Inhaltsverzeichnis
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1 Einleitung 3
2 Praktische Untersuchungen 3
2.1 Ausrüstung 3
2.2 Wasserschöpfer nach Ruttner 5
2.3 Meyersche Schöpfflasche zur Entnahme von Wasserproben 6
2.4 Schöpfbecher zur Probenahme von der Wasseroberfläche 7
3 Ortsbegehung 7
3.1 Wasserprobenentnahme 8
3.2 Mischproben 9
3.3 Kontinuierliche Proben 9
3.4 Diskontinuierliche Proben 10
4 Dokumentation und Auswertung 10
5 Biologische Methoden 10
5.1 Entnahme von Grund- und Trinkwasserproben 10
5.2 Probennahme aus Oberflächengewässern 12
7 Literaturverzeichnis 14
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1 Einleitung
„Wasser vermittelt die chemischen und physikalischen Prozesse innerhalb und außerhalb der Zellen, das Strömen und die Diffusion der Gewebe- und Nahrungsflüssigkeiten und den Abbau des kolloidalen Zustands der Körperbestandteile.“ (Klee 1990)
Wasser ist das wichtigste Gut auf der Erde und muss deshalb geschützt werden, denn ohne Wasser ist Leben nicht möglich. Wasser macht den größten Teil eines jeden organischen Körpers aus, ja nach Tierart bzw. Pflanze bildet Wasser so die Grundlage des Körpers (bis zu 90%). Für die gesundheitliche Unterstützung sollte ein Mensch täglich zwischen zwei und vier Liern Wasser zu sich nehmen, da allein durch die Atmung dem Körper viel Flüssigkeit ( ca. 0,5-1 Liter in 24 Stunden) verloren geht und dieser Verlust ausgeglichen werden muss um nicht in ein Ungleichgewicht zu geraten. Das in der Natur vorkommende Wasser ist nie rein, sondern immer angereichert. So kommen neben kleinen Tieren auch Mikroorganismen und Bakterien in natürlichem Wasser vor. Reines Wasser kann daher nur den Vorgang der Destillation gewonnen werde. (Klee 1990)
2 Praktische Untersuchung
Ein Instrument zur Sicherung der Kontrolle der Gewässer stellt die Wasserprobennahme dar. Um die Qualität von Wasser gewährleisten und untersuchen zu können müssen in regelmäßigen Abständen Proben entnommen werden. Diese Proben werden von Gutachtern und/oder fachkundigem Personal vorgenommen.
2.1 Ausrüstung
Um Wasserproben zu entnehmen benötigt man einige Gegenstände, wobei man jedoch zwischen verschiedenen Methoden unterscheiden muss. Bei der biologischen Methode nutzt man die im Gewässer vorhandenen Tiere und Pflanzen, um die Gewässergüte festzustellen. Diese biologische Methode soll nur kurz angeschnitten werden, da es sich dabei nicht direkt um eine Wasserprobennahme handelt, sondern um eine Probe der im Wasser lebenden Tiere und Organismen, welche aber keinen Rückschluss auf die Gewässergüte zulassen.
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Zur Durchführung der biologischen Methode werden folgende Gegenstände benötigt:
- Ein weißer Plastikeimer (10l)
- Ein Kräftiger, engmaschiger Seiher und ein Kescher
- Zwei weiße Plastikteller
- Eine weiche Federstahlpinzette
- Ein weicher Wasserfarbenpinsel
- Eine Lupe mit achtfacher Vergrößerung
- Einige Schraubgläser zur Aufbewahrung der Proben
- Alkohol zum Einlegen der Proben
Die andere Methode ist die Wasserprobennahme aus Oberflächengewässern, Fließgewässern, Grund- und Tiefenwasser sowie Abwasser, für welche zum Teil spezielle Geräte benötigt werden. Dies ist darauf zurück zu führen, dass man nicht nur die Wasserschichten, die sich in der oberflächennahen Wasserzone befinden untersuchen kann, sondern man benötigt Proben aus tieferen Wasserschichten um einen Gesamteindruck des Gewässers zu erhalten. Da das Wasser in einem Oberflächengewässer aus verschiedenen Tiefen entnommen werden muss, braucht man speziell dafür entwickelte Geräte. Der Schöpfbecher ist lediglich zur Entnahme von Oberflächenwasser oder Abwasser geeignet. Will man Wasserproben aus tiefer gelegenen Schichten stehenden Gewässers entnehmen, so kommt der Wasserschöpfers nach Ruttner oder auch die Meyersche Schöpfflasche zum Einsatz. Diese Apparate wurden so konzipiert, dass man sie in stehenden Oberflächengewässern an einem Seil in die Tiefe hinunter lassen kann, ohne dass vor dem gesteuerten Zeitpunkt Wasser in den Behälter einfließt. Man lässt den Apparat somit in die gewünschte Tiefe herabsinken und löst dann den entsprechenden Mechanismus aus, um das Befüllen des Behälters einzuleiten und aus exakt der gewünschten Wasserschicht ein Probe zu erhalten.
Um die genaue Tiefe der entnommenen Probe zu bestimmen markiert man die Seillänge.
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Arbeit zitieren:
Laura Schmalenbach, 2007, Hydrogeographie - Wasserprobennahme: Mess- und Entnahmestellen sowie Entnahmetechnik, München, GRIN Verlag GmbH
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