2 Intentionen
Inhaltsbereich: Bewegen im Wasser - Schwimmen (Inhaltsbereich 4)
P ädagogische Perspektive: Kooperieren, wettkämpfen, sich verständigen (E)
Sich körperlich ausdrücken, Bewegungen gestalten (B)
(vgl. MSWF 2001)
2.1 Aufbau des Unterrichtsvorhabens
Stunde Thema Inhalte/Hinweise
Wir bewegen uns zeitgleich im Wasser - Schülerinnen und Schüler (SuS)
Synchrones Bewegen im Wasser unter erarbeiten Merkmale von
Ber ücksichtigung der Entwicklung synchronem Schwimmen und
gleichzeitiger Fortbewegung mit einem Bewegungen im Wasser
Partner. SuS entwickeln Möglichkeiten der
1 synchronen Fortbewegung im
Wasser
SuS sprechen sich über
Fortbewegungsm öglichkeiten ab
SuS präsentieren die entwickelten
Fortbewegungsm öglichkeiten
Wir schwimmen in Formationen und SuS benennen unterschiedliche
ber ücksichtigen den Raum - Erlernen Formationsmöglichkeiten mit Hilfe
von Möglichkeiten zum synchronen von Bildern
Schwimmen in Formation unter SuS erproben Formationsmöglich-
2 besonderer Berücksichtigung der keiten
kooperativen Gestaltung von SuS sprechen sich in Gruppen über
Bewegungen im Wasser und des eine zu präsentierende Formation ab
Gestaltungskriteriums Raum. SuS präsentieren, erkennen und
benennen Formationen im Wasser
Wir schwimmen in Formationen und SuS erarbeiten Möglichkeiten des
wechseln das Tempo - Synchrones Tempowechsels (schnell langsam) im
Schwimmen in Formationen unter Formationsschwimmen
besonderer Berücksichtigung der SuS erproben Möglichkeiten der
3
kooperativen Gestaltung von Tempogestaltung im
Bewegungen im Wasser und des Formationsschwimmen
2
2.2 Ziele der Unterrichtsstunde 2.2.1 Grobziel der Unterrichtsstunde
Die SuS sollen das kooperative Miteinander im synchronen Schwimmen verbessern und ihre Bewegungserfahrung im Wasser erweitern, indem sie sich in Formationen im Wasser bewegen und Bewegungsaufgaben zur Raumgestaltung in Kleingruppen erproben und präsentieren.
2.2.2 Feinziele der Unterrichtsstunde
2.2.2.1 Motorisch Die SuS sollen
ihre Bewegungen im Raum Wasser wahrnehmen und verbessern, indem sie in unterschiedlichen Formationen schwimmen.
3
das synchrone Schwimmen verbessern, indem sie Bewegungen zeitgleich mit Partner ausführen.
2.2.2.2 Kognitiv
Die SuS sollen
Formationen benennen können, indem sie diese entsprechenden Begriffen (Dreieck, Schräge, Linie, Reihe) zuordnen.
ihr Wissen über synchrones Formationsschwimmen verbessern, indem sie nennen, dass der mittlere Schüler das Kommando angibt. 2.2.2.3 Sozial-affektiv Die SuS sollen
ihre Kooperationsfähigkeit verbessern, indem sie synchron mit Partnern schwimmen.
ihre Kooperationsfähigkeit verbessern, indem sie mit ihren Partnern Absprachen treffen.
ihre Präsentationsfähigkeit verbessern, indem sie Formationen im Wasser vorstellen.
3 Darstellung der didaktischen und methodischen Schwerpunkte
3.1 Legitimation der Unterrichtsstunde
Eine sichere Wasserbewältigung ist maßgeblich von einer eigenständigen Suche nach Lösungsmöglichkeiten für unterschiedliche Bewegungsaufgaben im Wasser abhängig (vgl. Rheker 2002). SuS können erworbene Kompetenzen in vielfältigen Situationen (z. B. Freizeitschwimmen) anwenden und entsprechend handeln (Gegenwartsbezug). Durch synchrones Schwimmen in Gruppen ist insbesondere das persönliche Körperkonzept eine wichtige Komponente, die ein wesentlicher Bestandteil des Selbstkonzeptes von Kindern und Jugendlichen darstellt (vgl. Rheker 2002). Die vielfältige Variation von Bewegungsmöglichkeiten erweitert das Bewegungsrepertoire der SuS und fördert eine Bewegungssicherheit im Wasser. Dieses ist Voraussetzung um z. B. Schwimmtechniken zu erlernen. Zudem ist die rhythmische Fortbewegung im Wasser eine grundlegende Fähigkeit für viele Technikelemente (z. B. Brustbeinschlag) (Zukunftsbedeutung). Das synchrone Bewegen im Wasser ist zwangsläufig eine kooperative Tätigkeit, denn nur unter Einhaltung von Absprachen ist eine gelungene synchrone Bewegung möglich. So sind das
4
Arbeit zitieren:
Dr. Jens Rataj, 2007, Unterrichtsstunde: Wir schwimmen in Formationen und berücksichtigen den Raum – Erlernen von Möglichkeiten zum synchronen Schwimmen in Formation unter besonderer Berücksichtigung der kooperativen Gestaltung von Bewegungen im Wasser und des Gestaltungskriteriums Raum., München, GRIN Verlag GmbH
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