5.2.1.3 Die Kritik
5.2.2 Eine alternative Erklärung: Die variable Lichtgeschwindigkeit (vsl)
6. Evolutionskompromisse
7. Schlussbemerkungen
7.1 Schlussfolgerung 18
7.2 Ein Wort zum Schluss 19
7.3 Danksagungen 19
Referenzen und weiterführende Literatur 20
0. Vorbemerkungen
0.1 Rechtliche Hinweise
Dieser Aufsatz ist von einem Schüler der 13. Klasse geschrieben, der wenig Kenntnisse über wissenschaftliches arbeiten, insbesondere wissenschaftlich, und auch rechtlich, korrekte Quellenangaben hat. Sollte ich irgendwelche Rechte unwissentliche verletzen, so bitte ich den Inhaber dieser Rechte um Verzeihung und den Leser um Benachrichtigung.
Dieser Aufsatz darf in nicht-kommerzieller Weise, für schulische Zwecke frei verwendet werden, wenn die folgende Einschränkung beachtet wird: Ich habe viel Arbeit hierein verwendet; darum bitte ich darum, dass mein Name als Autor genannt wird. Jede darüber hinaus gehende Verwendung bedarf meiner ausdrücklichen, schriftlichen Genehmigung.
Ich weise jedoch ausdrücklich darauf hin, das die Rechte an den Bildern bei den jeweiligen Urhebern bzw. Eigentümern liegen.
0.2 Zu meinen Beweggründen
0.2.1 Zu welchem Anlass habe ich diesen Aufsatz geschrieben?
Ganz am Ende meiner Schullaufbahn hörte ich im Deutschunterricht ein Referat, in dem behauptet wurde, Frauen seien durch die Evolution bevorzugt. In der anschließenden Diskussion kam die Frage auf, ob ein vernünftiger Mensch die Evolution überhaupt anzweifeln könne. Da ich mich seit ca. einem Jahr recht intensiv mit dieser Frage beschäftigt habe, beantwortete ich diese Frage mit „Ja“. Da ich mich außer Stande sah, diese Frage im Rahmen eines kurzen Statements zu begründen, habe ich mich entschlossen ein Referat zu diesem Thema zu halten. Dieses Referat bildete die Grundlage zu diesem Aufsatz. Ich habe dieses Referat dann im März 2004 auch tatsächlich gehalten. Da die Naturwissenschaft ständigen Veränderungen unterworfen ist - schließlich können schon die kleinsten Beobachtungen große Auswirkungen haben; siehe dazu zum Beispiel das Kapitel 3.1.1. -, hat sich seitdem einiges geändert, und ich habe mich bemüht, diesen Veränderungen gerecht zu werden, und die Thesen teilweise noch einmal überarbeitet.
Wann auch immer Sie diesen Aufsatz lesen, seien Sie sich der Tatsache bewusst, dass diese Veränderungen auch jetzt noch weiter gehen, und einiges was ich hier geschrieben habe, mittlerweile nicht mehr den Tatsachen entsprechen kann.
0.2.2 Warum habe ich diesen Aufsatz geschrieben?
Aus oben genannten Gründen kann dieser Aufsatz nicht Tatsachen wiederspiegeln. Er soll lediglich zum kritischen Umgang mit der überall als Faktum gelehrten Evolutionstheorie anregen. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir, solange wir auf dieser Erde leben niemals beweisen können - in dem Sinne, dass es verstandesmäßig zweifelsfrei feststeht - wie dieses Universum, die Erde und das Leben entstanden ist. Hierfür gibt es zwei Gründe: (1) Wenn eine Evolution wirklich stattgefunden hätte, so wäre dieses Universum nah heutigem Stand der Wissenschaft ca. 14 Mrd. Jahre alt. Allerdings beschäftigt sich der Mensch erst etwa 14 Mrd. Jahre nachdem es entstanden ist, ernstzunehmend mit dessen Entstehungsgeschichte. Es gibt im Grunde genommen keinen Anhaltspunkt, dass die heute gültigen Gesetze bereits vor 14 Mrd. Jahren gültig waren. Im Gegenteil werden wir später zu einem Phänomen kommen, dass diese Annahme unwahrscheinlich erscheinen lässt. (2) Wenn die Erde wirklich Gottes Schöpfung wäre - und ich denke das es neben diesen zwei Alternativen keine wirklich denkbare gibt - so ist Gottes Wort war. Und dieses sagt: „Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das, was man sieht, nicht aus Erscheinendem geworden ist.“ (Heb 11:3) Dies besagt, dass, um zu verstehen, dass die Welt „nicht aus Erscheinendem geworden ist“, d.h. dass es keine Evolution gab, Glauben nötig ist. Glauben jedoch ist eine Sache des Herzens und nicht des Verstandes.
Ich habe diesen Aufsatz auch nicht geschrieben um Menschen, die Gründe in der Bibel suchen, die gegen eine „Schöpfung durch Evolution“ sprechen Anhaltspunkte zu geben. Darüber haben andere hervorragendes zu Papier gebracht, und solch einer wird in meiner Referenzliste sicherlich einige Werke finden. Dennoch habe ich es für nötig gehalten ein kurzes Kapitel am Ende dieses Aufsatzes diesem Thema zu widmen.
Ich möchte mit diesem Aufsatz also nicht behaupten er enthalte die Wahrheit - und hoffe dies auch im Folgenden durch meine Formulierungen deutlich zu machen -, sondern möchte lediglich dem, besonders in deutschen Schulen weit verbreiteten Glauben entgegentreten, es gebe keine naturwissenschaftlich
begründeten Zweifel an der Evolutionslehre. Er ist also besonders an Schülerinnen und Schüler gerichtet, die wenig naturwissenschaftliche Vorkenntnisse besitzen.
Einige - besonders solche, die ein wenig mehr Ahnung von der Sache haben - werden sich beschweren, dass Tatsachen verzerrt oder unvollständig dargestellt seien. Auch wird bei solchen häufig die Frage auftauchen „Und was ist mit...?“ Diesen sei gesagt, dass meine Zielsetzung einzig darin besteht, Denkanstöße zu liefern, und nicht tiefgehende Antworten auf solche Fragen zu geben. Ich hoffe, durch diesen Aufsatz werden einige zum kritischen Umgang mit der Evolution angeregt. Noch mehr jedoch hoffe ich, dass dadurch auch noch der eine oder andere zum Herrn findet. Denn die Zeit ist knapp. Noch ist Gelegenheit zu Ihm umzukehren, bald jedoch wird es dazu zu spät sein. Darum: “Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verhärtet eure Herzen nicht!“ (Heb 3:15)
Dieser Aufsatz richtet sich auch an solche, die selber von der Evolution überzeugt sind, aber sich nicht trauen dies öffentlich zuzugeben, weil sie wenige vernünftige Argumente kennen. Die hier genannten Argumente werden zwar wohl nicht ausreichen, eure Biologie-Lehrer zu überzeugen, aber sie werde wenigstens zeigen, dass ihr nicht unreflektiert irgendeinen veralteten, nicht den Tatsachen entsprechenden Glaube wiedergebt, sondern euch mit diesem auf Verstandes-Ebene auseinander gesetzt habt. Ein ehrlicher Lehrer wir das dann auch zugeben, und auch durchaus hoch anrechnen. Sollte dies jedoch nicht geschehen, so denkt an den Vers „Das Wort vom Kreuz ist denen die verloren gehen Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gotte Kraft.“ (1 Kor 1:18)
So wünsche ich allen meinen Lesern, dass sie einen bleibenden Gewinn aus der Lektüre meines Aufsatze haben.
1. Probleme der Ursprungsforschung
1.1 Probleme des Naturwissenschaftlers
Wie oben bereits angedeutet steht ein Naturwissenschaftler, der sich mit den Ursprüngen unseres Universums beschäftigt, vor einem großen Dilemma: Kein Mensch hat die Anfänge und den Werdegang desselben miterlebt und kann uns davon berichten.
Naturwissenschaft jedoch basiert auf genau diesem Reproduktions-Prinzip: Ein Versuch, den ein Wissenschaftler heute in China durchführt, muss ein anderer in 100 Jahren auch in den USA durchführen können. Deshalb ist die Ursprungsforschung immer mit einigen Unsicherheiten behaftet. Der Ursprungsforscher muss sich mit einigen wenigen Fossilien begnügen, häufig nur aus winzigen Knochensplittern bestehend, und auf die Konformität natürlicher Vorgänge über etliche Milliarden Jahre hinweg hoffen, z.B. bei radioaktiven Datierungsmethoden.
Das Problem hierbei ist also, dass der abgelaufene Vorgang nicht direkt erforscht werden kann, sondern die wenigen vorhandenen Daten richtig interpretiert werden müssen. Dies kann jedoch niemals unvoreingenommen Geschehen, so dass eine logische Erklärung, nicht unbedingt richtig sein muss. Hierzu ein Beispiel:
Die meisten von uns kennen wohl die Computer-Programme Microsoft Word und Microsoft Excel. Und er bereits mit beiden Programmen gearbeitet hat, kann bestätigen, dass sie grundsätzliche Ähnlichkeiten in Design und Bedienung aufweisen.
Für dies Ähnlichkeiten gibt es nun zwei Erklärungen: Erstens könnte das eine Programm eine Weiterentwicklung des anderen sein. (Wobei dabei immer noch zu klären wäre, ob Excel eine Weiterentwicklung von Word ist, oder andersherum. Schließlich kann man kaum sagen, das eine sei komplexer oder leichter zu bedienen o.ä. Schließlich sind sie für völlig verschiedene Anwendungsbereiche programmiert.) Zweitens könnten beide Programme von demselben Programmierer stammen. Auch dieses würde die Ähnlichkeiten erklären, denn wenn ein Programmierer erkannt hat, dass sich Bedienungs- und Designschemata bewärt haben, wäre es nur logisch, wenn er diese Schemata für ein zweites (drittes, viertes etc.) Programm wieder verwenden würde.
Dieses Beispiel führt uns direkt in die Ursprungsforschung hinein: Evolutionisten behaupten häufig, bereits die Ähnlichkeit verschiedener Spezies beweise hinreichend, dass diese miteinander verwandt seien (dies entspricht der „Weiterentwicklungstheorie“ in obigem Beispiel). Dies ist jedoch nicht die einzige logische Erklärung für dieses Phänomen.
Wenn die Lebewesen wirklich alle von einem Schöpfer geschaffen wurden könnte dieser, als er „gemerkt“ hat (diese Ausdrucksweise ist vielleicht nicht ganz korrekt, denn schließlich weiß Gott alle Dinge bereits im Voraus) dass die Lebewesen gut „funktioniert“ und gut ausgesehen haben, die selben Schemata wieder verwenden.
Die Entscheidung zwischen diesen beiden Theorien sei dem Leser überlassen. Ich wollt nur klar machen, dass eine Entscheidung verlangt wird, die sehr weit reichende Folgen hat, zu denen ich später kommen werde.
1.2 Probleme des „Theologen“
Soweit also zu den Problemen, die ein Naturwissenschaftler mit der Ursprungsforschung hat. Aber auch wenn man allein auf der Grundlage der Bibel Aussagen über den Ursprung machen möchte, stößt man auf ein Problem. Die Bibel ist nämlich kein naturwissenschaftliches Lehrbuch, sondern ein Buch, das den Menschen über sein „Woher“ und „Wohin“ aufklären will. Wer also in der Bibel wissenschaftliche Aussagen über den Ursprung der Welt und des Menschen sucht, darf nicht damit rechnen Antworten auf Fragen wie „Wie entstand unsere Erbsubstanz?“ zu finden. Und zwar aus dem einfachen Grunde, dass unsere Vorfahren mit einer solchen Information nichts hätten anfangen können. Die Bibel aber ist ein Buch, das für alle Generationen von Menschen geschrieben ist, und das alle Generationen von Menschen zu verstehen fähig sein sollten. Das es vielleicht auch noch andere Gründe für diese Tatsache geben mag, sei hier nur am Rande erwähnt.
Viele interpretieren diese Tatsache so, dass man zum Beispiel den Bericht aus 1 Mose 1 und 2 nicht wörtlich zu nehmen habe. Man könne ihn im Gegenteil flexibel, zur jeweiligen Zeit passend interpretieren. Dass dem nicht so ist möchte ich am Ende dieses Aufsatzes kurz erklären.
2. Biologie und Evolution
Aus allen Fachbereichen sind die Biologen vielleicht am eifrigsten im Zusammentragen von Informationen, die die Evolution stützen sollen. Einige dieser Daten möchte ich nun kurz heranführen, die evolutionistische Deutung kurz erklären und dann die kreationistische Erklärung erläutern
2.1 Evolution heute?
2.1.1 Das Phänomen
Vielfach wird behauptet, man würde auch heute noch eine Art Evolution beobachten. Das wohl bekannteste Beispiel ist die „Evolution“ des Hundes.
Es ist ein unbestreitbare Tatsache, dass die vielen verschiedenen Hunderassen die es heute gibt - von kleinen Dackeln bis zu wolfsähnlichen Wolfshunden - alle aus den Wölfen hervor gegangen sind. Es gibt dort eine gewisse Entwicklung, durch die eine ganze Reihe, sehr unterschiedliche Rassen entstanden sind. Wie kann man dieses Phänomen erklären?
2.1.2 Die evolutionistische Erklärung
Evolutionisten sagen, wir würden hier bereits eine Art Evolution beobachten können. Zwar finde diese Evolution nur im kleinen statt (es entstehen keine Arten, sondern nur Rassen), viel Evolution im Kleinen bedeute aber Evolution im Großen.
2.1.3 Die kreationistische Erklärung
Das Problem hierbei ist, dass der zweite Schluss ziemlich aus der Luft gegriffen ist. Hierzu einige Erklärungen:
Was ist überhaupt Evolution? Hier möchte ich zwei neue Bergriffe einführen, die zur besseren Abgrenzung dienen sollen. Es gibt zwei Arten von „Evolution“. Die Evolution, die die Evolutionisten so sehr verteidigen nenne ich einmal Makroevolution. Bei einer Makroevolution entstehen neue Arten. Eine solche Evolution ist nicht zu beobachten. Das Phänomen, dass ich oben am Beispiel des Hundes erklärt habe nenne ich einmal Mikroevolution. (Ich bin über dieses Wort im Grunde genommen nicht ganz glücklich. Mikroevolution hat nämlich, wie ich gleich aufzeigen werde, nichts mit Evolution zu tun.) Diese findet innerhalb einer Art statt, und es entstehen lediglich neue Rassen.
Es gibt einige Probleme beim Schluss von Mikroevolution auf Makroevolution. Erstens findet Mikroevolution nur unter einem enormen Druck und unter Einfluss einer Person statt, die gezielt Auslese betreibt. Diese Person kreuzt also immer nur die Tiere miteinander, die das Merkmal das er haben möchte möglichst ausgeprägt zeigen. Für Mikroevolution ist also Intelligenz nötig.
Zweitens geht Mikroevolution bei Abnahme des Drucks wieder zurück, bzw. das Tier stirbt. Wenn ich also einen Hund aussetze, dann wird er entweder sterben - weil er nicht mehr jagen kann, oder aus ähnlichen Gründen - oder er wird sich sooft mit den Wölfen paaren das seine Nachkommen nach einigen Generationen nicht mehr von den Wölfen zu unterscheiden ist.
Zu den weiteren Problemen der Mikroevolution werde ich gleich kommen, erst einmal muss ich jedoch den Arten-Begriff ein wenig konkretisieren.
In der Naturwissenschaft gibt es im Großen und Ganzen zwei anerkannte Arten-Begriffe. Zuerst ist dort die sogenannte morphologische Art. Durch sie wird alles was äußerliche Ähnlichkeiten aufweist zu einer Art zusammen gefasst. Dieses Verständnis der Arten ist der ältere von beiden und kommt mittlerweile ein wenig
„aus der Mode“. Häufiger ist heutzutage der genetische Artenbegriff. Hier wird alles jenes zu einer Art zusammengefasst, was fruchtbare Nachkommen zeugen kann.
Auch in der Bibel jedoch ist das Wort „Art“ zu finden: „Und Gott machte das Getier der Erde nach seiner Art“ (1 Mo 1:25) Es scheint mir so, als sei hier mit einer Art etwas anderes gemeint, als das was die Biologen heute unter einer Art verstehen. Ich möchte die „biblische“ Art einmal Grundtyp nennen. Grundtypen sind demnach die Grenzen innerhalb derer „Evolution“ statt findet. Denn Gott hat seine Lebewesen flexibel geschaffen, damit sie nicht unter dem leichtesten Druck nachgeben, sondern sich dem verändernden Lebensraum innerhalb gewisser Grenzen anpassen können. Die Grundtypen sind größtenteils deckungsgleich mit dem biologischen Begriff der Familie.
Das dritte Problem der Mikroevolution ist also, dass sie nur innerhalb der Grenzen der Grundtypen stattfindet und niemals etwas wirklich neues entsteht. Dies ist, wie der bekannte Biologe Mendel herausgefunden hat, auch nicht möglich. Nach den Mendelschen Gesetzen kann nur das vererbt werden, was auch vorhanden ist. Alle „neuen“ Merkmale sind nach Mendel also nur Neukombinationen alter Merkmale. Evolutionisten kennen dieses Problem auch und sind deshalb auf den Gedanken gekommen, für das „Durchbrechen“ dieses Gesetzes seien plötzliche Veränderungen im Erbmaterial, wie sie zum Beispiel nach atomarer Verstrahlung auftreten, sogenannte Mutationen verantwortlich. Das Problem hierbei ist jedoch, dass Mutationen zum aller größten Teil schädlich und sogar tödlich sind. Das ist ja die wirkliche Gefahr von Radioaktivität: Das sie Mutationen befördert. Dass sie Krebs auslöst ist gar nicht einmal so schlimm, dennso hart das auch klingt - an einer Krebserkrankung leidet ein einziger Mensch. Unter Mutationen jedoch leiden viele Generation. Die bekannteste, durch Mutationen hervorgerufene Krankheit ist wohl das Down-Syndrom.
2.2 Ontogenese
2.2.1 Das Phänomen
Beobachtet man die Entwicklung von Embryo und Fötus, so stellt man fest, dass diese bei nahezu allen Lebewesen ähnlich verlaufen.
Sieht man sich zum Beispiel das menschliche Embryo in verschiedenen Stadien der Entwicklung an, so kann man Schuppen-, Flossen-, Kiemen- und Schwanzähnliche Elemente erkennen (s. Abb. 2 und 3). Sucht man etwas genauer, so kann man weitere Ähnlichkeiten zwischen dem menschlichen Embryo, und verschiedenen Arten, die laut Evolutionstheorie Vorfahren des Menschen waren, erkennen.
2.2.2 Die evolutionistische Erklärung
Der Jenaer Biologe Ernst Haeckel stellte auf der Grundlage dieser Beobachtung im Jahre 1866 folgendes Gesetz, das sogenannte Biogenetische Grundgesetz, auf:
„Die Ontogenesis [Entwicklung des Embryos, MT] ist die kurze und schnelle Rekapitulation [Wiederholung, der Verf.] der Phylogenesis [Stammesgeschichtlichen Entwicklung, MT]. ... Das organische Individuum (...) während des raschen kurzen Laufes seiner Entwickelung die wichtigsten von denjenigen Formveränderungen, während des langsamen und langen Laufes ihrer paläontologischen Entwicklung ... durchlaufen haben.“ (zitiert nach [3] S. 87)
Nach Haeckel ist die Entwicklung des Embryos also quasi die Zeitraffer-Version der Evolution seiner Eltern.
2.2.3 Die kreationistische Erklärung
Die Frage die sich uns stellt lautet: „Ist das, was auf den ersten Blick wie ein Schwanz, Kiemen usw. aussieht, wirklich ein Schwanz?“
Ich möchte diese Frage exemplarisch für den Schwanz und die Kiemen beantworten, da das Problem hier am einfachsten verständlich ist.
Zunächst einmal möchte ich erklären, was ein Schwanz überhaupt ist. Schwänze sind knöcherne oder knorpelige Elemente in Verlängerung der Wirbelsäule. Beide Kriterien sind beim „Schwanz“ des Embryos nicht erfüllt. Der Schwanz des Embryos beinhaltet nämlich einen Teil des Rückenmarks. Er ist also weder Schwanz im eigentlichen Sinne, noch ein nutzloses Relikt aus dem Schwanz, den seine Vorfahren einmal hatten.
Ähnliches gilt für die Kiemen. Wirkliche Kiemen sind hoch komplexe Organe, die zum Atmen verwendet werden. Nicht so beim Embryo. Hier handelt es sich schlicht um Falten, die durch die starke Neigung des Kopfes zustande kommen. Man könnte sie als überdimensionales Doppelkinn auffassen. Des weiteren bilden sie eine Zwischenstufe zur Bildung von Ober- und Unterkiefer, der Gehörknöchel und der Halseingeweide. Sie besitzen also nur äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit mit den Kiemen, unterscheiden sich aber in Aufbau und Funktion grundlegend von diesen. Nähere Informationen zum biogenetischen Grundgesetz, s. [6].
Des weiteren ist vielleicht noch zu sagen, dass Haeckel um die Ähnlichkeit verschiedener Embryonen zu unterstreichen, Embryonen vertauscht hat. Zum Beispiel hat er Vogel-Embryonen als Menschen-Embryonen ausgegeben.
Hier zeigt sich zum ersten Mal, dass anerkannte Wissenschaftler um die Evolutionstheorie zu unterstützen selbst vor Lüge und Betrug nicht zurückschrecken. Wir werden das im Folgenden noch öfter sehen.
2.3 Rudimentäre Organe
Von Evolutionswissenschaftlern wird immer wieder behauptet, bereits die sogenannten rudimentären Organe seien eine Beweis für die Evolution. Diese sagen, solche Organe seien Überbleibsel der Evolution. Als Beispiel sei hier der Wurmfortsatz am Blinddarm genannt. Einige Tiere, die nach der Evolutionstheorie unsere Vorfahren gewesen sind, besitzen einen wesentlich stärker ausgeprägteren Blinddarm als wir. Lange Zeit hatte man angenommen, der menschliche Blinddarm sei bedeutungslos. Dies bekräftigte de Vermutungen, dieser sei ein rudimentäres Organ, dass eben als Überbleibsel noch vorhanden sein. Mittlerweile hat sich aber herausgestellt, dass der Blinddarm eine Funktion für das Immunsystem hat. Es handelt sich also mitnichten um ein rudimentäres Organ.
Gleiches gilt für eine Unzahl anderer Organe, die einmal als rudimentär galten, deren Funktion man aber mittlerweile gefunden hat. Ende des 19. Jahrhunderts wurde ein Katalog mit ca. 100 „rudimentären“ Organen des Menschen aufgestellt. Von diesen ist noch eine Hand voll übriggeblieben. Man sieht also, dass Organe, deren Funktion uns unbekannt sind, nicht zwangsläufig funktionslos sind.
2.4 Unmöglichkeit der Evolution
Nachdem wir uns nun mit drei fundamentalen Behauptungen der Evolutionisten auseinander gesetzt haben, möchte ich zwei Beispiele anführen, die uns zeigen sollen, wie widersinnig Evolution eigentlich ist. Es gibt noch viele ähnliche Beispiele, aber diese zwei sollen genügen. Sie haben natürlich im Grunde genommen keinerlei Beweiskraft, sind aber, denke ich, beachtenswerte Indizien.
2.4.1 Der Explodierkäfer
Beim sogenannten Explodierkäfer (s. Abb. 4, oben) handelt es sich um ein Tier von etwa 2 cm Größe, das mich immer wieder fasziniert. Dieser Käfer beschießt seine Angreifer mit einer ca. 100°C heißen Flüssigkeit. Hierzu benutzt er einen sehr intelligenten Mechanismus (s. Abb. 4, unten):
In einer Muskelkammer befinden sich zwei recht harmlosen Flüssigkeiten. Vo diesen wird durch eine kurze Kontraktion des Muskels eine winzige Menge in eine hornartige Reaktionskammer gepresst. In dieser Kammer befindet sich ein Enzym, dass dafür sorgt, dass die beiden Stoffe sofort explodieren. Durch den hohen Druck, der dabei entsteht, schießt das entstandene Gas mit hohem Druck heraus, und sofort läuft der ganze Vorgang wieder von vorne ab. Das ganze passiert bis zu zwölf mal mit einer Geschwindigkeit von ca. 500 Abläufen pro Sekunde. Dieser Mechanismus hat einige Vorteile:
(1) Die große Geschwindigkeit, mit der das Gas verbreitet wird, wird ohne Muskelkraft erreicht. Die Explosion sorgt für die nötige Kraft.
(2) Da keine Muskeln für den Gasstrom gebraucht werden, kann der Käfer die Muskeln, die zum dirigieren der Richtung in die dieser Strom verlaufen soll benötigt werden, besser kontrollieren. Dieser erreicht sein Ziel dadurch sehr exakt
(3) Der ununterbrochene Fluss der kühlen Reagenzien in die Reaktionskammer hilft die Temperatur zu senken, und verhindert dadurch eine thermische Denaturierung der Enzyme. Wir sehen also, dass alles optimal aufeinander abgestimmt ist.
Führen wir doch einmal das Gedankenspiel Evolution durch. Was wäre passiert, wenn zuerst die Reaktionskammer ohne die Muskelreservoirs vorhanden gewesen wäre? Dann wäre so viel Stoff auf ein mal zur Reaktion gebracht worden, das das Tier explodiert wäre. Was wäre aber passiert, wenn zuerst die Muskelkammern vorhanden gewesen wären? Nichts wäre passiert, da die Stoffe ohne Enzym nicht explodieren. Nach den Gesetzen der Evolution, wäre dieses Organ also nutzlos gewesen, und hätte sich zurückgebildet.
2.4.2 Der Goldregenpfeifer
Ähnlich wie viele andere Zugvögel, die weite Strecken zurücklegen fliegen die Goldregenpfeifer in einer Dreieckformation (s. Abb. 5). Dies hat den Vorteil, dass der vorne fliegende Vogel einen Luftwirbel erzeugt, der dem hinter ihm fliegenden Vogel Auftrieb gibt. Dadurch sparen die Vögel einiges an Energie. Die Goldregenpfeifer müssen auf ihrer jährlichen Reise ca. 88 Stunden über Meer fliegen. Täten sie dies allein, so würden sie ihre Energie bereits nach etwa 72 Stunden aufgebraucht haben, und würden in den
Ozean stürzen (s. Abb. 6). Durch das Formationsfliegen jedoch sparen sie so viel Energie, dass sie auch nach Erreichen des Festlands noch ca. 12 Stunden fliegen können, bevor sie verenden. Wieder stellt sich die Frage, wie sich diese Formation im Laufe mehrerer Generationen herausgebildet haben könnte. Sie muss auf einen Schlag da gewesen sein. Ohne diese Formation nämlich hätte auch nicht eine Generation den Flug über den Ozean überlebt. Die Vögel wären also ausgestorben.
3. Geologie / Paläontologie und Evolution
Nachdem wir uns nun eine Weile mit den Problemen der Evolutionstheorie, die im Fachgebiet der Biologie zu Tage treten beschäftigt haben, möchten wir uns nun, obwohl zu diesem Thema noch viel zu sagen wäre, der Frage zuwenden, inwiefern die gefundenen Fossilien die Evolutionstheorie stützen oder widersprechen.
3.1 Zu den Erdschichten
Bevor wir exemplarisch einige Fossilien betrachten werden, wollen wir uns zunächst ein wenig mit der Entstehung von Erdschichten und der Reihenfolge, Häufigkeit und Regelmäßigkeit (oder Unregelmäßigkeit) mit der diese auftauchen beschäftigen. Den schließlich bereitet uns vor allem die Datierung der Fossilien Schwierigkeiten, und diese beruht hauptsächlich auf oben genannten Merkmalen. Dazu ist vielleicht eine kurze Erklärung nötig:
Man findet Fossilien nicht einfach irgendwo in der Erde, sondern, in der überwiegenden Zahl der Fälle, in einer einzigen Erdschicht. Aufgrund verschiedener Vermutungen, zu denen ich später noch kommen werde, fasst man nun mehrere Erdschichten, die angeblich zur selben Zeit entstanden sind, zu einer Gruppe zusammen. Die Gruppen repräsentieren dann bestimmte Alterszustände der Erde. Auf diese Weise entstehen Karten, wie in Abb. 7 zu sehen.
Anhand der Schicht, in der die Fossilien dann gefunden werden, kann man dann, wenn die Schichten auf der Karte in der richtigen Reihenfolge angeordnet sind, das ungefähre Alter des Fossils bestimmen. Zu den weiteren Methoden, mit denen Fossilien datiert werden, werden wir in Kapitel 5.2 kommen.
3.1.1 Die Entstehung von Erdschichten
Über viele Jahrzehnt hinweg gab es eigentlich nur eine ernstzunehmende Theorie, wie Erdschichten entstanden seien könnten. Nämlich nach dem Superpositionsprinzip:
Nach diesem entstehen Erdschichten indem sich eine Gesteinsschicht absetzt - zum Beispiel am Boden eines Sees o.ä. - und abhärtet. Erst nachdem diese abgehärtet ist, kann sich eine neue Schicht darüber bilden, die sich wieder langsam absetzt, und dann abhärtet. Nach dieser Theorie, würde die Bildung der tiefen, vielschichtigen Erdoberfläche in der Tat mehrere Millionen Jahre benötigen. Im Jahre 1980 gab es im Staate Washington, USA aber ein Ereignis, das diese Theorie nicht die einzige Möglichkeit der Schichtenentstehung ist.
Damals brach der Vulkan St. Helena aus, der vorher lange Zeit inaktiv war. Abgesehen von der riesigen Katastrophe, die diese Vulkanausbruch mit sich brachte, bescherte er den Forschern damals auch einige neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Geologie. Hier soll nur auf eine von diesen eingegangen werden. Zu den weiteren Erkenntnissen empfehle ich [4].
Lloyd und Doris Anderson schreiben zur Entstehung von Erdschichten in demselben Artikel: „Am 12. Juni 1980 verursachte eine dritte Explosion eine Schichtenbildung von 8 Metern Dicke, die bei Geologen erstaunen hervorrief. [...] [H]ier bildeten sich, vor allem nachts zwischen 21 und 24 Uhr über 100 Schichten. [...] Welle um Welle von pyroklastischen Strömen [begannen] aus dem Krater zu quellen und den Nordhang hinunter zu fließen, und das darunter liegende Tal mit einer Schicht nach der anderen zu bedecken. Mit einer Schichtendicke von einem Bruchteil eine Zentimeters bis zu einem Meter, dauerte die Entstehung einer Schicht von ein paar Sekunden bis zu einigen Minuten. [...] Die Ströme flossen am Berghang mit der Geschwindigkeit eines Hurrikans herab und hinterließen Ablagerungen mit einer Temperatur von 500 Grad Celsius. Man würde erwarten, dass diese Ablagerungen homogen und gut vermischt seien. Bemerkenswerterweise aber bildeten sich aus dem mit hoher Geschwindigkeit fließenden Schlamm vollkommen voneinander getrennte Schichten aus groben und feinen Partikeln.“ ([4], Hervorhebungen hinzugefügt)
Hier gab sich den Wissenschaftlern die einmalige Gelegenheit, bei einer solch ausgeprägten Schichtenbildung zuzugucken, und es zeigte sich, das eine Schichenlandschaft, für deren Entstehung nach dem Superpositionsprinzip immense Zeitabschnitte nötig wären, durch Katastrophen innerhalb von drei Stunden entstehen kann.
Schichtenlandschaften, wie die am Vulkan St. Helena, finden sich auch an vielen anderen Stellen. Unter anderem beim Tapeats-Sandstein im Grand Canyon.
Auch an diesen Stellen müssen sich die Geologen Gedanken machen, ob sich diese Landschaften nicht in wesentlich kürzerem Zeitraum als bisher angenommen gebildet haben.
Einige werden nun sagen: „Gut, dann können Schichten durch große Katastrophen eben schneller entstehen, als normalerweise. Aber was beweist das? Es gibt keinen Hinweis, dass es solche weltweiten Katastrophen gegeben hat!“
Nun, zumindest kann keiner beweisen, das es solche Katastrophen nicht gegeben hat. Außerdem gibt es durchaus einige Hinweise auf kleinere Katastrophen. Zum Beispiel wird das Aussterben der Dinosaurer häufig mit einem Kometeneinschlag begründet.
Bei dem Einschlag selber werden zwar wohl in der Tat keine großartigen Schichten entstanden sein, jedoch kann es durchaus sein, dass er das Gleichgewicht auf der Erde, im Erdmantel, so durcheinander gebracht hat, dass es zu vermehrter Vulkanaktivität kam. Außerdem kann der entstandene Staub durchaus, im richtigen Verhältnis mit Meer- oder sonstigem Wasser gemischt, Schichten ausgebildet haben. Aber, da es naturwissenschaftlich keine Beweis gegen solche Katastrophen gibt, kann man auch der Bibel glauben. Diese berichtet von einigen weltweiten Katastrophen. Die wichtigste von diesen ist wohl die Sintflut. Und es gibt einige Hinweise auf darauf folgende gesteigerte Vulkanaktivitäten. Noch einmal zitiere ich aus [4]:
„150 Jahre lang haben Theorien über geologische Evolution die Rolle von Naturkatastrophen als klein betrachtet. Doch die enormen geologischen Veränderungen, die durch den neunstündigen Ausbruch eines kleinen Vulkans verursacht wurden, hätten eine Millionen Jahre von allmählichen Veränderungen benötigt.“ (Hervorhebungen hinzugefügt)
3.1.2 Die Zusammensetzung der geologischen Zeittafeln
Betrachtet man Tafeln, wie die in Abb. 7 abgebildete, können man meinen, an allen Orte dieser Erde - oder doch zumindest an der überwiegenden Mehrzahl der Orte - lägen sämtliche Schichten in der selben Reihenfolge vor.
Tatsächlich jedoch ist dies nur in ca. 0,4 % der Erdoberfläche der Fall. Ich möchte anhand des Beispiels in Abbildung 8 zeigen, wie solche Karten erstellt werden. Zunächst findet man in drei verschiedenen Gegenden A, B und C verschiedene Schichten. In diesen Schichten befinden sich, neben einigen anderen, die sogenannten Leitfossilien. Von diesen nimmt man anhier die erste Vermutung, die richtig seien kann, aber nicht muss - dass sie nur kurze Zeit gelebt haben. In unserem Beispiel sind dies der Mensch, eine Pferde-, eine Fisch- und eine Muschelart. Wenn diese Lebewesen wirklich nur kurze Zeit gelebt haben, so müssen die Schichten etwa zur gleichen Zeit entstanden sein - die zweite Vermutung ist also, dass die Schichten mit den Leitfossilien zur selben Zeit entstanden, und die anderen zu einer anderen Zeit.
Nun kommt die dritte Vermutung zum Tragen. Damit Evolution einen Sinn macht, muss sie vom einfachen Organismus (zum Beispiel der Muschel) zum komplexen Organismus (zum Beispiel dem Menschen) stattfinden.
Damit wird die Reihenfolge der Schichten festgelegt, und die Karte angefertigt. Die Zusammenstellung der Karten basiert also auf drei unbewiesenen Vermutungen.
Das Problem hierbei ist vor allem, dass die fertige Karte später zum Beweis der Reihenfolge in der sich die Tiere entwickelt haben sollen herangezogen wird. Dabei ist eben diese Behauptung eine zentrale These, mit der diese Karte überhaupt erstellt wurde. Es kommt also zu einer Kreisargumentation: Eine These wird herangezogen, um etwas zu beweisen, das die einzige Begründung für diese These liefert. Hierbei wird insbesondere übersehen das es nicht immer eindeutig ist, zu sagen, welcher Organismus komplexer ist, und welcher weniger komplex. Dies möchte ich am Beispiel des Pferdes in Kapitel 3.2.2.3. kurz aufzeigen.
Ein weiteres großes Problem der Karte der Erdschichten möchte ich gleich aufzeigen, nachdem ich erklärt habe, wie die verschiedenen Schichtenlandschaften an den Orten A, B und C zustande gekommen sein können, wenn man davon ausgeht, dass Schichten auch durch Katastrophen entstehen können. Hierzu möchte ich auf Abbildung 9 verweisen.
Geht man von einer Sintflut aus, so kann man sich folgendes Szenario vorstellen: Man kann dann wohl von langsam steigendem Wasser ausgehen. Befindet sich also Gegend C auf dem Meeresboden, oder in Küstennähe, so würde diese natürlich als erste überflutet werden. Nun ist es nur logisch, dass sich Tiere, die sich am Meersboden aufhalten, wie die Muscheln, als erstes versteinert werden. Als nächstes werden Tiere erfasst, die beweglicher sind, also auch weiter fliehen können, als die anderen. Steigt das Wasser weiter an, wird auch das niedrig liegende Land überflutet, in dem Gegend B liegen könnte. Da die Fische von ihrer langen Flucht mittlerweile erschöpft sind, werden sie bald verenden, während die Landtiere, uns unserem Beispiel die Pferde noch weiter fliehen. Steigt das Wasser immer noch weiter, so wird auch das hohe Land erfasst. Da die Menschen viel erfindungsreicher und flexibler sind, als die Tiere, werden sie erst in der obersten Schicht gefunden. Das alles ist natürlich ziemlich aus der Luft gegriffen, aber mit den zu beobachtenden Daten durchaus zu vereinbaren.
3.2 Die Fossilien
3.2.1 Fossilien, die sich über mehrere Schichten erstrecken
Fossilien, die sich über mehrere Schichten erstrecken finden sich in der gesamten Erdoberfläche recht häufig. Drei Beispiel aus Frankreich, Schottland und Deutschland sind in Abbildung 8a zu sehen. Auf den ersten Blick mag vielleicht unverständlich sein, warum solche Fossilien für das Superpositionsprinzip ein Problem darstellen. Deshalb möchte ich kurz erklären, wie Fossilien entstehen. Bei weitem nicht jedes Tier oder abgestorbene Lebewesen wird nach seinem Tod zu einem Fossil. Damit dies passiert muss das Lebewesen direkt nach seinem Tod luftdicht von der Umwelt abgetrennt werden. Am besten eignet sich hierzu Vulkan- und Sedimentgestein. Sonst wird es sofort von Tieren wie Vögeln und Bakterien zersetzt. Der in der Luft enthaltene Sauerstoff tut sein übriges zur raschen Zersetzung des Kadavers.
Also müssen die Schichten, die ein Fossil umgeben, zur gleichen Zeit entstanden sein. Sonst wäre dort kein Fossil.
3.2.2 Lücken im Fossilienbericht / Übergangstiere
Es ist auffällig, dass in der großen Anzahl der fossilen Tiere nicht ein einziges Brückentier auftaucht. Mit einem angeblichen Brückentier, dem Archeopteryx, und einem Tier für dass die Evolution angeblich sehr gut mit Fossilien belegt ist, möchte ich mich im folgenden beschäftigen.
3.2.2.1 Die „kambrische Explosion“
Zunächst einmal möchte ich aber auf das plötzliche Auftreten von sehr vielfältigem Leben im Kambrium hinweisen.
Plötzlich tauchen hier weltweit Vertreter aller heute existenten und einer Reihe weiterer längst ausgestorbener Tierstämme auf. Bisher wurden keine Vorläufer für diese recht komplexen Lebewesen gefunden. Erst nach dem Kambrium können innerhalb der Tierstämme Regelhaftigkeiten eines Nacheinander-Auftretens festgestellt werden, die evolutionstheoretisch gedeutet werden können. Diese Tatsache ist in der Fachwelt als „Präkambrium-Kambrium-Problem“, oder auch als „kambrische Explosion“ des Lebens bekannt.
Diese Tatsche bedeutet also, dass ausgerechnet die Entstehung der größten Unterschiede zwischen den Tiergruppen am schlechtesten durch Fossilien belegt sind. H. Wurmbach schrieb zur „kambrischen Explosion“:
„Über das Aussehen und die Lebensweise der allerersten Organismen ist nichts bekannt. Am Beginn des Kambriums waren schon so hoch entwickelte Tierformen vorhanden, dass zu ihrer Entstehung Hunderte von Millionen Jahren nötig gewesen seien dürften.“ (H. Wurmbach, Lehrbuch der Zoologie, Bd. II, Spezielle Zoologie, Berlin, 1993, S. 31-45, zit. nach [3] S. 119)
Wenn Wurmbach hier schreibt „Über das Aussehen und die Lebensweise der allerersten Organismen ist nichts bekannt“, so ist das eine schöne Umschreibung der Tatsache, dass es nicht den geringsten Hinweis auf solche Lebewesen gibt, außer dass es einfach nicht ins Evolutions-Schema passen würde, wenn es sie nicht gegeben hätte.
An dieser Tatsache hat sich bis heute nichts geändert. Und 1994 sah sich S. Conway Morris gezwungen einzugestehen:
„Wir sind von der vollständigen Erklärung dieser Ereignisse [der „kambrischen Explosion“] immer noch weit entfernt. Ihre Gründe bleiben vorerst noch das vorerst größte Rätsel der Paläontologie“ (S. Conway Morris, Die Burghess Shale-Fauna und die frühe Evolution der Tiere in unserer Zeit 22 (1994), S. 263, zit. nach [3] S. 119)
Interessant ist, dass dieses Problem in keinem Schulbuch genannt wird. Statt dessen finden sich solch irre führenden Ausdrücke, wie im Standard-Werk der Biologie: „Vor etwa 600 Millionen Jahren [d.i. der Beginn des Kambriums, MT] beginnt die Entfaltung eines reichen Tier- und Pflanzenlebens“ (Lindner Biologie, hgg. v. Bayrhuber & U. Kull, Stuttgart, 20. Aufl. 1989, S. 459).
Einmal abgesehen davon, dass diese Formulierung das oben genannte Problem umgeht, ist sie sachlich falsch. Mit Beginn des Kambriums ist das Leben plötzlich in reicher Vielfalt und weltweiter Ausprägung vorhanden. Vom Beginn einer Entfaltung kann also keine rede sein.
3.2.2.2 Der Archaeopteryx
Der Archaeopteryx (siehe Abbildung 10) ist wohl eines der bekanntesten angeblichen Brückentiere. Er besitzt zweifellos einige Merkmale, die ihn als Brückentier „qualifizieren“. Denn er besaß nicht nur vogelähnliche Merkmale, wie Federn, sondern auch reptilientypische Merkmale, wie Zähne und eine lange Schwanzwirbelsäule. Das er nicht als wirkliche Zwischenform zwischen Reptilien und Vögeln angesehen werden kann, sondern nur als eine Art „Sackgasse“, sei nur nebenbei erwähnt.
Des weiteren wurde er in solchen Gesteinsschichten gefunden in denen Geologen den Übergang zwischen Reptilien und Vögeln erwartet hatten. Das das aber kein Beweis sein muss haben wir bereits festgestellt. Was aber spricht gegen eine Deutung der Fossilien des Archaeopteryx als Übergangsform? 1. Direkt auf die Oberjuraschichten, in denen Archaeopteryx entdeckt wurde, folgen schichten, in denen man voll ausgebildete und flugfähige Vögel gefunden hat. Sogar Pinguine, bei denen Evolutionstheoretiker davon ausgehen, dass ihre Vorfahren einmal voll flugfähig waren, und sich erst im Laufe der Jahrtausende die Flugfähigkeit wieder zurückgebildet hat, finden sich dort. Für eine solche Entwicklung wäre aber von einer Schicht auf die nächste kaum Zeit gewesen. 2. Es ist, bezüglich einiger Merkmale, höchst problematisch, von Reptilienvorfahren auszugehen. Denn zum Beispiel der Bau der Dinosaurier-Lunge ist so kompliziert, dass diese nicht zu einer Vogellunge umgebaut werden kann. Zu weiteren kritischen Anmerkungen zum Übergang Reptilien - Vögel, siehe [7] und [8].
3. Der Übergang von der Reptilschuppe zur Feder ist nicht fossil dokumentiert. Da Federn aber Hartstrukturen sind, wären sie wohl kaum so schnell verrottet, das sie nicht hätten versteinert werden können. Gegen einen solchen Übergang spricht außerdem:
- Federn sind hochkomplexe Organe (Abb. 11a) ein schlichtes „ausfransen“ der Schuppen wäre also keine sinnvolle Erklärung
-
Zum Fliegen werden neben den Federn noch eine Reihe von Organen und Fähigkeiten nötig, ohne di diese nutzlos wären (und Nutzloses bildet sich nach den Gesetzen der Evolution zurück). Zum
vorhanden sein müssen. Dafür gibt es keine sinnvolle evolutionistische Erklärung.
- In einem Übergangsstadium wären die Federn ein sinnloser Ballast gewesen. Ein Tier im Übergangstadium wäre also schlecht angepasst, und würde nach Darwin aussterben.
- Ein sehr wichtiges Argument in diesem Zusammenhang ist wohl auch die Tatsache, dass die Federn von einem komplett anderen Teil des Embryos stammen als die Schuppen eines Reptils. Demnach ist ein Übergang Reptil - Vogel schlicht unmöglich.
Es gibt noch zwei weitere recht schwerwiegende Argumente gegen die Deutung des Archaeopteryx als Brückentier, die - da sie nicht ganz unbestritten sind - nur am Rande bemerkt sein. Erstens sind in letzter Zeit Vogelfossilien gefunden worden, die bereits ca. 75 Mio. Jahre älter sind als Archaeopteryx. Ihre Deutung ist allerdings noch in der Diskussion, und deren Ergebnis sollte vor einer endgültigen Stellungnahme wohl abgewartet werden.
Zweitens mehren sich wieder die seit seiner Entdeckung vorhandenen Gerüchte, der Archaeopteryx sei eine Fälschung. Diese basieren auf der Behauptung, die obere und die unter Platte des Fossils seien nicht deckungsgleich. Genährt werden sie außerdem durch die Blockadehaltung des Natural History Museum, das sich weigert, die Originalfossilien von Kreationisten untersuchen zu lassen. Da jedoch aufgrund dieser Blockadehaltung, sämtliche Argumente mehr oder weniger auf dem Hörensagen basieren, enthalte ich mich auch hier jeder beurteilenden Bemerkung, und empfehle dem kritischen Leser Malcolm Bowdens Buch [2]. Dieser widmet dort ein ganzes Kapitel dieser Frage.
Ich hoffe, ich habe am Bespiel des berühmten Archaeopteryx deutlich gemacht, dass die Beurteilung desselben wenigstens nicht eindeutig und zweifelsfrei ist.
3.2.2.3 Das Pferd
Schaut man sich Karten, wie in Abb. 12 oben dargestellt an, so könnte man meinen, die Evolution des Pferdes sei zweifelsfrei belegt. Tatsächlich fehlen in den meisten Schulbuch-Darstellungen die, etwas merkwürdigen Spalten, in denen die ständig wechselnden Anzahlen der Rippen und der Beckenwirbel aufgeführt sind, um Schüler nicht auf den Gedanken zu bringen, diese Evolution sei vielleicht nicht so eindeutig bewiesen, wie es die erstem fünf Spalten der Tabelle vermuten lassen. Solche Bücher behaupten, das Eohippus, das erste „Ur-Pferd“ sei sehr klein gewesen, und habe vorne vier und hinten drei Zehen gehabt. Da die Erde damals noch überwiegend mit Wald bedeckt sei, sei dies auch sinnvoll, da ein kleines Tier, besser unter den Bäumen hindurch fliehen könnte, und es durch die vielen Zehen auch nicht so leicht im weichen Waldboden einsinke.
Im Laufe der Zeit, als die Wälder immer weiter ausstarben, hätten sich die Zehen immer weiter zurückgebildet, bis das heutige Pferd, Equus, schließlich nur noch je eine Zehe vorne und hinten hätte. In der entstandenen Steppe, hätte dies den Vorteil, das das Pferd mit einem Zeh besser fliehen könnte. Außerdem ist das Steppengras auch viel höher, als das Gras, das den Waldboden bedeckt, und deshalb sei eine höhere Schulterhöhe sinnvoll, da man so eventuell nahende Feinde, wesentlich früher erkannt werden könne.
Soweit zur evolutionistischen Erklärung.
Die Situation ist jedoch nicht so eindeutig, wie sie nach dieser Darstellung scheint.
1. Wie bereits angedeutet, variiert die Zahl der Beckenwirbel und der Rippen ständig. Hierfür gibt es keine sinnvolle Erklärung, wenn man von einer Evolution ausgeht. Denn warum sollten erst Wirbel hinzukommen, nur um später wieder zu verschwinden? Warum sollten Rippen sich erst zurückbilden, und dann später wieder vier neue hinzukommen, die später wieder abgebaut wurden, sodass die Zahl der Rippen des Equus wieder mit der des Eohippus übereinstimmt? Ich habe auf diese, häufig verschwiegene, Frage aus evolutionistischer Sicht bis heute keine sinnvolle Erklärung gefunden. 2. Ähnliches gilt für die Hinter-Zehen. Das Eohippus soll, wie in Abb. 12 unten zu sehen und zwei weitere schwach ausgebildete besessen haben. Sodann haben sich, im Laufe von etwa 50 Mio. Jahre (in denen sich der Wald bereits zurückgezogen, und die Steppenlandschaft im Vormarsch gewesen seien soll) die beiden Zehen vollständig ausgebildet haben, nur um dann, im Verlauf von etwa 5 Mio. Jahre, vollständig zu verschwinden.
3. Außerdem ist es fraglich, ob die Rückbildung der Zehen, wirklich vorteilhaft war. Zum einen bildeten sie Angriffspunkte für wichtige Muskeln, sodass die Beine des Eohippus wesentlich stabiler waren, als die des Equus. Zum anderen war das Bein des Eohippus durch die vielen Knöchel etc. wohl etwa so beweglich, wie unser Unterarm. Hingegen ist weitgehend bekannt, wie unbeweglich und instabil die Beine des Equus sind.
Es findet also eine Rückentwicklung und keine Weiterentwicklung statt.
Ähnliches gilt für den Rücken. Der Rücken des Eohippus war, wie hier nicht zu erkennen ist, deutlich nach oben gebogen, während der des Equus sogar ein wenig durchhängt. Wie allgemein bekannt ist, ist die Tragkraft etwas nach oben gekrümmten, wesentlich höher, als die eines nach unten gekrümmten Körpers.
Also war das erste Pferd, in dreierlei Hinsicht, wesentlich belastbarer, als das heutige Pferd. 4. Es ist mitnichten so, dass alle diese Fossilien in der Nähe, beieinander und nacheinander gefunden wurden. Sie wurden im Gegenteil über alle Kontinente verstreut gefunden, und dann in der „richtigen“ Reihenfolge zusammengesetzt. Außerdem wurden häufig verschiedene Pferde, mit verschiedenen Ausprägungen an Zehen, Größe, Zähnen usw. nebeneinander gefunden.
Zur Unzulänglichkeit der Beweise dieser Entwicklung wäre noch vieles zu sagen. Ich möchte hier lediglich auf das Buch von M. Bowden [2] verweisen.
Ich hoffe jedoch, klar gemacht zu haben, dass Zweifel an der Zusammenstellung und Berechtigung dieser Karte berechtigt sind.
3.2.2.4 Der Mensch
Da der Mensch, biologisch gesehen, nur eine recht untergeordnete Rolle in der Evolutionsgeschichte spieltzumal er erst ganz am Ende der „geologischen Uhr“ erscheint - und weil auch unter Evolutionsbiologen weitgehende Einigkeit über die Tatsache gibt, dass man über die Vorfahren des Menschen fast nichts weiß, sei er hier nur kurz erwähnt.
Ich möchte hier vor allem auf Abb. 12a verweisen, in der für verschiedene angebliche Vorfahren des Menschen die evolutionistische und die kreationistische Erklärung gegenübergestellt werden. Einige Probleme seien aber dennoch erwähnt.
1. Der erste Mensch wird allgemein im Tertiär vermutet (also vor ca. 1 Mio. Jahre). Bereits im Karbon jedoch (also vor ca. 200 Mio. Jahren) findet man nicht selten menschliche Fußabdrücke. (z. B. in Virginia, Pennsylvania, Kentucky, Illinois, Missouri etc.).
Das eindrucksvollste Beispiel hierfür ist wohl der Paluxy River, Texas, in dem Fußabdrücke von Menschen und Dinosauriern direkt nebeneinander gefunden wurden.
2. Für „menschliche“ Fossilien gilt, was für andere auch gilt: Sie beruhen immer auf winzigen Funden, z. B. eines Zahnes oder einiger Knochsplitter, zu denen man dann mit viel Phantasie die vermuteten restlichen Knochen und Weichteile hinzufügt.
Zwei Beispiele, deren Fehlerhaftigkeit mittlerweile allgemein anerkannt ist, seien hier genannt:
- Der Piltdownmensch, mit wissenschaftlichem Namen Eanthropos Dawsoni.
Affenschädel und einen menschlichen Kiefer nebeneinandergelegt.
- Der Nebraskamensch, mit wissenschaftlichem Namen Hesperopithecus.
es sich um einen Schweinezahn handelte.
In beiden Fällen hat man die Fehler mittlerweile erkannt. Beide spuken aber noch immer in den Köpfen vieler Halblaien, als menschliche Vorfahren herum.
Was ich mit diesen beiden Beispielen zeigen wollte ist, dass man bei Fossilien, die häufig aus winzigen Splittern bestehen, nie vor Irrtümern oder vorsätzlichen Fälschungen sicher ist. Denn erstens beruht ein Großteil des Skeletts auf der Phantasie des Rekonstruierenden, und zweitens bestehen Fossilien immer ausschließlich aus Knochen und ähnlichen Hartteilen, und die Weichteile (z. B. Haut und Fett) die dem Tier erst seine endgültige Form geben, entspringen ebenfalls der Phantasie. Wer weitere Informationen zur Deutung der Fossilien angeblicher menschlicher Vorfahren suchte, dem empfehle ich R. Junker [3].
4. Chemie und Evolution
Nachdem wir uns nun ein wenig mit den klassischen Problemen der Evolution beschäftigt haben, wollen wir nun die Evolution an sich verlassen und noch einen Schritt in der Chronologie zurückgehen. In diesem Kapitel möchten wir uns mit der Frage beschäftigen, wie das erste Leben auf der Erde entstanden sein könnte.
4.1 Was ist Leben?
Das Problem ist, dass nicht eindeutig zu klären ist, was Leben eigentlich ist. Wir können lediglich einige unbedingt notwendige Voraussetzungen für Leben nennen:
1. Zum Leben sind Proteine, auch Eiweiße genannt, nötig. Zum Beispiel zum Stoffwechsel. 2. Zum Leben sind Nukleinsäuren (DNS, RNS) nötig, zur Speicherung der Erbinformationen. 3. Zum Leben sind Fette nötig. Zum Beispiel zur Bildung von Zellhüllen.
4. Es gibt noch viele weitere Voraussetzungen zum Leben, die hier aber nicht weiter von Interesse sind. Alle diese Stoffe entstehen aus irgendwelchen Vorstufen. Bei den Proteinen, zum Beispiel, sind dies die Aminosäuren. (s. Abb. 13)
Problematisch ist also, dass wir, da wir nicht wissen was Leben ist, die Entstehung des Lebens aus toter Materie (Abiogenese) nicht erklären können. Wir müssen uns also auf die Entstehung der drei ersten notwendigen Voraussetzungen beschränken. Damit verlieren wir jedoch das eigentliche Problem der Abiogenese aus den Augen. Denn auch wenn ich alle vier Stoffe in einen Topf kippe, kommt kein Leben hinaus. Selbst wenn also die abiogenetische Entstehung dieser vier Voraussetzungen geklärt ist, ist die Entstehung des Lebens noch immer ungeklärt.
Man kann jedoch sagen, dass, wenn die Entstehung von Proteinen, DNS und Fetten nicht zu erklären ist, die Abiogenese unmöglich ist.
Da das Phänomen der Abiogenese von Natur aus unanschaulich und auch recht kompliziert ist, möchten wir uns im folgenden nur kurz und beispielhaft mit dem bekanntesten Modell zur Entstehung von Eiweißen beschäftigen. Dem interessierten Leser empfehle ich [5] Kap. IV.8.
4.2 Die Entstehung von Eiweißen
Proteine (Eiweiße) sind langkettige, unverzweigte Moleküle, die aus zwanzig verschiedenen Aminosäuren zusammengesetzt sind. Zur Klärung der Abiogenese muss also die Entstehung der Bestandteile der Eiweiße, also der Aminosäuren, und die Zusammenlagerung dieser Aminosäuren zu den Proteinen erklärt werden.
4.2.1 Ursuppen - Simulationsexperimente
Im Jahre 1953 veröffentlichte Stanley Miller „Herstellung von Aminosäuren unter möglichen Bedingungen einer einfachen Erde“. Damit gab er den Impuls zu, bis heute fortdauernden Experimente mit deren Hilfe geprüft werden soll, wie Leben entstanden sein könnte.
Er simulierte eine frühe, hypothetische Erde, indem er verschiedene Gase und Flüssigkeiten, von denen e annahm, dass die Atmosphäre der frühen Erde aus ihnen bestand (Methan, Wasserstoff, Ammoniak, Kohlenstoffdioxid, Wasser), in einen Kolben gab, den er mehrere Tage erhitzte und elektrischen Ladungen aussetzte. (vgl. Abb. 15) Letztere sollten Energiequellen, wie Vulkanausbrüche und Blitze, simulieren. Obwohl dieses Experiment weltberühmt gewordenen ist, ist es nicht ganz problemlos. Insbesondere die hypothetische Zusammensetzung der Erdatmosphäre ist, aufgrund geologischer Befunde höchst umstritten. Es gibt keine eindeutigen Belege dafür, dass die im Versuch verwendeten Materialien auch in der Uratmosphäre vorkamen.
Insbesondere das Fehlen von Sauerstoff ist umstritten, da heutige Tiere Sauerstoff zum Leben benötigen. Sauerstoff in der Uratmosphäre hätte sich aber sofort an die entstandenen Aminosäuren gesetzt, wodurch diese unnütz geworden wären.
Wenn man nun sagt, die ersten Tiere seien eben, anders als die heute lebenden, ohne - oder zumindest mit weniger - Sauerstoff ausgekommen, so ist das reine Mutmaßung, die durch keinerlei Fossilien unterstützt wird.
Die typische Zusammensetzung der Reaktionsprodukte ist in Abb. 16 dargestellt.
Wie deutlich zu erkennen ist, ist nur ein überaus geringer Teil dieser Produkte, nicht einmal 3,5 %, relevant. Stellt man sich nun vor, dass die Erdoberfläche weitgehend mit Wasser bedeckt ist - was ja die Voraussetzung des Miller-Experiments ist -, wird das Ergebnis noch weiter „verwässert“. Die Konzentration an Aminosäuren sinkt damit noch weiter, und das Zusammenlagern zweier Aminosäuren wird immer unwahrscheinlicher. Wobei noch zu sagen ist, dass ein Eiweiß nicht aus zwei Aminosäuren, sondern aus einigen hundert besteht. Und mit einem Eiweiß ist noch kein Leben vorhanden. Das einfachste bekannte Leben, My-coplasma hominis H 39, besteht aus ca. 600 Proteinen zu je 400 Aminosäuren. Insgesamt sind also 240 000 Aminosäuren nötig.
Ein weiteres Problem ist, dass die entstandenen Karbonsäuren, ähnlich wie das Wasser, vgl. Abb. 14, zur sofortigen Spaltung eines Proteins beitragen.
Außerdem entstehen, je nach prozentualer Zusammensetzung des Reaktionsgemisches, nur einige wenige der 20 benötigten Aminosäuren. Um also die Bildung von Proteinen zu erklären, müsste dieser Vorgang an mehreren Stellen auf der Erde stattfinden - es müsste also an vielen Stellen tagelang gewittern oder ähnliches - und die entstandenen Aminosäuren müssten dann zusammengespült werden - wobei ihre Konzentration immer weiter abnimmt, s.o. Alles in allem, handelt es sich also um ein sehr unwahrscheinliches Szenario.
Zu einer weiteren Betrachtung der Unzulänglichkeiten der Ursuppen-Theorie, s. [6].
4.2.2 Die Bildung von Aminosäureketten
Ich habe oben bereits ein Problem bei der Fusion zweier Aminosäuren zu einer Kette angedeutet. Dies passiert nämlich unter Wasserabspaltung (s. Abb. 14), und das so entstandene Wasser, zusätzlich zum in der Anordnung ohnehin vorhandene Wasser, bewirkt eine sofortige Spaltung bereits vorhandener Ketten, bzw. es verhindert die weitere Zusammenlagerung von Aminosäuren. Ähnliches bewirken eine Reihe anderer Reaktionsprodukte, wie die Karbonsäuren. Ein weiteres Problem ist, dass die Aminosäuren nicht in irgendeiner beliebigen Reihenfolge zusammengefügt werden können. Um dies ein wenig zu veranschaulichen, möchte ich folgendes Beispiel anführen:
In der Sprache haben wir und geeinigt, dass bestimmte Buchstabenfolgen bestimmte Bedeutungen haben. Zum Beispiel haben bereits die Buchstaben FLOG und GOLF völlig unterschiedliche Bedeutungen - und das, obwohl hier nur die Leserichtung geändert wird. Die Folge LOGF hingegen ist völlig bedeutungslos. Immer jedoch werden die selben Buchstaben verwendet.
Ähnliches gilt auch für die Proteine - und in wesentlich stärkerem Ausmaß auch für die DNS. Sind die Aminosäuren in der „falschen“ Reihenfolge zusammengesetzt, so sind sie entweder nutzlos (wie die Folge LOGF), oder bewirken etwas völlig anderes (wie FLOG und GOLF).
Schauen wir uns also einmal de Wahrscheinlichkeit dafür an, dass ein bestimmtes Proteinmolekül entsteht: „Die Aminosäuresequenz eines Proteins, das nur zwölf verschiedene Arten Aminosäuren enthält, mit einem Molekulargewicht von 34000 (von rund 340 Aminosäuren, ein relativ einfaches Protein) könnte in 10 300 verschiedenen Kombinationen erfolgen! In anderen Worten: Auf der primitiven ursprünglichen Erde hätten sich aus denselben zwölf Aminosäuren 10 300 verschiedene Proteinmoleküle vom Molekulargewicht 34000 bilden können. Wäre nur jeweils eines dieser Moleküle entstanden, ergäbe
sich ein [...] [Gesamtgewicht] von etwa 10 280 Gramm. Das Gesamtgewicht der Erde beträgt jedoch nur 10 27 Gramm! Wenn das gesamte Weltall ganz aus Proteinen dieser Art bestünde, könnte man nicht einmal eines von jedem dieser Moleküle darin finden!“ ([10], Hervorhebungen hinzugefügt) Die Anzahl der möglichen Kombinationen für ein solches Protein beträgt also 10 300 . Diese Zahl hat 300 Nullen.
Wie oben bereits erwähnt, besteht My-coplasma hominis H 39, das einfachste bekannte Leben, aus ca. 600 Proteinen, die jedes aus etwas mehr Aminosäuren bestehen, als o.g. Protein. Letzteres sei einmal außer Acht gelassen. Die Möglichkeiten für die zufällige Bildung des Lebens betrüge also ca. (10 300 ) 600 . Das ist 10 180 000 . Diese Zahl besäße 180 000 Nullen. Sie ist so unvorstellbar groß, das es keinen Namen mehr für sie gibt.
Ein Vergleich kann uns vielleicht dennoch helfen, uns eine Ahnung der Größenordnung dieser Zahl zu verschaffen:
„Seit dem Big Bang (Urknall, vor 13 Milliarden Jahren) sind rund 10 16 Sekunden vergangen. Eine 1 mit 16 Nullen genügt also, um die Zahl der Sekunden auszudrücken, die seit der Entstehung der Welt vergangen sind. - Ein anderer Vergleich: Die Physiker schätzen, daß das ganze Universum etwa 10 80 Atome enthalten könnte.“ (H.v.Ditfurth, Im Anfang war der Wasserstoff, 1972, S. 162, zit. nach [11]) Die Zahl der Möglichkeiten zur Bildung von Leben ist also um ein unvorstellbar großes Vielfaches größer als die Zahl der Atome im gesamten Universum!
Es gibt in der Abiogenese noch eine Reihe weitere Probleme. Diese sind jedoch extrem unanschaulich, und es würde den Rahmen dieses Aufsatzes sprengen, einige von ihnen auch nur annähernd zu erklären. Deshalb verweise ich an dieser Stelle noch einmal auf [9].
5. Physik / Kosmologie und Evolution
Nachdem wir uns nun mit der Evolution und mit der Entstehung des Lebens beschäftigt haben, möchten wir noch einen Schritt zurückgehen. In diesem Kapitel möchten wir uns ein wenig mit der Entstehung des Universums beschäftigen.
5.1 Der Urknall
Viele Naturwissenschaftler gehen davon aus, dass unser Universum durch den sogenannten Urknall entstanden sei. Demnach sei vor dem Urknall alle Materie auf einem winzigen Punkt verdichtet. Die Temperatur und die Dichte müssten dort unendlich hoch gewesen seien. Dann, vor ca. 13 bis 14 Mrd. Jahren, sei es zu einer unvorstellbar heftigen Explosion gekommen, durch welche die gesamte Materie im Weltall verteilt wurde. Erst danach hätten sich die Atome und nach einigen Millionen Jahren schließlich auch die Sterne gebildet.
Ich möchte hier einen „Beweis“ für diese Theorie anführen - da dieser sehr weitreichende Folgen für die Evolutionstheorie hat - und kurz seine Lücken aufzählen:
5.1.1 Die Rotverschiebung
Leitet man weißes Licht durch ein Prisma, so erhält man einen Streifen, der die Farben des Regenbogens hat. Leitet man das Licht eines Sternes durch ein Prisma, dass den Streifen ausreichend stark dehnt, so erkennt man, dass dieser „Regenbogen“ nicht mehr durchgängig ist, sondern einige schwarze Streifen aufzeigt (s. Abb. 17, oben).
Die Entstehung dieser schwarzen Linien, beruht auf der Zusammensetzung des beobachteten Sternes. Jedes im Stern enthaltene Element sendet eine charakteristische „Streifen-Sequenz“. Vergleicht man die Position dieser schwarzen Linien bei einem beobachteten Stern, mit der Position, an der diese eigentlich seien sollten, so stellt man fest, dass die Linien bei fast allen Sternen in den roten Bereich verschoben ist (s. Abb. 17, oben).
Abb. 17
5.1.1.1 Der Dopplereffekt
Die meisten Astronomen erklären dies mit dem Dopplereffekt. Dieses Phänomen ist uns bei Schallwellen bekannt:
Nähert sich uns ein Rettungswagen mit hoher Geschwindigkeit und fährt an uns vorbei, so ist der gehörte Ton während der Annäherung tiefer, als beim entfernen. Der österreichische Physiker Doppler führte dies auf die Natur der Wellen zurück:
„Bekanntlich bestehen Schallwellen aus Verdichtungen und Verdünnungen der Luft. Unser Ohr registriert einen um so höheren Ton, je geringer die Abstände der Wellenfronten (z. B. der Verdichtungen) voneinander sind. Falls der Sender [...] ruht und einen bestimmten Ton aussendet, haben die Wellenfronten in allen Richtungen gleiche Abstände. Dieser Abstand von Wellenberg zu Wellenberg [d.h. zwischen zwei Verdichtungen, MT] wird als Wellenlänge [...] bezeichnet [...] Wenn sich nun der Sender [...] bewegt, so sind die einzelnen kreisförmigen Wellen nicht mehr konzentrisch [d.h. haben nicht mehr den selben Mittelpunkt, s. Abb. 17, unten, MT].“ (Reinhardt Lermer, Grundkurs Astronomie, München 1989, S. 138 f.)
Bewegt sich also der Sender auf den Empfänger zu, so werden die Abstände zwischen zwei Verdichtungen der Luft, also die Wellenlänge, geringer. Der Ton erscheint höher. Analoges gilt, wenn der Sender sich vom Empfänger entfernt.
Überträgt man dies auf Lichtwellen, so gilt hier das selbe. Nähert sich uns ein Stern mit hoher Geschwindigkeit, so wird die Wellenlänge kürzer, entfernt er sich wird sie länger. Nun bedeutet die Verkürzung der Wellenlänge aber eine Verschiebung in den blauen, und eine Verlängerung der Wellenlänge, eine Verschiebung in den roten Bereich.
Somit würde also die Rotverschiebung bedeuten, dass der beobachtete Stern sich von uns weg bewegt, und eine Blauverschiebung würde einer Annäherung des Sterns gleich kommen.
Da, wie oben bereits erwähnt, die überwiegende Zahl der Sterne eine Rotverschiebung aufweist, würde das bedeuten, dass sich alle Sterne voneinander wegbewegen, der Kosmos sich also ausdehnt. Dies ist infolge eines Urknalls auch zu erwarten, denn schließlich wäre die Materie durch die ungeheure Explosion auf eine unvorstellbare Geschwindigkeit beschleunigt worden, die bis heute nicht gestoppt wäre. Somit ist also die Erklärung der Rotverschiebung mithilfe des Dopplereffekts, und damit mittels einer Ausdehnung des Kosmos, durchaus logisch. Aber ist sie deshalb richtig?
5.1.1.2 Mängel der Erklärung der Rotverschiebung als Dopplereffekt
Unter den vielen Mängeln dieser Erklärung möchte ich die beiden herausgreifen, die am einfachsten verständlich sind:
1. Wer sich ein wenig mit der Astronomie auskennt, weiß, dass der überwiegende Teil der Sterne an unserem Himmel Doppel- oder Mehrfachsternsysteme sind. Also zwei oder mehr Sterne die sich umeinander drehen. Da sie sich also umeinander bewegen, müssten sie sich mit etwa der selben Geschwindigkeit und in der selben Richtung bewegen. Dies ist jedoch bei einer Reihe solcher Systeme nicht der Fall. Hier zwei Beispiele: Der Stern α Cen A bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 25 km/s, der Stern α Cen B jedoch „nur“ mit 21 km/s (ebd., S. 230). Der Stern α Cru A bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 10 km/s, der Stern α Cru B jedoch „nur“ mit 1 km/s (ebd., S. 232).
2. Die Rotverschiebung findet schrittweise statt. Dass heißt, dass die Geschwindigkeit, nach der sich die Sterne nach der Rotverschiebung bewegen, verändern sich nicht gleichmäßig, sondern es sind nur bestimmte Werte, die Vielfache voneinander sind, möglich. [13]
Das wäre, als würde man bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn nur Fahrzeuge mit Geschwindigkeiten von 80 km/h, 90 km/h, 100 km/h, 110 km/h und 120 km/h antreffen. Es handelt sich hier jeweils um Vielfache von 10 km/h.
Man muss sich also fragen, ob der Dopplereffekt die Ursache der Rotverschiebung ist - oder doch wenigstens, ob er die einzige Ursache ist.
Nun werden einige nach einer alternativen Erklärung für die Rotverschiebung fragen. Diese Frage ist auch vollkommen gerechtfertigt, aber ich möchte sie hier noch nicht beantworten, weil ich für diese erst einige Grundlagen schaffen muss.
5.1.2 Die Drehung der Planeten
Wie allgemein bekannt ist, dreht sich die Erde um die Sonne. Dasselbe gilt für die anderen Planeten unseres Sonnensystems. Unsere Sonne wiederum, ist Mitglied eines Sternenhaufens, dessen Mitglieder sich um einen gemeinsamen Schwerpunkt drehen. Dieser Sternenhaufen ist Mitglied eines Superhaufens, dessen Sternenhaufen sich wieder um einen gemeinsamen Schwerpunkt drehen. Es scheint also so, dass sich alle Körper des Universums umeinander drehen.
Das Problem hierbei ist, das allein die Erde unvorstellbar schwer ist. Um sie also aus dem Stillstand in Drehung zu versetzen, wären riesige Mengen Energie nötig. Und dass nur für einen einzigen Planeten! Man schätzt nun, dass es ungefähr 10 22 Sterne im uns bekannten Universum gibt. Die Energie, die nötig ist, alle diese Sterne, z. T. mit Planeten, in Bewegung zu setzten, übersteigt jedes Vorstellungsvermögen. Genau diese Energie, wäre aber nötig, um das Universum, wie wir es heute kennen entstehen zu lassen. Viele akzeptieren, dass so viel Energie wohl niemals zur Verfügung gestanden hätte, um das uns bekannte Universum in das uns bekannte Bewegungsmuster zu versetzten.
Einige fliehen nun dahin, zu sagen, die Energie habe sich bereits vor dem Urknall gedreht. (Energie ist hier mehr oder weniger mit Materie gleichzusetzen. Da jedoch Dichte und Temperatur damals extrem hoch gewesen seien müssten, hat es Materie im eigentlichen Sinne damals noch nicht gegeben.) Das Problem ist aber, dass es eine Menge Planeten, Monde und Sterne gibt, die sich „falsch herum“ drehen. Hierfür wäre noch viel mehr Energie nötig, denn der Planet müsste erst auf den Stillstand gebremst werden (übrigens würde ein stillstehender Planet sofort von seinem Stern angezogen werden, und in diesen hineinstürzen) um dann wieder in der „falschen“ Richtung beschleunigt zu werden. Ein gänzlich unglaubhaftes Szenario!
5.1.3 Die kosmische Hintergrundstrahlung
Das Phänomen der kosmischen Hintergrundstrahlung ist folgendes:
Bei dem Urknall müssten unvorstellbar hohe Temperaturen entstanden sein. Das Universum wäre im Laufe der verflossenen Milliarden von Jahren natürlich stark abgekühlt. Dennoch hatte man aber, seit es die Urknalltheorie gab, mit dem auftreten von Strahlung im Kosmos gerechnet, die knapp über dem absoluten Nullpunkt (0 K, ca. -237 °C) gerechnet. Tatsächlich wurde eine solche Strahlung der Temperatur 3 K auch gefunden und man behauptete sofort, dies sei die gesuchte Strahlung. Man behauptete auch, diese Temperatur stimme in etwa mit der vorausgesagten Temperatur überein. (Es sei nur am Rande angemerkt, dass dies ein sehr optimistisches Bild ist. Frühere Schätzungen der Temperatur dieser Strahlung lagen zwischen 5 und 50 K, also deutlich höher.)
Dies ist natürlich eine stark verkürzte Darstellung des Phänomens. Alternative Erklärungen, die auch mit Schöpfungstheorie vereinbar wären, sind zu umfangreich, um sie hier darzustellen. Ich verweise an dieser Stelle nur auf einige Werke: [25], [21], [22].
5.2 Das Alter der Erde
Es gibt nicht viele Dinge, über die sich Evolutionisten und Kreationisten einig sind. Vielleicht gibt es sogar nur dieses eine Statement: „Zur Evolution ist eine riesige Zeitspanne nötig.“
Evolutionstheoretiker veranschlagen folglich ein Alter des Universums von ca. 13 Mrd. Jahren, und setzen Beginn des Lebens vor ca. 600 Mio. Jahren.
Die Bibel allerdings geht für beides ungefähr vom Jahr 4000 v. Chr. aus (s. [24]). Würde man also eine der beiden Zeiträume eindeutig beweisen können, so wäre die gesamte Diskussion unnötig.
Nun gibt es in der Natur eine Reihe von „Uhren“, wenn man sie nur richtig lesen kann. Mit einer dieser Uhren und ihren Fehlern möchten wir uns in diesem Kapitel beschäftigen. Zu einer tiefergehenden Betrachtung dieses Themas, siehe u.a. [12].
5.2.1 Radiometrische Altersbestimmung
5.2.1.1 Zur Veranschaulichung
Um das etwas unanschauliche Prinzip der radiometrischen Datierungsmethode zu veranschaulichen, möchte ich ein Beispiel anführen.
Stellen wir uns vor, wir seien bei jemandem zu Besuch, und wollten herausfinden, wie ordentlich diese Person ist. Wir könnten dann zum Beispiel herauszufinden versuchen, wann unser Gastgeber das letzte Mal Staub gewischt hat. Dazu könnten wir, in einem unbeobachteten Moment mit dem Finger über den Tisch fahren, um herauszufinden, wie viel Staub dort liegt. Aus der Staubmenge kann man nun bestimmen, wie lange es her ist, dass diese Person Staub gewischt hat. Hierfür muss man allerdings drei Vermutungen anstellen: 1. Die Anfangsstaubmenge
Wir müssen davon ausgehen, dass unser Gastgeber beim letzten Staubwischen gründlich war, so dass kein Staub auf dem Tisch zurückgeblieben ist. 2. Die „Verstaubungsrate“
Einmal abgesehen davon, dass wir herausfinden müssen, wie viel Staub in welcher Zeit auf dem Tisch abgelegt wird, müssen wir davon ausgehen, dass dieser Rate die ganze Zeit über konstant geblieben ist. 3. Ausschluss äußerer Einflüsse
Wir müssen hoffen, dass vorher kein anderer Staub gewischt hat, bzw. das zwischendurch kein starker Wind o.ä. geweht hat, der den Staub wegwehen konnte.
Weil wir den Tisch nicht seit dem letzten Staubwischen beobachtete haben - sonst wäre die ganze Aktion ja auch sinnlos - beruhen diese drei Annahmen auf reiner Spekulation.
5.2.1.2 Die Methode
So ähnlich funktionieren auch radiometrische Methoden zur Altersbestimmung. Der „Staub“ ist hier ein radioaktives Material. Dieses wird im Laufe einer bestimmten Zeit, die von seiner Halbwertzeit abhängt, in ein Tochterelement umgewandelt. Nach Verlauf einer Halbwertzeit ist nur noch die halbe Menge an radioaktiven Material vorhanden, nach Verlauf von zwei Halbwertzeiten nur noch ein viertel usw. (s. Abb. 18). Misst man nun das Verhältnis des Tochterelements zum radioaktiven Element, so kann man, wenn man die drei Vermutungen anstellt, das Alter eines Fundes recht genau bestimmen.
5.2.1.3 Die Kritik
1. Wie bereits erwähnt muss man drei Vermutungen anstellen, für die es keinerlei Berechtigung gibt: I. Man vermutet, dass, wenn das Gestein an die Erdoberfläche tritt nur das radioaktive Material selbst, jedoch nichts von dem Tochterelement vorhanden ist. Wäre auch nur eine geringe Menge
116). Man erkennt deutlich, wie auch schon kleinste Mengen riesige Fehler hervorrufen. II. Des weiteren vermutet man, dass sich die Zerfallsrate des radioaktiven Materials nicht geändert hat. Gerade in neuerer Zeit jedoch, mehren sich die Anzeichen, das dem nicht so ist. Aber dazu werden wir später noch ausführlicher kommen.
III. Auch wenn zwischendurch radioaktives Material verloren gegangen wäre, würde sich ein viel zu hohes Datum ergeben.
2. Bis auf eine einzige Ausnahme, kann man mit diesen Methoden nur anorganisches Material datieren. Möchte man also Fossilien datieren, so geht dies nur, indem man das sie umgebende Gestein datiert. Hier jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Material hinzugespült oder abgetragen wurde enorm. 3. Naturwissenschaftler wissen um diese Probleme, und deshalb werden nicht alle ermittelten Daten akzeptiert, sondern nur solche, die im Einklang mit der geologischen Zeittafel sind. Die Unzulänglichkeit dieser Zeittafel haben wir oben bereits untersucht.
4. Es sind eine Reihe von Datierungen bekannt, die offensichtlich falsch sind. Ich möchte hier nur einige wenige anführen, denn sonst wäre dieser Aufsatz viel zu umfangreich. Nach dem Ausbruch des St. Helena, haben Wissenschaftler die Felsen datieren lassen. Hier die Ergebnisse:
Obwohl das Gestein also erst 1980 an die Erdoberfläche gekommen ist, gaben die Labore das Alter mit bis zu ca. 3 Mio. Jahren an!
Des weiteren fällt auf, dass das errechnete Alter, je nach Gesteinsart, stark variiert. Man kann also sagen, dass, selbst wenn hier ein Fehler in der Beschriftung der Proben vorgelegen hat, wie die Labors argumentieren, auch dieser Zustand stark für die Fehlerhaftigkeit dieses Datierungsverfahrens spricht.
Da man hier nun das Alter zufällig genau weiß, handelt es sich um eine hervorragende Möglichkeit die radiometrischen Datierungsmethoden zu überprüfen. Und diese Prüfung ist fehlgeschlagen.
5.2.2 Eine alternative Erklärung: Die variable Lichtgeschwindigkeit (vsl)
Im Jahre 1980 machte der australische Physiker Barry Setterfield eine interessante Entdeckung. Er untersuchte alle bis zu diesem Zeitpunkt gemachten Messungen der Lichtgeschwindigkeit. Dabei entdeckte er, dass alle Messungen die eine abnehmende Tendenz zeigen. Dies würde also bedeuten, dass die Lichtgeschwindigkeit kontinuierlich abgenommnen hätte. Abb. 20 zeigt dieses Phänomen der variablen Lichtgeschwindigkeit (variable speed of light vsl):
Ich habe eben betont, dass Setterfield alle Messungen der Lichtgeschwindigkeit untersucht hat. Im Klartext bedeutet dies, dass er sich nicht diejenigen ausgesucht hat, die am besten passen, sondern alle Werte in diesen Graphen passen.
Dieses Phänomen, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant sein soll, hat unter Physikern einiges Erstaunen und Widerstand hervorgerufen. Viele behaupteten, diese würde nicht zur Relativitätstheorie passen. Ich möchte hier auf die Relativitätstheorie nicht eingehen, da sie zu kompliziert ist, um sie hier zu behandeln. Zur tiefergehenden Betrachtung dieses Problems empfehle ich die weiterführende Literatur zu diesem Thema. Es sei nur darauf hingewiesen, dass dieser Streit noch nicht entscheiden ist, ich jedoch den Eindruck habe, als seien die Einwände widerlegt.
Jedenfalls hätte eine variable Lichtgeschwindigkeit einige Auswirkungen. Es gibt ja noch eine Reihe anderer Konstanten, in denen die Lichtgeschwindigkeit auf die eine oder andere Weise vorkommt. Diese müssten proportional zur Lichtgeschwindigkeit größer bzw. kleiner werden.
Tatsächlich untersuchte Setterfield auch eine Menge dieser „Konstanten“ und stellte entsprechende Tendenzen fest.
Was aber hätte diese Tatsache für Auswirkungen auf unser Problem?
1. Mit einer zunehmenden Lichtgeschwindigkeit würde die radioaktive Zerfallsrate abnehmen. Dass heißt in der Vergangenheit wäre viel mehr radioaktives Material in dem gleichen Zeitraum abgebaut, und
von dem Tochterelement entstanden, als im gleichen Zeitraum heute. Dies hätte, wie oben bereits erklärt, zur Folge, dass Gestein und Fossilien wesentlich älter erscheinen, als sie sind. 2. Die Rotverschiebung wäre hiermit erklärt. Eine höhere Lichtgeschwindigkeit hätte nämlich eine Rotverschiebung zur Folge. Da wir, wenn wir in den Raum hinaus schauen immer in die Vergangenheit sehen, sehen wir „röteres“ Licht, als heute. Je weiter weg wir gucken, desto weiter in die Vergangenheit gucken wir. Die Rotverschiebung wird also größer. Auch die Stufenhaftigkeit der Rotverschiebung wäre erklärt. Denn es handelt sich um inneratomare Veränderungen, und diese scheinen alle stufenhaft abzulaufen (z.B. die Quantensprünge, durch die dass Licht entsteht). 3. Immer wieder wird eingewendet, dass man weitentfernte Sterne, die ja teilweise Millionen von Lichtjahren weit weg sind (d.h. das Licht braucht Millionen von Jahren von dem Stern zu uns) in einem Universum, das erst 6000 Jahre alt ist nicht sehen könnte. Wäre die Lichtgeschwindigkeit in der Vergangenheit aber einmal höher gewesen, so wäre auch das kein Problem mehr.
Es sei noch ein kleiner Kommentar erlaubt: Setterfield hat berechnet, dass die Erde, wenn man vsl ansetzt, ca. 600 bis 10000 Jahre alt wäre. Dies ist genau der Zeitrahmen, den die Bibel angibt. In diesem Kapitel sind einige Erklärungen viel zu kurz gekommen. Da es sich jedoch um inneratomare Phänomen handelt, ist eine Erklärung recht kompliziert und unanschaulich, deshalb habe ich an dieser Stelle darauf verzichtet. Wer die Erklärungen nachvollziehen. möchte, dem empfehle ich [13] zur Lektüre. Dieses Werk ist leider auf englisch geschrieben, aber es ist leicht zu verstehen. Wer ein wenig mehr Ahnung von Physik - insbesondere von Atomphysik - hat, dem empfehle ich [15].
6. Evolutionskompromisse
Auch wenn dieser Aufsatz sich hauptsächlich mit den naturwissenschaftlichen Problemen der Evolutionstheorie auseinandersetzen soll, halte ich es, aufgrund der hohen Anzahl an Menschen, die sagen, Evolution und Schöpfung seien vereinbar, für notwendig, kurz auf ein Hauptproblem dieser Aussage eingehen.
Wir müssen die „Reihenfolge“ von Schöpfung und Evolution beachten. Als Gott die Erde geschaffen hatte, lesen wir: „Und Gott sah alles was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ (1 Mo 1:31). Danach kam es zum Sündenfall und, damit verbunden, der Tod kam auf die Erde. Die Schöpfung war also verdorben. Anders ist dies, wenn man sich die Evolutionstheorie ansieht. Hier findet eine Entwicklung von einer einfachen zu einer komplexen Erde statt. Es handelt sich sozusagen ein Perfektionierungsprozess. Es ist also beachtlich, dass nach der Evolutionstheorie der Tod von Anfang an auf der Erde war. Die Bibel hingegen sagt, Tod sei erst nach dem Sündenfall, also nachdem die Schöpfung vollendet war, auf die Erde gekommen (vgl. Röm 6:23, 1 Kor 15:26). Insbesondere Röm 8:19 ff. macht deutlich, dass der Tod die Folge der Sünde ist. Nach der Bibel ist der Tod also unbedingt negativ zu sehen.
Anders für die Schöpfungstheorie. Hier ist der Tod ein Mittel um die perfekte Erde zu erreichen. Dies ist in keiner Weise mit der Schöpfung vereinbar.
Die ist nur eine kurze Darstellung des Problems. Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema, ist kostenlos im Internet als PDF-Datei erhältlich ([26]). Der Autor geht hier detailliert auf einige Evolutionskompromisse ein. Auch das Kapitel 13 aus Buch [3] eignet sich für solche, die nur einen kurzen Überblick über die Problematik erhalten wollen.
7. Schlussbemerkungen
7.1 Schlussfolgerung
Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk. Ein Tag berichtet es dem anderen, und eine Nacht meldet der anderen die Kunde davon. (Ps 19:1,2) Wir haben gesehen, dass die, von Evolutionisten herangeführten „Beweise“ ihre Lücken haben. Nun habe ich mich hier, aufgrund des Umfangs und der Zielsetzung, die ich mit diesem Aufsatz verfolge, nur kurz mit einigen Beispielen genannt. Ich möchte versichern, dass alle diese „Beweise“ auf recht wackeligen Füßen stehen. Die Grundlagen für diese „Beweise“ sind fast immer irgendwelche Vermutungen - die zum Teil auch nicht unbegründet sind - die wahr seien können, aber nicht müssen. Und häufig hat schon eine kleine neue Entdeckung große Auswirkungen, auf eine ganze Reihe von Problemen. Das aktuellste Beispiel für eine solche Entdeckung ist sicherlich die variable Lichtgeschwindigkeit. Wir haben also gesehen, dass diejenigen Gründe, die einem Glauben an den Schöpfer-Gott entgegensprechen, unbefriedigend sind. Im Gegenteil hat sich gezeigt, dass dieser Glauben - dass die Welt durch Gott geschaffen wurde - durch Tatsachen begründet ist. Die Tatsachen unterstützen also die Bibel! Die Bibel hört aber mit der Schöpfung nicht auf, sondern diese ist erst der Anfang der Geschichte des Menschen. Die Bibel - Gottes Wort - sagt, dass der Mensch in Gottes Ebenbild geschaffen wurde, damit du
Gemeinschaft mit Ihm hast. Die Sünde aber, die Adam und Eva aus dem Garten vertrieben hat, und die seitdem in jedem Menschen - also auch in dir - wohnt, hat diese Gemeinschaft zerstört. Daran ist du schuldig, und so lange diese Schuld nicht beseitigt ist, wirst du die Gemeinschaft mit deinem Schöpfer nie wiederherstellen können.
Um diese Schuld zu bezahlen - damit Gott wieder Gemeinschaft mit dir haben konnte - ist der Herr Jesus auf diese Erde gekommen, und am Kreuz gestorben.
Wenn du es aber vorziehst, weiterhin von deinem Schöpfer getrennt zu sein, so ist die Sintflut, welche die Sünder zur Zeit Noahs vernichtete, eine Warnung vor dem Gericht, das auch über dich kommen wird! Aber Gott bietet eine Rettung vor diesem Gericht. Damals, zu Noahs Zeiten, war dies die Arche. Durch sie konnten alle jene errettet werden, die sich ihr anvertrauten. Leider war dies nur eine Familie, die Familie Noahs. Alle anderen haben diese Rettungsmöglichkeit abgelehnt, und sind umgekommen. Heute ist Christus, Gottes einziger Sohn, den Er auf diese Erde sandte, um für uns zu sterben, diese „Arche“, die Gott anbietet.
Glaube an Ihn, vertraue Ihm und bitte Ihn um Vergebung der Schuld, die dich von Gott trennt. Dann wirst auch du, wie einst die Familie Noahs, gerettet werden.
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sonder ewiges Leben haben.“ (Joh 3:16)
7.2 Ein Wort zum Schluss
Nach nunmehr einer Woche, ist der Aufsatz nun fertiggestellt. Ich hoffe, dass der ein oder andere meiner Leser durch ihn zum Nachdenken über seine Zukunft angeregt wird.
Natürlich sind einige Erklärungen zu kurz gekommen. Teilweise habe ich sogar Thesen aufgestellt, die ich nicht begründet habe. Dies ist mir sehr schwer gefallen, liegt aber in der Natur dieses Werkes. Schließlich, ich wiederhole es noch einmal, ist es an junge Leute gerichtet, die sich, außer in der Schule, noch nicht mit dem Thema befasst haben. Diese wollte ich nicht mit den, zum Teil sehr unanschaulichen und langwierigen Erklärungen langweilen, die sie dann vielleicht doch nicht verstünden.
Für solche, die noch weitere Fragen haben, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder, sie suchen in der unten angegebenen Literaturliste nach Antworten auf ihre Fragen, oder sie mailen mir an Thomas_Michael@gmx.net. Sicherlich werde ich nicht alle Fragen beantworten können - ich bin selber gerade erst mit der Schule fertig - aber ich werde mir doch Mühe geben.
7.3 Danksagungen
Ich danke meinen Eltern, die mich in dem Glauben an Jesus Christus erzogen haben, und mir nie Anlass zum Zweifel an Gottes Wort gegeben haben.
Ich danke meiner Deutsch-Lehrerin, Frau Koch, die mir die Möglichkeit gegeben hat, dieses Referat in ihrem Unterricht zu halten.
Ich danke meinem Jahrgang, der mich für mein Anders-Sein nicht verspottet hat.
In der Reihenfolge zuletzt, in der Stellung aber zuerst, danke ich meinem Gott, dass er mich erlöst hat; dass er in dieser Schöpfung Zeichen hinterlassen hat, die zeigen, dass sie geschaffen wurde, und nicht zufällig entstanden ist; dass er Menschen die Weisheit gegeben hat, diese Zeichen zu verstehen; dass er mir geholfen hat, diesen Aufsatz zu schreiben. Kassel, 17. Mai 2004 Michael Thomas
Referenzen und weiterführende Literatur
Allgemein
[1] Thomas F. Heinze, Schöpfung contra Evolution, http://www.creationism.org/heinze/german/index.htm (19.02.04)
kostenlose Web-Version eines kompakten, leicht verständlichen Buches zum Schöpfungsmodell, deutsch
[2] Malcolm Bowden, Science vs. Evolution, Bromley, Kent 1991 Ausführlicheres, recht leicht verständliches Buch zum Schöpfungsmodell, englisch [3] Reinhard Junker, Leben - woher? Das Spannungsfeld Schöpfung / Evolution, Dillenburg 2003 leicht verständliches, aber recht oberflächliches Buch zum Schöpfungsmodel, deutsch [4] Lloyd und Doris Anderson, Die 7 Wunder des Vulkans St. Helena, http://creationism.org/german/wunder.htm (26.02.04) Zu den Auswirkungen des Ausbruchs des Vulkans St. Helena, deutsch [5] R. Junker & S. Scherer, Evolution - ein kritisches Lehrbuch, Gießen 2001 Zu Kapitel 2. Biologie
[6] Stephen Ceasar, "Another Evolution Fraud Exposed", http://www.creationism.org/caesar/haeckel.htm (20.03.04)
Zum biogenetischen Grundgesetz, englisch Zu Kapitel 3. Geologie / Paläontologie
[7] A. Weller, Vögel - gefiederte Dinos?, Studium Integrale Journal 9 (2002) S. 37-39 [8] T. Rossmann, Befiederte oder Behaarte Dinosauriere?, Studium Integrale Journal 9 (2002) S. 39-40 Zu Kapitel 4. Chemie
[9] Stephen Ceasar, "Evolutionists' 'Primordial Soup' Theory Being Replaced", http://www.creationism.org/caesar/primordial.htm (20.03.04) Zur Unhaltbarkeit der Ursuppen-Theorie, englisch [10] http://www.creationism.org/heinze/german/Schop03.htm (19.02.04) [11] http://www.creationism.org/heinze/german/Schop05.htm (19.02.04) Zu Kapitel 5. Physik / Kosmologie
[12] Dr. Paul D. Ackermann, It’s A Young World After All, http://www.creationism.org/ackerman (11.02.04) kostenlose Web-Version eines kompakten, leicht verständlichen Buches zum Alter der Erde, englisch [13] Helen Fryman und Barry Setterfield , A SIMPLIFIED EXPLANATION OF THE SETTERFIELD HYPOTHESIS, http://www.ldolphin.org/setterfield/simplified.html (11.02.04) Vereinfachte Erklärung der „vsl-These“, englisch
[14] Barry Setterfield, Atomic Behaviour and the Redshift, http://www.ldolphin.org/setterfield/redshift.html (11.02.04)
Zur vsl-Theorie, insbesondere zur Auswirkung auf Rotverschiebung, recht komplex und ausfühtlich, englisch
[15] Barry Setterfield, The Atomic Constants, Light, And Time, http://www.setterfield.org/report/report.html (26.02.04)
Ausführlicher, recht komplexer Forschungsbericht zum „vsl-Problem“, englsich
[16] Barry Setterfield, Is The Universe Static Or Expanding, http://www.setterfield.org/staticu.html (26.02.04) Zur Interpretation der Rotverschiebung als Fluchtbewegung, englisch [17] Dr. B. Brandstater und B. Setterfield, Cosmology, Creation, and Time, http://www.ldolphin.org/setterfield/brandstater.html (26.02.04) Fragen und Antworten zu „vsl“ und ihren Auswirkungen, englisch
[18] An Accelerating Universe, or Light Slowing Down, http://www.cs.unc.edu/~plaisted/ce/accelerating.html (11.02.04) Zum „vsl-Problem“, englisch
[19] Licht von Sternen (German) - ChristianAnswers_Net, http://www.christiananswers.net/german/q-aig/aigc005g.html (11.02.04)
Zur Frage, wie man Licht von weit entfernten Sternen sehen kann, wann das Universum erst sehr jung ist, deutsch
[20] Is the Lava Dome at Mount St_ Helens Really 1 Million Years Old, http://www.creationism.org/articles/swenson1.htm (12.02.04)
Zuverlässigkeit der radiometrischen Messungen am Bsp. des St. Helena, sehr leicht verständlich, englisch
[21] Bert Thompson, Brad Harrub und Branyon May, The Big Bang Theory - A Scientific Critique [Part I], http://www.apologeticspress.org/rr/rr2003/r%26r0305ad1.htm (11.02.04) Zu den Problemen der Urknalltheorie, englisch
[22] Bert Thompson, Brad Harrub und Branyon May, The Big Bang Theory—A Scientific Critique [Part II], http://www.apologeticspress.org/rr/rr2003/r&r0306ad1.htm (11.02.04) Fortsetzung von [16]
[23] Bert Thompson, Brad Harrub und Branyon May, The Big Bang Theory—A Biblical Critique, http://www.apologeticspress.org/rr/rr2003/r&r0307a.htm (11.02.04) [24] Bert Thompson, Ph.D., The Bible and the Age of the Earth, http://www.apologeticspress.org/rr/reprints/BibleAge.pdf (22.03.04) Was sagt die Bibel zum Alter der Erde?, englisch
[25] Brad Harrub, Ph.D. and Bert Thompson, Ph.D., Big Bang Background Radiation--Is that Roar of the Heavens Merely Laughter , http://www.apologeticspress.org/docsdis/2001/dc-01-04.htm (04.04.04) Zu Kapitel 6. Evolutionskompromisse [26] Bert Thompson, Ph.D., Creation Compromises, http://www.apologeticspress.org/rr/reprints/cre_comp.pdf (22.03.04) Zu verschiedenen Evolutionskompromissen, englisch
[27] What is the Gap Theory - ChristianAnswers_Net.htm, http://www.christiananswers.net/q-aig/aigc003.html (11.02.04)
Zu den theologischen Problemen der „gap-theory“, englisch Weiterhin empfehle ich die folgenden Homepages: [28] http://www.setterfield.org (26.02.04) Homepage von Barry Setterfield [29] http://www.ldolphin.org (26.02.04) Homepage von Lambert Dolphin [30] http://www.creationism.org (20.03.04)
[31] Christian Answers Network, http://www.christiananswers.net (11.02.04)
[32] Answers in Genesis - Creation, Evolution, Christian Apologetics, http://www.answersingenesis.org (12.02.04)
[33] Northwest Creation Network, http://www.nwcreation.net (10.01.04) [34] Was Darwin right?, http://www.wasdarwinright.com (11.02.04) [35] Institute for Creation Research, http://www.icr.org (11.02.04) [36] Apologetics Press, http://www.apologeticspress.org (23.02.04) [37] SG Wort und Wissen, http://www.wort-und-wissen.de (18.02.04) [38] Christliche Schriftenverbreitung, Hückeswagen, http://www.csv-online.de (n.d.) Bildnachweis [1] (2) Seite 50 [2] (3) Seite 89 [3] (3) Seite 86 [4] (2) Seite 83 [5] (2) Seite 96 [6] (2) Seite 97 [7] (2) Umschlagseite [8] (2) Seite 4 [8a] (2) Seite 7 [9] (2) Seite 5 [10] (3) Seite 120 [11] (3) Seite 121 [11a] (2) Seite 25 [12] (2) Seite 27 [12a] (2) Seite 142 [13] (3) Seite 98
[14] (3) Seite 101 [15] (2) Seite 106 [16] Zahlen nach (3) Seite 100
[17] Apologetics Press, http://www.apologeticspress.org/image/rr/2003/r&r0305a-lg.jpg (14.02.04) [18] (2) Seite 111 [19] (2) Seite 125 [20] nach (15), Tabelle11 und Fig. III
Arbeit zitieren:
Michael Thomas, 2004, Naturwissenschaft gegen Evolution - Ist die Evolution bewiesen?, München, GRIN Verlag GmbH
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Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
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Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
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Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
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Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
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Quantenphysik - Bewusstsein - ...
Brigitte Görnitz, Thomas Görnitz
Diccionario de Ecologia, Evolucion y Taxonomia = A Dictionary of Ecolo...
R. J. Lincoln, G. A. Boxshall, P. F. Clark
Hans Frisch
Variable Lichtgeschwindigkeit?.
Wenn die früher höhere Lichtgeschwindigkeit die Diskrepanz zwischen dem Abstand der fernsten Galaxien von 14 Millarden Lichtjahren und einem Alter der Schöpfung von 7000 Jahren erklären soll, dann müsste diese Geschwindigkeit mindestens 2 Millionen mal so groß gewesen sein wie heute!!
14 Milliarden geteilt durch 7000
Aus der Abbildung ist leider nicht zu erkennen, wie groß der Geschwindigkeitsunterschied sein soll.
am Tuesday, July 20, 2004-
mordechai
fehler - nur fehler.
der text strötzt nur so von fehlern und falschen andeutungen, einzig mit dem ziel, den fundamentalen kreationismus zu "beweisen".
sehr ärgerlich, wirklich sehr ärgerlich!
dazu noch die eingestreuten christliuch fundamentalistischgen positionen!
äusserst ärgerlich, wirklich äusserst ärgerlich!
am Saturday, July 31, 2004-
Galileo Galilei
Kreationisten im Vormarsch.
www.evolutionsschwindel.com
am Tuesday, August 31, 2004-
Martin Sauter
Archaeopteryx.
Hallo,
Einige Anmerkungen zu dem Kapitel über Archaeopteryx. Leider ergibt sich aus diesem Kapitel ein völlig falsches Bild.
Aber der Reihe nach:
Punkt 1
Der Autor schreibt:
"Direkt auf die Oberjuraschichten, in denen Archaeopteryx entdeckt wurde, folgen schichten, in denen man voll ausgebildete und flugfähige Vögel gefunden hat"
Leider enzieht er sich der überprüfung der Aussage, da weder Fundort noch Art die gefunden wurde genannt wird. Wahrscheilich sind Kreidezeitliche Vögel wie Hesperornis (Kreide der USA) gemeint. Zwichen beiden Funden liegen aber viele Millionen Jahre.
Punkt 2
Der Autor schreibt:
"Denn zum Beispiel der Bau der Dinosaurier-Lunge ist so kompliziert"
Es gibt bisher keinen Nachweis über den Aufbau einer Dinosaurier Lunge!
Punkt 3
Der Autor schreibt:
"In einem Übergangsstadium wären die Federn ein sinnloser Ballast gewesen."
Nun, es kommt darauf an ob sich Federn primär zum Fliegen, oder zur Temparaturregelung entwickelt haben!
Punkt 4
Der Autor schreibt:
"Erstens sind in letzter Zeit Vogelfossilien gefunden worden, die bereits ca. 75 Mio. Jahre älter sind als Archaeopteryx. "
Auch hier, welche, Fundort? Es wird sich wohl um Protoavis (nicht zu verwechseln mit Proavis) handeln. Dieser ist umstritten und kann nicht als Vogel angesprochen werden - der Grund ist einfach das keine Federn nachgewiesen wurden.
Letzter Punkt (Auf den ich nun eingehe):
Fälschung von Archaeopteryx. Kein Wort darüber WER dies behauptet. Es wird sich wohl um Hoyle handeln. Ist mittlerweile zu 100% wiederlegt, und nebenbei ist er kein Kreationist :-)
am Friday, September 03, 2004-
Armin Christian Held
Respekt!.
Lieber Michael,
ich bin zwar überzeugt, dass die Erde alt ist und der Mensch mit den Tieren verwandt ist, von ihnen abstammt, aber ich freue mich dennoch über deine Arbeit.
Mir gefällt, dass du keinen Hehl aus deinem Glauben machst, und dass deine Klasse dich hat stehenlassen.
Wie du selber von Anfang an offen gesagt hast,
musstest du dich auf Literatur verlassen, und es ist verständlich, dass du besonders auf christliche Autoren gehört hast.
Dieses Feld wird heute weithin von Kurzzeitkreationisten gehalten.
Es gibt aber auch noch eine andere 'bibeltreue',
meines Erachtens dem Bibeltext weitaus näher liegende Deutung.
Kannst ja mal bei www.urzeitundendzeit.de
vorbeischauen.
Wünsche dir weiterhin alles Gute!
Armin Christian Held
am Tuesday, September 28, 2004-
Bettina
Großes Lob.
Ich bin sehr beeindruckt von deinem Aufsatz. Natürlich wird jemand, der nicht an einen Schöpfergott glauben will, keinem logischem Argument dafür und gegen die Evolutionstherie zugänglich sein. Letztendlich bleibt es Fakt, dass es weder für die Evolutionstheorie (die bis heute Theorie ist und nicht bewiesen) noch für die Schöpfungstheorie wissenschaftlich gültige Beweise gibt. Damit ist es eine reine Glaubenssache, an welche der beiden Theorien man glaubt. Gerade jetzt, wo ich ich mich wieder mal mit der Evolutionstheoriebeschäftige, bin ich immer wieder erstaunt, an was manche Menschen in der Lage sind zu glauben, nur damit sie nicht an einen Schöpfergott glauben müssen.
Ich fand deinen Aufsatz wirklich gut aufgebaut, recherchiert und deine Offenheit ermutigend. Deinen Danksagungen kann ich nur zustimmen.
am Thursday, November 11, 2004-
Kurt Baur
Sieg der Vernunft.
Leider habe ich Ihre Abhandlung erst jetzt zufällig im Web entdeckt. Obgleich sie vorwiegend orthographische Patzer aufweist, zeigt sie einmal mehr die Überlegenheit konsequenter Denkmodelle gegenüber der evolutionistischen Argumentation. Auch die glühendsten Anhänger dieser verblendeten Sichtweise werden zugeben müssen, dass selbst zur Herstellung simpler technischer Geräte Geist erforderlich ist. Egal ob Fauna, Flora oder menschliche Spezies eine nüchterne, unvoreingenommene Betrachtung genügt, um auch nur ansatzweise die wahrhaft unermeßliche Intelligenz zu erahnen, die sich in den Naturgesetzen offenbart. Weder Erfinder, wissenschaftlicher Forscher, Entdecker oder Philosoph, alle Kapazitäten und Intelligenzler dieser Welt können immer nur ein Fragment dessen staunend zur Kenntnis nehmen, was von einem "Ur-Geist" am Beginn aller Zeiten bereits erdacht worden ist.
Die unselige Kombination von geistigem Hochmut, ausgeprägter Ignoranz und spöttischer Arroganz im Lager der weltklugen Eiferer gegen göttliche Omnipotenz zeigt, mit welch desperater Gesinnung "aufgeklärte" Evolutionisten versuchen, die Existenz eines allmächtigen Schöpfers zu negieren.
Es bleibt zu hoffen, dass göttliche Gnade auch sie nicht ausgrenzt.
am Saturday, July 16, 2005-
Michael Thomas
Korrekturen.
Nun ist es einige Zeit her, das ich den Aufsatz ueber die Evolution veoeffentlicht habe, und seit dem haben sich einige neue Erkentnisse ergeben, sodass ich meine Meinung bezueglich zweier Punkte geaendert habe:
Erstens sei darauf hingewiesen, dass man beim Archaeopterix in der Tat (wie in einem Diskussionsbeitrag bereits erwaehnt) NICHT von einer Falschung ausgehen kann.
Ausserdem moechte ich darauf hinweisen, das ich mich nach intensivem Nachforschen der in Kap. 3.2.1 verfolgten Argumentation zur Entstehung geologischer Zeittafeln nicht mehr anschliesse.
Dies aendert nichts an meiner kritischen Haltung gegenueber diesen Zeittafeln, v.a. da die in Kap. 3.2.1 genannten Argumente nach wie vor zutreffen!
An vielen Stellen ist die evolutionstheoretische Deutung der aufgefuehrten Phaenomene etwas angepasst worden, ohne das dies aber die genannte Kritik entschaerft.
Von den beiden o.g. Punkten abgesehen, stehe ich nach wie vor voll zu meinen Standpunkten.
am Tuesday, August 09, 2005-
Britta
Denkanstoß.
Hallo Michael,
die Evolutionstheorie ist nur ein Theorie und lässt sich nicht zweifelsfrei beweisen - o.k.
Das gilt für viele wissenschaftliche Theorien.
Ich möchte jetzt nicht auf die einzelnen Kritikpunkte eingehen, sondern auf deine Schlussfolgerung dass, wenn man die Evolutionstheorie nicht beweisen kann, dann automatisch die Schöpfungsgeschichte der Bibel stimmen muss.
Zitat:
"Wir haben also gesehen, dass diejenigen Gründe, die einem Glauben an den Schöpfer-Gott entgegensprechen, unbefriedigend sind. Im Gegenteil hat sich gezeigt, dass dieser Glauben - dass die Welt durch Gott geschaffen wurde - durch Tatsachen begründet ist. Die Tatsachen unterstützen also die Bibel!"
Diese Behauptung finde ich sehr gewagt.
Weshalb?
Ich habe hier zwei Kritikpunkte:
Erstens gibt es neben der Schöpfungsgeschichte der Bibel noch weitere Schöpfungsgeschichten in anderen Religionen - ganz zu schweigen von alternativen Theorien, auf die vielleicht noch kein Mensch gekommen ist.
Da du an diese anderen Religionen nicht glaubst, ist es nur natürlich, dass du als einzige Alternative die "Theorie" des christlichen Glaubens siehst. Aber: selbstverständlich und für andere nachvollziehbar ist das deshalb noch lange nicht.
2. Die Wissenschaft hat den Anspruch, überprüfbar zu sein. An diesem muss sie sich auch messen lassen. Der Glaube heißt so, weil er diesen Anspruch nicht hat. Daher wird die Religion für einen Gläubigen immer überzeugender klingen als eine wissenschaftliche Argumentation.
Dennoch finde ich dein Vorgehen nicht sehr überzeugend: Du vergleichst ja gar nicht beide Theorien, sondern kritisierst die eine und lässt die andere völlig unangetastet. Ist das Infragestellen der Bibel für dich ein Tabu?
Mal ehrlich: Würdest du mit dem selben kritischen Verstand und unvoreingenommen die Glaubwürdigkeit der Bibel überprüfen, meinst du dann würde deine Schlussfolgerung noch immer lauten "Die Tatsachen unterstützen die Bibel"?
Nur ein kleiner Denkanstoß :
am Wednesday, October 05, 2005-
Michael Thomas
Antwort zu "Denkanstoß".
Hallo Britta!
Ich kann deine Bauchschmerzen sehr gut nachvollziehen! Ich hatte ebenfalls große Bauchschmerzen, beim Vorbereiten dieses Referats, nur die eine Lösung zu kritisieren, und letztlich keine Alternative vorzustellen.
Allerdings war das Problem u.a. die zeitliche Begrenzung: Geplant waren ursprünglich 45 min zum Vortragen des Referats geplant - die ich hoffnungslos überzogen habe.
So habe ich mir das Ziel gesetzt die Evolutionstheorie zu widerlegen (oder besser: in Frage zu stellen), weil ich einfach klar machen wollte, das die Frage 'Evolution - Schöpfung' nicht so einfach ist, wie viele denken (und es gerne hätten).
Ich habe nur einige Andeutungen gemacht, wie man die Schöpfung mit naturwissenschaftlichen Daten unterstützen kann (z.B. in Kap. 5.2.2).
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich sämtliche andere, z.Zt. vorhandenen Theorien (und nur mit denen könne wir argumentieren und rechnen) für absolut unzulänglich halte. Obwohl ich klar sagen muss, dass ich mit nie ausgiebig mit solchen beschäftigt habe.
Was die Überprüfbarkeit angeht:
Die Frage des Ursprung des Lebens ist, im naturwissenschaftlichen Sinne, nicht überprüfbar. Denn naturwissenschaftliche Überprüfbarkeit beruht auf Reproduzierbarkeit. Schauen wir uns die Reproduzierbarkeit einmal auf der Grundlage der beiden weit verbreiteten Ursprungstheorien an:
Nehmen wir an die Evolution sei Fakt. Dies hieße, dass wir Millionen von Jahren bräuchten für diesen Prozess. Die haben wir aber nicht zur Verfügung. Und wir werden sie auch in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung haben. (Und ich meine das NICHT sarkastisch!) Wir könne Evolution also nicht reproduzieren und damit liegt sie, im Grunde genommen, außerhalb der Naturwissenschaften. Dies gilt natürlich in genau der gleichen Weise auch für den Urknall und ähnliche Teilaspekte einer umfassenden Theorie zur Entstehung der Erde und des Lebens, so wie wir es heute kennen: All diese Dinge sind nicht reproduzierbar!
Nehmen wir nun an, die Schöpfung sei Fakt: Auch diese ist nicht reproduzierbar, einfach weil zur Schöpfung eine Allmacht notwendig ist, die keiner hat.
Ich denke also, dass die Frage nach dem Ursprung des Lebens immer eine Frage des Glaubens sein wird. Die Frage wird immer sein: Wem glauben wir mehr: Der Bibel (oder religös orientierten Werken, wie dem Koran, o.ä.) und ihren Vertretern, oder den Atheisten und ihren Vertretern?
Ich hoffe du verstehst nun, warum ich meine Arbeit geschrieben habe, wie ich sie geschrieben habe, und warum ich glaube, w
am Thursday, October 20, 2005-
Tim
Weiterer Ansatz, jenseits von Darwinismus und Kreationismus.
Sehr mutig Ihr Referat! Weiter so!
Und es führt in die richtige Richtung.
Außer der Kreationistischen- und der Evolutionstherorie, gibt es noch einen dritten Ansatz, jenseits von Darwinismus und Kreationismus - den der sogenannten "Involution". Was damit genau gemeint ist, findet man auf dieser Homepage:
http://www.science-of-involution.org
Weitere Literatur:
"Gott und die Götter", Armin Risi
"Darwins Irrtum", Hans-Joachim Zillmer
"Leben kommt von Leben", Srila Prabhupada
Alles Liebe und herzliche Grüße
Tim
am Saturday, November 05, 2005-
Mathias
Evolution widerspricht sogar physikalischen Lehrsätzen.
Lieber Michael, liebe Leser,
die Evolutionstheorie ist nicht nur unbewiesen, sie widerspricht auch physikalischen Lehrsätzen.
Im Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik heißt es:
"Ein abgeschlossenes System, sich selbst überlassen, wird immer den Zustand größter Unordnung anstreben." Nun ist ja unsere Erde (und ggf. auch das Universum) so ein abgeschlossenes System. Und was sehen wir: Alles ist wundervoll geordnet (DNS, Genecodes, Blüten, menschliche Organe usw.)! Also ist da irgendwas nicht stimmig an der Evolutionstheorie ... Irgendwer steht über diesem "abgeschlossenen System". Irgendwer, der ordnet. Und ich scheue mich nicht, diesen Jemand GOTT zu nennen!
Nur weil der Maler eines Gemäldes nicht INNERHALB des Bildes zu finden ist, kann man doch nicht annehmen, es gäbe ihn nicht. Das wäre absolut töricht!
Jeder wird zustimmen, dass ein in den Sand gemaltes Herz am Strand nicht zufällig entstanden ist, sondern dass es jemand da hingemalt hat. Aber wieviel mehr als so ein Herz ist die kleinste Mikrobe! Und da sollen wir glauben, der Zufall sei es gewesen??? Da gehört seeeeehr viel Glauben dazu!
Wer sich wirklich intensiv mit der Frage "Schöpfung oder Evolution" auseinandersetzt, wird zu erstaunlichen Erkenntnissen gelangen. Nicht einfach nur der oberflächlichen Darstellung trauen, sondern selber mal prüfen!
Wie sagt schon Werner Heisenberg, der große deutsche Atomphysiker und Nobelpreisträger: "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Liebe Grüße
Mathias.
am Thursday, November 10, 2005-
PET7
Naturwissenschaft gegen Evolution.
Dieser Titel ist merkwürdig irreführend, denn die Evolution ist eine naturwissenschaftliche Theorie - im Gegensatz zur kreationistischen Hypothese.
am Tuesday, May 15, 2007-
PET7
Evo widerspricht phys Lehrsätzen.
Bevor man solche Behauptungen aufstellt, sollte man zuerst selber physikalische Lehrsätze verstanden haben.
Mir als Naturwissenschafter ist schlicht unbegreiflich, wie man die EvoTheo anzweifeln kann. Zuerst haben die religiösen Ideologen die EvoTheo erbittert bekämpft und alles geleugnet. Als das nicht mehr ging, man kann Abermillionen auf der Erde verbreitete Fossilien auch gegenüber ungebildeten Menschen nicht mehr abstreiten, lässt man sich scheinheilig auf eine pseudowissenschaftliche Diskussion ein, denn es geht ja um die Existenz der Gurus.
Tatsache ist, dass die Schöpfungsgeschichte der Bibel falsch ist. Niemand kann z.B. erklären, warum über 90 % aller Lebewesen wieder ausgestorben sind - wenn Gott mit dem Zauberstab alles fix und fertig aus dem Hut gezaubert haben soll.
Hintergrund bei den Kreationisten ist, dass sich niemand Zeiträume von tausenden Millionen Jahren vorstellen kann. Genausowenig, wie sich niemand die inzwischen auf 20 Milliarden Lichtjahre angewachsene Grösse des Universums vorstellen kann.
Hätte Du, werter Mathias, auch nur die geringste Ahnung von Physik, dann wäre Dir das fundamentalste Gesetz nicht unbekannt: Das Gesetz der Erhaltung der Energie, bzw. der Masse (Chemie). Daraus folgt zwingend, dass das Universum ewig ist und keinen Anfang und kein Ende hat. Die naiven Handwerker des Altertums wussten, dass man z.B. einen Tisch herstellen muss. Das haben sie auf das ganze Universum übertragen, so schwindelerregend läuft das alles bei Ideologen.
Wie dumm selbst Fachleute sein können, das sieht man an der Urknall-Hypothese: Tausende Millionen Galaxien, jede aus tausenden Millionen Sternen / Sonnen bestehend, sollen einst auf Stecknadelgrösse geschrumpft gewesen sein: das Irrenhaus lässt grüssen !
am Tuesday, May 15, 2007-
PET7
IRRTUM.
Ihre Arbeit fängt schon mit einen grundsätzlichen Irrtum an: Gemäss dem universellsten Gesetz der Physik, dem Gesetz der Erhaltung der Energie (Chemie: Erhaltung der Masse), hat das Universum keinen Anfang und kein Ende, es ist ewig.
Sie beten die Dummheit antiker Handwerker nach, die natürlich Tische und Stühle herstellen mussten und das auf das Universum übertragen haben.
am Sunday, May 20, 2007-
Mark
Fehler.
"Bei einer Makroevolution entstehen neue Arten. Eine solche Evolution ist nicht zu beobachten."
Sie sollten doch wissen, wie eine "Art" definiert ist und dass natürlich die Bildung von neuen Arten (nicht nur Rassen)bei Pflanzen wie auch Tieren heute direkt beobachtet werden kann.
Zum Komentar von Mathias: "... wird immer den Zustand größter Unordnung anstreben."
Das ist in diesem Zusammenhang falsch und kann leicht widerlegt werden. Ein Eiskristall ist eine hochsymmetrische Erscheinung und alles andere als ungeordnet.Er entsteht nicht durch das direkte Einwirken einer höheren Wesenheit, sondern durch die physikalischen Kräfte und Eigenschaften des Wassers. Auch ein Diamant entsteht durch nicht göttliche Einflüsse. Es gibt zahlreiche Beispiele wie sich tote Materie nur durch den Einfluss der Naturgesetze organisiert. Experimentell konnte gezeigt werden, dass auch komplexe organische Strukturen durch relativ einfache Reaktionen entstehen können.
am Friday, August 17, 2007-