II
Inhaltsverzeichnis
S e i t e
Abk ürzungsverzeichnis. III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis. V
1. Inhalt der Problemstellung 2
2. Malaysia vor der Krise 3
2.1. Geschichtliche Situation. 4
2.2. Wirtschaftliche Situation. 6
2.3. Politische Situation. 10
3. Die Asienkrise im Kurzüberblick 12
3.1 Der Hintergrund der Asienkrise. 12
3.2 Die Beteiligten der Asienkrise 12
3.3. Die Gründe der Asienkrise 13
3.4. Der Verlauf der Asienkrise 15
4. Die Asienkrise erreicht Malaysia. 16
4.1. Der Ausbruch der Krise in Malaysia 16
4.2. Der Ablauf der Krise in Malaysia 17
4.2.1. Die einzelnen Beteiligten in Malaysia 17
4.2.2. Die Auslöser für das Hineinziehen Malaysias in die Krise 18
4.2.3. Der Verlauf und die Auswirkungen der Krise in Malaysia 21
4.2.4. Das Krisenmanagement der malaysischen Regierung. 23
4.2.4.1. Kapitalverkehrskontrollen. 23
4.2.4.2. Koppelung des Ringgit an den US-Dollar 23
4.2.4.3. Sonstige Maßnahmen. 24
5. Mögliche Maßnahmen zur Vermeidung der Krise. 25
6. Die Konsequenzen aus der Krise 26
7. Fazit. 29
7.1. Die Bewertung in der Literatur 29
7.2. Die Bewertung der Verfasser 30
Literatur - und Quellenverzeichnis 33
Anhang 38
III
Abkürzungsverzeichnis
Abb ................................................................................................................Abbildung
ASEAN ........................................................... Association of Southeast Asian Nations
Aufl ................................................................................................................... Auflage
BIP................................................................................................Bruttoinlandsprodukt
Bzw. ……………………………………………………………………… beziehungsweise
d.h. ........ ……………………………………………………………………………das heißt
EU .................................................................................................. Europäische Union
Tab ....................................................................................................................Tabelle
IMF ...................................................................................International Monetary Fund
IWF................................................................................ Internationaler Währungsfond
Moody´s.............................................................................. Moody´s Investors Service
S ........................................................................................................................... Seite
u.a. ........................................................................................................ unter anderem
usw. ……………………………………………………………………...……..und so weiter
Vgl. ............................................................................................................... vergleiche
z. Zt. ..................................................................................................................zur Zeit
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung Abbildungsbezeichnung Seite
Abb. 1: Überblick Finanzkrisen
Abb. 2: Malaysische Flagge und Landkarte
Abb. 3: Bevölkerungsanteile
Abb. 4: Kuala Lumpur
Abb. 5: Von der Asienkrise besonders betroffene Länder
Abb. 6: Die Wechselkursentwicklung zw. 1997 und 1999
Abb 7: Malaysias Premierminister Mahathir
V
Tabellenverzeichnis
Tabelle Tabellenbezeichnung Seite
Tab. 1: Die Entwicklung von ausgewählten Währungen in Asien 1997- 1998... 15
Tab. 2: Wachstum des BIP 1965-1995……………………………………………. 17
Tab. 3: Daten zur makroökonomischen Entwicklung……………………………. 18
Tab. 4: Kennzahlen der Außenverschuldung der asiatischen Krisenländer…...18
Tab. 5: jährliche Wachstumsraten des realen BIP……………………………….. 26
1
„If we are not careful we will be recolonized.“
Mohamad Mahathir, 1998
Premierminister von Malaysia (1981-2003)
2
1. Inhalt der Problemstellung
Seit Ende der 1990er Jahre sind internationale Unternehmen fortlaufend gefordert, Finanzkrisen zu verhindern.
Eine zunehmende Anfälligkeit für Finanzkrisen ist seit Ende der 1970er Jahre als Begleiterscheinung von Wachstum, Globalisierung und wachsender Liberalisierung der Finanzmärkte zu beobachten. Finanzkrisen äußern sich als Bank-, Börsen- und als Währungskrisen. Die meisten fanden in den Staaten statt, die sich wirtschaftlich entwickeln, insbesondere in den Schwellenländern. Häufig als Währungskrisen, in deren Verlauf die festen Wechselkurse zusammenbrachen und massiver Abfluss von Kapital stattfand. Jedoch auch in wirtschaftlich entwickelten Staaten wie Italien, Schweden, Dänemark, und Japan gab es in den 1990er Jahren schädliche Finanzkrisen. Eine Übersicht der Weltbankgruppe zeigt auf, dass seit Beginn der 1980er Jahre 166 Finanzkrisen gezählt werden können, von denen 119 einen „systemischen“ Charakter haben. Diese haben weit reichende Folgen, die über den Bankensektor hinausgehen. Von einem Übergangsphänomen kann hier auch nicht gesprochen werden, da die Häufigkeit der Krisen in den 1990er Jahren nicht abgenommen, sondern sogar zugenommen hat. 25 % der schwereren Krisen (insgesamt: 84) begannen in den 1980er und 42 % in den 1990er Jahren. Ein Versuch, Finanzkrisen zu bekämpfen, ist das seit 2007 in Kraft getretene Regelwerk Basel II, das eine bessere Risikokontrolle von Bankkrediten vorsieht. Andere Vorschläge verfolgen die Eindämmung kurzfristiger internationaler Kapitalflüsse durch die Tobinsteuer (Devisentransaktionssteuer) und die vorsichtigere Liberalisierung des Kapitalverkehrs der sich entwickelnden Staaten (sog. Sequencing). Auch die (relative) Stabilisierung von Wechselkursen durch die Einführung von Zielzonen, die in internationaler Kooperation geführt werden, sind weitere Vorschläge 1 .
1 Gerard Caprio, Daniela Klingebiel, Luc Laeven and Guillermo
Noguera: Banking Crises Database, in: Patrick Honohan
3
Überblick über größere Finanzkrisen seit 1970
nach Kreditausfallraten in % aller Kredite
Abb. 1: Überblick Finanzkrisen
Wir werden uns nun im Folgenden mit der Asienkrise und besonders dem „Sonderweg“, den Malaysia in dieser Krise einschlug, befassen.
2. Malaysia vor der Krise
Malaysia ist der wohlhabendste und Indonesien der bevölkerungsreichste Staat der muslimischen Welt. Im Frühjahr 2004 wurden in beiden Ländern neue Parlamente demokratisch gewählt. Südostasien war bis zur Asienkrise vor allem durch die enorme wirtschaftliche Leistungskraft der "Tigerstaaten", weniger durch demokratische Entwicklungen geprägt 2 .
2 Hans-Georg Golz in Das Parlament, Beilage zur Wochenzeitung, 17. Mai 2004
Abb.2: Malaysische Flagge und Landkarte
2.1. Geschichtliche Situation
Die ersten malaiischen Königreiche entstanden durch Häfen, die im 10. Jahrhundert gegründet worden waren. Die malaiische Halbinsel war durch den Handel zwischen Indien und China zu einem großen Handelszentrum in Südostasien geworden. Der Islam kam im 14. Jahrhundert nach Malaysia und im frühen 15. Jahrhundert wurde das Sultanat von Malakka gegründet. Der Hafen wurde zum Zentrum der Kolonialisierung durch die Niederländer und die Briten. 1826 wurde die britische Kronkolonie Straits Settlements gegründet und England übernahm die Kontrolle über den Rest der Halbinsel. Zu den Straits Settlements gehörten Penang, Singapur und Malakka. Penang diente als Militär- und Handelsbasis. Malakka war nach dem englisch-niederländischen Vertrag von 1824
Arbeit zitieren:
Christiane Jaud, Manuela Arps, 2008, Der Sonderweg Malaysias in der Asienkrise, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Arbeitslosigkeit und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft
Hausarbeit, 17 Seiten
Arbeitslosigkeit in Deutschland - Folgen, Entwicklung und Ursachen
Diplomarbeit, 94 Seiten
Länderstudie Malaysia - Darstellung der Finanzmärkte
VWL - Fallstudien, Länderstudien
Seminararbeit, 29 Seiten
Christiane Jaud's Text Der Sonderweg Malaysias in der Asienkrise ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Christiane Jaud hat den Text Der Sonderweg Malaysias in der Asienkrise veröffentlicht
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