Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Das Märchen inhaltlich stofflich-betrachtet 4
2.1 Motive und Themen 4
2.2 Schönheit und Schönheitsschock 6
2.2.1 Materialisierung 8
2.2.2 Gegenbilder 9
2.2.3 Zusammenfassung 10
3. Die Märchenfigur 11
3.1 Menschenbild 11
3.2 Der Märchenheld 11
4. Äußerlicher Bau des Märchens 13
4.1 Linienstil und Isolation 13
4.2 Formeln 15
4.3 Struktur 16
4.4 Perfektion und Imperfektion 16
4.5 Stabilität und Dynamik 17
4.6 Kontraste, Polaritäten, Extreme 19
5. Kind und Märchen 20
6. Fazit, Zusammenfassung 21
7. Literatur 22
8. Anhang - Der goldene Vogel 23
1. Einleitung
Jeder kennt Märchen wie das „Aschenputtel“ der Gebrüder Grimm, die „Kleine Meerjungfrau“ Hans Christian Andersens, „exotischere“ Märchen wie diejenigen aus Tausendundeiner Nacht oder zauberhafte Erzählungen aus anderen Nationen und Kulturen. So kann man davon ausgehen, dass das „Märchen“ an sich weiten Teilen der Bevölkerung eine Begriff ist. Die Bestimmung jedoch dessen, was wir zwar von klein auf kennen, „dessen Eigenart zudem doch unter anderem gerade darin besteht, daß es nicht kompliziert zu sein scheint“ 1 , erweist sich als sehr diffizil. Vom Wortsinn her geht es zunächst einmal recht allgemein um eine ‚Kunde‘ oder ‚Erzählung‘. Geht man jedoch in die Tiefe und versucht die umfassende innere Struktur von Geschichten zu erfassen, die unter dem Titel „Märchen“ zusammen gefasst werden, tut sich dabei vor allem eine Frage auf: Welche Methode verwendet man zur Beschreibung der typischen Merkmale und Eigenschaften des „Märchens“? Man kann sich dem Begriff auf verschiedenste Weisen nähern z.B. soziologisch, volkskundlich oder stilistisch. Zur Annäherung an den Märchenbegriff existieren daher die unterschiedlichsten theoretischen Analyseansätze. Frederik Hetmann stellt folgende Methoden der Märchenanalyse heraus: die strukturalistisch-formalistische, die anthropologische Methode, den psychologisch-symbolischen Ansatz und die materialistisch-historische Methode. 2 In meinen Ausführungen werde ich mich nun der ästhetischanthropologischen Analyse widmen, der sich vor allem der international angesehene Märchenforscher Max Lüthi verschrieben hat. Dieser Ansatz beschäftigt sich auf der einen Seite mit der Frage nach der künstlerischen Gestalt des Volksmärchens und damit gleichzeitig mit dem Aspekt der Frage nach der Aktualität des Volksmärchens; auf der anderen Seite diskutiert er unter dem Gesichtspunkt der Anthropologie das Menschenbild im Märchen. Zunächst versucht sich Lüthi mit einer Beschreibung des Begriffs „Volksmärchen“. Dabei stellt er zunächst fest, dass die Bezeichnung „Volksmärchen“ nur solchen Erzählungen gebührt, die „eine Zeitlang von Mund zu Mund gegangen sind“. 3 Lüthi glaubt aber dennoch, dass Volksmärchen nicht vom Volk geschaffen worden sind, denn es seien „Einflüsse aus der geschriebenen Literatur“ 4 nachweisbar. Ihre Bezeichnung als Volksmärchen würden sie jedoch zu Recht tragen, da sie von Laienerzählern abgewandelt wurden, „teils zerzählt, verdorben, teils aber auch zurechterzählt, vervollkommnet und weiterentwickelt worden“ 4 sind.
1 Hetmann, Frederik: Traumgesicht und Zauberspur. Märchenforschung - Märchenkunde - Märchendiskussion. Frankfurt a.M. 1982, S. 7.
2 Ebd., S.43-72.
3 Lüthi, Max: Das Volksmärchen als Dichtung. Ästhetik und Anthropologie. Göttingen 1990, S.7f.
4 Ebd., S.8.
Um der Ästhetik des Volksmärchens auf die Spur zu kommen, widmet sich Lüthi v.a. den traditionellen europäischen Volksmärchen, geht aber auch zeitweise auf orientalische Erzählungen und Unterarten des Märchens wie Schwankmärchen, Novellenmärchen oder Legendenmärchen ein.
Im folgenden soll nun erläutert werden, welche Wesenszüge des Märchens Lüthi erforschte. Um seine Gedanken anschaulich wiederzugeben, werde ich - an den entsprechenden Stellenmeine Ausführungen am Beispiel des Grimmschen „Dreibrüdermärchens“ 5 „Der Goldene Vogel“ erläutern.
2. Das Märchen inhaltlich stofflich-betrachtet
2.1 Motive und Themen
Ein wichtiger Aspekt, der bewirkt, dass wir ein Märchen oft ohne langes Zögern als solches identifizieren, ist, dass in allen Märchen bestimmte Motive und Themen wiederkehren. In seinem Buch „Ästhetik und Anthropologie“ bezeichnet Lüthi Märchenmotive daher als „Handlungskerne, die irgendein Zeichen des Wunderhaften, des Irrealen“ inne haben und bestimmte in verschiedenen Märchen vorkommende Schemata darstellen. 6 Sie sind zwar wandelbar, frei, können immer wieder in einem neuen Zusammenhang treten und sind damit isolationsfähig; sie besitzen aber einen charakteristischen Eigenwert und prägen sich stark in das Gedächtnis ein, was schließlich zur Wiedererkennung führt. 6 D.h.: „Als Rollenträger, als Handlungsfunktionen sind sie auswechselbar, als Ausprägungen verschiedener Seinsmöglichkeiten sind sie eigenen Rechts und nicht ersetzbar.“ 7 Im Märchen „Der Feuervogel“ finden sich zahlreiche unterschiedliche Motive wie das des in ein Tier verwandelten Menschen. In diesem Falle handelt es sich dabei um den Bruder der schönen Jungfrau, der in einen Fuchs verwandelt wurde. Lüthi spricht hier von einem individualisierten oder spezifizierten Motiv, das im Gegensatz zum „Allgemeinmotiv Verwandlung in ein Tier“ die Verwandlung in ein bestimmtes Tier darstellt. 8 Der menschliche Fuchs gehört zugleich in die ‚Motivrubrik‘ des dankbaren Helfers, der den Märchenhelden, nachdem dieser ihn verschont hat, mehrere Male aus Notsituationen befreit. Ebenfalls zu den Motiven kann man die Darstellung des verschlafenen, verwunschenen oder verschwiegenen Schlosses zählen. In jeder der drei Episoden, in denen der Königssohn versucht, an bestimmte Objekte zu gelangen, werden diese in Schlössern aufbewahrt, die offenbar verzaubert sind.
5 Lüthi, Max: Das Volksmärchen als Dichtung. Ästhetik und Anthropologie. Göttingen 1990, S.98.
6 Ebd., S.131.
7 Ebd., S. 141.
8 Ebd., S.138f.
Ebenfalls wichtig für eine Charakteristik des Märchens sind bestimmte Themen. Lüthi schreibt: „Durch die Auswahl an den möglichen Themen und deren Häufigkeitsgrad kann das Märchen als Gattung angesehen werden. [...] Mannigfaltige Abwandlungen bringen Abwechslung, und das Vorherrschen, die Allgegenwart bestimmter Großthemen hilft sowohl einzelnen Erzählungen wie der ganzen Gattung ein gewisses Maß von Einheitlichkeit zu verleihen.“ 9 Die Themen des Märchens kreisen vorwiegend um menschliche Tugenden wie Hilfsbereitschaft, Opferbereitschaft oder Treue. Dabei steht im Zentrum der Gedanke, dass das Schwächere dennoch das Große und Starke besiegen kann, die Gerechtigkeit also triumphiert. Vor allem die Ehrlichkeit, bzw. Unehrlichkeit der beiden Brüder spielen hierbei im „Goldenen Vogel“ eine große Rolle.
An oberster Stelle steht bei den Themen jedoch der Zwiespalt zwischen Sein und Schein, welcher die Eindeutigkeit, die dem Märchen eigentümlich ist - wie Schwarzweißmalerei oder extreme Ausformungen -, unterspielt. 9 Lüthi sagt: „Der Widerstreit zwischen Sein und Schein gehört zu dem Merkmalen, welche die Gattung Märchen kennzeichnen.“ 9 Am Beispielmärchen kann man das Thema Sein und Schein v.a. in der Figur des Königssohnes festmachen, der sogar von seinem eigenen Vater als Schwächling und dumm eingeschätzt wird; letzten Endes entpuppt er sich doch als „wahrer“ Held, dem Goldvogel, Pferd und Jungfrau zugesprochen werden. Ebenso verhält sich dies beim Fuchs, der sich schließlich in den jungen Königssohn und Bruder der Jungfrau zurückverwandelt. Dass Sein oft besser als Schein ist, lernen wir daraus, dass die übernatürlich goldenen Wesen Vogel und Pferd mit prächtiger Ausstattung wie Prunkkäfig und Goldsattel den jüngsten Königssohn entlarven, während der hölzerne Käfig und der schäbige Sattel zum Glück verhelfen. Dies könnte ein Fingerzeig zu Bescheidenheit sein.
Elementar für das Märchen ist im Zusammenhang mit Schein und Sein die Ironie, die sich dort findet, “wo das Gegenteil dessen eintritt, was die Betroffenen erstrebt oder erwartet haben.“ 10 Lüthi spricht von negativer Ironie und positiver Ironie, die er Konträrironie nennt. 11 Die negative Ironie richtet sich gegen das Böse. Dies geschieht im Märchen nicht selten durch das Motiv der Manipulation, durch welche die Unholde genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich wollen; sie selber gehen an ihren eigenen Manövern und Intrigen zugrunde: Das Böse zerstört sich selbst. 12 Das Märchen ist laut Lüthi somit realistisch, indem die Manipulation als Moment des Indirekten die Unholde wie Marionetten handeln lässt, was durchaus mit der menschlichen Wirklichkeit in Einklang steht. 12 Im Beispielmärchen werden
9 Lüthi, Max: Das Volksmärchen als Dichtung. Ästhetik und Anthropologie. Göttingen 1990, S.142.
10 Ebd., S.146.
11 Ebd., S.147.
die „Unholde“ - die Brüder - zwar nicht manipuliert, aber letzten Endes zerstörten sie sich durch ihren rücksichtslosen Egoismus und ihr übersteigertes Selbstbewusstsein selbst. Noch typischer - unter dem Aspekt Selbstzerstörung des Bösen durch Manipulation - ist das Märchen „Hänsel und Gretel“, in dem die Hexe durch ihre Dummheit schließlich selbst im Backofen landet.
Die sogenannte Konträrironie äußert sich als positive Ironie anders. Sie ist gekennzeichnet durch glückliche Schicksalsschläge, die schließlich zu einem guten Ende führen. Konträrironie wäre im "Goldenen Vogel" die Tatsache, dass der jüngste Königssohneigentlich nicht folgerichtig - trotz seiner Schwäche, nie auf seinen schlauen Helfer, den Fuchs, zu hören, letzten Endes doch alles erreicht.
Zusammenfassend kann man fest stellen, dass Themen nach Lüthi bestimmte thematische Großbereiche darstellen, die ihre unterschiedliche Ausprägung in bestimmten Motiven erfahren. Den Unterschied zwischen Motiv und Thema beschreibt Lüthi demnach wie folgt: Ein Motiv wäre ein „Handlungskern, ein konkretes Geschehen also, während mit Thema eine geistige Konzeption gemeint ist [...] Wenn ein Unhold so gelenkt wird, dass er durch die eigene Methode umkommt, so ist das ein Motiv; es ist Träger mehrerer Themen: unfreiwillige Selbstzerstörung, Selbstschädigung... .“ 13
2.2 Schönheit und Schönheitsschock
Das Märchen, so stellt Lüthi fest, ist offen für das Schöne. Diese Neigung zu ästhetischer Sicht und Wertung kennzeichnet das Volksmärchen im Allgemeinen. In erster Linie erhalten dabei menschengestaltige Figuren das Prädikat „schön“. Zur Kennzeichnung der Schönheit wird gern zu Vergleichen gegriffen wie „schön wie die Sonne, der Mond“ etc., worin eine Verbindung des Menschlichem mit dem Jenseitigem sichtbar wird. 14 Darin zeigt sich als Grundtendenz die Vorliebe des Volksmärchens für Grenzwerte und Extreme.
Die Schönheit bleibt jedoch meist abstrakt; sie wird nicht direkt beschrieben oder spezifiziert. Der Hörer muss sich eine eigene Vorstellung durch relativ nichtssagende Ausdrücke bilden. Das Volksmärchen erzählt von der Wirkung der Schönheit, beschreibt sie jedoch nicht. Bei der Beschreibung der Schönheit mangelt es an Individualisierung. Es wird kein genaues Bild vermittelt, der Hörer ist frei für die Fantasie.
12 Ebd., S.150.
13 Lüthi, Max: Das Volksmärchen als Dichtung. Ästhetik und Anthropologie. Göttingen 1990, S.142.
14 Ebd., S.21.
Der Erzähler spricht so z.B. nur von „schönen Blumen“, nicht von „schönen Rosen“ oder „schönen Lilien. Somit bleibt das Märchen „überzeitlich oder ahistorisch“, da es sich nicht auf spezielle Schönheitsideale festlegt. 15 In diesem Punkt liegt u.a. seine Aktualität begründet. Auch im Märchen „Der Goldenen Vogel“ wird die Jungfrau nur als „schön“ beschrieben. Wir erhalten keine Angaben über ihre Haarfarbe, ihre Größe oder ihre Kleidung. Die Intensität der Schönheit zeigt sich in der bannenden Wirkung der sogenannten Schönheitsschocks, die Menschen „bewegungslos stehen“, „die Augen nicht von jemanden wenden“ oder „tot umfallen“ lässt. Schönheit kann also auch töten. Meist löst bereits ein Bild, eine Statue oder ein Traumbild einer unbekannten Schönen den Schock aus, worin die Vorliebe des Märchens für das Künstliche hervorgeht. Selbst von einer Fotografie kann der Schock ausgehen. 16 Trotz der Schönheit im Märchen ist jedoch keine Erotik zu spüren. Oft existiert eine Verbindung zwischen Schönheit und Unheil bzw. Grausamkeit. 17 Die Schönen lassen z.B. Jünglinge an unlösbaren Aufgaben scheitern, töten diese und stehen oft in Verbindung zu Ungeheuern oder Drachen bzw. lernen von Hexen bestimmte Zauberkünste. Auch im „Goldenen Vogel“ stehen die Jungfrau, das Pferd und der Vogel in Verbindung mit dem Tod: Wer versucht, diese zu stehlen, wird getötet.
Unterschiede existieren bei der Darstellung der Schönheit der zwei Geschlechter. Natürlich gibt es im Märchen auch schöne Männer, nach denen sich Prinzessinnen verzehren. Bei diesen ist das Prädikat „schön“ jedoch relativ selten; sie erscheinen schön durch ihre Taten und ihre „Ausstattung“ wie ein prächtiges Ross oder eine strahlende Rüstung. Die Schönheit der Kleidung oder anderer materieller Dinge beschreibt dabei indirekt die Schönheit der Menschen, sie wird v.a. in deren Attributen deutlich. Entscheidend ist jedoch, dass die Schönheit bei den männlichen Protagonisten eine Begleiterscheinung darstellt, während sie bei der „Heldin“ das Zentrale ist. 18
Elementar für das Volksmärchen ist, dass das Schöne oft gleichzeitig die Funktion als Beweger und Auslöser von Handlungen inne hat. „Hässliche Figuren und Dinge sind zwar auch Handlungsträger, aber weit weniger Handlungsbeweger als die schönen Gestalten und Dinge.“ 19 Manchmal löst Schönheit die ganze Handlung aus und oft wirkt sie auch innerhalb eines schon laufenden Geschehens als movens. Im Beispielmärchen „Der goldene Vogel“ löst Schönheit gleich eine wahre Kette von Ereignissen aus, die mit der Suche nach dem verloren
15 Lüthi, Max: Das Volksmärchen als Dichtung. Ästhetik und Anthropologie. Göttingen 1990, S.32.
16 Ebd., S.20.
17 Ebd., S.17.
18 Ebd., S.23.
19 Ebd., S.47.
Arbeit zitieren:
Susann Lüdeke, 2004, Die Wesenszüge des Märchens nach Lüthi, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Susann Lüdeke hat den Text Die Wesenszüge des Märchens nach Lüthi veröffentlicht
Susann Lüdeke hat einen neuen Text hochgeladen
Die Spiegelung der zwölf Monatstugenden im Märchen
Ein Übungsbuch für den Jahresl...
Gisela Fugger
Märchen, die den Kindern helfen
Geschichten gegen Angst und Ag...
Gerlinde Ortner, Peter Pleyel
0 Kommentare