• Immanuel (im Taufregister: Emanuel) Kant -> vierte Kind v. Johann Georg Kant (1683-1746) und Frau Anna Regina (1697-1737),
• von seinen insgesamt acht Geschwistern erreichten jedoch nur vier das Erwachsenenalter.
• Sein Elternhaus war stark pietistisch geprägt, seine Mutter für Bildung sehr aufgeschlossen.
• kam 1732 an das Friedrichskollegium, wurde gefördert und begann bereits 1740 mit dem Studium an der Albertina, der Königsberger Universität.
• für Theologie eingeschrieben, starkes Interesse für Naturwissenschaften. Der Professor für Logik und Metaphysik, Martin Knutzen, machte ihn mit den Lehren von Leibniz und Newton vertraut.
• 1748 brach Kant sein Studium (vorübergehend) ab, weil sein Werk „Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte“ von seinem pietistischen Professor Knutzen nicht als Abschlußarbeit anerkannt wurde.
• verließ Königsberg und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer,
• 1754 kehrte Kant nach Königsberg zurück und nahm sein Studium wieder auf (Knutzen war inzwischen verstorben). Schon 1755 veröffentlichte er seine erste wichtige Schrift mit dem Titel „Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels“,
• 1754 wurde er Privatdozent in Königsberg und nahm eine umfangreiche Lehrtätigkeit auf.
• seinen Lehrfächern: Logik, Metaphysik, Anthropologie, Moralphilosophie, Theologie, Mathematik, Physik, Mechanik, Geographie, Pädagogik und Naturrecht. - -- Seine Vorlesungen fanden starkes Interesse.
• Eine erste Bewerbung auf den Lehrstuhl für Logik und Metaphysik im Jahre 1759 schlug fehl.
• Einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Dichtkunst lehnte Kant 1762 ab.
• Ebenso schlug er auch die Gelegenheiten aus, 1769 in Erlangen und 1770 in Jena zu lehren, bevor er im Jahr 1770 im Alter von 46 Jahren den von ihm immer angestrebten Ruf der Universität Königsberg auf die Stelle eines Professors für Logik und Metaphysik erhielt.
• Auch den mit einer deutlich höheren Vergütung verbundenen Ruf an die damals berühmte Universität von Halle lehnte er im Jahre 1778
• 1786 und 1788 war Kant Rektor der Universität in Königsberg. 1787 wurde er in die Berliner Akademie der Wissenschaften aufgenommen.
• 1803 Schlaganfall
• er starb am 12.02.1804
3. Philosophie Kants
• kritischen Denkansatz (Sapere aude - Habe Mut zu wagen)
• Kant der wohl wichtigste Denker der deutschen Aufklärung.
• -Unterscheidung bei seinem philosophischen Weg zwischen der vorkritischen und der kritischen Phase (weil seine Position sich spätestens mit Veröffentlichung der Kritik der reinen Vernunft erheblich verändert)
• Noch bis in die 60er Jahre kann man Kant dem Rationalismus zurechnen -> Nachfolge von Leibniz + Wolff
• Dissertation 1770 ist ein deutlicher Bruch erkennbar
• Neben dem Verstand ist nun auch die Anschauung in sein Blickfeld gerückt
• Die Dissertation + Berufung an die Universität führen zu der berühmten Phase des Schweigens
• Kant arbeitet in dieser Zeit seine Erkenntnistheorie aus
• Veröffentlichung nach elf Jahren intensiver Arbeit 1781 in der Kritik der reinen Vernunft veröffentlicht.
• im Alter von 60 Jahren Zuwendung zu den für ihn eigentlich wichtigen Themen der praktischen Philosophie
• Die vier Kantischen Fragen.
Kant hat sich vier Fragen gestellt und diese zu beantworten versucht: Was kann ich wissen? - In seiner Erkenntnistheorie Was soll ich tun? - In seiner Ethik Was darf ich hoffen? - In seiner Religionsphilosophie Was ist der Mensch? - In seiner Anthropologie
3. Werke Kants
• 1755: Allgemeiner Naturgeschichte und Theorie des Himmels
• 1755: Neue Erhellung der ersten Grundsätze metaphysischer Erkenntnisse
• 1763: Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und Moral
• 1781: 1. Auflage der Kritik der reinen Vernunft
• 1785: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
• 1787: 2. stark erweiterte Auflage der Kritik der reinen Vernunft
• 1788: Kritik der praktischen Vernunft
• 1797: Metaphysik der Sitten
Quellen: - http:// de. Wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kants_Philosopophie (21.02.2006)
- „Lire les Philosophes“, Gérad Chomienne (Hg.), 2004, Paris
Arbeit zitieren:
Kevin Rautenberg, 2006, Immanuel Kant, München, GRIN Verlag GmbH
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