Inhalt
Inhalt........................................................................................................................................... 1
1. Einleitung 2
2. Definitionen. 2
2.1 Definition des Begriffs Burnout. 2
3. Exemplarische Symptome. 3
4. Theorie über einen möglichen Verlauf. 5
4.1 Theorie nach Herbert Freudenberger 5
5. Erklärungsversuch. 8
6. Resümee 10
Literaturverzeichnis. 11
1
1. Einleitung
In der Hausarbeit mit dem Thema „Das Burnout-Syndrom: Symptome und die Möglichkeit der Selbstanalyse“ soll ein stark diskutiertes Thema behandelt werden. Immer häufiger fällt im Alltag der Begriff Burnout, da viele Menschen der Meinung sind, dass sie selbst oder Bekannte an einem Burnout leiden. Auf Grund dessen soll die Fragestellung behandelt werden, welche Vorraussetzungen gegeben sein müssen, damit ein/e Betroffene/r selber erkennen kann, dass sie/er an einem Burnout leidet und ob sie/er dieses selbst behandeln kann wenn sie/er es weiß. Um diese Frage zu beantworten, wird sowohl der Begriff des Burnout-Syndroms definiert als auch ein Überblick über die vielfältigen Symptome, die das Burnout kennzeichnen, gegeben. Weiterhin wird ein möglicher Verlauf nach dem Psychoanalytiker Herbert Freudenberger geschildert. Anhand dieser Punkte folgt dann eine Klärung der Fragestellung.
2. Definitionen
2.1 Definition des Begriffs Burnout
Bis heute gibt es keine einheitliche Definition des Burnout-Syndroms. „Alle einschlägigen Versuche sind bis heute entweder zu umfassend oder zu spezifisch (…)“ (Burisch 2006, S.14). Im Alltagsgebrauch wird es auch als „Manager-Phänomen“ (Freudenberger 1996, S. 1), oder „Ausbrennen“ (Pines/ Aronson/ Kafry 1992, S.7) bezeichnet.
Jeder der sich zu diesem Thema äußerte hatte eine eigene Definition, oder baute auf einen Definitionsversuch der bekannteren Autoren auf. Zu den bekannteren Autoren gehörte unter anderem auch Herbert Freudenberger (vgl. Burisch 2006, S. 14), der die folgende Definition verfasste und auch den Begriff Burnout in diesem Zusammenhang popularisierte (vgl. Burisch 2006, S. 6).
„Burnout ist ein Zustand, der sich langsam, über einen Zeitraum von andauerndem Stress und Energieeinsatz entwickelt“ (Freudenberger 1996, S. 26). Ebenso ist es „(…) ein Energieverschleiß, eine Erschöpfung aufgrund von Überforderungen, die von innen oder von außen - durch Familie, Arbeit, Freunde, Liebhaber, Wertesysteme oder die Gesellschaftkommen kann und einer Person Energie, Bewältigungsmechanismen und innere Kraft raubt. Burnout ist ein Gefühlszustand, der begleitet ist von übermäßigem Stress, und der schließlich persönliche Motivationen, Einstellungen und Verhalten beeinträchtigt“ (Freudenberger 1996, S. 27).
2
Auch Pines, Aronson und Kafry (1992, S. 25) beziehen sich bei ihrem Definitionsversuch auf den andauernden Energieeinsatz- und Verschleiß eines Menschen und schreiben, dass das Ausrbennen ein Resultat „(…) andauernder oder wiederholter emotionaler Belastung im Zusammenhang mit langfristigem, intensivem Einsatz für andere Menschen“ ist. Sie beziehen ihre Definition vor allem auf Menschen in „helfenden“ (Pines/Aronson/Kafry 1992, S. 1) Berufen.
Da in diesen Bereichen primär Frauen tätig sind und waren, sind entgegen der allgemein als „Männerphänomen“ (ebenda) geltenden Berufskrankheit vor allem die Frauen betroffen (vgl. Freudenberger 1996, S. 1). Insgesamt wurde das Burnout bis zum Jahr 2006 bei ca. 60 Berufs- und Personengruppen beschrieben (vgl. Burisch 2006, S. 21). Burisch (2006, S. 20) ist der Meinung, „(…), dass eine allgemein akzeptierte Definition fehlt, hat zur Folge, dass Burnout beinahe alles und damit nichts ist.“ Weiterhin kann das Burnout-Syndrom durch die Definitionsschwierigkeiten keine genaue Abgrenzung zu anderen Nachbarbegriffen, wie Depression, Belastung und Konfliktreaktionen aufweisen (vgl. ebenda). Trotz dieser Abgrenzungsschwierigkeiten wird das Burnout in der 10. Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10), die von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) herausgegeben wird, als Krankheitssyndrom bestimmt. Es zählt zu der Klassifikation Z.730: „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ (DMDI 1994, S. 1233) die unter anderem das „Ausgebranntsein“ (ebenda) und den „Zustand der totalen Erschöpfung“ (ebenda) beinhaltet. Ausführlicher ist das Burnout-Syndrom jedoch nicht definiert.
3. Exemplarische Symptome
„Das Burnout, zumindest in den meisten Fällen und von außen beobachtet, ein schleichend einsetzender und langwieriger Prozess ist, darüber besteht in der Literatur weitgehend Einigkeit“ (Burisch 2006, S. 236). „Das Ausbrennen tritt meist nicht als eine Folge vereinzelter traumatischer Ereignisse auf, sondern als schleichende seelische Auszehrung (…)“ (Pines/Aronson/Kafry 1992, S. 13).
Auch verlaufen die Symptome nicht bei allen Betroffenen in der gleichen Reihenfolge, sondern je nach Persönlichkeit und individueller Situation (vgl. Burisch 2006, S. 27; Fabach 2007, S. 20, Busche 2003, S. 18). Viele der Symptome können „(…) normale und sogar gesunde Reaktionen des Körpers sein (…)“ (Freudenberger 1996, S. 156), die auf den ersten Blick für Außenstehende unrelevant oder „normal“ (ebenda) erscheinen.
3
Arbeit zitieren:
Janina Kurth, 2008, Das Burnout-Syndrom - Symptome und die Möglichkeit der Selbstanalyse, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Burnout - Die Seuche des 21. Jahrhunderts
Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie
Hausarbeit, 20 Seiten
Interethnische Freundschaften in der Adoleszenz
Psychologie - Entwicklungspsychologie
Hausarbeit, 23 Seiten
Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie
Seminararbeit, 13 Seiten
Bonuszahlungen am Beispiel der Dresdner Bank
Unternehmensverantwortung in d...
BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
Referat (Ausarbeitung), 16 Seiten
Ursache, Erscheinungsformen und Auswirkungen von Mobbing
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 17 Seiten
Schlüsselqualifikationen - Ein Begriff, zwei Ansätze
Pädagogik - Erwachsenenbildung
Seminararbeit, 16 Seiten
Zu: Mavis E. Hetherington: "Positive" Scheidungsfolgen für K...
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter
Hausarbeit (Hauptseminar), 13 Seiten
Burnout bei Pädagogen - Ursachen und Prävention
Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Bachelorarbeit, 29 Seiten
Die Regionalisierung des Mehrebenensystems der EU
Politik - Internationale Politik - Thema: Europäische Union
Forschungsarbeit, 25 Seiten
Universal- und Spezialbankprinzip als Organisationsalternativen eines ...
BWL - Bank, Börse, Versicherung
Studienarbeit, 17 Seiten
Burnout - Risiken in der Arbeit mit depressiven Klienten
Sozialpädagogik / Sozialarbeit
Hausarbeit, 31 Seiten
Wissenschaftliche Fachsprache am Beispiel der Begriffe "Kompetenz...
Hausarbeit (Hauptseminar), 17 Seiten
Mitarbeiter-Motivation durch leistungsorientierte Vergütung im TVöD
Fallstudie zu einem Buchartike...
BWL - Personal und Organisation
Hausarbeit, 9 Seiten
Objektive Hermeneutik im Schulalltag - Möglichkeiten und Grenzen eines...
Pädagogik - Wissenschaft, Theorie, Anthropologie
Hausarbeit, 17 Seiten
Janina Kurth hat den Text Das Burnout-Syndrom - Symptome und die Möglichkeit der Selbstanalyse veröffentlicht
Janina Kurth hat einen neuen Text hochgeladen
Allgemeine Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in der Medizin
Ein Leitfaden für die empirisc...
Renate Deinzer
Wissenschaftliche Arbeiten. Schritt-für-Schritt zu Diplomarbeit und Di...
So gelingt Ihre Arbeit schnell...
Gerald Fränkl
Wissenschaftliches Arbeiten für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler
Claus Ebster, Lieselotte Stalzer
Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens
Eine praktische Anleitung
Norbert Franck, Joachim Stary
Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens
Eine anwendungsorientierte Ein...
Heiko Burchert, Sven Sohr
0 Kommentare