2
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abk ürzungsverzeichnis 3
Symbolverzeichnis 4
1. Problemstellung 5
2. Behandlung von Verlustvorträge 5
2.1 Verlustvorträge im Allgemeinen 5
2.2 Verlustvorträge im deutschen Ertragsteuersystem 6
3. Bewertung von Verlustvorträgen 7
3.1 Traditionelle Ansätze 7
3.1.1 Isolierter Wertansatz 7
3.1.2 Vergleichskonzeption des Barwertkriteriums von Lutz 7
3.2 Discounted Cash Flow-Verfahren 9
3.2.1 Ansatz von Popp 9
3.2.2 Ansatz von Streitferdt 10
3.2.3 Bewertung der Ansätze 13
4. Thesenförmige Zusammenfassung 15
Literaturverzeichnis 16
BB Betriebsberater DBW Die Betriebswirtschaft DStR Deutsches Steuerrecht Hrsg. Herausgeber IDW Institut der Wirtschaftsprüfer Jg. Jahrgang S. Seite vgl. vergleiche z. B. zum Beispiel ZfB Zeitschrift für Betriebswirtschaft
B t Erwartetes steuerliches Einkommen des eigenfinanzierten Unternehmens im Zeitpunkt t D Erwarteter Marktwert des Fremdkapitals des Unternehmens E t Erwarteter Marktwert des Eigenkapitals des Unternehmens im Zeitpunkt t CF t Erwartungswert des vorsteuerlichen Cash Flows des eigenfinanzierten Unternehmens im Zeitpunkt t i Fremdkapitalkosten des Unternehmens k EK Eigenkapitalkosten des Unternehmens E L t Erwarteter nominaler Verrechnungsbetrag des Verlustvortrags des eigenfinanzietren Unternehmens im Zeitpunkt t F L t Erwarteter nominaler Verrechnungsbetrag des Verlustvortrags des fremdfinanzietren Unternehmens im Zeitpunkt t s t Ertragsteuersatz im Zeitpunkt t EK s t Privater Einkommensteuersatz im Zeitpunkt t gew s t Gewerbesteuersatz im Zeitpunkt t K s t Körperschaftsteuersatz im Zeitpunkt t t Zeitindex V L Marktwert des fremdfinanzierten Unternehmens
5
1. Problemstellung
Sinn der Discounted Cash Flow-Verfahren (DCF-Verfahren) ist es den Wert eines Unternehmens zu ermitteln. Verlustvorträge haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Unternehmenswert und müssen somit bei der Unternehmensbewertung berücksichtigt werden 1 , wobei der Grund für diesen erheblichen Einfluss in dem riesigen Volumen der Verlustvorträge 2 und der Beachtung der Verlustvorträge durch das deutsche Steuersystem zu sehen ist 3 . Fraglich ist jedoch, wie diese Berücksichtigung geschehen soll, denn trotz dieser wichtigen Bedeutung von Verlustvorträgen findet man in den berufsständischen Verlautbarungen der Wirtschaftsprüfer keine Hinweise zur Behandlung der Verlustvorträge 4 . Hierbei handelt es sich um ein Spezialproblem mit verschiedenen Lösungsansätzen 5 . Diese Ansätze müssen im Einzelnen besprochen werden um festzustellen, welcher Lösungsansatz am bestgeeigneten erscheint. Es gilt vor allem zu klären was Verlustvorträge sind, welche Wirkung diese haben und wie diese bei der Unternehmensbewertung berücksichtigt werden sollen.
2. Behandlung von Verlustvorträge
2.1 Verlustvorträge im Allgemeinen
Bei Verlustvorträgen handelt es sich um Verluste, die mit Gewinnen aus künftigen Perioden verrechnet werden können und sich dadurch eine Steuerminderzahlung für die entsprechende Periode ergibt. Dieser Verlustvortrag ergibt sich aus dem ursprünglichen Verlustvortrag, abzüglich der in der Vorperiode bereits verrechneten Verluste 6 . Die Verrechnung von Verlustvorträgen mit den Gewinnen einer Periode wird als Verlustabzug, oder Verlustverrechnung, bezeichnet 7 . Hierbei muss unterschieden werden zwischen Verlustvorträgen, die im Bewertungszeitraum bereits bestehen und Verlustvorträgen, die erst in Zukunft erwartet werden 8 . Bereits bestehende Verlustvorträge können möglicherweise im Wege eines Unter-
1 Vgl.Peemöller (1997), S. 303.
2 Vgl. Peemöller (1997), S. 303.
3 Vgl. Streitferdt (2005), S. 670.
4 Vgl. Peemöller(1997), S. 303.
5 Vgl. Popp (1997), S. 2.
6 Vgl. Scherer (2002), S. 64.
7 Vgl. Scherer (2002), S. 64.
8 Vgl. Streitferdt (2004), S. 671.
Arbeit zitieren:
Christian Schöllkopf, 2008, Discounted Cash Flow-Verfahren unter Beachtung von Verlustvorträgen, München, GRIN Verlag GmbH
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