Kritik der Moral
„Es bleibt kein anderes Mittel, die Philosophie wieder zu Ehren zu bringen: Man muss zuerst die Moralisten aufhängen. Solange diese von Glück und Tugend reden, überreden sie nur die
I. Radikaler Angriff auf die Grundwerte der Gesellschaft
a) Sprachkritik
In der Phase der Philosophie des Vormittags geht Nietzsche in seinen Werken vor allem auf drei Grundthemen ein: Dekadenz, Moral und die Religion. Grundlegend für Nietzsches Betrachtung ist die Analyse der Sprache. Die Sprache täuscht den Menschen über das Wesentliche in der Welt hinweg. Ihr einziger Nutzen besteht darin, eine zweite Welt neben der ersten zu schaffen. Die „reine folgenlose Wahrheit“ die man in diesem Punkt mit Kants „Ding-an-sich“ vergleichen kann, erscheint uns über biologische Vorgänge als eine erste Wahrnehmung, da diese aber nur subjektiven Gesetzen unterliegt, tritt schon hier eine Verfälschung auf.
Im Verlauf der menschlichen Geschichte wurde so „ein Heer von Metaphern“ von Völkern individuell gebraucht und durch durchgehendes Praktizieren eingeübt, so dass daraus feste sprachliche Konstruktionen entstanden sind, welche scheinbare Erkenntnis einbrachte.
Jedoch wurden so nur Überzeugungen aus den unwesentlichen Trugschlüssen, resultierend, aus dem Instrument Sprache gewonnen und durch die gesellschaftliche Übereinkunft verinnerlicht. Nietzsche war schon damals bewusst: „Überzeugungen sind schlimmere Feinde der Wahrheit als Lügen.“ Und eben hier setzte sein erstes Schaffen an.
Also liegt hier auch eine nicht erlaubte Verbindung von Sein und Wert zugrunde:
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„…wie dürften wir doch sagen: der Stein ist hart: als ob uns 'hart' sonst noch bekannt wäre und nicht nur als eine ganz subjektive Reizung!“
b) Moral: relativ und geschichtlich
Doch vollzog sich dieser Gebrauch über viele Jahre und Nietzsche betrachtet sich und seine Zeitgenossen nun in der „Morgenröthe“ als „Spätgeborene“. Sittlichkeit hat sich über einen langen Weg, feine Abstufungen und ihr, für manche, abstraktes Konstrukt, so entwickelt, dass sie „ebenso gut als verflüchtigt bezeichnet werden kann.“ Der Begriff Sitte wird bei ihm mit der herkömmlichen Art zu handeln und abzuschätzen definiert. Ein sittlicher Mensch wäre demnach jemand, der aus Gehorsam oder Pflicht der Sitte gegenüber handelt. Je mehr Tradition ein Mensch in sich trägt, desto umfassender ist die Sittlichkeit. Ein freier Mensch ist nach Nietzsche jedoch unsittlich, da jener nur von sich und nicht traditionell abhängig sein will. Ein solcher Mensch heißt Nietzsche „böse“, was nach seinem genealogischen Schluss ursprünglich soviel wie „individuell“, „frei“, „willkürlich“, „ungewohnt“ und „unberechenbar“ hieß.
In seiner daran anschließenden aristokratischen Moral wird nun die geschichtliche Entwicklung von der Herrenmoral zur Sklavenmoral aufgezeigt. Früher war gut gleichzusetzen mit vornehm. Die Vornehmen, das waren die Starken, Erhobenen, Glücklichen und Reichen. Sowie sie aus Herrlichkeit schenkten so waren sie aber auch hart, selbstbewusst, stolz, egoistisch und nicht von Mitgefühl beeinflusst. Ihnen gegenüber stehen die vielen niederen, kleinlichen und ängstlichen Sklaven. Die schwachen Sklaven begriffen nun, dass ihnen es immer unmöglich sein wird so wie die Starken zu sein, deswegen entwerteten sie die Werte der Herren (gut, vornehm, mächtig, schön). Unter ihnen waren von nun an die Herren-Werte als schlecht aufgefasst. Nun machten sie sich daran aus ihrer Not eine Tugend zu machen und so nahmen Leiden, Niedrigkeit, Demut, Gefälligkeit, Güte, Mitleid, Geduld und das warme Herz den Platz, der nun entwerteten und als schlecht geltenden Herrenwerte ein. „Die Elenden sind allein die Guten, die Armen, Ohnmächtigen, Niedrigen sind allein die Guten, die Leidenden, Entbehrenden, Kranken, Hässlichen sind auch die einzig Frommen, die einzig Gottseligen, für sie allein gibt es
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Seligkeit - dagegen ihr, ihr Vornehmen und Gewaltigen, ihr seid in alle Ewigkeit die Bösen ... ihr werdet auch ewig die Unseligen, Verfluchten und Verdammten sein!“ An diesem Beispiel Nietzsches lässt sich nun seine Auffassung von der Relativität der Moral und ihre geschichtlichen Abhängigkeit erkennen. Dieser Umschlag zur Sklavenmoral nennt Nietzsche Ressentiment, ein schöpferisches, denn es hielt bis zu seiner Zeit an. Es ist zudem ein imaginärer Aufstand der Schwachen gegen die Mächtigen, aus Empörung. Ein Aufstand, der nicht durch direkte Taten auf die Unterdrückung der Herren antworten konnte.
c) Mitleid, Nächstenliebe und asketische Ideale
Diesem Pfad folgend stellt er Mitleid als Selbstschutz dar. Wenn ein Mensch einen anderen Leidenden sieht, fühlt er seine eigen Ohnmacht, indem er erkennt, dass er ebenfalls der Leidende sein könnte. Eine peinliche Berührung findet hier statt, da der Mensch an seine Gebrechlichkeit erinnert wird und auch seine eigene Angst vor dem Unglück sichtbar wird.
Nutzlos ist das Mitleid, weil durch dessen Ausführung nur das Leid von einem selbst abgelegt wird. Nietzsche sah darin auch eine Verdoppellung des Leids anstatt einer Linderung.
"alles Weh der Welt in eins genommen, wer dürfte zu entscheiden wagen, ob sein Anblick notwendig gerade zum Mitleiden und dergestalt zur Verdoppelung des Wehs verführen und zwingen werde? ...".
Die zur Sklavenmoral gehörende Nächstenliebe, ist entkleidet Selbstliebe. Ein Egoismus der unter falschem Schein handelt und oberflächlich liebend auftritt, doch als wahre Grundmotivation den eigenen Vorteil hegt. „Nächstenliebe ist Drang nach neuem Eigentum.“ Nietzsche schlüsselt durch geschichtliche oder psychologische Analyse die Werte auf und lehnt nach Erkenntnis der Herkunft strikt die traditionellen Werte ab.
Hierbei nimmt Nietzsche als intuitive Wahrheit gegeben, dass „Leiden-machen“ Lust erzeugt, lässt sich dieses nicht auf anderen ausführen, so richtet es sich innerlich gegen einen selbst.
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Beispielsweise richten die machtlosen Asketen das Leid aus Selbstekel gegen sich, anstatt überhaupt mit dem Wollen aufzuhören. Die auf diesen Wegen z.B. durch das Ressentiment entstandene Werte „und eine falsche Psychologie in der Ausdeutung der Motive und Erlebnisse“ führen zum Christentum.
d) Christentum
Da die Grundsäulen auf denen das Christentum aufbaut jene sind, die aus der Sklavenmoral stammen (Liebe, Demut, Selbstlosigkeit), ist Nietzsche nun nach seinen Untersuchungen ein bitterer Feind desselben. „Ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen … Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten, auch nur möglichen Korruption gehabt. Die christliche Kirche ließ nichts mit ihrer Verderbnis unberührt, sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelenniedertracht gemacht.“
Er unterstellt ihm die Verweichlichung der Menschheit, welche es dogmatisch predigt und vom Leben im Diesseits, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auf ein Jenseits vertröstet.
II. Verkündigung
Was kommt nach der Entwertung ?
a) Immanente Transzendenz
Im ersten Teil hat Nietzsche die Moralbegriffe aus ihrer Verankerung gerissen und sie deutlich als gesellschaftliches, relatives und geschichtliches Phänomen dargestellt. Auf die Menschen hatte Gott einen sinngebenden Einfluss, doch nach Nietzsches Verkündung des Tod Gottes in der „Fröhlichen Wissenschaft“, hatte der Mensch nichts mehr auf das er hintranszendieren konnte, etwas, dass ihm Halt gab. Für Nietzsche war klar, dass ein Mensch ohne Sinn nicht lebensfähig ist. Beseelt mit einer starken Liebe an das Leben und an das Übersichhinausgehen, musste er den Sinn des
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Lebens im Leben selbst finden. Also baut er seine Grundlage auf einer Transzendenz zu einem Sinn hin, welcher im Inneren des Menschen liegt und mit welchem er über sich hinausgehen kann.
Diese Entwicklung drückt sich auch bei Nietzsche in der dreifachen Verwandlung des Geistes aus. Das Kamel, welches die alten Werte erduldete wurde zum Löwen, der ein „heiliges Nein“ gegen den Drachen der christlichen Werte (Du sollst!) erhebt. In der letzten Phase wird der Löwe zum Kind, welches selbst schaffend, aus sich heraus, Werte erstellt. Das Spiel
des Schaffens spielt es dabei frei und nach irdischem Motiven. Die Auswirkungen des Nihilismus 1 werden die Schwachen verzweifeln lassen, denn das Lügengebäude des Christentums fällt in sich zusammen. Die Starken werden sich jedoch an die Umwertung der Werte machen, denn in ihnen ist der Wille zur Macht am stärksten.
b) Wille zur Macht
Was ist aber nun dieser Wille zur Macht?
Nietzsches Formel für den Willen zur Macht lautet : „Leben ist Wille zur Macht“. Von hieraus lässt sich ein neues, der Moral vorausgehendes Prinzip erkennen „Was ist gut? Alles, was das Gefühl, den Willen zur Macht, die Macht selbst im Menschen erhöht. Was ist schlecht? Alles was aus der Schwäche stammt… Nicht Zufriedenheit, sondern mehr Macht.“
Dadurch erhält die Handlungsquelle aus sich heraus, einen Sinn und die Möglichkeit, durch einen Machtzuwachs über sich hinaus zukommen. Macht darf aber nicht nur als physischer Begriff aufgefasst werden, man kann sie auch als Macht über den Willen andere betrachten. So würde beispielsweise ein feinfühliger und intelligenter Mensch seine Überlegenheiten gegenüber anderen ausnutzen können, um andere von seinen Vorstellungen zu überzeugen. Es ist klar, dass wenn jedem dieser Wille zur Macht angeboren ist ein ständiger Kampf zwischen den Menschen herrscht. Ein Mächtiger wird eine gewisse Anzahl anderer beherrschen, jedoch lässt sich hieraus eine Hierarchie entwickeln an deren Spitze wenige Mächtigen stehen.
1 „Die radikale Ablehnung von Wert, Sinn und Wünschbarkeit“
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Verbindet man das Übersichhinausgehen mit diesem Machttrieb, so wird einem offenbar, dass sich die Macht für einige Wenige immer wieder vergrößern würde, wobei die Summe der Macht immer mehr die Allmacht anstreben würde. So könnte man sagen, dass jeder danach strebt den allmächtigen Gott-Status zu erreichen. Dieser angeborene Trieb hat jedoch im Gegensatz zu Schopenhauers Willen, Ziele (z.B.: Selbsterhaltung, Gewinn von Stärke und Macht) und verläuft deshalb nicht blind.
Seine Gleichstellung des Willens zur Macht mit dem Leben wird im Einzelnen noch übertroffen, wenn er im Allgemeinen den ganzen Weltprozess mit ihm verbindet: „Diese Welt ist ein Ungeheuer von Kraft, ohne Anfang, ohne Ende, eine feste eherne Größe von Kraft, welche nicht größer, nicht kleiner wird, die sich nicht verbraucht sondern nur verwandelt, als Ganzes unveränderlich groß, ein Haushalt ohne Ausgaben und Einbußen, aber ebenso ohne Zuwachs, ohne Einnahmen, vom ‚Nichts‘ umschlossen als von seiner Gränze, nichts Verschwimmendes, Verschwendetes, nichts Unendlich-Ausgedehntes, sondern als bestimmte Kraft einem bestimmten Raume eingelegt, und nicht einem Raume, der irgendwo ‚leer‘ wäre, vielmehr als Kraft überall, als Spiel von Kräften und Kraftwellen zugleich Eins und ‚Vieles‘, hier sich häufend und zugleich dort sich mindernd, ein Meer in sich selbst stürmender und fluthender Kräfte, ewig sich wandelnd, ewig zurücklaufend, mit ungeheuren Jahren der Wiederkehr, mit einer Ebbe und Fluth seiner Gestalten ..." An diesem Zitat lässt sich zudem erkennen, dass der Wille zur Macht nicht nur als Schlüsselfunktion für den Übermenschen dient, sondern auch für die ewige Wiederkehr des Gleichen.
c) Übermensch
„Niemals noch gab es einen Übermenschen. Nackt sah ich beide, den größten und den kleinsten Menschen: - Allzuähnlich sind sie noch einander. Wahrlich, auch den Größten fand ich - allzumenschlich!“
Nietzsches Begriff des Übermenschen baut zwar auf den Herren auf, aber diese „höheren Menschen“ sind trotzdem nur ein Übergang.
„Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch - ein Seil über einem Abgrund. <> Was groß ist am Menschen, das ist, dass er eine Brücke und kein Zweck ist:
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Was geliebt werden kann am Menschen, das ist, dass er ein Übergang und ein Untergang ist.“
Während sich die „Herdenmenschen“ einem imaginären Gott unterwerfen und selbst eine Moral der Schwäche und des Mitleids praktizieren, handelt der Übermensch frei von Traditionen, lebensbejahend und ohne Vertröstung auf ein Jenseits. Seine Ziele sind durch den Willen zur Macht vorgegeben: Stärke, Vitalität und Macht. Doch müssen sich nun die Übermenschen als stark genug, für ewige Wiederkehr des Gleichen erweisen.
d) Ewige Wiederkehr des Gleichen
Der Tod Gottes und der Nihilismus haben den Sand glatt gestrichen. „Nichts mehr ist wahr, alles ist erlaubt.“
Nun errichtet Nietzsches intuitive Erkenntnis der Wiederkehr des Gleichen einen Rahmen, in dem sich ewiglich die Geschichte der Welt vollzieht und wieder von neuem beginnt.
„Dieses Leben … wirst du noch einmal und noch unzählige Male leben müssen… Die ewige Sanduhr des Daseins wird immer wieder umgedreht - und du mit ihr, Stäubchen vom Staube.“
- III.Kritik an Nietzsche
Der genetische Fehlschluss
Nietzsches Methode die durch Nachforschung nach der alten Bedeutung von Worten auf die neue schließt ist unzuverlässig. Ist z.B. früher das Wort „Weib“ mit einer Frau gleichgesetzt worden, so könnte man davon nicht auf den heutigen Gebrauch des Wortes schließen. Die alte Verwendung muss keinen Einfluss auf die neue Verwendung haben, diese kann sich parallel zur Evolution der Gesellschaft und Geschichte vollziehen. Jedoch lässt sich durch diese Methode zeigen, dass sich durchaus ein Wandel von Begriffen vollziehen kann.
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Mangel an Beweisen
Wer Nietzsche nur liest wird leicht von einer bildreichen Sprache über das Fehlen von harten Fakten hinweggetäuscht.
Die Sklaven
Als die Schwachen sich aus der Not eine Tugend machten, da ihnen die Trauben zu hoch hingen, schafften sie es das Machtgefüge der Starken zu untergraben und ihrer Moral Macht zugeben. Nietzsche erkennt diese Übermacht über die Herren jedoch nicht an.
Immoralist ?
Das einführende Zitat, richtet sich gegen die Moralisten und mit Nietzsches Äußerung: „Mein Hauptsatz ist: Es gibt keine moralischen Phänomene.“ stellt er fest das Moral Einbildung ist. Jedoch ist sein ganzes Schaffen gegen die christlichen Werte und deren Umwertung, nichts anderes als Moralphilosophie.
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Quellen:
Internet:
• Vortrag - am Institut für Philosophie der Universität Wien, 22.4.2002 - Ernst
Tugendhat. Zu finden auf http://audiothek.philo.at/
• http://www.mala.bc.ca/~johnstoi/Nietzsche/zurgenealogie_vorrede.htm#vorrede
• http://www.mauthner-gesellschaft.de/mauthner/hist/niet2.html
• http://nietzsche.is.uni-sb.de/faq/xsl/faq_04026.xml
• http://mper.chez.tiscali.fr/notions/Compas.html
• http://www.dewi-ziehm.de/zitate/naechstenliebe.html
• http://www.wbaudisch.de/Macht.htm
• http://home.t-online.de/home/HelmutWalther/n_f.htm
• http://www.nietzsche.de/werte/w_uebermensch.htm
• http://home.t-online.de/home/arndt.bruenner/mathe/Allgemein/zitate.htm
Bücher:
• Atlas Philosophie - Deutscher Taschenbuch Verlag 2001
• Nigel Warburton: „Philosophie: Die Klassiker“ - rororo 2000
• Hirschberger: „Geschichte der Philosophie Band II“ - Herder 11. Auflage 1980
• Nietzsche: „Also Sprach Zarathustra“ - Kröner Verlag Stuttgart 1960
• Nietzsche: „Morgenröthe“ - Raumann 1920 Leipzig
• Projekt Leben - Klett 2001
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Arbeit zitieren:
Manuel Agostini, 2003, Nietzsches Kritik der Moral, München, GRIN Verlag GmbH
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olli
Moral und Erkenntnis.
hallo manuel,
finde ich sehr gut und knapp dargestellt, muss jedoch an Deinem schluss mäkeln. Ist Nietzsche nicht Jenseits - von Gut und Böse - und Jenseits von Moral ?
wen es interessiert, der kann ein Nietzsche-kapitel aus meiner diplomarbeit von mir haben, ein 130 kb- PDF-file, in dem Nietsche etwas anders beleuchtet wird. gruss olli@cyberdiscoworld.de
am Friday, July 18, 2003-