INHALTSVERZEICHNIS
VORWORT........................................................................................................................... - 3 -
1. EINFÜHRUNG. - 4 -
1. 1. DIE GEBURT DES ISLAM - 4 -
1.2. DIE VERBREITUNG DES OSMANISCHEN REICHES. - 4 -
1.3. DER KORAN. - 5 -
1.4. DIE 5 SÄULEN DES ISLAM - 6 -
1.5. WAS IST EINE MOSCHEE? - 6 -
1.6. GRUNDBAUELEMENTE EINER MOSCHEE - 7 -
2. DIE HAGIA SOPHIA („GÖTTLICHE WEISHEIT“) - 8 -
2.1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUND DER HAGIA SOPHIA. - 8 -
2.2. GRUNDRISS - 9 -
2.3. PORTAL - 10 -
2.4. MINARETTE. - 10 -
2.5. KUPPEL. - 11 -
2.6. SÄULEN - 11 -
2.7. MOSAIKE. - 12 -
2.8. LICHT - 13 -
3. DIE AYASOFYA MOSCHEE/ DAS AYASOFYA MUSEUM. - 14 -
3.1. UMWANDLUNGEN. - 14 -
3.2. FAZIT. - 15 -
4. ANLAGEN. - 16 -
4.1. BILDER - 16 -
4.2. GLOSSAR. - 26 -
4.3. LITERATURVERZEICHNIS - 28 -
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VORWORT
Die Anregung zur Wahl des Themas „Von der Hagia Sophia zur Ayasofya Moschee“ entstand mit meinem Wissen über die osmanische Geschichte und mit viel Interesse an deren Architektur. Zuerst wollte ich Moscheen im Allgemeinen bearbeiten, jedoch stellte sich beim Durchstöbern mancher Bücher heraus, dass dieses Thema zu komplex sein würde, da es verschiedenste Moscheenformen in verschiedenen Regionen auf der Welt gab. Danach richtete ich mein Fadenkreuz auf die Region meines Vaterlandes, der Türkei. Auch hier gab es überraschend viele Formen der Moschee. Nach einem Gespräch mit meinem Fachlehrer Herrn Gill fiel die Entscheidung schließlich auf die heilige Hagia Sophia, die heute Ayasofya Moschee heißt. Ihre Entstehungsgeschichte, sowie ihre Architektur ist sehr interessant. Es ist einfach erstaunlich, wie ein durch menschliche Körperarbeit errichtetes Gebäude seit dem 3. Jh. n. Chr. (ca. 1700 Jahre) immer noch erhalten geblieben ist. Die „Hagia Sophia“ diente bis heute zwei großen Weltreligionen: dem Christentum und meiner Religion, dem Islam. Diese Facharbeit wurde aus vielen verschiedensprachigen Quellen gebündelt. Neben deutschen, englischen und türkischen Quellen, hatte ich den großen Vorteil, mein eigenes Wissen zur Religion und zum Osmanischen Reich mit einzubeziehen und zum Teil auch sachlich falsche Informationen aus manchen Quellen zu korrigieren. Möge die Arbeit dazu beitragen, das gegenseitige religiöse Verhältnis zwischen den Christen und den Muslime zu stärken und allen begreifbar zu machen, dass es wichtig ist, Kunst und Kultur Anderer zu verstehen, damit die sozialen Relationen zwischen den Menschen positiv erhalten bleiben kann. Ich hoffe, dass diese Facharbeit das Wissen des Lesers erweitert, Unklarheiten mit der osmanischen und byzantinischen Kunst und Geschichte beseitigt und es Ihnen Spaß macht diese Zusammenstellung von Informationen zu lesen.
Bilal Erkin
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1. EINFÜHRUNG
1. 1. DIE GEBURT DES ISLAM
Der Islam ist nach dem Judentum und dem Christentum die letzte monotheistische Religion. Der Ursprung dieser Religion liegt auf dem arabischen Subkontinent in Mekka (Abb. 1), wo der Prophet Mohammed im Jahre 570 n. Chr. geboren wurde. Als er 610, 40 Jahre alt wurde, fing er an die göttlichen Botschaften, die den Koran bilden, durch den Erzengel Gabriel zu empfangen und der Bevölkerung davon zu predigen. Das Volk sollte ihre Idole aufgeben und sich dem einzigartigen Gott, Allah unterwerfen. Zunächst schaffte er sich dabei mehr Feinde als Anhänger und entschloss sich deswegen im Jahre 622 nach Medina (Abb. 1) auszuwandern. Diese Auswanderung, die so genannte hidschra, war der Anfang der muslimischen Zeitrechnung. Nachdem Mohammed in dieser Stadt um 632 starb, war schon ganz Arabien islamisiert. Die Nachfolge Mohammeds übernahmen die vier großen Kalifen (Ebu Bekir, Ömer, Osman und Ali), die unaufhaltsam bis 711 n. Chr. über Indien, Persien, Syrien und Ägypten bis Spanien viele Länder eroberten.
1.2. DIE VERBREITUNG DES OSMANISCHEN REICHES
Seit dem 9. Jahrhundert dehnten sich türkische Nomaden von Zentralasien nach Westen aus. Ab 1195 herrschten die Seldschuken in Anatolien. 1243 wurden diese von den Mongolen besiegt und deren Gebiete unter turkmenischen Kleinfürsten aufgeteilt. Das Gebiet in der Nähe von Bursa wurde Osmans Vater zugewiesen. Als er 1281 starb, übernahm Osman die Führung des Fürstentums. 6 Jahre später machte er seine erste Eroberung in Kütahya (Abb. 2). Nachdem er 1299 Inegöl (Abb. 2) eroberte, ernannte er sich zum Sultan. Seine turkmenischen Nomadenkrieger entwickelten eine Schlagkraft, die Osmans Fürstentum zu einem erstrangigen Machtfaktor der Region werden ließ. 1326 eroberte sein Sohn Orhan die Stadt Bursa und machte es zur Hauptstadt des osmanischen Fürstentums. Unter seiner Herrschaft ließ er auch die erste osmanische Moschee in Iznik (Abb. 2), im Jahre 1333 errichten. In weiteren Jahren schritten die Eroberungen in Anatolien, durch seine Nachfolger langsam voran. 1363 erfolgte ein Bündnis zwischen den christlichen Balkanstaaten Serbien, Ungarn, Bosnien und Bulgarien gegen das Osmanische Reich, doch wurden diese vernichtend zurückgeschlagen. 1430 wurde Mazedonien erobert. Die Macht der Osmanen scheint in Europa und Asien gefestigt, als Sultan Fatih Mehmet II. 1451 den Thron besteigt. Fatih Sultan Mehmet entschließt sich den „unschlagbaren“ Byzantinern ein Ende zu machen und das
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christliche Konstantinopel zu erobern, was ihm schließlich am 29. Mai 1453 gelingt. Nach der Eroberung lässt er die Stadt zu „Istanbul“ umbenennen, 8 große Kirchen inklusive Hagia Sophia zu Moscheen umwandeln und zahlreiche andere Moscheen errichten. Die neue Hauptstadt Istanbul wurde zum religiösen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum des Osmanischen Reiches. In den Jahren 1516-17 wird Ägypten und Syrien durch Sultan Selim II. erobert und ganz Arabien unter Schutz gestellt. Nach seinem Tod hatte sich das Reich der Osmanen verdoppelt. Unter der Herrschaft seines Sohnes Sultan Süleyman, „der Prächtige“, erreicht das Reich seinen Höhepunkt. 1521 erobert er Belgrad, 1526 Ungarn, belagert 1529 Wien, nimmt ganz Nord-Afrika ein und kommt im Norden bis vor Moskau. Zwischen 1579-1590 werden Aserbaidschan und große Teile des Kaukasus erobert. In dieser Zeit hatte das Osmanische Reich seine größte Flache (Abb. 3). In 1683 erlitten die Osmanen eine Niederlage gegen die Kosaken in Russland und verlor die Belagerung Wiens. Ab diesem Zeitpunkt geriet das Reich in Europa in die Defensive. 1687 ging Ungarn verloren, ein Jahr danach Belgrad und Athen. 1798 besetzt Napoleon Ägypten und danach herrschen Reformen in der Türkei. 1914 tritt Türkei als Verbündeter Deutschlands in den 1. Weltkrieg ein und wird besiegt. Teile des Landes werden durch französische, britische, italienische und griechische Truppen besetzt. Mustafa Kemal Atatürk gelingt es diese zu vertreiben und das Sultanat abzuschaffen. Schließlich wird am 29. Oktober 1923 die Republik Türkei gegründet und das Osmanische Reich existiert nicht mehr.
1.3. DER KORAN
Der Koran (Abb. 4) ist das heilige Buch der Muslime, vergleichbar mit der Bibel der Christen und ist in den Jahren zwischen 610 und 632 entstanden. Er beinhaltet alle Offenbarungen Allahs, die Mohammed durch den Erzengel Gabriel erfahren hat. Unterteilt in 144 Suren, findet man im Koran endzeitliche Weissagungen, Gerichtsreden, Ermahnungen, Belehrungen, Prophetenerzählungen, Predigten, gesetzliche Bestimmungen und Rechtfertigungen von Mohammeds Verhalten. Am Anfang wurde der Koran mündlich überliefert und nach dem Tod des Propheten im Auftrag des Kalifen Ebu Bekir gesammelt. 653 wurde der Koran vom Kalifen Osman redigiert und als ein Buch niedergeschrieben. Nichtmuslime sehen den Koran als ein Buch, welches Anweisungen für das Verhalten eines Moslems beinhaltet. Der Koran formuliert in seinen Texten auch die Pflichten der Muslime, unter anderem „die 5 Säulen des Islam“, die diese Religion stützen.
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1.4. DIE 5 SÄULEN DES ISLAM
Nach Mohammed ist der Islam auf 5 Säulen gebaut. Diese muss ein Mensch akzeptieren und in die Tat umsetzen, damit er ein Moslem sein kann. Die 5 Säulen sind: 1.) Das Bekenntnis der Gläubigkeit (Schahada), wobei die folgenden Wörter auf Arabisch ausgesprochen werden müssen; „La ilaahe illallah ve muhammedün rasülullah“, (Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Prophet). Wer dieses Bekenntnis ausspricht, erkennt stillschweigend viele andere Glaubensartikel. 2.) Das rituelle Tagesgebet (Salah) geschieht 5 mal am Tag;
1. Morgengebet - beginnt mit dem Sonnenaufgang. 2. Mittagsgebet - nachdem die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hat. 3. Nachmittagsgebet - ca. 2 Stunden nach dem Mittagsgebet. 4. Abendgebet - nachdem die Sonne am Horizont verschwunden ist. 5. Nachtgebet - ab dem Beginn der Nacht, ca. 2 Stunden nach Sonnenuntergang. Vor dem Gebet müssen Hände, Mund, Nase, Gesicht, Unterarme, Haare, Ohren, Nacken und Füße gewaschen werden. Beim Gebet muss man die Schuhe ausziehen, sich auf eine Matte oder Teppich stellen (sauberer Platz) und sich mit dem Körper nach der Kaaba (Abb. 5) in Mekka richten.
3.) Die Almosen (Zakat) sind eine Pflichtabgabe jedes Muslims an Bedürftige, wenn er über dem Existenzminimum lebt. Sie beträgt 2,5 % des Gesamtvermögens. 4.) Das Fasten (Saum) ist im Monat Ramadan eine Pflicht für jeden Muslim. Es beginnt mit der Dämmerung und dauert bis Sonnenuntergang. Man darf während der Fastenzeit weder essen noch trinken noch intimen Umgang haben. Am Ende des Fastenmonats wird das Ramadanfest, umgangssprachlich Zuckerfest, gefeiert.
5.) Die Pilgerreise (Hadsch) nach Mekka ist für jeden erwachsenen, gesunden und freien Moslem Pflicht. Während der Pilgerreise muss er bestimmte vorgeschriebene Riten durchführen, um am Ende der Reise ein hadschi zu werden.
1.5. WAS IST EINE MOSCHEE?
Die Moschee ist ein Versammlungsort, wo Muslime das vorgeschriebene rituelle Tagesgebet verrichten können. Sie ist meistens ein Gebäude, mit einer bedeckten Gebetshalle und einem Innenhof. Sie gilt bei den Gläubigen als das Haus Allahs. Die erste Moschee entstand um 623 in Medina, welches zugleich auch das Haus Mohammeds war. Die Mescidi-Nebevi bestand aus Lehmziegeln und besaß einen quadratisch ummauerten Hof, dessen eine Seite nach Mekka zeigte und ein Dach aus Palmenstämmen und Palmenblättern hatte. Aus diesen
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spontanen Anfängen wurde die grundlegende Ikonographie einer Moschee (Abb. 6). Während den islamischen Eroberungszügen wurden viele Moscheen errichtet, zum Teil wurden auch Kirchen und andere Bauten in Moscheen umgewandelt. Bis heute ist die Moschee ein religiöses und soziales Zentrum für die Gemeinde. Trotzdem muss man sagen, dass ein Gläubiger keine Moschee braucht, um sein Gebet zu verrichten. Es reicht, überall auf einer glatten und sauberen Oberfläche mit der Richtung nach der Kaaba in Mekka zu beten (Abb. 5). Mit der Entwicklung der Zeit wurden Moscheen noch attraktiver und noch prachtvoller gestaltet, um mehr Menschen damit anzuziehen und anzulocken.
1.6. GRUNDBAUELEMENTE EINER MOSCHEE
Die Moschee als Solches hat wiederkehrende, wesentliche Bau- und Ausstattungselemente im inneren und äußeren Bereich. Die Anzahl der inneren Elemente beträgt vier.
1. Das erste ist ein umschlossener Raum (mescid), wo sich Gläubige zum gemeinsamen Gebet versammeln können. Der Grundriss dieses Raumes ist meist rechteckig oder quadratisch, wie der Grundriss der vorbildlichen und heiligen Kaaba.
2. Das zweite Element ist die kıble und die Gebetsnische mihrab (Abb. 7). Kıble ist die Seite der mescid -Wand, die rechtwinklig zur Richtungslinie nach Mekka steht. In der Mitte dieser Wand befindet sich die Gebetsnische mihrab, die dem Imam zum Vorbeten dient und die Richtung nach Mekka zeigt.
3. Das dritte Element ist die Predigtkanzel mimber (Abb. 8), die rechts neben dem mihrab steht. Die mimber führt mit Treppen zu einer Plattform, die meist mit einem kuppelartigen Element über- dacht ist. Auf der vorletzten Stufe hält der Imam jeden Freitag beim Freitagsgebet seine Predigt, so wie es Prophet Mohammed damals getan hat.
4. Das letzte Element bildet die kürsi genannte Plattform, die ca. 3 Meter über dem Grund angesetzt ist. Die kürsi dient für den Imam, der Textstellen aus dem Koran vorliest und es den Gläubigen interpretiert und Beispiele aus dem Alltag gibt.
Von außen betrachtet haben Moscheen vier Grundbauelemente. Und zwar sind das:
1. Die eben beschriebene Gebetshalle, welches das Hauptelement der Moschee bildet. Ohne diese Gebetshalle verliert das Gebäude ihre Bedeutung als eine Moschee.
2. Die Minarette (Abb. 9). Das Minarett ist ein turmartiger Bau mit einer oder mehrerer betretbaren Plattformen, unterhalb der kegelförmigen Spitze, wo normalerweise ein Muezzin 5 Mal am Tag die Gläubigen zum Gebet ruft. Den Zugang zu diesen Plattformen wird durch
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Wendeltreppen im Inneren eines Minaretts geleistet. Heutzutage werden an Minaretten Lautsprecher angebracht, die den Ruf de Muezzins verstärken.
3. Das Eingangsportal mit einem großen, akustisch ruhigen Innenhof. Große Moscheen werden mit massiven Mauern von der Außenwelt abgeschirmt und getrennt. Dies ruft beim Betretenden die Empfindung eines angenehm ruhigen und stillen Platzes, mit einer psychischen Wirkung auf.
5. Das letzte Element ist das Reinigungsbecken im Innenhof (Abb. 10), wo Gläubige ihre rituellen Waschungen vor dem Gebet durchführen können. Manchmal dienen diese Becken nur zu dekorativen Zwecken. Es kann auch vorkommen, dass man diese Becken auch in der Gebetshalle findet.
2. DIE HAGIA SOPHIA („GÖTTLICHE WEISHEIT“)
2.1. GESCHICHTLICHER HINTERGRUND DER HAGIA SOPHIA
Der Name „Hagia Sophia“ kommt vom griechischen Αγια Σοφια und bedeutet „göttliche Weisheit“. Der erste Bau der Hagia Sophia als eine Basilika begann im Jahre 325 unter der Herrschaft von Kaiser Konstantin I in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul in der Türkei (Abb. 2), auf der Kuppe des Hügels zwischen dem Hippodrom und den Palastgebäuden am goldenen Horn. Vollendet wurde sie um 360 unter Konstantin II. Die Kirche brannte im Juni 404 bei einem Aufstand nieder, wurde von Theodosius II am selben Ort neu errichtet und im Jahre 415 zum Gebet eröffnet. 532, kurz nach Beginn der Herrschaft von Kaiser Justinian I, fällt die Hagia Sophia durch den Nika- Aufstand erneut dem Brande zum Opfer. Nur wenige Wochen nach dem Brand gibt Justinian I dem Mathematiker Lyder Anthemios von Trailles (Abb. 2) und dem Architekten und Künstler Isidor von Milet (Abb. 2) den Auftrag, eine Kirche zu konzipieren, "die seit Adam nicht existierte und auch nicht mehr existieren würde". Justinian wusste das Können der beiden zu schätzen und bezeichnete Anthemios als „die Kraft von Zeus“ und Isidor als „die Weisheit des Apollo“. Binnen 5 Jahren wird der Bau um 537 fertig gestellt und eingeweiht. Man sagt Justinian habe vor der Kirche die Arme zum Himmel erhoben und gesagt: „Gepriesen sei Gott, der mich dazu auserkoren hat, ein so großes Werk zu Ende zu führen. Oh Salomon, ich habe dich übertroffen!" 1 . 558 stürzte die Kuppel bei Erdbeben ein, wurde ¹ aber in den folgenden Jahren in ihrer heutigen Form wieder hergestellt und 562 neu eingeweiht. Durch weitere Erdbeben um 869 und 986 erlitt die Kuppel weitere Schäden und wurde nach den Restaurierungs- und Verstärkungsarbeiten im
1: gemeint ist damit König Salomons Tempel, der als das größte und schönste Gebäude aller Zeiten galt.
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Arbeit zitieren:
Bilal Erkin, 2005, Von der Hagia Sophia zur Ayasofya Moschee, München, GRIN Verlag GmbH
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