleanEnergy World Tour startet in Dubai und führt durch fünf Kontinente
2. Wasserstoff Eigenschaften:
- ungiftig
- geruchlos
- geschmacksneutral
- unsichtbar
- Stoff mit der geringsten Dichte (0,09 g/l)
- Leichter als Luft & alle anderen Gase
- Siedetemperatur: -252,77°C
- Nicht explosiv (nur in Verbindung mit anderen Gasen)
- kommt nicht rein in der Natur vor; Aufgrund seiner Reaktionsfreudigkeit Vorteile:
- hohe Umweltfreundlichkeit
- unendliche Verfügbarkeit Nachteile
- Herstellung
- Sicherheitsaspekte
- Beeinflussung des Klimas durch Wasserdampf
- Kosten
- Energieeffizienz
- Aufbewahrung im Fahrzeug
© Zachskorn Stephan & Quellen
Umweltfreundlichkeit:
Da herkömmliche Antriebe viele Schadstoffe erzeugen, die die Umwelt belasten, größtenteils Treibhauseffekt verantwortliche CO2. Ist zwar ein ganz natürlicher Bestandteil der Luft, kommt aber nur geringen Mengen (ca. 0,03 %). Wasserstoffantrieb keine Produktion von Giftstoffen. Produziert fast nur Wasser und ist damit höchst umweltfreundlich. Einzige Ausnahme einige Stickoxide (NOx), in minimaler Menge. Verfügbarkeit: 50-100 Jahre Erdölvorkommen erschöpft
aus Wasser wird Wasserstoff à so lange regenerative Energie da ist. Regenerativer Kreislauf (Bild) Probleme: Herstellung: H2 kommt in Natur nicht rein vor;
- Aus Erdgas: aber unter freiwerdendem CO2
- partielle Oxidation von Schweröl
- thermische Erdgasspaltung im Plasmabogen
- Kohlevergasung:
- drucklose Kohlestaubvergasung
- Druckvergasung um Festbett
- Braunkohle-Hochtemperaturvergasung
- Hochtemperatur-Dampfelektrolyse
- Vergasung von Biomasse und photobiologische Prozesse
Umweltfreundlich: Elektrolyse von Wasser
Reinem Wasser ein wenig Säure oder Lauge, An- und Kathode wird O2 + H2 getrennt, Energie wird benötigt, regenerative Energie (fossile Brennstoffe sinnlos)
Sicherheitsaspekt:
2 Probleme mit flüssigen Wasserstoff bei Unfall
1. Bei -253°C gefriert der Wasserstoff alles was mit ihm in Kontakt kommt
2. Erhöhtes Entzündrisiko durch Reaktionsfreudigkeit Wird aber durch die Konstruktion des Tanks eingedämmt Beeinflussung des Klimas durch Wasserdampf:
- Wird sicher nicht so extrem belasten wie das CO2
- Weiterhin ist die momentan hergestellte Menge Wasserdampf nur 0,005% so groß, wie sich ohnehin schon in der Atmosphäre befindet.
- Geringe Klimabeeinflussung ist nicht auszuschließen
- Forschungen stehen noch aus
© Zachskorn Stephan & Quellen
Kosten:
Großes Gegenargument. Wasserstoff und Brennstoffzelle sehr teuer Serienproduktion würde Preis drücken.
Momentan liegt der Liter-Preis für Wasserstoff je nach Herstellungsverfahren durchschnittlich bei 0,50 Euro, was knapp 2,- Euro für einen Liter Benzin entsprechen würde. Wobei durch den Vergleich der Energiemenge von Wasserstoff und Benzin die vierfache Menge an Wasserstoff benötigt wird, um die selbe Wirkung zu erreichen. Energieeffizienz: Präsentation: 2 Folien
Wasserstoff beinhaltet an Energie nur ein 4tel von dem was Benzin in gleicher Menge enthält.
Die Energie des Wasserstoffs wird aber wie bei allen Energieumwandlern (Motor) nur zu 40% umgesetzt. Wie auf der Graphik zu erkennen ist. Aufbewahrung im Fahrzeug:
- Unter hohem Druck
- Im flüssigen Zustand Flüssigen Zustand entschieden
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Wasserstoff im PKW:
Es 2 grundsätzliche Antriebsprinzipien mit Wasserstoff.
1. über einen Verbrennungsmotor (Otto-Motor)
2. über einen Elektromotor, der durch eine Wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle gespeist wird.
Verschiedene Arten zur Speicherung von Wasserstoff im PKW:
Es gibt 2 Arten Wasserstoff so mitzuführen, um eine gewisse Reichweite zu erreichen. Einmal die Aufbewahrung unter hohem Druck (Druckgasspeicher) Zum anderen die flüssige Aufbewahrung bei -253°C (kyrogene Speicher) Zuerst einmal den
1. Hochdruckgasspeicher
Der Druckgasspeicher sieht kugel- oder zylinderförmig aus, um die hohen Drücke von heute 350bar & zukünftig 700bar auszuhalten. Kugelförmig wird aber meistens ausgeschlossen, weil es für den Fahrzeugeinsatz ungeeignet ist. Wegen der hohen Drücke kommt es auch zu einem Temperaturanstieg des Wasserstoffs während der Befüllung (bei Schnellbefüllung bis 100K). Druckgasspeicher werden überall dort eingesetzt, wo genügend Platz für die Unterbringung vorhanden ist. à Busse (Dach und Unterboden)
2. Metallhydridspeicher
Eine weitere Möglichkeit der Speicherung von Wasserstoff ist der Metallhydridspeicher.
Darunter versteht man, dass eine bestimmte Metalllegierung den Wasserstoff wie ein Schwamm aufsaugt und unter einem geringen Druck speichert. Wasserstoff kann hierbei in einer noch höheren Dichte als im flüssigem Zustand gespeichert werden.
Da sie nur ca. 2% ihres Eigengewichtes aufnehmen können sind sie nicht für den Einsatz im Pkw geeignet.
3. Flüssig-Speicher
Um akzeptable Reichweiten zu erlangen, scheint das Projekt von BMW mit dem Flüssig-Speicher am sinnvollsten.
Dabei muss aber der Tank perfekt isoliert sein, um den kyrogenen (flüssigen) Wasserstoff bei -253°C zu speichern.
Die Tanks sind doppelwandig ausgeführt. Dazwischen befinden sich in einem Vakuum etwa 50 Lagen aluminiumbeschichteter Kunststofffolien. Die Tankisolierung ist so gut, dass bei hohen Außentemperaturen zwischen 2 und 3 Tagen kein Treibstoff verloren geht. Erst wenn der Druck im Tank über die langsame Erwärmung über 5 bar ansteigt, werden täglich ca. 3% des Volumens über ein Abblasventil ausgestoßen, um den Druck konstant zu halten.
Sicherheitstests bei den Tanks (Präsentation)
© Zachskorn Stephan & Quellen
Betankung eines Wasserstofffahrzeuges
Zuvor ergab sich aber ein neues Problem. Wie kommt "der Tiger in den Tank", also der Treibstoff in das Auto. Wer würde schon gerne mit einem -253°C kalten Tankarm herumhantieren. Doch für dieses Problem wurde schon eine perfekte Lösung entwickelt: eine vollautomatische Tankstelle. Dieser Prototyp befindet sich am Münchner Flughafen und erfüllt seine Arbeit täglich . Die Tankstelle ist ein Gemeinschaftsprojekt von vielen namenhaften Firmen wie MAN, BMW, ARAL, Linde und Siemens, was die Bedeutung des Projektes wiederspiegelt.
Fährt man in die Tankstelle hinein, steckt man lediglich noch eine Chipkarte mit dem Guthaben in eine Konsole. Inzwischen sucht und öffnet der Tankarm schon den Tankdeckel und dockt an.
Nachdem ein "Schuss" Helium die Restluft "herausgespült" hat, beginnt die Betankung mit dem flüssigen Wasserstoff (LH2). Nach knapp 3 Minuten hat man die Tankstelle wieder verlassen und hat einen gefüllten Tank.
Da es mittlerweile erst 2 Wasserstofftankstellen in Deutschland (München) gibt, ist es noch unmöglich, auf einen weiteren eingebauten Benzintank zu verzichten. Nach Verbrauchen des Wasserstoffs kann einfach auf Benzinverbrauch umgeschaltet s werden.
Funktionsweise eines Wasserstoffmotors:
Im Allgemeinen funktioniert ein Wasserstoff-Verbrennungsmotor genau so wie ein mit Benzin betriebener Otto-Motor. Das ist der Vorteil dieser Variante, da in der Übergangszeit Benzin und Wasserstoff im selben Motor verwendet werden können. Diese Eigenschaft ist auf Grund des noch nicht stark genug ausgebauten Wasserstofftankstellennetzes unverzichtbar. Genauere Funktionsweise beim BMW-Motor Beispiel.
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Vor- & Nachteile des Wasserstoffverbrennungsmotors
Als wichtigster Vorteil des Wasserstoffantriebes gilt die Umweltfreundlichkeit in bezug auf die Emission die das Fahrzeug verursacht.
Dies ist zurück zu führen auf das „Magere Gemisch“, wobei der Anteil von Wasserstoff pro Sauerstoff weitgehend minimiert wird. Das hat zur Folge, dass Kraftstoff gespart wird und die Verbrennung von Stickoxiden verringert wird.
Diese Ideeumsetzung stellt eine der größten Vorteile für den Verbrennungsmotor dar.
Nachteile - Probleme, die durch diesen Antrieb entstehen:
Die Rückzündung in der Ansaugphase:
Hierbei strömt das Kraftstoffgemisch in der Ansaugphase durch die geöffneten Einlassventile in den Brennraum, in dem sich teilweise noch heißes Restgas befindet. Es kann nun noch bei der Ansaugphase zur Entzündung des bereits eingeströmten Kraftstoffes kommen, was zur Rückzündung durch die noch geöffneten Einlassventile führt. Bei einer Wassereinspritzung kann die Neigung Rückzündung des Motors stark verringert werden, was außerdem eine klopfende Verbrennung vermeidet und die Bildung von Stickoxiden reduziert. Glühzündung in der Kompressionsphase:
Da die untere Zündgrenze von Wasserstoff nur etwa 1/10 von denjenigen herkömmlicher Treibstoffe beträgt, kommt es bei der Kompressionsphase leicht zur Entzündung an heißen Stellen oder Ölpartikeln. Eine ausgeklügelte Kühlung des Motors, die die heißen Stellen im der Brennkammer beseitigt oder die Anhebung der Mindestzündenergie des Gemisches, sind die besten Möglichkeiten eine kontrollierte Verbrennung zu ermöglichen. Sonst wäre der Motor nur in Niedrigdrehzahlbereichen einsetzbar. Das Kühlsystem wird in der Praxis durch natriumgekühlte Auslassventile realisiert, wodurch der Zylinderkopfbereich gekühlt wird. Das Heraufsetzen der Zündenergie wird durch die ohnehin bessere und bereits erwähnte magere Gemischbildung erreicht. Auch eine Abgasrückführung (Rückführung von Wasser) ermöglicht eine bessere Kontrollierbarkeit der Verbrennung. Klopfende Verbrennung:
Die Oktanzahl von Wasserstoff ist ziemlich niedrig, sodass es zur klopfenden Verbrennung
kommt. Dem kann durch die magere Gemischbildung und durch das Abkühlen des angesaugten Gemisches z.B. durch Wassereinspritzung, entgegengewirkt werden. Wasser-Anlagerungen an der Zündkerze beim Kaltstart
Da es Probleme beim Kaltstart gibt, benötigt man eine Zündanlage die folgende Forderungen erfüllt: hohe Zündspannung bei Volllast
keine durch benachbarte Kabel auftretende Induktion im Zündkabel schnelles Abklingen der Restenergie im Zündkabel
Diese Voraussetzungen können durch Spezialzündkerzen und abgeschirmten Zündkabeln, die
unter Hochspannung arbeiten realisiert werden. Für die bessere Kontrollierbarkeit benötigt man eine vollelektronische digitale Zündanlage.
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Geringe Leistungsdichte infolge von Liefergradverlusten:
Ein weiteres Problem stellt das ungünstige Kraft-Volumen-Verhältnis dar, was die geringe Dichte von Wasserstoff als Ursache hat. So wird bei der Mischung von Wasser- und Sauerstoff knapp ein Drittel Sauerstoff verdrängt. Es befinden sich rund 29,5% H2 im O2. Beim Benzin-Luft-Gemisch liegt diese Prozentzahl nur bei rund 1,8 %. Neben der Volumenabnahme bei der Verbrennung und dem geringerem Heizwert, ist dies die Hauptursache einer Leistungsminderung gegenüber den herkömmlichen Systemen. Allerdings lässt sich sagen, das der Wirkungsgrad des H2 Motors höher liegt, als der bei Diesel- oder Benzinmotoren, was hauptsächlich auf die höhere Zündgeschwindigkeit des Wasserstoffes zurückzuführen ist. Diese schnelle Entzündung ermöglicht das Näherkommen an den thermodynamisch günstigen Gleichraumprozess. Es können Wirkungsgrade von über 40% erzielt werden.
Gemischbildung:
Damit es zu einer Verbrennung kommen kann, wird ein zündfähiges Gemisch benötigt. Dieses Gemisch sollte möglichst homogen und im gesamten Brennraum gleichmäßig verteilt sein. Um diese Anforderungen zu gewährleisten gibt es 2 unterschiedliche Gemischbildungen:
- die innere Gemischbildung (Direkteinblasung)
- die äußere Gemischbildung (Saugrohreinblasung)
In beiden Fällen wird von gasförmigem Wasserstoff ausgegangen, da der Kraftstoff auf jeden Fall unter den gegebenen Umständen wegen seiner niedrigen Siedetemperatur nicht flüssig bleiben wird. Selbst wenn im Tank Flüssig-Wasserstoff gespeichert wird, wird dieser erst verdampfen, bevor er zur Gemischaufbereitung gelangt.
Innere Gemischbildung
Der Wasserstoff wird im Zylinder mit Luft gemischt und dort gezündet. Um Fehlzündungen zu verhindern, wird der kryogene Stoff unter hohem Druck (8-12 MPa) eingespritzt und mittels Zündkerzen zur Explosion gebracht. Es sind jedoch elektronisch gesteuerte, hydraulische Ventile erforderlich, um eine exakt terminierte Zündung zu ermöglichen.
Nachteil des ganzen Systems ist der hohe technische Aufwand. Äußere Gemischbildung
Im Gegensatz zur inneren Gemischbildung wird hier das Luft-Wasserstoff-Gemisch außerhalb der Brennkammer erzeugt und anschließend eingeblasen. Eine Zündkerze bringt das Gemisch zum reagieren. Die magere Gemischbildung verhindert eine Rückzündung, bevor die Ventile geschlossen sind. Außerdem werden so die Stickstoffemission und die thermischen Verluste reduziert.
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Emission:
Bei der Verbrennung von Wasserstoff kommt es lediglich zur Synthese von Stickoxiden (NOx). Ansonsten entstehen keinerlei Schadstoffe. Die Stickoxidbildung wird durch unreinen Sauerstoff hervorgerufen. Zur Verbrennung wird Luft angesaugt, in der sich Stickstoffteilchen befinden, welche im Motor oxidieren. Dieser geringe Nachteil könnte durch Mitführung reines Sauerstoffes zu 100% ausgeglichen werden. Doch dies wäre zu teuer um durchgeführt zu werden. Bei der Verbrennung kommt es nicht zur sofortigen Stickoxidbildung, da dieser Effekt nur in Verbindung mit Kohlenwasserstoffen auftritt. Allerdings tritt die NOx Bildung auf, bei der molekularer Stickstoff aus der Luft aufgespaltet wird, bevor er sich zusammen mit Sauerstoff zu Stickoxiden verbindet.
Die beste Möglichkeit zur Minimierung der Stickoxidsynthese ist die magere Gemischbildung.
Funktionsweise des Bmw-Motors:
Im voraus noch BMW 745h + BMW 750hl im Vergleich
Der bayrische Automobilhersteller vertritt die Ansicht, das ein Verbrennungsmotor am besten für die Aufgaben gerüstet wäre.
Der Transport des Wasserstoffes vom Tank zum Motor erfolgt durch Überdruck im Tank, der durch eine Heizung im Tank erzeugt wird. Dadurch können komplizierte Pumpsysteme, die den kryogenen Bedingungen standhalten, weggelassen werden. Die Regulierung der exakten Wasserstoffmengen erfolgt durch ein elektronisch gesteuertes Dosierventil. Die erforderlichen Messwerte werden durch, in das Motorsystem integrierte, Messsonden bereitgestellt.
Um Frühzündungen zu vermeiden und die Stickstoffemission zur minimieren, hat BMW den Weg des mageren Gemisches eingeschlagen, daher können eine Wassereinspritzung und die damit verbunden Wartungsprobleme entfallen. Nachteil ist hier eine geringere Leistung, die auf die geringere Energiedichte des mageren Stoffgemisches zurückzuführen ist.
Der Motor arbeitet in seinem gesamten Betriebsbereich mit Luftüberschuss. Diese Vorteile führen jedoch zu einer erheblichen Leistungseinbuße gegenüber einem mit konventionellem Brennstoff betriebenen Aggregat.
BMW hat es geschafft, diesen Nachteil mit einem mechanisch angetriebenen Kreislader größtenteils zu kompensieren, so dass die Motorleistung bei Wasserstoffbetrieb ca. 30% unter der des Serienfahrzeugs liegt.
Das Kraftstoffleitungssystem zwischen Ventilblock und Motor ist am Wagenunterboden bestmöglich, auffahrsicher im Schutz der Fahrzeugträger verlegt und vor mechanischer Beschädigung (Steinschlag) geschützt. Wasserstoffführende Bauteile, die an der Fahrzeugaußenhaut liegen, wie Sicherheitsventile und Tankstutzen, sind über flexible Elemente mit dem System verbunden, um Verformungen ausgleichen zu können. Natürlich müssen ebenso an den Kraftstoffleitungen, den Dichtungen und sämtlichen anderen Teilen, die mit dem ultrakalten Treibstoff in Berührung kommen, gewisse Modifikationen vorgenommen werden, um das Fahrzeug für den Wasserstoff-Betrieb zu optimieren. Auch die Motor-Steuerelektronik muss auf die Zündeigenschaften des
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Treibstoffs Wasserstoff umgestellt werden.
Zukunftsprognosen:
Damit Wasserstoff mit Benzin konkurrieren kann, muss dieser von der Politik deutlich steuerlich begünstigt oder sogar davon befreit werden.
Das Tankstellennetz muss deutlich zunehmen, damit der Autofahrer keine Angst zu haben braucht, keine geeignete Tankstelle in der nächsten Region zu finden. Die Pkws werden mit Brennstoffzellen ausgerüstet, die ebenfalls mit Wasserstoff funktionieren. Das ermöglicht einen höchstmöglichen Wirkungsgrad gegenüber Verbrennungsmotoren. Brennstoffzellen ersetzen dann z.B. die Batterie (42V) um Umweltfreundlichkeit des Autos auf ein Maximum zu reduzieren. Die gelieferte Energie kann für die Standheizung, Klimaanlage oder Bord-Computer im Stand verwendet werden.
Bis 2010 sollen die ersten Wasserstofffahrzeuge in Produktion gegangen und bereits weltweit auf dem Markt zu kaufen sein.
Meiner Meinung nach ist Wasserstoff als Antriebskonzept für PKWs eine gelungene Erfindung.
Die Umwelt wird geschont und gleichzeitig werden die letzten Energiereserven auf unserem Planeten durch erneuerbare Energie ersetzt. Ist dass beste, was uns passieren kann.
Techniker arbeiten auch schon seit längerer Zeit an anderen Techniken, die mit Wasserstoff betrieben werden sollen. Militär (U-Boote) Schiffe Motorroller Laptop (über Brennstoffzelle) Und natürlich die Brennstoffzelle selbst.
Zum Schluss, ein Zitat von Joschka Fischer:
"Wir stehen hier erst am Beginn, ich hoffe am Beginn des Wasserstoff-Zeitalter."
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Quellen: BMW-Unterlagen über Clean Energy BMW - Zukunft Wasserstoff Linde AG - Wasserstoff - Energieträger der Zukunft http://www.hydrogeit.de/
http://www.undnews.de/Members/pl/20021113_Voll_auf_Wasserstoff/view http://www.innovation-brennstoffzelle.de/ http://www.freesen.de/H2expo/wenl0502.htm http://www.habito.de/HACELL101.htm http://www.dwet.de/ http://www.bmw.com/bmwd/pulse/enterprise/cleanenergy3/ http://www.fuel-web.net/PKW.htm
http://www.seitenblick.com/dynamic/aktuell/motor_flash.htm http://www.physik.rwth-aachen.de/~hebbeker/lectures/ph1_0102/tipl173.gif http://www.brainpop.com/ ( (Brennstoffzelle)
© Zachskorn Stephan & Quellen
Arbeit zitieren:
Stephan Zachskorn, 2003, Wasserstoff als Antriebskonzept für PKWs, München, GRIN Verlag GmbH
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Für MS Word 2003 - Update 2010
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Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Stephan Zachskorn hat den Text Wasserstoff als Antriebskonzept für PKWs veröffentlicht
Stephan Zachskorn hat einen neuen Text hochgeladen
Technik, Systeme, Wirtschaft
Carl-Jochen Winter, Joachim Nitsch
Wasserstoff - Der Retter unseres "Energiehungers"?!
Gedanken und Vorschläge zu Bev...
Günter Golliasch
lukas
Anmerkung ..bitte nehmt sie mal ernst..danke.
naja ich beschäftige mich gerade mit der brennstoffzelle und dem wasserstoff aus seminarfach gründen
diese Quelle werde ich wohl nicht verwenden, da schon beim überfliegen einige Fehler mir aufgefallen sind. So heißt der Flüssigwasserstoffspeicher kryogener Tank und das nicht weil darin etwas flüssiges gespeichert wird, sondern weil kryos vom griechischen( kalt) hergeleitet wird. natürlich ist mit der tiefen Temperatur auch ein flüssiger Zustand des Wasserstoffes verbunden.
Als sehr informative und fachliche Quelle rate ich euch lieber die Internetseite: diebrennstoffzelle.de
die wird wenigstens auch von der Kommasetzung korigiert( wobei ich mich nicht außenvor lassen möchte)
am Thursday, November 01, 2007-