Inhalt
Inhalt................................................................................................................................. 2
1. Einleitung 3
2. Schweden - allgemeine Informationen 3
3. Der schwedische Wohlfahrtsstaat - Entwicklung und aktueller Stand 4
3.1 Die Idee der „Volksheimat“ - der Grundstein des schwedischen Modells. 4
3.2 Das Sozialversicherungssytem 7
Elternversicherung und Familienpolitik 7
Krankenversicherung. 8
Berufsschadensversicherung 8
Arbeitslosenversicherung 9
Rente. 9
3.3 Das Gesundheitswesen 11
3.5 Kinderbetreuung 14
3.7 Das Bildungssystem 15
4. Fazit 18
5. Quellen 19
2
1. Einleitung
Das schwedische Modell galt lange Zeit als Vorzeigemodell für sozialdemokratische Wohlfahrtsstaaten, doch zu Beginn der neunziger Jahre geriet auch Schweden in eine Krise, so dass ein sozialpolitischer Richtungswechsel erfolgte. Im Folgenden will ich darstellen, wie sich der schwedische Wohlfahrtsstaat entwickelte und wie die aktuelle Sozialpolitik aussieht. In einem abschließenden Fazit werde ich kurz auf die Vor- und Nachteile des dargestellten eingehen.
2. Schweden - allgemeine Informationen 1
Schweden ist ein Land mit etwa 450.000 km² Fläche und ca. neun Millionen Einwohnern; 12 Prozent sind ausländischer Herkunft. Die Hauptstadt Schwedens ist Stockholm mit ca. 771.000 Einwohnern. Die Landessprache ist Schwedisch, anerkannte Minderheitssprachen sind Samisch, Finnisch, Meänkieli (Tornedal-Finnisch), Jiddisch und Romani Chib und die schwedische Bevölkerung ist mehrheitlich evangelisch. Schweden ist eine konstitutionelle Monarchie, ihr Staatsoberhaupt ist seit 14.09.1973 König Carl XVI. Gustaf. Seine Aufgaben sind jedoch nur repräsentativer und zeremonieller Natur.
Regierungschef (Statsminister) ist seit 6.10.06 Frederik Reinfeldt von der Moderatenpartei, die seit den Reichstagswahlen im September 2006 zusammen mit der Zentrumspartei (Centerparti), den Liberalen (Folkparti) und den Christdemokraten die Regierung stellt. In der Opposition befinden sich die Sozialdemokraten (Sveriges Socialdemokratiska Arbetarpartiet, SAP), die Linkspartei und die Umweltpartei (Miljöpartiet).
1 http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Schweden.html, abgerufen am 20.01.07
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Die Arbeitnehmer sind in drei großen Gewerkschaften organisiert: in der „Landesorganisation (LO)“, der „Tjänstemännens 2 Centrasorganisation (TCO)“ und der „Sveriges Akademikers Centralorganisation (SACO)“. Das Bruttosozialprodukt beträgt 255 Milliarden Euro, die Sozialleistungsquote lag 2006 bei 30,6 Prozent.
3. Der schwedische Wohlfahrtsstaat - Entwicklung und
aktueller Stand
Das Modell des schwedischen Wohlfahrtsstaates ist ein universalistisches, was bedeutet, dass alle Bürger des Landes in die soziale Sicherung einbezogen werden. Das Ziel der Politik ist eine hohe Erwerbsquote, die Lebensstandardsicherung ist stark einkommensabhängig und die Grundversorgung orientiert sich an einer hohen Erwerbstätigkeit wird durch verschiedene einkommensunabhängige Elemente verwirklicht. Im Folgenden will ich auf die Entwicklung des schwedischen Wohlfahrtsstaates eingehen und die einzelnen Felder der Sozialpolitik genauer darstellen.
3.1 Die Idee der „Volksheimat“ - der Grundstein des
schwedischen Modells
Per Albin Hansson, der 1932 der erste sozialdemokratische Ministerpräsident wird, prägte die Metapher der „Volksheimat“ (Folkhemmet) 1928 in einer Rede vor dem schwedischen Parlament: „ In dem guten Heim herrscht Gleichberechtigung, Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft. Auf unsere ganze Gesellschaft übertragen würde das bedeuten, dass alle sozialen und wirtschaftlichen Schranken niedergerissen werden sollten, die zu einer Aufteilung unseres Volkes führen in Privilegierte und Zurückgesetzte, in Herrschende und Abhängige, in Reiche und Arme, in Plünderer und
2 Tjänsteman (schwed.): der/die Angestellte
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Ausgeplünderte.“ 3 Das Ziel der Arbeiterbewegung sei eine Umwandlung der schwedischen Gesellschaft in eine Wohlfahrtsgesellschaft, in eine „Volksheimat“, die durch Lohnpolitik, Besteuerung und die Durchführung einer industriellen Demokratie soziale Gerechtigkeit erstrebt. Hauptakteure hierbei sind die Gewerkschaftsbewegung und ihre Lohnpolitik, die Regierung und die Arbeitgeberverbände, wobei es Interaktionen zwischen der Regierung und den Tarifpartnern und zwischen den Tarifpartnern gibt. Die Tarifpartner verhandeln hierbei nicht nur um Lohnpolitik, sondern diskutieren auch andere Fragen.
1938 wurden im Saltsjöbadsabkommen Regeln für solche Verhandlungen wie z.B. die Regelung von Zwisten, die Begrenzung von Konflikten, die sich auf die Gesamtwirtschaft negativ auswirken und die Regelung von Entlassungen zwischen den Tarifpartnern und der Regierung vereinbart. Konsequenz dieses Abkommens war eine große Selbstständigkeit und Handlungsmöglichkeiten ohne staatliche Einmischung für die Tarifpartner, die auch von staatlicher Seite beabsichtigt war. Um sich ihre Selbstständigkeit zu bewahren, mussten die Tarifparteien in ihrer Lohnpolitik verantwortungsvoll sein, was die Stabilität des schwedischen Arbeitsmarktes stärkte. Ende der dreißiger Jahre wurden außerdem die staatlichen Zuschüsse zur Krankenversicherung erhöht, die finanziellen Ressourcen der Arbeitslosenversicherung ausgeweitet und die Arbeitsvermittlung ausgebaut. Die Regierung führte auch eine einkommensunabhängige Volks- bzw. Grundrente und den Kündigungsschutz für Schwangere ein, die Mutterschaftsversicherung und die Müttervorsorge wurden verbessert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der von den Sozialdemokraten entworfene Wohlfahrtsstaat in seinen wesentlichen Zügen verwirklicht. Das Verständnis der SAP von Sozialpolitik in dieser Zeit lässt sich durch umfassende Solidarität zur Begrenzung von Wettbewerb und Ungleichheit und die Orientierung an einer antizyklischen Wirtschaftspolitik beschreiben. In dieser Zeit gewann Sozialpolitik als soziale Investition an Bedeutung.
3 Meidner, R. & Hedborg, A. (1985). Modell Schweden. Erfahrungen einer Wohlfahrtsgesellschaft.
Frankfurt/New York: Campus, S. 16
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Unter Ministerpräsident Per Albin Hansson und später unter Ministerpräsident Tage Erlander wurden in den 40er und 50er Jahren für den Wohlfahrtsstaat wesentliche Reformen verwirklicht, wie beispielsweise die Einführung der Krankenversicherungspflicht, der Sozialhilfe und des Kindergeldes. Die bisher freiwillige einkommensabhängige Zusatzrente zur einkommensunabhängigen Grundrente wurde zu einer Pflichtergänzung.
Zwischen 1960 und 1981 stieg die Sozialleistungsquote von 15,9 Prozent des BIP auf 33,5 Prozent des BIP. 4
Dies hängt eng damit zusammen, dass sich durch zunehmende Einnahmen aus Sozialversicherungsbeiträgen und die Einführung der Mehrwertsteuer im 1959 die finanziellen Ressourcen des sozialen Sicherungssystems vergrößerten. Außerdem betrieben die Regierungen als Überbrückungsstrategie während der Ölkrisen zwischen 1972 und 1982 eine aktive Arbeitsmarktpolitik mit starker Ausweitung der öffentlichen Beschäftigung, hauptsächlich in wohlfahrtsstaatlichen Bereichen, was sich erhöhend auf die Sozialausgaben auswirkte.
Dank dieser Maßnahmen überstand Schweden beide Ölkrisen mit im internationalen Vergleich niedrigen Arbeitslosenquoten. Sie hatten jedoch negative Folgen für den Haushalt und das Preisstabilitätsniveau, was seit 1982 zu einer stärker angebotsorientierten Konsolidierungspolitik - jedoch ohne grundlegenden Kurswechsel - und die Auffassung, der Wohlfahrtsstaat sei an seine Grenzen gestoßen, führte. Trotzdem lag 1998 die Sozialleistungsquote noch bei 33,3 Prozent 5 , bis 2006 ist sie auf 30,6 Prozent abgesunken, was knapp unter der deutschen Sozialleistungsquote liegt. 6
4 Schmid, J. (2003). Wohlfahrtsstaaten im Vergleich. Opladen: Leske + Budrich, 2. Auflage, S. 205
5 Ebd., S. 206
6 www.presseportal.de/showbin.htx?id=60514&type=document&action=download&attname=37-06-
farbe.pdf -, abgerufen am 24.01.07
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3.2 Das Sozialversicherungssytem
Bis auf die Arbeitslosenversicherung werden alle Versicherungen in Schweden auf regionaler Ebene von den Allgemeinen Versicherungskassen verwaltet (allmän försäkringskassan) verwaltet, die unter der Aufsicht des Reichsversicherungsamtes (Riksförssäkringssverket) stehen. Dieses kann auch Vorschriften und Empfehlungen zur Anwendung der Sozialgesetze beschließen. Auf Regierungsebene liegt die Hauptverantwortung für die Mehrheit der Sozialversicherungen beim Ministerium für Gesundheit und soziale Angelegenheiten.
Die Beiträge zur Sozialversicherung werden in Form von Steuern und Sozialabgaben erhoben.
Elternversicherung und Familienpolitik
1974 trat in Schweden die Elternversicherung in Kraft, deren Leistungen für Verdienstausfälle beider Elternteile während der Pflege ihrer Neugeborenen bzw. Kleinkinder bis zur Vollendung des achten Lebensjahres gelten. Die Leistungen werden für insgesamt 450 Tage gezahlt, wobei 30 Tage an die Mutter und 30 Tage an den Vater gebunden. Die restlichen 390 Tage können die Eltern frei entscheiden, wer zu Hause bleibt.
Bis das betreffende Kind ein Jahr alt ist, beträgt das so genannte Elterngeld bis zu einer Einkommenshöchstgrenze 80 Prozent des Einkommens. Danach haben die Eltern einen Anspruch auf einen Festbetrag von 60 Kronen (ca. 6,50 Euro) pro Tag über einen Zeitraum von 90 Tagen.
Hatten die Eltern vor der Geburt des Kindes kein Einkommen, haben sie für die gesamten 450 Tage Anspruch auf diesen Festbetrag. Für die Pflege eines erkrankten Kindes unter 12 Jahren - bei chronischen Krankheiten oder Behinderungen unter 16 Jahren - kann von den Eltern eine kurzzeitige Leistung für insgesamt 60 Tage im Jahr bezogen werden. Das allgemeine Kindergeld, das durch Steuereinnahmen finanziert wird, beträgt für jedes Kind bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres oder bis zum Abschluss
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der obligatorischen Schule 950 Kronen monatlich (ca. 103 Euro). Familien mit mehr als drei Kindern erhalten eine zusätzliche Unterstützung. Krankenversicherung
Recht auf Entschädigung für Verdienstausfälle bei Krankheit haben alle Erwerbstätigen mit einem Jahreseinkommen über 6000 Kronen (ca. 655 Euro). Anspruch auf Entschädigung für Kosten im Zusammenhang mit der medizinischen Versorgung haben alle Einwohner Schwedens. Die Finanzierung der Krankenversicherung erfolgt über eine obligatorische Arbeitgeberabgabe und Versicherungsbeiträge, die zusammen mit den Steuern gezahlt werden.
Die Krankenversicherung übernimmt bei Verdienstausfall 80 Prozent des Gehalts bis zu einer Höchstgrenze die auf das 7,5-fache der Bemessungsgrundlage, die 2001 auf 37700 Kronen (ca. 4121 Euro) festgelegt wurde 7 . Die Auszahlung erfolgt ab dem 15. Krankheitstag; vorher besteht eine Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, die ebenfalls 80 Prozent des Gehalts beträgt.
Das Krankengeld darf eine Höchstgrenze von 606 Kronen (ca. 66 Euro) nicht überschreiten. Berufsschadensversicherung
Anspruch auf Leistungen der Berufsschadensversicherung haben alle in Schweden wohnenden Angestellten und Selbstständigen, jedoch nur dann, wenn ihnen keine Leistungen durch die Krankenversicherung gezahlt werden. Bei längerer Krankheit wird in Zusammenwirkung von Arbeitgeber, erkranktem Arbeitnehmer und Versicherungskasse eine Rehabilitationsuntersuchung durchgeführt und ein Rehabilitationsplan aufgestellt. Während der Rehabilitation wird anstelle des Krankengeldes
Rehabilitationsgeld gezahlt. Ist eine Rehabilitation nicht möglich, hat der Betroffene Anspruch auf eine Invalidenrente, die bis zu 100 Prozent des Gehalts betragen kann.
7 www.sverige.de, abgerufen am 22.01.07
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Der Begriff des Berufsschadens wird seit 1993 in der Versicherungsgesetzgebung enger gefasst und die Beweispflicht liegt beim Arbeitnehmer. Arbeitslosenversicherung
Die seit 1934 im Gesetz verankerte Arbeitslosenversicherung basiert auf Freiwilligkeit und staatlicher Unterstützung. Sie wird jedoch nicht von den örtlichen allgemeinen Versicherungskassen verwaltet, sondern von vom Staat unabhängigen Mitgliedskassen in Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und kontrolliert vom Zentralamt für Arbeit.
Als Mitglied einer Gewerkschaft wird man automatisch Mitglied einer Arbeitslosenkasse. In Schweden sind etwa 90 Prozent aller Angestellten Mitglied der Arbeitslosenkassen. Finanziert wird die Leistung nur zu etwa sieben Prozent durch Mitgliedsbeiträge, alle übrigen Mittel kommen aus dem Staatshaushalt.
Damit ein Arbeitssuchender die Leistungen ausgezahlt bekommt, muss er mindestens 12 zusammenhängende Monate Mitglied in einer Arbeitslosenkasse, als Arbeitssuchender registriert und bereit sein, täglich mindesten drei und wöchentlich mindestens 17 Stunden zu arbeiten. Außerdem werden sechs Monate Erwerbstätigkeit vorausgesetzt. Kündigt der Arbeitsnehmer selbst oder verweigert er eine zugewiesene geeignete Arbeit, hat das einen 20- bis 60tägigen Ausschluss von den Leistungen zur Folge. Der Festbetrag der staatlichen Grundleistung beträgt 270 Kronen (ca. 29,70 Euro) pro Tag; die einkommensbezogene freiwillige Leistung ersetzt 80 Prozent des Gehalts bis zu einer Höchstgrenze, die beim 5,5-fachen der allgemeinen
Bemessungsgrundlage liegt. Der Höchstbetrag pro Tag liegt bei 680 Kronen (ca. 74,80 Euro). Die Leistungen gelten für 300 zusammenhängende Tage der Arbeitslosigkeit, mit Ausnahme der 57- bis 64-jährigen Arbeitslosen, für die der Auszahlungszeitraum 450 Tage beträgt. Rente
Seit 1999 gibt es in Schweden zwei geltende Rentensysteme: das alte, leistungsbezogene System, das auf einer allgemein geltenden Grundrente und einer einkommensbezogenen Zusatzrente (ATP) basiert und das neue beitragsbezogene System, das zu einem Teil aus einer Rente besteht, die auf
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dem Lebenseinkommen basiert - einschließlich einer Garantierente für Personen ohne Einkomme aus einer Erwerbstätigkeit - und zu einem anderen Teil aus einem System privaten Prämiensparens mit individuellen Konten. Die Jahrgänge bis einschließlich 1937 bekommen Renten nach dem alten System ausgezahlt, für die Jahrgänge zwischen 1938 und 1953 erfolgt schrittweise ein Übergang zum neuen Rentensystem. Jahrgänge ab 1954 erhalten Renten ausschließlich nach dem neuen System. Anspruch auf eine Grundrente haben alle Personen, die mindestens drei Jahre in Schweden gelebt haben, wobei die volle Grundrente dann ausgezahlt wird, wenn man zwischen dem 16.und 64. Lebensjahr insgesamt 40 Jahre in Schweden ansässig war. Die ATP-Rente umfasst alle Angestellten und Selbstständigen, die im Jahr mehr als den einfachen Satz der allgemeinen Bemessungsgrundlage verdienen, volle ATP-Rente wird ausgezahlt, wenn man 30 Jahre lang in Schweden erwerbstätig war.
Alle Rentner, die Anspruch auf Grundrente nach dem alten System haben, haben auch Anspruch auf die Garantierente im neuen System. Jedoch sinkt nach dem neuen System der Betrag der Garantierente mit der Höhe der Zusatzrente. So erhalten Rentner, die keine oder nur eine geringe Zusatzrente haben einen Mindestsatz in Höhe des 2,13-fachen der allgemeinen Bemessungsgrundlage; Rentner, die das 3,07-fach der allgemeinen Bemessungsgrundlage oder mehr als Zusatzleistungen erhalten, bekommen keine Garantierente. 8
Die neue Zusatzrente umfasst alle Beschäftigten und basiert auf dem Einkommen aus allen Verdienstjahren, in denen mehr als 24 Prozent der allgemeinen Bemessungsgrundlage verdient wurden. Einkommen über dem 7,5-fachen der allgemeinen Bemessungsgrundlage bleiben nach wie vor unberücksichtigt.
8 www.sverige.de, abgerufen am 22.01.07
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Die ATP-Zusatzrente aus dem alten System basiert auf dem Einkommen der 15 besten Verdienstjahre.
Die jährliche Altersrente des neuen Systems errechnet sich aus den kontinuierlich eingezahlten Sozialbeiträgen von 16,5 Prozent des Einkommens und Prämiensparanlagen in Fonds, die der Staat auswählt und anbietet in Höhe von 2,5 Prozent und deren Renditen.
Das Rentenalter ist mit dem neuen System ab dem 61. Lebensjahr flexibel.
3.3 Das Gesundheitswesen
Das Ziel der schwedischen Gesundheitspolitik ist gute Gesundheit und Pflege für die gesamte Bevölkerung. Hierbei ist der Grundsatz, dass die Bereitstellung und Finanzierung der Gesundheits- und Krankenpflege „Aufgabe der öffentlichen Hände“ 9 ist. Diese Zuständigkeiten wurden den Provinziallandtagen übertragen, die Träger des größten Teils der Krankenpflege sind und ihre finanziellen Ressourcen durch die Erhebung von Steuern sichern. Die erste Ebene des schwedischen Gesundheitssystems ist die primäre Krankenpflege (primärvarden), in der Ärzte, Krankenschwestern,
Hilfsschwestern, Hebammen und KrankengymnastInnen tätig sind, die in Gesundheitszentren Krankheiten und Verletzungen behandeln, die keiner Behandlung im Krankenhaus bedürfen. Neben den Gesundheitszentren gibt es noch die Säuglings-und Kleinkinderfürsorgestellen und die
Mütterberatungsstellen. Erstere stehen allen Kindern bis zum schulpflichtigen Alter kostenlos für Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen und
Gesundheitsberatung zur Verfügung, in den Mütterberatungsstellen werden Schwangere während der gesamten Schwangerschaft kostenlos untersucht. Zu dieser Ebene gehören außerdem der Betriebsgesundheitsdienst und die Schulgesundheitspflege.
9 www.sverige.de, abgerufen am 22.01.07
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Die zweite Ebene ist die Provinzialkrankenpflege, der etwa 80 Provinz- und Bezirkskrankenhäuser zur Verfügung stehen. Zur Provinzialkrankenpflege gehört auch die psychiatrische Pflege. Die Regionalkrankenpflege ist die dritte Ebene des schwedischen Gesundheitssystems und wird an neun Regionalkrankenhäusern betrieben, an denen mehr Disziplinen und Spezialisten vertreten sind als an den Provinz- und Bezirkskrankenhäusern.
Die zentrale Fach- und Aufsichtsbehörde des Staates für die Gesundheits- und Krankenpflege ist das Zentralamt für Gesundheits- und Sozialwesen (Socialstyrelsen). Die Provinziallandtage, die für die Gesundheits- und Krankenpflege verantwortlich sind, verteilen die Ressourcen durch politische Beschlüsse und übernehmen die übergreifende Planung des Pflegeangebots und haben somit den entscheidenden Einfluss. In den letzten Jahren sind in diesem Bereich große Veränderungen eingetreten wie die Verringerung der Krankenhausbetten und die Verringerung der Zahl der Tag und Nacht geöffneten Notaufnahmen.
Außerdem wurden differenzierte Gebühren eingeführt, um die Behandlungs-und Pflegenachfrage zu lenken, wie beispielsweise die Patientengebühren. Pro Pflegetag wird eine Gebühr von höchstens 80 Kronen (ca. 8,80 Euro) erhoben. Die Gebühren für ambulante Behandlungen beim Arzt beschließt der Provinziallandtag selbst für die Ärzte in seiner Provinz. Sie beträgt zwischen 100 und 140 Kronen (ca. 11 bis 15,40 Euro) für Besuche bei Ärzten der primären Krankenpflege. Für Besuche bei Fachärzten in Krankenhäusern betragen die Gebühren zwischen 120 und 250 Kronen (ca. 13,20 bis 27,50 Euro). Hat ein Patient insgesamt bereits 900 Kronen (ca. 99 Euro) an Patientengebühren bezahlt, hat er Anspruch auf kostenlose Behandlung für den Rest der 12-Monats-Periode ab dem ersten Arztbesuch. Dasselbe gilt für die Arzneimittelkosten. Für Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren entfällt die Praxisgebühr.
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Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren erhalten außerdem kostenlose Zahnbehandlungen, hauptsächlich prophylaktischer Art. Für Erwachsene gibt es finanzielle Unterstützung durch die allgemeine Zahnpflegeversicherung für grundlegende Zahnbehandlungen.
Da es in dieser Hinsicht keinerlei Vorschriften gibt, können Zahnärzte und -pfleger die Vergütung für jede Behandlung selbst festlegen. Für umfassendere Behandlungen gibt es eine Höchstgrenze. Etwa 17,6 Prozent der schwedischen Bevölkerung ist älter als 65 Jahre. 10 In Schweden leben die meisten älteren Menschen mit ihren Ehepartnern (etwas weniger als die Hälfte), etwa 40 Prozent leben allein. Zusammen mit nahen Angehörigen leben nur etwa 3 bis 4 Prozent. Etwa 8 Prozent werden in Einrichtungen betreut. 11 Die Altersfürsorge ist zwar im Gesetz über den Sozialleistungsdienst (Socialtjänstlagen) von 1982 geregelt, jedoch ist dieses Gesetz sehr vage, was zu großen lokalen Unterschieden in den Servicestandards führte. 12 So kann von einer staatlichen Lenkung der Altersfürsorge nicht wirklich gesprochen werden. Die Aufgabe der Überwachung liegt beim Zentralamt für Gesundheits- und Sozialwesen, das über Regionalbüros in den Provinzen verfügt. Diese können jedoch die Fürsorge nicht im Detail überprüfen. Der Staat versucht, die Altersfürsorge durch Information, Pilotprojekte und besondere staatliche Zuschüsse wie beispielsweise für Gruppenwohnungen für demenzkranke Menschen zu lenken. Der größte Teil der pflegebedürftigen alten Menschen in Schweden nehmen die häusliche Pflege in Anspruch, da im Gesetz über den Sozialleistungsdienst das Recht verankert ist, zuhause zuwohnen und das Angebot der häuslichen Pflege zu nutzen , gleich wie hoch der Bedarf ist. Ein solches Gesetz findet sich nur in Schweden. Außerdem gibt es in der schwedischen Altersfürsorge die besonderen Wohnformen wie Altersheime und Pflegeheime und die oben genannten Gruppenwohnungen für demenzkranke Menschen, die eine eigene Kategorie der Unterbringung bilden.
10 http://www.ipicture.de/daten/demographie_schweden.html, abgerufen am 28.01.07
11 www.sverige.de, abgerufen am 22.01.07
12 Ebd.
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Finanziert wird die öffentliche Altersfürsorge durch einen Anteil der Steuereinnahmen, die die Provinziallandtage von der Regierung erhalten. Etwa 6 Prozent aller Erwerbstätigen sind in der Gesundheits- und Krankenpflege beschäftigt; die Zahl ist in den letzten Jahren aufgrund wirtschaftlicher Drosselung in diesem Bereich zurückgegangen.
3.5 Kinderbetreuung
Die öffentliche Kinderbetreuung umfasst in Schweden alle Kinder von einem bis 12 Jahren. Kinder, die das schulpflichtige Alter noch nicht erreicht haben, können in der Vorschule betreut werden.
Die Vorschule (förskolan) nimmt das Kind für die Zeit auf, in der die Eltern arbeiten gehen oder studieren, oder wenn es besonderen Bedarf hat. Die Vorschule ist ganzjährig geöffnet und orientiert sich in ihren Öffnungszeiten an den Arbeitszeiten der Eltern. Die Gebühren für die Vorschule richten sich in den meisten Kommunen nach dem Einkommen der Eltern und/oder der Zeit, die sich das Kind in der Vorschule aufhält.
Jedes dritte Kind zwischen einem und fünf Jahren in Schweden geht zur Vorschule. 83 Prozent der in den Vorschulen beschäftigten Pädagogen haben studiert. 13
Die Familientagesstätte (familjedaghem) wird von Kindern besucht, die in kleineren Gruppen betreut werden müssen oder die in großer Entfernung zur nächsten Vorschule wohnen. Hierbei betreut ein Familienkinderpfleger die Kinder bei sich zuhause während der Arbeitszeiten der Eltern, an die sich die Öffnungszeiten anpassen. Als Ergänzung zur Vorschule für die Kinder, deren Eltern tagsüber zuhause sind, fungiert die offene Vorschule (öppna förskolan). Hier können Kinder mit ihren Eltern am pädagogischen Angebot teilnehmen.
13 http://www.zeit.de/2003/16/C-Iglu-Schweden1, abgerufen am 27.01.06
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Schulkinder mit berufstätigen oder studierenden Eltern können vor und nach der Schule sowie in den Ferien das Freizeitheim (fritidshem) besuchen. Auch hier richten sich die Öffnungszeiten nach den Arbeitszeiten der Eltern. Die Gebühren werden wie die für die Vorschule erhoben. Kinder die das Freizeitheim besuchen sind meist zwischen sechs und neun Jahren alt. Die meisten Eltern nehmen in Schweden die Kinderbetreuung in Anspruch, sie trägt einen beträchtlichen Teil zur Gleichstellung und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Trotzdem war jedoch die Kinderbetreuung in den neunziger Jahren Sparmaßnahmen unterworfen. Obwohl die Zahl der Kinder, die Einrichtungen der Kinderbetreuung besuchten, von 1991 bis 1998 um 30 Prozent stieg, blieben die Bruttoausgaben gleich. Meist wurden mehr Kinder in die Gruppen aufgenommen, während die Personaldichte verringert wurde.
3.7 Das Bildungssystem
Ziel des schwedischen Bilddungssystems ist, dass alle Kinder unabhängig von Wohnort, sozialen oder finanziellen Verhältnissen gleichen Zugang zu einer Ausbildung im öffentlichen Schulwesen haben. Alle Schulen in Schweden sind Koedukationsschulen.
Zuständig für das öffentliche Bildungswesen sind Regierung und Reichstag, die Ziele und Richtlinien bekannt geben. Verantwortlich für die Durchführung sind die Gemeinden.
Die Begleitung der Tätigkeit der Schule wird vom Zentralamt für Schule und Erwachsenenbildung übernommen.
Jede einzelne Schule gibt in ihrem lokalen Arbeitsplan an, wie die Ziele der Regierung verwirklicht werden sollen und wie die Tätigkeit organisiert und gestaltet werden soll. Die Lehrer arbeiten gemeinsam mit den Schülern Unterrichtsziele aus, die Zusammen mit den Bedürfnissen und Voraussetzungen der Schüler den Ausgangspunkt für die Wahl der Arbeitsweise bilden.
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Die Gemeinden sind verpflichtet, alle sechsjährigen aufzunehmen, die die Schule besuchen wollen. Liegen besondere Gründe vor, kann der Schulbeginn um ein Jahr verschoben werden. Die Schulpflicht endet in Schweden im Alter von 16 Jahren. Die Eltern und Schüler haben freie Schulwahl zwischen den kommunalen Schulen. Die Heimatgemeinde ist verpflichtet den Schulbesuch jedes Schülers zu bezahlen, auch wenn er sich für eine unabhängige Schule oder eine Schule in einer anderen Gemeinde entscheidet. Das schwedische Schulsystem wird durch einen generellen Staatszuschuss an die Gemeinden finanziert. Der Unterricht in allen öffentlichen Ausbildungseinrichtungen ist gebührenfrei; ebenso dürfen keine Gebühren für Lernmittel, Schulmahlzeiten und Schülertransporte erhoben werden.
Die Grundschule endet in Schweden nach dem neunten Schuljahr. Ab dem Herbsthalbjahr der 8. Klasse gibt es Noten nach einer dreigliedrigen Skala: Genügend (G), Gut (VG) und Sehr gut (MVG). Erreicht ein Schüler im Abschlusszeugnis in einem Fach nicht die Note Genügend, erhält er statt einer Zensur eine schriftliche Beurteilung. Die Vergleichbarkeit der Noten wird durch zentrale Prüfungen sichergestellt.
Schülern, deren Muttersprache nicht schwedisch ist, soll durch Unterricht in der Muttersprache ermöglicht werden zweisprachig zu werden. Der Unterricht in der Muttersprache muss außerhalb der stundenplangebundenen Zeiten stattfinden; das Recht hierauf ist auf sieben Jahre begrenzt.
Die schwedischen Gemeinden sind außerdem verpflichtet, für alle Einwohner, die ihre Gymnasialausbildung vor dem vollendeten 20. Lebensjahr beginnen, Unterricht auf der Gymnasialstufe anzubieten. Dieser Unterricht umfasst einen theoretischen Teil und einen Teil, der eine praktische Berufsausbildung enthält und dauert drei Jahre. Nach Beendigung der Gymnasialschule kann ein Studium aufgenommen werden.
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Etwa 98 Prozent der Grundschulabsolventen in Schweden wechseln anschließend auf die Gymnasialschule. 14
Alle Studierenden, die Hilfe bei der Finanzierung ihres Studiums benötigen, sollen finanzielle Unterstützung bekommen. Kriterium hierfür ist das eigene Einkommen, das der Eltern wird jedoch nicht berücksichtigt. Keine Fördermittel erhält, wer älter als 45 Jahre ist, außerdem ist die Leistung auf zwölf Semester beschränkt.
Die Förderung besteht zu 30 Prozent aus einer tilgungsfreien Beihilfe und zu 70 Prozent aus einem tilgungspflichtigen Darlehen. In ganz Schweden gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu Weiterbildung und „lebensbegleitendem Lernen“ 15 . Zur öffentlichen Erwachsenenbildung gehört solche auf der Grundschulstufe, auf der Gymnasialstufe und die ergänzende Erwachsenenbildung. Dort erreichte Abschlüsse sind gleichwertig mit den Abschlüssen aus Grund- und Gymnasialschule.
Die Kurse werden so eingerichtet, dass es für die Teilnehmer möglich ist, sie mit ihrer Arbeit zu vereinbaren.
Ein Grund für die Ausweitung der Erwachsenenbildung war das Bestreben, die in den neunziger Jahren ansteigende Arbeitslosigkeit zu verringern, indem man den Betroffenen die Möglichkeit gibt, ihre Berufschancen durch einen nachträglichen Schulabschluss oder Weiterbildung zu verbessern. Zudem wurden durch diese Initiative der Regierung in diesem Bereich 140.000 neuen stellen geschaffen. 16
Für Einwanderer im Alter von 16 Jahren und älter müssen die Gemeinden grundlegenden Schwedischunterricht und eine Einführung in die schwedische Gesellschaft anbieten.
14 www.sverige.de, abgerufen am 22.01.07
15 Ebd.
16 Ebd.
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4. Fazit
Auch der schwedische Wohlfahrtsstaat in seiner ursprünglichen Form stieß an seine Grenzen, was das Haushaltsdefizit von 11,3 Prozent des BIP im Jahr 1993 zeigt. Doch durch strukturelle Änderung gelang es den schwedischen Regierungen, dieses Defizit abzubauen: seit 1998 verzeichnet Schweden wieder Haushaltsüberschüsse. 2001 belief sich der Haushaltsüberschuss auf 4,8 Prozent des BIP 17 . Der Preis hierfür war eine stark beitragsfinanzierte Rente, die auch eingeführt wurde, um dem zukünftigen Problem der Zunahme alter Menschen in der Bevölkerung gerecht zu werden, vor dem auch Schweden in den nächsten Jahren stehen wird. Preis dafür waren jedoch auch Kürzungen im Bereich der Gesundheitspflege und der Kinderbetreuung, die wohl trotz allem noch zu den Vorbildern in Europa zählen sollte. Die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist mit ein Grund dafür, dass Schweden das Problem der Überalterung der Gesellschaft nicht in einem solchen Ausmaß erleben wird, wie andere Länder, da schwedische Frauen im Durchschnitt mehr Kinder zu Welt bringen, als beispielsweise deutsche. Auch die Gleichberechtigung ist weiter fortgeschritten und in Schweden selbstverständlich geworden. Schweden sollte diese Form der Familienpolitik und der Kinderbetreuung, die sich bewährt haben, soweit als möglich beibehalten und nicht durch weitere Kürzungen ihre Qualität verringern. Wenn die Gesellschaft zunehmend älter wird, könnte jedoch die schlecht koordinierte Altersfürsorge zu einem Problem werden. Der Anteil sehr alter Menschen, die Pflege bedürfen, wird durch die steigende Lebenserwartung zunehmen. Hier müssten Standards und bessere Möglichkeiten der Kontrolle entwickelt werden, um eine gute und angemessene Pflege alter und sehr alter Menschen zu gewährleisten.
17 http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/l25062.htm, abgerufen am 30.01.07
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5. Quellen
http://europa.eu/scadplus/leg/de/lvb/l25062.htm
http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laender/Schweden.html http://www.ipicture.de/daten/demographie_schweden.html http://www.zeit.de/2003/16/C-Iglu-Schweden1 Meidner, R. & Hedborg, A. (1985). Modell Schweden. Erfahrungen einer Wohlfahrtsgesellschaft. Frankfurt/New York: Campus
Schmid, J. (2003). Wohlfahrtsstaaten im Vergleich. Opladen: Leske + Budrich, 2. Auflage
www.presseportal.de/showbin.htx?id=60514&type=document&action=download &attname=37-06- farbe.pdfwww.sverige.de
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Arbeit zitieren:
Svenja Lattwein, 2006, Der schwedische Wohlfahrtsstaat, München, GRIN Verlag GmbH
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Einbetten
DOI
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