Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis....................................................................................................................... 2
Abk ürzungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 Theoretische Grundzüge einer Balanced Scorecard. 4
2.1 Definition 4
2.2 Grundlagen. 5
3 Management und Analyse mit der SAP Balanced Scorecard 7
3.1 Grundlagen der SAP Softwarekomponente SAP SEM. 8
3.2 Anlage und Analyse mit der SAP Balanced Scorecard. 10
4 Fazit zum Einsatz einer Balanced Scorecard im SAP Umfeld. 15
5 Literaturverzeichnis und online-Quellen. 17
2
Abkürzungsverzeichnis
BSC Balanced Scorecard CPM Corporate Performance Management DAX Deutscher Aktien Index EDV elektronische Datenverarbeitung ERP Enterprise Resource Planning HGB Handelsgesetzbuch IT Informations Technologie IFRS International Financial Reporting Standards MDAX Mid-Cap-DAX OLAP Online Analytical Processing RoE Return on equity - Eigenkapitalrentabilität SAP AG SAP AG, Walldorf SAP GUI SAP Graphical User Interface SAP BW SAP Business Information Warehouse SAP SEM SAP Strategic Enterprise Management SEM-BPS SEM Business Planning and Simulation SEM-CPM SEM Corporate Performance Monitor SEM-BCS SEM Business Consolidation US-GAAP United States Generally Accepted Accounting Principles
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1 Einleitung
Die Balanced Scorecard, im Folgenden „BSC“ genannt, hat seit den ersten Veröffentlichungen im Jahr 1992 durch Robert S. Kaplan und David P. Norton einen festen Platz als Instrument zur strategischen Steuerung von Unternehmen eingenommen. Die Entwicklung einer ganzheitlichen EDV-Unterstützung, die eine Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung und Umsetzung der BSC in Unternehmen darstellt, ist in den letzten Jahren weit fortgeschritten. Die Marktführer von Unternehmenssoftwarelösungen haben ihr Portfolio um die so genannten Corporate Performance Management (CPM) Suiten erweitert, die Strategieformulierung, Leistungsmessung und Überprüfung mittels der BSC beinhalten. Der Einsatz dieser Anwendungen bietet eine schnelle Verarbeitung der Daten, die zeitnahe Auswertung und übersichtliche Darstellung aller relevanten Informationen der BSC. Im Rahmen dieser Arbeit soll der Einsatz einer IT basierten BSC im SAP Umfeld behandelt werden. Hierzu werden im Vorfeld die theoretischen Grundlagen der BSC erläutert, im Anschluss daran, die EDV-technische Umsetzung mit dem Softwaremodul CPM der SAP AG, Walldorf.
2 Theoretische Grundzüge einer Balanced Scorecard
2.1 Definition
Der zunehmende Wettbewerb in einem globalisierten Markt und die steigenden Erwartungen der Investoren zwingen die Unternehmen dazu - neben dem traditionellen Rechnungswesen und dem daraus folgenden Kennzahlensystem - weitere Möglichkeiten zur strategischen Steuerung des Unternehmens einzusetzen. Im Rahmen des von Kaplan und Norton, die als Erfinder der BSC gelten, entwickelten Balanced-Scorecard-Ansatzes werden die Ziele einer Geschäftseinheit über die finanziellen Kennzahlen hinaus erweitert und berücksichtigt. 1 Während Unternehmen eine Vielzahl von Kennzahlen berechnen, werden diese noch nicht in ausreichendem Maße zur Steuerung der Unternehmen genutzt. Ziel der BSC ist es, die finanziellen und nicht-finanziellen Kennzahlen als Teil des Informationssystems für alle Mitarbeiter des Unternehmens darzustellen. Die Handlungen der Mitarbeiter sollen auf den Erfolg des Unternehmens ausgerichtet sein. 2
1 Vgl. Kaplan, R.S., Norton, D.P. (1997), S. 8.
2 Vgl. Kaplan, R.S., Norton, D.P. (1997), S. 8.
4
Die im Unternehmen bestehenden quantitativen und qualitativen Ziele werden im Rahmen der BSC über so genannte Ursache-Wirkungsketten miteinander verbunden. Diese dienen nicht ausschließlich dem Aufbau eines Kennzahlensystems, sondern der Kommunikation der Strategie im gesamten Unternehmen. 3 Die Bildung dieser Ursache-Wirkungsketten hilft außerdem, die Zusammenhänge zwischen den Elementen einer Strategie zu verdeutlichen. 4 Nach Kaplan und Norton spiegeln die besten BSC Scorecards die Strategie einer Organisation wieder. 5 Aufgrund des Umfangs dieser Arbeit kann nur eine kurze Abhandlung zu den theoretischen Grundlagen der BSC gegeben werden.
2.2 Grundlagen
Ein BSC-System besteht im Wesentlichen aus den folgenden Elementen: 6 Scorecard: Gesamtübersicht über den Erfolg der Umsetzung einer Gesamtstrategie aus verschiedenen Perspektiven.
Strategie: Ausschnitt aus der unternehmensweiten Gesamtstrategie. Strategieelement: Beschreibung eines strategischen Ziels im Rahmen einer Perspektive.
Initiativen: Aktivitäten zur Realisierung der Strategieelemente. Kennzahlen: Messung der Strategieumsetzung.
Um den unternehmensinternen Zielen insgesamt gerecht zu werden, wird die BSC in verschiedene Perspektiven unterteilt. Dies ermöglicht die differenzierte Betrachtung des Unternehmens aus unterschiedlichen Blickwinkeln, als auch die Berücksichtigung der maßgeblichen Interessengruppen des Unternehmens. Als Orientierungsrahmen werden folgende vier Perspektiven vorgeschlagen: 7 finanzwirtschaftliche Perspektive, Kundenperspektive, interne Perspektive und
Innovationsperspektive bzw. Lern- und Entwicklungsperspektive.
3 Vgl. Friedag, H.R., Schmidt, W. (2004), S.21.
4 Vgl. http://help.sap.com/saphelp_sem40bw/helpdata/DE/93/a59981cd9a11d3b7740000e82debc6
/ content.htm, Stand 20.01.2008.
5 Vgl. Kaplan, R.S., Norton, D.P. (2001), S. 95.
6 Vgl. Meier M., Sinzig W., Mertens P. (2003), S. 41 f..
7 Vgl. Kaplan, R.S., Norton, D.P. (1997), S. 8 ff..
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Arbeit zitieren:
Oliver Wagner, 2008, Einsatz einer IT-basierten Balanced Scorecard im SAP-Umfeld, München, GRIN Verlag GmbH
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