Inhalt
1 Einleitung und Thema der Arbeit 1
2 Vorstellung der beiden CMS-Lösungen Imperia und TYPO3 2
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia 3
2.1.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation 7
2.1.2 Betrachtung Work-Flow Engine: CMS Imperia 9
2.2 Exkurs Typo3 11
2.2.1 Einrichten von Dokumenten und Content-Publikation 12
3 Vergleich beider Systeme 15
3.1 Vorteile und Stärken des CMS Imperia 15
3.2 Vorteile und Stärken des CMS Typo3 15
4 Fazit 16
5 Quellen 16
5.1 Bildquellen 16
5.2 Internet-Quellen 17
1 Einleitung und Thema der Arbeit
Im Rahmen dieser Seminar-Arbeit, sollen zwei Content-Management Systeme (CMS)
verglichen und bezüglich ihrer Einsatzgebiete und -möglichkeiten betrachtet werden
In erster Linie soll in dieser Arbeit auf eine Evaluierung des kostenpflichtigen CMS
„IMPERIA“ hingearbeitet werden. Um dies zu erreichen, wird das oben genannte System
analysiert und mit einem anderen, populären, kostenfreien CMS verglichen
„TYPO3 “ ist eine kostenfreie Open-Source Lösung und kommt wie auch Imperia auf
verschiedenen Gebieten zum Einsatz
Der direkte Vergleich kann dazu dienen, Unterschiede aufzuzeigen und somit herauszufinden,
welches System Stärken bzw. Schwächen in der Handhabung im redaktionellen Alltag
1
aufweist. Im Vorfeld muss aber vorausgeschickt werden, dass die Auswahl einer Content-
Management-Lösung stark von den Anforderungen an das zu realisierende Projekt abhängt
Für ein Projekt, das beispielsweise in eine bestehende Infra-Struktur eingegliedert werden soll
oder als Erweiterung für bereits bestehende, sich wiederholende Prozesse ohne
Individualisierung funktioniert, ist es sicher einfacher, auf ein standardisiertes System mit
geringem Betriebs - und Einarbeitungsaufwand zurück zugreifen
Im Hinblick auf laufende betriebliche Kosten bei bequemer Abbildung mehrschichtiger
Prozesse könnte in einem solchen Fall die Anschaffung eines einfach zu erlernenden dafür
aber kostenpflichtigen CMS sinnvoll sein. Verlockend sind hingegen die geringen
Anschaffungskosten einer Open-Source Lösung wie TYPO3 , bei mittlerweile oft gleichem
Funktionsumfang
Aleksander Stojanovic nimmt in einem Artikel einige der oben kurz genannten Aspekte auf,
und kommt bei der Betrachtung einer Open-Source Lösung unter anderem zu folgender
Erkenntnis:
„Gegenüber kommerziellen Systemen verfügen Open Source Lösungen über einige
interessante Merkmale. Dies ist nicht nur der frei verfügbare Quellcode, sondern zum
Beispiel auch eine höhere Zukunftssicherheit, da hier normalerweise kein
Unternehmen, sondern eine Community die Weiterentwicklung unabhängig von
finanziellen Aspekten sicherstellt. 2 “
Des Weiteren werden im zitierten Text verschiedene Argument für bzw. gegen den Einsatz
beider Lösungen vorgebracht. Ein direkter Vergleich scheint daher ohne eine
Anforderungsdefinition nicht sinnvoll. Aus diesem Grunde werde ich die grundlegenden
Unterschiede der beiden Systeme, zum Beispiel in der Organisation des Work-Flow,
beschreiben und in Bezug setzen
2 Vorstellung der beiden CMS-Lösungen Imperia und TYPO3
Imperia bietet grundsätzlich zwei Standardlösungen des Dokument-Managements
Zum einen gibt es eine ECMS 3 und zum anderen eine WCMS 4 Lösung. Beide Lösungen
lassen sich durch Erweiterungs-Module miteinander verzahnen. Mit diesem Angebot stellt
Imperia grundsätzlich das zur Verfügung, was den Einsatz eines kostenpflichtigen CMS
rechtfertigen könnte. Der schnelle Aufbau einer Webseiten-Struktur durch grundlegendes
2 Quelle: www contentmanager de
3 ECMS Enterprise-Content Management-System
4 WCMS Web-Content Management-System
2
Web-Content-Management und „Zentralisiertes Know-How“ (Stojanovic 2006a) auf
Herstellerseite. Sowie die weiterführende Integration verschiedener Module, um die
Erweiterung auf ein spezialisiertes Web-Angebot zu gewährleisten. In diesem Fall dient das
Angebot, beide Bereiche der Dokument-Verwaltung abzudecken, als Argument für
Transparenz gegenüber den Kunden. Als kommerzieller Anbieter auf dem Feld gängiger
CMS-Lösungen positioniert sich Imperia primär durch kundenfreundliche, für den Anwender
bequeme Abläufe. Von der Bestellung bis hin zum Support, der neben der Lösung technischer
Probleme auch das Durchführen von Schulungen mit einschließt
TYPO 3 beschränkt sich nicht auf das Anbieten zweier Produktzweige, sondern stellt dem
Kunden eine recht umfassende Lösung in Form eines kostenfreien CMS zur Verfügung
Natürlich lassen sich die oben genannten Arten der Dokument-Verwaltung mit TYPO 3
ebenfalls realisieren, aber dazu bedarf es eines gewissen Aufwandes in der Programm
Struktur (Core) des CMS
„Mit TYPO3 loszulegen erfordert Zeit und Hingabe. Es bietet viele viele
Möglichkeiten und ist ausgesprochen mächtig. Aber keine Angst, die Dokumentation
ist sehr gut. Aber es wird seine Zeit brauchen, bis Sie durch die Referenzen und
Tutorials durch sind 1600 Seiten immerhin, und es werden mehr 5 “
Mit der Skript-Sprache Typo-Script, lassen sich verschiedene Anwendungen in TYPO3
implementieren. Support bei auftretenden Problemen ist im Gegensatz zu Imperia oftmals nur
in Themen-Foren zu bekommen. Hier spiegelt sich der Open-Source Grundgedanke wider
Schließlich kann jeder an der Weiterentwicklung des Systems mitarbeiten, was zur Folge hat,
dass viele Probleme und Lösungen von verschiedenen Standpunkten aus betrachtet werden
Das Innovations-Potential ist also insgesamt höher einzustufen. Zudem gibt es bereits viele
Unternehmen, die TYPO3 im Einsatz haben und Erfahrungsberichte liefern können
2.1 Exkurs Online-Demo Imperia
Zum Kennenlernen der Imperia-Struktur bietet das Unternehmen eine Online-Demo
des CMS an. Den ganzen Funktionsumfang der Software kann man in der Demo-Version
nicht erfassen, aber sie ist hilfreich um einen ersten Eindruck über die grundlegenden
Funktionalitäten zu bekommen. Hervorgehoben werden die Anmutung und
Nutzerfreundlichkeit des Front-Ends und die strukturelle Verständlichkeit des Back-Ends
Die Online-Demo ist mit einer Live-Ansicht verknüpft, sodass man die vorgenommenen
Änderungen direkt in einer Preview sehen kann. Die Eingabe des Content erfolgt im Front
5 Quelle: http://typo3 com/
3
End mit den Stil-Angaben der Browser-Preview (siehe Abb8). Der alltägliche Arbeitsablauf ist somit realitätsnah am Endprodukt abgebildet.
Einloggen kann sich jeder interessierte User, ohne die CMS-Software vorher auf seinem Rechner installieren zu müssen.
Abbildung 1 Login: Demo-Version Imperia
Nach dem Einloggen bekommt der User Zugriff auf den Content-Management-Bereich (Back-End) des CMS (siehe Abb2), um dort ein neues Dokument anzulegen oder einen neuen Work-Flow als Prozess zu definieren.
Imperia wirbt mit dem Zusatz ein prozessorientiertes CMS bereitzustellen. Auf der Unternehmens-Seite heißt es dazu:
„Interne Prozesse steuern die Erfassung, Weitergabe oder Veröffentlichung von Informationen in jedem Unternehmen. Ein [...] Content Management System orientiert sich an diesen Arbeitsabläufen [...] 6 “
Zur Verdeutlichung wird auf der Web-Site ein typischer Arbeitsablauf zur Erstellung eines Dokumentes und dessen Publikation beschrieben. Eine detaillierte Nachzeichnung dieses Prozesses würde zu weit führen, sodass im Folgenden nur die Funktionen im Back-End erläutert werden. Die grundlegenden Arbeitsabläufe im CMS ändern sich nicht, sodass ein kurzer exemplarischer Exkurs zur Erklärung der Funktionsweise ausreichen müsste. Nach Herstellerangaben bietet Imperia Vorteile bei der Reproduktion und Erweiterung bestehender Prozesse durch eine Work-Flow-Engine (siehe Abb7).
Dementsprechend werden diese Rahmen-Funktionen exponiert in der linken Navigation dargestellt (siehe Abb2). Alle dem Navigationspunkt zugewiesenen Elemente finden sich auch im mittleren Bereich wieder. Um nun einen neuen Prozess zu definieren oder ein
6 Quelle: http://imperia.de/produkt/
4
Quote paper:
Oliver Tissen, 2007, Analyse des kostenpflichtigen WCMS Imperia im Vergleich zur Open-Source Alternative Typo3, Munich, GRIN Publishing GmbH
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