Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis I
1. Einleitung 1
2. Theoretischen Grundlagen 2
2.1 Definition des Begriffs „Mobbing“ 2
2.2 Mobbingverlauf 3
3. Ursachen für Mobbing 5
3.1 Personenbedingte Ursachen 6
3.2 Betriebliche Ursachen 7
4. Folgen des Mobbing 8
4.1 Folgen für Betroffene 9
4.2 Folgen für den Betrieb 9
5. Prävention und Gegenmaßnahmen von Mobbing im Betrieb 10
6. Fazit 12
Anhang 14
Literaturverzeichnis
I
Abkürzungsverzeichnis
Aufl. Auflage BAuA Bundesanstalt für Arbeitsschutz BMSK Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise d.h. das heißt ebd. Ebenda e.G. eingetragene Genossenschaft etc. et cetera f folgende ff fort folgende ggf. gegebenenfalls GmbH Gesellschaft für beschränkte Haftung Hrsg. Herausgeber http Hypertext Transfer Protocol i.d.R. in der Regel jem. jemanden lat. lateinisch min. mindestens mündl. mündlich o. Oder o.V. ohne Verfasser o.Z. ohne Zeitangabe pdf Portable Document Format S. Seite schriftl. schriftlich sog. So genannte u.a. unter anderem URL Uniform Resource Locater Verl. Verlag vgl. vergleiche wg. Wegen
II
www World Wide Web z.B. zum Beispiel zw. zwischen % Prozent
III
1.Einleitung
Laut einer repräsentativen Studie werden in Deutschland „drei von 100 Beschäftigten am Arbeitsplatz diskreditiert, gedemütigt, verleumdet, beleidigt, an ihrer Arbeit gehindert, seelisch zermürbt oder körperlich bedroht - kurz sie werden gemobbt. Bei rund 37 Millionen Erwerbstätigen sind das etwa eine Million Betroffene.“ 1
Dieses beschriebene Phänomen wird seit jeher am Arbeitsplatz praktiziert und ist seit den 90ziger Jahren des letzten Jahrhunderts durch den Arbeitspsychologen Heinz Leymann (1932-1999), ein renommierter Mobbingforscher aus Schweden, unter den Begriff Mobbing in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gehoben worden.
Aus diesem Bewusstsein heraus, haben sich viele Verbände und Vereine gebildet, die sich der Mobbingproblematik annehmen.
Dies ist Grund genug, sich mit der Fragestellung zu beschäftigen, welche Bedeutung Mobbing in der betrieblichen Praxis hat und welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind.
Um den Inhalt der Studienarbeit besser folgen zu können, werde ich ihn kurz systematisch vorstellen:
Zur Einführung in die Thematik werde ich zu Beginn der vorliegenden Arbeit eine Definition des zentralen Begriffs Mobbing geben und die Phasen eines typischen Mobbingverlaufs skizzieren. Im Anschluss daran werde ich im zweiten Kapitel personenbedingte und betriebliche Aspekte nennen, die dazu führen, dass Mobbing im Betrieb entsteht und oft über einen sehr langen Zeitraum betrieben wird. Nach Abhandlung der Auswirkungen für die Betroffenen und den Betrieb, werde ich versuchen eine effiziente Maßnahme aufzuzeigen, um Mobbing vorzubeugen und zu bekämpfen.
Im fünften Kapitel werde ich die zentralen Ergebnisse meiner Arbeit innerhalb eines Fazits zusammenfassen.
1 Beermann, 2004, S.69, zitiert nach: Mobbing - Report der BAuA, 2002, URL: http://www.ugb.de/zentraleElemente/pdf/11-026.pdf (Stand 20.02.2008)
1
2. Theoretische Grundlagen zur Thematik
2.1 Definition des Begriffs „Mobbing“
Der Begriff „Mobbing“ leitet sich von dem englischen Verb to mob ab, welches die Vorgänge des Anpöbelns, Bedrängens oder Angreifens beschreibt. Der Ursprung liegt im lat. Ausdruck mobile vulgus, der wankelmütige Masse bzw. aufgewiegelte Volksmenge bedeutet. 2
In der Literatur wird Mobbing nicht einheitlich definiert. Je nach Fachbereich wurden unterschiedliche Defintionsansätze entwickelt. Für diese Studienarbeit ist die Begriffserklärung von Leymann bedeutend. Dieser sprach zum ersten Mal von Mobbing im Bezug auf das Arbeitsleben. Sie lautet wie folgt:
„Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während langer Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt an-
gegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.“ 3
Zur Unterstützung seiner Definition listete Leymann auf der Grundlage von empirischen Untersuchungen 45 typische Mobbinghandlungen auf. Laut seiner Auffassung spricht man von Mobbing, wenn eine oder mehrere dieser 45 explizit beschriebenen Aktionen über sechs Monate min. einmal pro Woche vorkommen. 4
Diese Handlungen beinhalten Angriffe auf die Möglichkeit sich mitzuteilen, auf die soziale Beziehung, auf die Qualität der Berufs - und Lebenssituation sowie auf die Gesundheit des Betroffenen. 5
2 vgl. Litzcke/Schuh, 2005, S. 115
3 Leymann, 1995, S.18
4 vgl. Esser/Wolmerath, 2005, S. 25
5 vgl. Zuschlag, 2001, S. 7;
Die 45 Mobbing - Handlungen befinden sich im Anhang dieser Studienarbeit (Anlage 1).
2
Arbeit zitieren:
Nadine Stieber, 2008, Mobbing am Arbeitsplatz, München, GRIN Verlag GmbH
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