Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
1 Analyse des Bedingungsfeldes 3
1.1 Situation der Lerngruppe. 3
1.2 Situation der Referendarin 4
1.3 Organisatorische Bedingungen 4
1.4 Curriculare Vorgaben 4
2 Struktur der Unterrichtssequenz (Makrostruktur) 5
3 Didaktisch-methodische Entscheidungen zur Unterrichtsstunde. 6
3.1 Analyse des Themas in Verbindung mit Auswahl- 6
3.2 Zielentscheidungen 8
3.3 Methodische Entscheidungen 8
4 Geplanter Unterrichtsverlauf. 9
5 Literaturverzeichnis 11
6 Anlagen 12
6.1 Anhang 1. 12
6.2 Anhang 2. 13
6.3 Anhang 3. 15
6.4 Anhang 4. 19
6.5 Anhang 5. 20
6.6 Anhang 6. 21
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1 Analyse des Bedingungsfeldes
1.1 Situation der Lerngruppe
Bei der Klasse handelt es sich um eine Klasse der einjährigen Berufsfachschule - Wirtschaft - für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen 1 (Höhere Handelsschule). Die Klasse setzt sich aus 9 Schülerinnen und 13 Schülern 2 zusammen. Alle Schüler haben den Realschulabschluss und streben den Erweiterten Sekundarabschluss I an.
Das Leistungsniveau der Schüler ist aufgrund der vorherigen Schullaufbahn als homogen einzustufen. Bei xxx., xxx., xxx., und xxx. habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie sehr engagiert und motiviert mitarbeiten. Die Schüler xxx., xxx. und xxx. stören sehr häufig den Unterricht, was sich negativ auf den Lerneffekt der gesamten Klasse auswirken kann und sie oft ermahnt werden müssen.
Obgleich bezüglich der Fachkompetenz der Schüler hinsichtlich des heutigen Stundenthemas keine Vorkenntnisse bestehen, kann von einer Sensibilisierung der Schüler ausgegangen werden, da es sich um einen Bereich handelt, der unmittelbar an die Lebenswelt der Schüler anknüpft. Fast alle Schüler dieser Klasse streben nach diesem Schuljahr eine Ausbildung, meist im kaufmännischen Bereich an. Eine Schülerin hat erst kürzlich die Klasse verlassen, um eine Ausbildung als Restaurantfachfrau zu beginnen.
In Bezug auf die Methodenkompetenz ist festzustellen, dass die Schüler zwar Erfahrungen mit Gruppenarbeit haben, allerdings immer noch Hemmungen bezüglich der Präsentation. Für die Schüler ist es schwierig, sich auf einen Präsentierenden selbstständig zu einigen, daher wurden von mir die Gruppenfunktionskarten eingeführt, um das Los entscheiden zu lassen. Bezüglich der Arbeit mit Gesetzestexten können die Schüler nicht bzw. kaum auf Erfahrungen zurückgreifen.
Die Sozialkompetenz der Schüler ist nach meinem Eindruck gut ausgeprägt. Die Schüler scheinen sich gegenseitig zu akzeptieren und befolgen gewisse Regeln im Umgang miteinander. Sie lassen meist ihre Mitschüler ausreden, hören ihnen zu und gehen auf deren Beiträge ein. Auch die Außenseiterin Ulrike wird bei Gruppenarbeiten von den anderen Schülern aufgenommen, obgleich sie während der Arbeitsphase meist als Schriftführerin
1 Im Folgenden wird statt „Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen“ vereinfacht die Bezeichnung „Realschulabsolventen“ verwendet, um den Lesefluss zu verbessern. Die weibliche Form ist aber stets mit eingeschlossen.
2 Im Folgenden wird statt „Schülerinnen und Schüler“ vereinfacht die Bezeichnung „Schüler“ verwendet, um den Lesefluss zu verbessern. Die weibliche Form ist aber stets mit eingeschlossen.
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fungiert. Nach Beginn des Schuljahres wurden noch vier Schüler eingeschult. Während sich R., M. und T. gut in die Klassengemeinschaft eingelebt haben, fällt es P., noch etwas schwer sich zu integrieren. Allerdings musste er bezüglich der Raumbeschaffenheit zunächst als Einziger ganz vorne sitzen, dies hat sich aber mit dem Beginn der Ausbildung von A. und dem damit verbundenen freien Platz geändert.
1.2 Situation der Referendarin
Seit Anfang des Schuljahres 2007/2008 unterrichte ich eigenständig das Lernfeld 2 und Deutsch in dieser Klasse. Trotz der erwähnten störenden Schüler unterrichte ich gerne in der Klasse, da die Schüler mir gegenüber meist sehr freundlich sind und eine positive offene Atmosphäre vorherrscht.
Ich habe bisher noch keine Unterrichtserfahrungen in diesem Bereich sammeln können. Durch eigene Erfahrungen im Zusammenhang mit meiner Ausbildung zur Versicherungskauffrau wurde ich aber bereits mit dem Thema konfrontiert.
1.3 Organisatorische Bedingungen
Der Unterricht im Lernfeld 2 findet gegenwärtig montags in den ersten beiden Stunden statt. Aus organisatorischen Gründen erfolgt der besondere Unterrichtsbesuch allerdings nicht in diesen Stunden, sondern Dienstag in der 5. Stunde. In diesem Zeitraum haben die Schüler bei mir Deutsch, so dass der Tausch der Unterrichtsstunden keine weiteren Probleme mit sich bringen sollte. Außerdem wird für diese Unterrichtsstunde nicht der Klassenraum, sondern der Raum E18 aufgrund der größeren Beschaffenheit gewählt.
1.4 Curriculare Vorgaben
Grundlage für den Unterricht bilden die Rahmenrichtlinien der fachrichtungsbezogenen Fächer in der einjährigen Berufsfachschule - Wirtschaft- für Realschulabsolventinnen und Realschulabsolventen (Höhere Handelsschule) 3 . Das Thema dieser Stunde „Das Berufsbildungsgesetz“ ist dem Unterrichtsfach „Betriebswirtschaft mit
Rechnungswesen/Controlling“ zuzuordnen und fällt in das Lernfeld 2 „Bewerbungen um Ausbildungs- und Arbeitsplätze erstellen und bearbeiten“, für welches ein Zeitrichtwert von 40 Unterrichtsstunden angegeben wird. Innerhalb dieses Lernfelds sollen die Schüler sich nicht nur selbst für Ausbildungsplätze bewerben können, sondern auch die Perspektive wechseln können und sich mit der Rolle eines Personalsachbearbeiters auseinandersetzen
3 Niedersächsisches Kultusministerium, Stand: April 2005.
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können. Die Schüler sollen sich zudem mit dem Ausbildungsvertrag und den Arbeitsgesetzen beschäftigen.
Neben den Rahmenrichtlinien für diese Schulform schreibt der schulinterne Stoffverteilungsplan die Bearbeitung des Berufsbildungsgesetzes mit 4 Unterrichtsstunden vor.
2 Struktur der Unterrichtssequenz (Makrostruktur)
Die Planung der Makrostruktur orientiert sich am internen Stoffverteilungsplan der BBS Verden, der wiederum eng an den Rahmenrichtlinien dieser Schulform angelegt ist. Die Schüler gehen demnächst selber Ausbildungsverträge mit möglichen Arbeitgebern ein und sollten daher Kenntnisse bezüglich des Berufsbildungsgesetzes mitbringen. Da zunächst die Inhalte von Bewerbungsunterlagen bearbeitet wurden, um folgend auf das Berufsbildungsgesetz einzugehen, ermöglicht meines Erachtens eine ganzheitliche Sichtweise der Berufsorientierung und fungiert gleichzeitig als Grundlage für die nachfolgenden Unterrichtsstunden, in denen dann das Jugendarbeitsschutzgesetz behandelt wird.
LSG: Lehrer-Schüler-Gespräch LV: Lehrervortrag SSG: Schüler-Schüler-Gespräch GA: Gruppenarbeit SV: Schüler-Vortrag AB: Arbeitsblatt IB: Informationsblatt RS: Rollenspiel FB: Fallbeispiel PA: Partnerarbeit EA: Einzelarbeit
3 Didaktisch-methodische Entscheidungen zur
Unterrichtsstunde
3.1 Analyse des Themas in Verbindung mit Auswahl-
undReduktionsentscheidungen
Der thematische Schwerpunkt der Unterrichtsstunde liegt in der Auseinandersetzung mit dem Berufsbildungsgesetz.
Eine Konfrontation der Schüler mit dem Berufsbildungsgesetz ist insofern vorprogrammiert, dass die Schüler in absehbarer Zeit selbst Ausbildungsverträge mit möglichen Arbeitgebern eingehen werden. Wie bereits unter 1.1 erwähnt, kann daher auch von einer Sensibilisierung der Schüler für das Thema ausgegangen werden.
Das Berufsbildungsgesetz 4 gliedert sich in folgende drei Teile: 1. Allgemeine Vorschriften, 2. Berufsbildung, 3. Organisation der Berufsbildung 5 . Für den heutigen Unterricht sind allerdings nur Paragraphen aus dem 2. Teil maßgebend, die sich im Abschnitt 2 „Berufsausbildungsverhältnis“ des BBiG befinden. Die maßgebenden Paragraphen sind §11 Vertragsniederschrift, §13 Verhalten während der Berufsausbildung, §14 Berufsausbildung, §20 Probezeit und §22 Kündigung.
4 Im Folgenden wird statt „Berufsbildungsgesetz“ vereinfacht die Bezeichnung „BBiG“ verwendet.
5 Berufsbildungsgesetz (BBiG), Stand: 23.03.2005.
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Arbeit zitieren:
Anke Gramann, 2007, Das Berufsbildungsgesetz - Rechte und Pflichten von Auszubildenden , München, GRIN Verlag GmbH
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