Inhaltsverzeichnis
1. Die Solomon R. Guggenheim Foundation Seite 3
2. Die Geschichte des Guggenheim-Museums 3
3. Guggenheim-Museum in New York
Analyse
3.1 Architekturgeschichtliche Einordnung 5
3.2 Ort / Situation 5
3.3 Funktion / Programm 9
3.4 Erschließung 9
3.5 Entwurfsprinzipien 10
3.6 Lichtführung 12
3.7 Konstruktion und Material 12
4. Guggenheim-Museum in Bilbao
Analyse
4.1 Architekturgeschichtliche Einordnung 16
4.2 Ort / Situation 16
4.3 Funktion / Programm 17
4.4 Erschließung 19
4.5 Entwurfsprinzipien 19
4.6 Lichtführung 21
4.7 Konstruktion und Material 21
5. Fazit 24
6. Anhang
6.1 Literaturverzeichnis 26
2
1. Die Solomon R. Guggenheim Foundation
Die Guggenheim Foundation versteht es mehr als alle anderen Kunstinstitutionen der Welt, ihr Image durch ein einzigartiges Bauwerk zu begründen. Frank Lloyd Wrights richtungsweisender Bau des Guggenheim-Museums in New York gilt allgemein als architektonische Ikone der Moderne und wird seit seiner Eröffnung im Jahr 1959 wie ein Synonym für den Namen Guggenheim verstanden - und dies, obwohl der Bau von Wright nur einer von vielen Standorten des Guggenheim-Museums seit seiner Gründung 1937 ist. Das Museum zeigte seine Meisterwerke an vielen Orten, unter anderem in ehemaligen Verkaufsräumen eines Autohauses und in einem Stadthaus an der Fifth Avenue, das später abgerissen wurde, um dem heutigen Bau Frank Lloyd Wrights Platz zu machen. Seit 1976 umfasst die Institution Guggenheim die Peggy Guggenheim Sammlung in einem Palazzo des 18. Jahrhunderts am Canale Grande in Venedig und seit 1992 das Guggenheim SoHo, erbaut von Arata Isozaki; im November 1997 wurde das Deutsche Guggenheim Berlin in einem umgestalteten historischen Bau Unter den Linden eröffnet. Mit Frank O. Gehrys Museum in Bilbao strahlt ein neuer Stern im „Kosmos des Guggenheim“. Der Bau wurde von den führenden Architekten und Architekturkritikern der Welt schon vor seiner Einweihung einhellig mit Begeisterung begrüßt, seine Bedeutung und visionäre Qualität gewürdigt. Als ein Museum des 21. Jahrhunderts ergänzt dieser Bau in perfekter Weise das Stammhaus in New York.
2. Geschichte des Guggenheim-Museums
In den 30er Jahren wanderte die deutsche Malerin Baronin Hildegard Rebay von Ehrenwiesen nach New York aus und lernte dort den prominenten Kupfermagnaten Solomon R. Guggenheim kennen. In kürzester Zeit konnte sie ihn für damals in den Vereinigten Staaten wenig bekannte Werke der europäischen Avantgarde begeistern -und zwar für eine Kunstrichtung, die sie als „nicht-objektive Kunst“ bezeichnete. Im Gegensatz zu „abstrakter Kunst“, die Rebay als Abstraktionen von Formen aus der Natur verstand, bedeutete für sie „nicht-objektive Kunst“ eine rein durch die künstlerische Intuition konzipierte Kunst.
Guggenheim kaufte mit Hilfe von Rebay, die er als seine Kuratorin einsetzte, nicht nur zahlreiche bedeutende Werke von Malern wie Kandinsky, Mondrian, Moholy-Nagy, Picasso und Delaunay, sondern übernahm auch deren Traum für den Bau eines Ideal -Museums, eines Tempels, einer Kathedrale der Kunst, die die „nicht-objektive Kunst“ zelebrieren und ihrem spirituellen Gehalt entsprechen sollte.
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3. Guggenheim-Museum in New York Architekt: Frank Lloyd Wright
Analyse
3.1 Architekturgeschichtliche Einordnung
Hilla Rebay konnte 1943 Frank Lloyd Wright als Architekten für das Guggenheim-Museum gewinnen. Durch ihn erfuhr das Museum als Zirkulationsrotunde, das eine völlig neue Auffassung der Darstellung von Kunst verkörperte und der statischen Raumstruktur des traditionellen Museums eine dynamische Raumkonzeption entgegenstellte, seine Realisierung.
Da die Sammlung des Museums sich ständig vergrößerte, hatte man bald mit Raumproblemen zu kämpfen. So entstand schließlich 1992 der Anbau von Gwathmey / Siegel and Associates an der 89th Street. Dieser Erweiterungsbau bietet nun zusätzliche Ausstellungs- und Büroflächen und ist an die Rotunde von Frank Lloyd Wrights Bau angebunden. Der nicht realisierte Entwurf Frank Lloyd Wrights aus dem Jahr 1951 für einen Anbau mit Künstlerateliers stand bei dem Neubau Pate. Dass der größte Architekt Amerikas der Stadt New York mit seinem monumentalen Guggenheim-Museum an der Fifth Avenue - seinem einzigen Bau in der Metropole - eine außerordentliche Architektur geschenkt hat, in plastischem sowie räumlichem Sinne, darüber ist man sich in Amerika und in der übrigen Welt wohl einig. Wie weit es ein Museum ist, darum geht die Frage.
3.2 Ort / Situation
Das Guggenheim-Museum New York befindet sich in der Upper East Side von Manhattan, am östlichen Rande des Central Park. Das Grundstück wird von der 88th und 89th Street sowie der Fifth Avenue begrenzt.
Um die Jahrhundertwende zog die vornehme New Yorker Gesellschaft in die Upper East Side. Viele der Beaux-Art-Wohnhäuser beherbergen heute Museen und Botschaften, doch in den prächtigen Apartmenthäusern an der Fifth und Park Avenue lebt nach wie vor die Elite.
Wrights „Guggenheim-Spirale“ übernimmt städtebaulich die Position der Kirche oder des Rathauses. Inmitten des typischen New Yorker Straßenblocks mit seinen dichtgedrängten, steil aufragenden Sandsteinbauten aus der unmittelbaren städtischen Umgebung erinnert das Guggenheim-Museum auch heute noch an ein fremdartiges Objekt.
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Arbeit zitieren:
Beate Braun, 2001, Vergleich der Guggenheim-Museen in New York und Bilbao unter gebäudekundlichen Aspekten, München, GRIN Verlag GmbH
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