Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung: Wozu philosophieren? 3
2. Platons Ideenlehre als Einführung in das Höhlengleichnis 7
3. Das Höhlengleichnis - Eine inhaltliche Wiedergabe 9
4. Deutung und Interpretation des Höhlengleichnisses 11
4.1. Phase 1: Beschreibung der Gefangenen durch Sokrates 11
4.2. Phase 2: Entfesselung 12
4.3. Phase 3: Vorgang des Hinaufsteigens zum Licht 13
4.4. Phase 4: Der Blick in die Sonne und Hinabstieg in die Höhle 15
5. Zusammenhänge zwischen Höhlen-, Sonnen- und Liniengleichnis 19
6. Goethe über die Platonische Weltanschauung 24
7. Warum Erkenntnis? - Eine Zusammenfassung 34
8. Literaturverzeichnis 36
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1. Einleitung - Wozu philosophieren?
„Die Früchte vom Baume der Erkenntnis sind es immer wert, dass man um ihretwillen das Paradies verliert. Also nur immer fortgefahren und mit äußerster Konsequenz in die letzte Pforte der Erkenntnis vorgedrungen“ sagte einst Ernst Haeckel. 1 Doch warum sollen wir das Gute, das Schöne, das Paradies aufgeben nur um der Erkenntnis willen? Ist es die Erkenntnis wert, dass man das Beste verliert? Lohnt es sich überhaupt, darüber nachzudenken und was hat das alles mit Philosophie zu tun? Im Folgenden soll nun versucht werden, all diese Fragen im besonderen Hinblick auf Platons Höhlengleichnis zu klären.
Jeder Gegenstand und jede Sache können von zwei Seiten aus betrachtet werden, nämlich von innen und von außen. Betrachtet man die Dinge von außen, so ist es Philosophie. Werden diese Dinge von innen betrachtet, so stellt sich die Frage, wie es ist, selbst zu philosophieren. Diese Frage kann man nur beantworten, indem man selbst philosophiert. 2 Philosophie will die wesentlichen Zwecke der menschlichen Vernunft begreifen, sie ist die Vollform des Verstehens. 3 Das bedeutet, dass man selbst alles Schritt für Schritt analysiert und folglich verstehen will. Dafür reicht es nicht aus, zu verstehen, dass beispielsweise ein Löwe ein tierisches Wesen auf vier Beinen ist, welches Fleisch frisst und in der Raubtierwelt sein zu Hause findet. Um vollständig zu verstehen, muss man nicht eine spezielle Sache verstehen, sondern alles, was in der Welt vorkommt, ganz egal, ob man die Dinge sehen und anfassen kann oder ob es nur Abstrakta sind wie zum Beispiel Liebe, Hoffnung, Glück. 4 Doch wer einmal versucht hat, alles in der Welt zu verstehen, der ist mit Sicherheit gescheitert und musste erkennen, dass er nicht alles verstehen kann. Aber selbst wenn man die Grenzen des Verstehens erkannt hat, sollte man nie zur Ruhe kommen und stets weiter reflektieren, wo die Grenzen der gegebenen Verstehensbestände liegen und warum sie Grenzen sind. Wenn wir philosophieren, müssen wir versuchen, uns aus allen Abstraktionen herauszureflektieren, in denen wir uns ständig befinden. 5 Um zu begreifen, braucht man Vernunft, welche die Fähigkeit ist, die Dinge zu verstehen. Doch warum muss der Mensch die Welt verstehen? Zum Einen um in ihr überleben zu können, zum Anderen will der Mensch auch verstehen, weil es ihm Erfüllung und Freude gibt; denn wer keine Freude an den Dingen hat, der hat Sie
1 Haeckel, Ernst: Italienfahrt. (Internet)
2 Vgl. Huber, Herbert: Philosophieren - Wie und wozu?; Zweites und drittes Kapitel; III-6.
3 Vgl. Mitschrift zur Vorlesung „Philosophieren- Wie und wozu?“
4 Vgl. Huber, Herbert: Philosophieren - Wie und wozu?; Zweites und drittes Kapitel; III-6.
5 Vgl. Huber, Herbert: Philosophieren - Wie und wozu?; Zweites und drittes Kapitel; III-6 f.
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nicht verstanden. 6 Wenn der Mensch verstanden hat, dass ein Bauchknurren oder Bauchweh Hunger bedeutet und dieser gestillt werden kann, indem man Nahrung zu sich nimmt, kann der Mensch in der Welt überleben. Auch wenn der Mensch verstanden hat, dass er sich zu seinem eigenem Schutze ein Dach über den Kopf erbauen kann, kann er in der Welt überleben. Dieser Verstehensgrund scheint einleuchtend zu sein, doch der Aussage „Wer keine Freude an den Dingen hat, der hat die Dinge nicht verstanden“ 7 muss widersprochen werden: Wenn ich als geistig normaler Mensch keine Freude daran habe, einen Menschen zu quälen und qualvoll umzubringen, habe ich die Sache nicht verstanden? Vielmehr muss man doch verstehen, dass es Spaß macht, Menschen um sich zu haben und mit ihnen zu kommunizieren, das heißt, dass es einem selbst schadet, wenn man andere Menschen auslöscht, weil man dann allein auf der Welt wäre. Erst wenn man verstanden hat, dass andere Menschen einem Menschen selbst Freude bereiten können und man diese deshalb am Leben lässt, hat man die Sache verstanden. So könnte man an dieses Argument anders herangehen, doch dem Gedanken „Wenn mir Menschenquälerei keinen Spaß macht, habe ich die Sache nicht verstanden“ ist keineswegs zuzustimmen. Man kann diesen Spaßaspekt noch anders anbringen: Den meisten Schülern macht die Schule keinen Spaß, deshalb haben sie nicht verstanden, wozu Schule da ist. Sie haben nicht verstanden, dass die Schule zur Sozialisation beiträgt und ihnen Lerninhalte für ihr restliches Leben beibringen will. Die Schüler haben nicht verstanden, dass Schule ihnen eigentlich nur Gutes will. In diesem Beispiel wäre der Aussage „Wer keine Freude an den Dingen hat, hat sie nicht verstanden“ nicht zu widersprechen.
Um die Dinge zu verstehen, gibt es drei Stufen des Erkennens. Die erste Stufe ist die unmittelbare Erfassung einer Sache ohne bewusstes Unterscheiden der Einzelsache. Ich kenne die Eigenschaften eines Löwes und sehe nun ein ähnliches Wesen mit weißen und schwarzen Streifen. Auf Grund der ähnlichen Eigenschaften bezeichne ich das mir bisher fremde Wesen auch als Tier, dies wäre das unmittelbare Erfassen einer Sache. Die zweite Phase ist das Reflektieren einer bewusst zergliederten Einzelsache, wobei jede Bedeutung abhängig vom Rest des Ganzen ist. So hat man zum Beispiel als ganzes die Tierwelt und gliedert diese in ihre Einzelteile, also unterschiedliche Tiere, um darüber zu reflektieren. Die dritte Stufe ist schließlich das wahre Verstehen, nämlich eine Mischung der ersten beiden Stufen. So muss man nach Reflexion der Einzelsache wieder zurück zum Gesamtbild der Einzelsache. 8
6 Vgl. Mitschrift zur Vorlesung „Philosophieren- Wie und wozu?“
7 Huber, Herbert mündlich in der Vorlesung „Philisophieren- Wie und wozu?“
8 Vgl. Mitschrift zur Vorlesung „Philosophieren- Wie und wozu?“
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Dass man beim Versuch, alles verstehen zu wollen, nur scheitern kann, wurde in den bisherigen Erläuterungen schon erwähnt. Was damit genau gemeint ist, soll nun geklärt werden: Da wir nicht alles absolut verstehen können, stoßen wir an eine Grenze des Verstehens. „Wir können wegen unserer Endlichkeit nicht alles Einzelne erfassen und somit auch nicht alles überschauen. Wir verstehen das Ganze im Horizont des Ganzen, aber des unabschließbaren Ganzen, das uns nie definitiv gegeben und deshalb in seiner genauen Gestalt jederzeit verborgen und nur hypothetisch und antizipativ zugänglich ist.“ 9 Vor tausend Jahren konnten die Menschen zwar gelb leuchtende Punkte am Himmel sehen, aber niemand wusste, was das Leuchten der Punkte zu bedeuten hatte. Da die Menschen von damals endlich, das heißt vergänglich sind, konnten sie nie erfahren und nie verstehen, weshalb es am Himmel leuchtet. Die Menschen von heute haben diese Sache inzwischen erforscht, aber wissen dennoch nicht absolut alles. Sie haben die Sonne erforscht, aber waren noch nie dort oder waren noch nie selbst Sonne. Der Mensch kann mit Hilfsmitteln fliegen, ohne selbst fliegen zu können. Trotz der vielen Hilfsmittel, die wir inzwischen haben, können wir niemals alles wissen. Wir bezeichnen Vierbeiner als Tiere, Tiere mit weißen und schwarzen Streifen als Zebras. Wir können niemals wissen, wie sich ein Zebra fühlt, wenn es von einer Löwenrudel angegriffen und gefressen wird. Wir denken von dem Zebra, dass es nicht denken kann, aber wer sagt uns, dass wir mit unseren Annahmen richtig liegen? Wir sind durch unsere Endlichkeit gezwungen, zu verstehen, dass man nicht alles wissen kann. Verstehen heißt, dass man etwas selbst machen oder vollziehen kann. 10 Hier sei ein anschauendes Beispiel aus der Vorlesung erwähnt: „Dass es verstanden hat, was ein Löwe ist, zeigt ein Kind dadurch, dass es den Löwen zeichnet und malt. Was es freilich nicht verstanden hat, ist, wie ein Löwe entsteht und wächst, denn es kann keinen Löwen hervorbringen oder zum Wachsen bringen; das geht im Löwen von selbst vor sich, ohne dass das Kind - oder irgendjemand anders - aus seinen eigenen Kräften nachmachen könnte. Hier stoßen wir an die andere Grenze: Wir verstehen, wie man mittels des Feuers brennen macht, aber wir verstehen nicht, wie das Feuer es selbst anstellt, brennen zu machen. Wir können nur brennen machen, wenn schon Feuer da ist, das wir in Gang setzen können. Ohne Feuer können wir nichts brennen machen, denn wir verstehen nicht, wie wir die Funktion, die das Feuer ausübt (das Brennen-Machen), ohne Feuer, aus uns selbst, ausüben könnten.“ 11 Dieses Nicht-Verstehen haben wir in allen Naturkräften, die wir niemals grenzenlos verstehen können. Wir haben zwar erforscht, wie ein Hurrikan entsteht, aber wir wissen nicht, wie es für
9 Huber, Herbert: Philosophieren - Wie und wozu?; Zweites und drittes Kapitel; III-8.
10 Vgl. Mitschrift zur Vorlesung „Philosophieren- Wie und wozu?“
11 Huber, Herbert: Philosophieren - Wie und wozu?; Zweites und drittes Kapitel; III-8.
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den Hurrikan selbst ist, übers Land zu fegen und hunderte von Häusern zu zerstören. Hat der Hurrikan kein schlechtes Gewissen, wenn er den Menschen ihre Schutzzone, ihr Dach über dem Kopf, einfach so zerstört? Wir wissen, wie Naturkräfte von außen sind, wie sie auf andere wirken, aber wir wissen nicht, „wie sie von innen heraus beschaffen sind, wie es also für sie selber ist, eine solche Kraft auszuüben. […]“ 12 Wir Menschen müssen verstehen, dass es das Problem des Verstehens gibt und man demzufolge nicht alles absolut verstehen kann.
Der griechische Philosoph Platon reflektierte schon vor mehr als zwei Jahrtausenden in seinem berühmten Höhlengleichnis unter anderem die begrenzte Wahrnehmungs- und Erkenntnisfähigkeit des gewöhnlichen Menschen. Da das Problem des Verstehens ein so komplexes und interessantes ist, soll Platons Höhlengleichnis nun ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden. Hierfür sollen zunächst Platons Grundideen entschlüsselt und im Anschluss daran die Inhalte des Höhlengleichnisses wiedergegeben werden. Um dann das Verstehensproblem weiter begreifen zu können, bedarf es im Anschluss an die inhaltliche Wiedergabe einer Deutung oder Interpretation. Da das Höhlengleichnis in Platons Staat eingebettet ist, soll in den Ausführungen auch auf Platons Linien- und Sonnengleichnis eingegangen werden. Weil sich der Dichter Goethe in einigen seiner Werke zu Platons Gleichnissen geäußert hat, werden auch seine Gedanken in die Arbeit einfließen. Zu guter letzt sollen dann die Fragen zusammenfassend beantwortet werden, die eingangs gestellt wurden.
12 Huber, Herbert: Philosophieren - Wie und wozu?; Zweites und drittes Kapitel; III-8.
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2. Platons Ideenlehre als Einführung in das Höhlengleichnis
Damit man das Höhlengleichnis verstehen kann, sollte man sich vorher mit Platons Philosophie, der Ideenlehre genauer auseinandersetzen, was nun angestrebt werden soll: Platon unterteilt die Welt in das Reich der Wahrnehmung und in das Reich der Ideen, wobei das Reich der Wahrnehmung auch als Sinnenwelt bezeichnet werden kann. 13 Über diese Sinnenwelt kann man keine allgemeinen Aussagen treffen, da diese zum Einen vom Menschen anhand der fünf Sinne wahrgenommen wird. Zum Anderen verändern sich die Dinge, die beschrieben werden, ständig. Dieser ständige Veränderungsprozess wurde von Platon als >fließen< bezeichnet. Alle Gegenstände und Dinge, die in der Sinnenwelt existieren, bestehen aus einem vergänglichen Material, welches sich von Zeit von Zeit immer weiter auflöst. 14 Gegensätzlich dazu ist „alles nach dem Muster einer Form gebildet“, welches zeitlos ist und sich deshalb nicht ständig verändert. 15 Alle Löwen können von uns als Löwen erkannt werden, ganz egal ob jung oder alt, klein oder groß. Irgendwann wird auch ein Löwe alt und träge, doch er ist durch seine Form noch immer als Löwe erkennbar. Schließlich stirbt der Löwe, aber seine Form bleibt erhalten, sie ist unvergänglich. „Diese Urform ist also ein abstraktes, geistiges Musterbild, das laut Platon, in einer Wirklichkeit hinter der Sinnenwelt besteht. Diese Wirklichkeit nannte Platon ‚das Reich der Ideen‘. Da man das Reich der Wahrnehmung mit Hilfe der Sinne erreichen kann, kann man dort nur zu wahren Meinungen über etwas gelangen.
Über das Reich der Ideen kann man sicheres Wissen erlangen, allerdings nur, wenn man die Vernunft benutzt.“ 16 Man kann die Ideenwelt nicht mit seinen fünf Sinnen sondern nur mit seinem Verstand erkennen und wahrnehmen. Die Ideen sind zeitlos, dauerhaft, unveränderlich und existieren ganz unabhängig von den Dingen, die man durch seine Sinne wahrnehmen kann; demzufolge wird die Urform eines Löwen auch dann noch bestehen, wenn der Löwe längst tot ist.
Das Gute und das Gerechte ist in Platons Welt der Wahrnehmung nicht vorhanden, jedoch stellt es ein Ideal dar, nach dem man handeln sollte. „Es gibt immer gültige, objektive, ethische Werte, die der Maßstab für die Beurteilung einzelner Handlungen ist. Die Kenntnis der Idee des Guten ist nach Platon eine notwendige Bedingung für moralisches Handeln. Mit Hilfe der Ideen können auch Eigenschaften der sinnlich wahrnehmbaren Dinge erklärt
13 Schleiermacher (Hg.): Platon: Phaidon. Zur Ideenlehre; Buch VI., 510 St.
14 Vgl. Leuschner, Nora: Platons Ideenlehre (Internet).
15 Vgl. Vonessen, Franz: Platons Ideenlehre, S. 54.
16 Leuschner, Nora: Platons Ideenlehre (Internet).
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werden. So wird etwas schön genannt, wenn es an der Idee des Schönen teilhat, die selbst schön ist.“ 17
So wie Platon die Welt zweigeteilt hat, so macht er es auch mit dem Menschen. Zum Einen haben wir einen fließenden Körper, das heißt, dass dieser Körper aus vergänglichem Material besteht und unzertrennlich mit der Sinnenwelt verbunden ist, da die Sinne durch ihre Sinnesorgane körperlich sind. Zum Anderen gibt es die unsterbliche Seele im Menschen, welche sich in der Vernunft befindet. Diese Seele ist nicht materiell und kann in die Welt der Ideen sehen. 18 „Platon meint, bevor die Seele in unseren Körper gelange, existiere sie schon im Reich der Ideen, sie hat aber beim Eintritt in den Körper die vollkommenen Ideen vergessen. Wenn wir dann ein[en] unvollkommen[en Löwen] sehen, sehnt sich unsere Seele nach der vollkommenen Urform, die ihr aus dem Reich der Ideen bekannt ist. Diese Sehnsucht nennt Platon Eros (Liebe).“ 19 Statt dieser Sehnsucht nachzugeben, klammern sich die meisten Menschen an schlechte Nachahmungen der Ideen in der Welt der Sinne. Die Menschen wurden folglich in Platons Höhlengleichnis von ihm als Schatten gehalten, die glauben, dass diese Schatten alles sind, was existiert, ohne jedoch darüber nachzudenken, dass etwas den Schatten werfen ließ, nämlich die Sonne. 20 Die Menschen „sind mit dem Leben als Schattenbilder zufrieden und erleben die Schatten demzufolge nicht als solche. Deshalb hielt Platon alle Phänomene der Natur für bloße Schattenbilder der ewigen Formen oder Ideen.“ 21
17 Leuschner, Nora: Platons Ideenlehre (Internet).
18 Vgl. Leuschner, Nora: Platons Ideenlehre (Internet).
19 Leuschner, Nora: Platons Ideenlehre (Internet).
20 Vgl. Leuschner, Nora: Platons Ideenlehre (Internet).
21 Leuschner, Nora: Platons Ideenlehre (Internet).
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Mandy Mittelbach, 2008, Platons Höhlengleichnis: Der Weg zur Erkenntnis, München, GRIN Verlag GmbH
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