Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
1.1 Warum ich Lehrerin werden möchte. 3
1.2 Erwartungen an das Orientierungspraktikum. 4
1.3 Schulprofil (Informationen zur Schule) 5
2. Hauptteil 6
2.1 Unterrichtsbeobachtungen. 6
2.1.1 Beobachtungen 6
2.1.1.1 Evangelische Religion. 6
2.1.1.2 Mathematik. 6
2.1.2 Vergleich der beiden Unterrichtsstunden. 7
2.1.2.1 Unterschiedliches Schülerverhalten 7
2.1.2.2 Vermutungen zu möglichen Ursachen 8
2.1.3 Fazit. 8
2.2 Planung, Durchführung und Reflexion einer eigenen Unterrichtsstunde 9
2.2.1 Rahmenbedingungen. 9
2.2.2 Unterrichtsplanung 9
2.2.2.1 Oberziele 9
2.2.2.2 Unterrichtsverlauf. 9
2.2.3 Eigene Reflexion der Unterrichtsstunde 11
2.2.4 Reflexion mit dem Fachlehrer. 11
2.2.4.1 Lob 11
2.2.4.2 Denkanstöße 12
2.2.5 Fazit. 12
3. Reflexion 13
3.1 Kritische Würdigung 13
3.1.1 Hospitation 13
3.1.2 Eigener Unterricht 14
3.1.3 Erfahrungen außerhalb des Unterrichts. 14
3.2 Rückbesinnung auf eigene Erwartungen. 14
3.2.1 Fazit. 15
Anhang 16
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1. Einleitung
Mein vierwöchiges Orientierungspraktikum absolvierte ich am Xxx-Gymnasium in Krefeld. In diesen vier Wochen begleitete ich Klassen aller Jahrgangsstufen. Vor allem interessierte ich mich für Unterricht in meinen Studienfächern Mathematik und evangelische Religion. Daneben hospitierte ich jedoch fast ebenso häufig in anderen Fächern. Besonders aufschlussreich fand ich die Naturwissenschaften und die zu evangelischer Religion parallel laufenden Fächer katholische Religion und Praktische Philosophie. Im Folgenden werde ich die Gründe meiner Berufswahl und die Erwartungen an das Praktikum schildern, bevor ich im Hauptteil meine Erfahrungen ausführen werde, um diese im Schlussteil auszuwerten.
1.1 Warum ich Lehrerin werden möchte
Die Idee Lehrerin zu werden, kam mir bereits in der Grundschule. Schon damals gefiel mir die Idee, Wissen an Kinder weiterzugeben und sie ein Stück auf ihrem Lebensweg zu begleiten und zu unterstützen.
Dieser Gedanke festigte sich, als ich mit etwa vierzehn Jahren begann ehrenamtlich in der Kirche Kindergruppen zu betreuen. Ich erarbeitete mit ihnen Geschichten, bastelte und sang mit ihnen. Es machte mir Spaß den Kindern zu helfen, ihnen Fragen zu beantworten und ihnen die Aussage biblischer Geschichten näher zu bringen. Zudem faszinierte mich ihre Art Situationen direkt zu betrachten und zu beurteilen. Vieles, was Erwachsenen sehr kompliziert erscheint, ist in Kinderaugen einfach.
Zusätzlich zu dieser Arbeit begann ich mit fünfzehn Jahren Flötenunterricht zu geben. Ich unterrichtete Kinder ab dem fünften Lebensjahr in Kleingruppen im Blockflöte spielen und Noten lesen. Dabei erfuhr ich, welch ein tolles Gefühl es ist, den Lernerfolg seiner Schüler, ihr Engagement und ihr Interesse für Neues zu sehen. Zum Teil musste ich jedoch auch erleben, wie viel Geduld man braucht, wie frustrierend es sein kann, etwas zum zehnten Mal zu erklären und wie viele Motivationskünste manchmal nötig sind. Doch auch mit diesen Schwierigkeiten habe ich diese Arbeit immer gerne gemacht. Ich bin sogar an diesen Schwierigkeiten gewachsen. Nach vier Jahren habe ich festgestellt, dass ich mit vielen Situationen, die mir zu Anfang Schwierigkeiten bereiteten, bereits anders umging und sie so gut bewältigen konnte.
Diese Erfahrungen bestärkten mich in meinem Berufswunsch Lehrerin zu werden. Sie haben mir deutlich gemacht, wie wichtig es mir ist, mit jungen Menschen zu arbeiten und wie viel
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mir die Tätigkeit gibt. Kinder und Jugendliche strahlen oft eine ansteckende Lebensfreude aus, da sie sich noch an den einfachsten Dingen erfreuen können. Zudem ist mir deutlich geworden, dass es mir Spaß macht und es mir liegt, Sachverhalte zu erklären und verständlich zu machen.
Da meine Eltern ebenfalls Lehrer sind, weiß ich von zu Hause, wie viel Arbeit auf einen Lehrer neben der Unterrichtszeit zukommt. Dennoch gefällt mir der Gedanke auch zu Hause arbeiten zu können und mir die Arbeitszeiten selber einzuteilen.
1.2 Erwartungen an das Orientierungspraktikum
Von meinem Orientierungspraktikum erwarte ich, dass es mir ermöglicht den Schulalltag aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Ich hoffe, dass ich den Unterricht und das übrige Geschehen mit anderen Augen, als denen eines Schülers betrachten kann. Von diesem neuen Blickwinkel erhoffe ich mir, dass er mich dem Lehrerberuf näher bringen und mir eine Entscheidungshilfe sein wird, ob ich mich für den richtigen Beruf entschieden habe. Zudem erwarte ich, dass ich ausprobieren darf selber zu unterrichten. Ich erhoffe mir von dieser Erfahrung zu erkennen, ob ich auch vor großen Gruppen stehen kann. Ich möchte wissen, was ich empfinde und ob es mich sehr verunsichert. Außerdem möchte ich gerne erfahren, ob es mir gelingt Schüler/innen auch für Dinge zu begeistern, die sie nicht freiwillig in ihrer Freizeit tun. Diese Erfahrungen werden mir hoffentlich ebenfalls eine Entscheidungshilfe sein.
Zudem erhoffe ich mir Tipps und Anregungen für guten Unterricht. Wie bereitet man guten Unterricht vor? Wie viel Zeit ist dafür nötig? Wie flexibel muss man innerhalb der Unterrichtsstunde sein? Ist guter Unterricht klassenabhängig? Wie stellt man sich auf die verschiedenen Jahrgangsstufen ein? Welche Methoden eignen sich besonders gut und wann setzt man sie ein? Nach welchen Kriterien sucht man die Unterrichtsthemen aus? Ich hoffe, dass ich durch Unterrichtsbeobachtungen und Gespräche mit Lehrern einige Antworten auf diese Fragen finden werde.
Außerdem erwarte ich, zu erfahren, woraus der Arbeitsalltag eines Lehrers innerhalb der Schule neben dem Unterrichten noch besteht, wie viel Zeit man zur Regelung von Schülerproblemen braucht, wie die Absprache innerhalb des Kollegiums funktioniert, wie es in den Pausen im Lehrerzimmer zugeht und ob diese Pausen wirklich als Pause genutzt werden können.
Ich hoffe, dass ich vom Kollegium freundlich und angemessen behandelt werde, nicht mehr wie eine Schülerin, jedoch auch nicht wie eine fertig ausgebildete Lehrerin. Ich hoffe weiter,
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dass ich auch selber aktiv werden darf, jedoch nicht dazu gedrängt werde, dass die Lehrerinnen und Lehrer mich bei meinen ersten Unterrichtsversuchen in der Vorbereitung und falls nötig in der Durchführung unterstützen werden, dass die Schülerinnen und Schüler mich als Autoritätsperson ansehen und akzeptieren werden und dass ich mich ihnen gegenüber auch dementsprechend verhalten kann, obwohl wenn ich vor eineinhalb Jahren selber noch Schülerin war.
1.3 Schulprofil (Informationen zur Schule)
Das Xxx-Gymnasium liegt bei Krefeld. Es ist das einzige Gymnasium in diesem Teil der Stadt und daher gut besucht. In diesem Schuljahr konnte man Schüler/innen für fünf neue Eingangsklassen begrüßen. Damit ist das Xxx-Gymnasium eines der Größten der Stadt. 1 Das Schulgebäude liegt abseits viel befahrener Straßen im Grünen. Aus jedem Fenster schaut man auf Bäume und Wiesen. Zudem ist ein großer Pausenhof vorhanden. Die Schüler/innen, die diese Schule besuchen kommen zumeist aus geordneten Familienverhältnissen.
Die Klassengröße beträgt etwa 30 Schüler/innen pro Klasse. Der bauliche Zustand der Schule und ihr äußeres Erscheinungsbild sind ansprechen. Die Möbel sind in gutem Zustand. Vor allem in der Unterstufe haben viele Klassen ihre Räume zusätzlich mit Plakaten und Postern geschmückt. In großen Teilen des Gebäudes wurde vor wenigen Jahren Teppich zur Senkung des Geräuschpegels verlegt. Zudem wurde vor wenigen Jahren ein Neubau für die Oberstufe errichtet. Die Räume des Neubaus, sowie viele Fachräume in den Naturwissenschaften, in der Kunst und in der Musik sind mit Computern und Beamern ausgestattet. Eine Besonderheit ist, dass schon ab dem fünften Schuljahr neben katholischem und evangelischem Religionsunterricht Praktische Philosophie als Ersatzfach angeboten wird. Somit ist die Alternative zum Religionsunterricht keine beaufsichtigte Freistunde, sondern Unterricht, in dem über soziale und ethische Themen gesprochen wird.
1 In diesem Jahr beträgt die Gesamtschülerzahl 924.
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2. Hauptteil
2.1 Unterrichtsbeobachtungen
Die im Folgenden ausgeführten Beobachtungen beziehen sich auf einen Vergleich zweier Unterrichtsstunden einer sechsten Klasse. Ich begleitete sie bei unterschiedlichen Lehrern zuerst in evangelischer Religion und im Anschluss daran in Mathematik. Mein Beobachtungsschwerpunkt liegt dabei vor allem auf Regeln und Ritualen im Unterricht und ihre Wirkung auf die Schüler/innen. 2
2.1.1 Beobachtungen
2.1.1.1 Evangelische Religion
Zuerst hospitierte ich in evangelischer Religion. Hier behandelte Frau Schuster 3 das Thema Kinder dieser Welt. Hierzu hatten die Schüler/innen einige Stunden zuvor begonnen, Berichte über Kinder in fremden Ländern auszuarbeiten und in ihren Heften das Wichtigste aufzumalen und aufzuschreiben. Jeder hatte ein bestimmtes Kind und Land zu bearbeiten. Für diese Stunde war also Einzelarbeit geplant. Es war jedoch erlaubt, mit dem Partner zusammenzuarbeiten und sich leise zu unterhalten.
Die Klasse begann sofort in sehr angenehmer Lautstärke zu arbeiten. Einige Jungen versuchten am Anfang die Arbeit hinaus zu zögern, doch Frau Schusters Erinnerung, dass die Hefte in der nächsten Woche abgegeben werden mussten brachte sie sehr schnell ans Arbeiten. Frau Schuster und ich gingen in der Klasse herum, sahen Arbeiten durch, die die Schüler/innen für fertig hielten und gaben ihnen gegebenenfalls Tipps zum Über- und Weiterarbeiten. Frau Schuster musste während dieser Stunde kaum zur Ruhe mahnen, während die Klasse eifrig tätig war.
2.1.1.2 Mathematik
Im Anschluss hospitierte ich in Mathematik bei Herrn Zell. Die Klasse beschäftigte sich mit Bruchrechnung.
Schon der Beginn der Stunde verlief chaotisch. Obwohl Herr Zell bereits einige Minuten vor der Klasse stand, waren einige Schülerinnen und Schüler noch durch das Auspacken ihrer Sachen oder eine Unterhaltung mit dem Nachbarn abgelenkt. Als die Klasse sich nicht
2 Eine einschränkende Bedingung für den Vergleich ist jedoch, dass es sich nicht ganz um die selbe Klasse
handelt, da die Lerngruppe in evangelischer Religion, auf Grund der Trennung nach Konfessionen, aus Schülern
verschiedener Klassen besteht.
3 Alle Namen sind frei erfunden.
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beruhigte machte Herr Zell mit den Händen ein „Time Out“ Zeichen. Er hatte mir zuvor erklärt, dass dies das mit der Klasse vereinbarte Zeichen für Ruhe war. Doch auch dies zeigte keine Wirkung. Daraufhin machte Herr Zell einen Strich an die Tafel. Dies bedeutete, dass die durch den Lärm der Klasse verursachte Minute an die Stunde angehängt werden würde, auch wenn die Pause schon begonnen hatte. Herr Zell hatte mir erläutert, dass er diese Maßnahme gebrauche, wenn die Gesamtunruhe es nicht mögliche mache, einzelne Schüler zur Rechenschaft zu ziehen.
Als die Stunde angefangen hatte, waren bereits acht Minuten vergangen. Der thematische Teil begann mit der Hausaufgabenbesprechung. Hier erschien die erste Schwierigkeit in Form nicht gemachter Hausaufgaben. Die Begründung der meiste Schüler/innen war, sie haben es nicht verstanden. Daraufhin beschloss Herr Zell jede Aufgabe an der Tafel vorrechnen zu lassen. Es sei ihm wichtig, auf die Fragen und Probleme der Schüler einzugehen, erklärte er mir nach der Stunde. Die Hausaufgabenbesprechung war trotz mehrmaliger Ermahnungen und einem weiteren Strich an der Tafel von einem gewaltigen Lärmpegel überschattet. Daraufhin begann Herr Zell die Namen der störenden Schüler an die Tafel zu schreiben. Dies war die letzte Verwarnung bevor man in den Trainingsraum 4 geschickt wurde. Gegen Ende der Stunde kam es auch dazu, was in der Klasse für die nächsten fünf Minuten für Ruhe sorgte.
Insgesamt kam Herr Zell in dieser Stunde nicht über die Besprechung der Hausaufgaben hinaus und musste die Klasse oft ermahnen.
2.1.2 Vergleich der beiden Unterrichtsstunden
2.1.2.1 Unterschiedliches Schülerverhalten
Da die Klasse bereits zu Beginn der Mathestunde lauter war als im Religionsunterricht gehe ich davon aus, dass diese Mathematikstunde kein Einzelfall gewesen ist. Es scheint nicht ungewöhnlich, dass es in den Stunden von Herrn Zell laut und turbulent zugeht. Obwohl Herr Zell so viele Zeichen und Regeln vereinbart hatte, schien dies kaum Auswirkungen auf die Klasse zu haben. Erst als ein Schüler in den Trainingsraum geschickt wurde, war Ruhe. Frau Schuster hatte im Gegensatz dazu keine solchen Rituale die Klasse zur Ruhe zu bringen und musste weniger ermahnen.
4 An dieser Schule gibt es die Regelung, dass eine Schülerin oder ein Schüler nach mehrmaligem Ermahnen in
den Trainingsraum geschickt wird. Dies ist ein Klassenraum, in dem ein Aufsicht führender Lehrer mit der
Schülerin oder dem Schüler erarbeitete, warum er gestört habe und wie man dies in Zukunft verhindern könne.
Dies wird auf einem Formblatt notiert, welches die Schülerin oder der Schüler mit zurück in die Klasse nimmt
und dem Lehrer übergibt.
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Dies machte mich stutzig, denn ich hätte das Gegenteil erwartet, da ich davon ausging, dass mit der Klasse vereinbarte Regeln für einen ruhigen Unterricht förderlich seien. Ich fragte mich daher wie es zu diesen Schülerreaktionen kam.
2.1.2.2 Vermutungen zu möglichen Ursachen
Eine erste Vermutung ist, dass Herr Zell innerhalb des Schuljahres zu spät begonnen hat, diese Regeln einzuführen, beziehungsweise diese konsequent und frühzeitig einzuhalten. Die Klasse hat demnach die Auffassung, dass es selten Konsequenzen nach sich zieht, wenn man in Herrn Zells Unterricht laut ist. Dieses Bild von ihm ist Herr Zell bisher nicht wieder los geworden, da er auch jetzt noch die harten Konsequenzen für die Schüler/innen bis zum Schluss hinauszögert. Erst ganz am Ende der Stunde wurde ein Schüler in den Trainingsraum geschickt.
Ich vermute, dass Frau Schuster im Gegensatz dazu das Schuljahr strenger begonnen und sich damit mehr Respekt verschafft hat. 5
2.1.3 Fazit
Nach diesem Vergleich hat sich meine anfängliche Meinung, dass Regeln und Rituale Ruhe in eine Klasse bringen, revidiert. Dies soll nicht bedeuten, dass ich nun Regeln für unwichtig halte, jedoch scheinen sie allein nicht ausreichend. Die Klasse muss von Anfang an merken, dass der Lehrer hinter den Regeln steht, diese auch durchsetzt und dass es für sie Konsequenzen hat, wenn diese nicht eingehalten werden.
Zudem hat dieser Vergleich m. E. deutlich gemacht, dass noch viele andere Aspekte das Schülerverhalten beeinflussen, die durch Regeln und Rituale nicht zu steuern sind. Zu diesen Aspekten gehören, im Hinblick auf den Vergleich, Leistungsdruck 6 , Methode 7 und das Gleichgewicht zwischen Über- und Unterforderung 8 auf die ich hier jedoch nicht weiter eingehen werde.
Insgesamt hat sich gezeigt, dass Regeln und Rituale nur dann nützlich sind, wenn sie konstant eingehalten werde und Regelübertretungen direkt Konsequenzen nach sich ziehen.
5 Da ich jedoch mein Praktikum zu Beginn des Schuljahres noch nicht begonnen hatte, können dies nur
Spekulationen bleiben.
6 Im Religionsunterricht musste in der nächsten Stunde das Heft fertig abgegeben werde.
7 Das eigenständige Arbeiten der Religionsstunde gab den Schüler/innen die Möglichkeit kreativ ihre Stärken zu
nutzen.
8 In Mathematik fühlten sich viele gute Schüler/innen durch die genaue Besprechung der Hausaufgaben
unterfordert und begannen sich anderweitig zu beschäftigen.
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2.2 Planung, Durchführung und Reflexion einer eigenen Unterrichtsstunde
In der zweiten Woche meines Praktikums hospitierte ich in einer Physikstunde der Jahrgangsstufe elf zum Thema „Freier Fall“ und „Waagerechter Wurf“. Ich interessierte mich neben meinen Fächern Mathematik und evangelische Religion vor allem für dieses Fach, da ich überlege es zusätzlich noch als drittes Fach zu studieren. Als ich diese Überlegungen dem Lehrer, Herrn Maier, mitteilte, schlug er mir vor, es einmal auszuprobieren eine Physikstunde zu halten. Dies könne mir bei meiner Entscheidung helfen. Zudem sei ich mit meinem Physik Leistungskurs als Grundlage für diese Aufgabe sehr gut ausgerüstet. Da er zwei parallel laufende elfer Kurse unterrichtete, bot er mir an, die zuvor bei ihm gesehene Stunde im anderen Kurs zu geben. Ich nahm das Angebot an, auch wenn mich die Vorstellung, meine erste Unterrichtsstunde nicht in einem meiner Studienfächer zu geben, nervös machte.
2.2.1 Rahmenbedingungen
Die Stunde war eine Einzelstunde. Innerhalb der Themenreihe Kinematik stand das Thema Freier Fall an.
Die Lerngruppe war ein Grundkurs der Jahrgangsstufe elf und bestand aus etwa fünfundzwanzig Schülerinnen und Schülern. Auffällige Schüler/innen waren nicht darunter.
2.2.2 Unterrichtsplanung
2.2.2.1 Oberziele
Meine Planung begann ich, in dem ich mir meine Oberziele vor Augen führte und aufschrieb. Das fachliche Lernziel war: Die Schüler/innen sollen durch Experimente erkennen, dass der Freie Fall vom Luftwiderstand abhängt, jedoch von der Masse des fallenden Körpers unabhängig ist. Das fachmethodische Lernziel war: Die Schüler/innen sollen das Anfertigen von Versuchsprotokollen unter dem besonderen Aspekt der Hypothesenbildung üben.
2.2.2.2 Unterrichtsverlauf
Der nächste Punkt meiner Planung war den Ablauf der Stunde inhaltlich und zeitlich zu strukturieren.
Zu Beginn der Stunde werden die Schüler/innen über die Organisation und Zielsetzung der Schülerexperimente informiert. Bei den Schülerversuchen handelt es sich um Fallbewegungen verschiedener Gegenstände mit unterschiedlichen Größen und Massen. Die Schüler/innen sollten sich jeweils zwei Gegenstände aussuchen und deren Fallbewegung vergleichen. Das
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Ziel dieser Schülerexperimente war: Die Schüler/innen sollen erkennen, dass Gegenstände, auf Grund ihrer Form unterschiedlich schnell fallen, in dem sie verschiedene, fallende Gegenstände beobachten..
Da vielen Schüler/innen nicht bewusst ist, dass zu einer zielgerichteten Versuchsdurchführung auch eine vorhergehende Hypothesenbildung gehört, beschloss ich, damit den Schülerversuch zu starten. Das fachmethodische Lernziel war dementsprechend: Die Schüler/innen sollen sich ihre Erwartungen an den Versuch bewusst machen und formulieren. Nach dem Versuch sollen sie die Durchführung und Beobachtungen in einem Versuchsprotokoll festhalten. Alle Versuche habe ich selber ausprobiert, um zu sehen, was die Schüler/innen beobachten können.
Als nächsten Schritt meiner Unterrichtsvorbereitung musste ich mir eine Methode zur Sammlung der Ergebnisse überlegen. Da jede Gruppe, auf Grund verschiedener Materialien, zu unterschiedlichen Ergebnissen gelangen würde, kam mir ein reines Vorlesen der Ergebnisse nicht passend vor. Zudem könnte dabei die Form, in der die Versuchsprotokolle verfasst wurden, nicht kontrolliert werden. Ich entschied mich daher, Folien zu verteilen, auf denen die Gruppen ihre Ergebnisse festhalten sollen, um sie anschließend mit der gesamten Lerngruppe zu diskutieren, um zu einer neuen Hypothese zu kommen. Da die Unabhängigkeit des freien Falls von der Masse des Körpers durch den Schülerversuch nicht vollständig bewiesen werden kann, werde ich innerhalb des Unterrichtsgesprächs zu einen weiteren Versuch hinleiten. Der Vergleich des freien Falls zweier Körper im Vakuum. Bestmöglich wäre, wenn der Vorschlag zu diesem Versuch von den Schüler/innen kommt. Andernfalls werde ich die Durchführung dieses Versuches zur Überprüfung der Ergebnisse vorschlagen.
Der nächste Teil der Unterrichtsstunde wird demnach ein Demonstrationsversuch sein, den ich der Klasse vorführen werde. Bei dem Versuch handelt es sich um eine Vakuumröhre, in der ein Stein und eine Feder gleich schnell fallen. Um auch hier das fachmethodische Lernziel nicht aus den Augen zu verlieren, wird auch dieser Versuch mit einer Hypothesenbildung beginnen und von der Anfertigung eines Versuchsprotokolls begleitet werden. Zur Ergebnissicherung wird das inhaltliche Ergebnis der Stunde an der Tafel festgehalten und von den Schüler/innen abgeschrieben.
Zur Orientierung innerhalb der Unterrichtsstunde fertigte ich mir eine tabellarische Verlaufsplanung 9 an.
9 Diese Verlaufsplanung befindet sich im Anhang S. 16, 17.
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2.2.3 Eigene Reflexion der Unterrichtsstunde
Der Einstieg in die Unterrichtsstunde und die Erläuterungen zum Schülerversuch erfolgten ohne Probleme.
Der Beginn des Schülerversuches verlief dann jedoch etwas ungeordnet, da einige Gruppen bereits mit den Versuchen begannen, während andere noch ihre Hypothesen notierten. Der Schülerversuch lief des weiteren problemlos ab. Jede Gruppe schaffte in der vorgesehenen Zeit zwei bis drei Versuche mitsamt Versuchsprotokoll. Die Vorträge der Ergebnisse konnten die Schüler/innen ebenfalls sachgerecht vortragen.
Ein Problem ergab im anschließenden Unterrichtsgespräch. Hier verlor ich etwas den roten Faden und es gelang mir nicht sofort durch gezielte Fragen die Klasse auf das Ziel (neue Hypothese: Die Fallbewegung ist unabhängig von der Masse.) zu lenken. Nach einigen deutlichen Hinweisen in die richtige Richtung schlugen die Schüler/innen schließlich vor, den Versuch im Vakuum zu wiederholen und ich konnte im geplanten Ablauf der Unterrichtsstunde fortfahren.
Der anschließende Versuch und die Formulierung eines gemeinsamen Fazits verliefen gut, so dass ich das Thema am Ende der Unterrichtsstunde abschließen konnte.
2.2.4 Reflexion mit dem Fachlehrer
Nach der Unterrichtsstunde hatte ich die Möglichkeit mich mit Herrn Maier über meine Unterrichtsstunde auszutauschen. Dieser hatte sich Notizen zu meinem Verhalten, meiner Zeiteinteilung und meinen Tafelbildern gemacht, die er mit mir durchging.
2.2.4.1 Lob
Zunächst lobte er mich und erklärte mir, dass ich eine gute erste Unterrichtsstunde gehalten habe. Positiv sei ihm mein ruhiges und souveränes Auftreten und meine deutliche Sprache aufgefallen. Weiter habe ich mich in der Gruppenarbeit gut zurück genommen und den Schülern somit die Möglichkeit gegeben, ihre Versuche eigenständig zu planen und durchzuführen. Auch habe ich den Überblick über die Materialien während der Versuche behalten. Abschließend ist ihm die Fachterminologie im Schlussfazit positiv aufgefallen, da diese in der Oberstufe einen wichtigen Platz im Unterricht einnimmt.
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2.2.4.2 Denkanstöße
Anschließend gab Herr Maier mir noch Denkanstöße zu Punkten, in denen man die Stunde noch hätte verbessern können. Einerseits habe ich die Materialien des Schülerversuches (Jonglierbälle, Golfbälle, Tischtennisbälle, Tennisbälle, Schrauben, Murmeln, Holzperlen, Papiertücher, geknüllte Papiertücher) zwar ansprechend ausgewählt, andererseits seinen es vielleicht zu viele gleichartige Körper (Bälle) gewesen. Den Unterschied in der Fallbewegung sieht man besonders gut, wenn man ein Blatt Papier und ein zusammengeknülltes Blatt Papier nebeneinander fallen lässt. Da die Bälle jedoch sehr ansprechend waren, haben nur wenige Gruppen mit Papier gearbeitet.
Zudem machte Herr Maier mich darauf aufmerksam, dass ich während meiner Ankündigung, dass die Gruppenarbeitsphase gleich zu Ende sei, mitten im Plenum zwischen den Schülern stand. Da es dort etwas unruhig war, sei meine Ankündigung untergegangen und nicht bei allen Schüler/innen angekommen.
Auch Herrn Maier war aufgefallen, dass das Unterrichtsgespräch etwas ungeordnet verlaufen ist. Er nannte als Begründung die widersprüchlichen Ergebnisse der Gruppenarbeiten, auf die ich näher hätte eingehen sollen. Anhand dieser konkreten Beispiele hätte ich das Ergebnis zielgerichteter mit den Schülern erarbeiten können. Die vielen verschiedenen Ergebnisse haben die Schüler/innen dazu veranlasst sehr unterschiedliche Aussagen zu machen, die ich nicht in den Kontext einbinden konnte. Das führte dazu, dass das Gespräch in die falsche Richtung verlief. Ein Beispiel hätte der Klasse bei der Orientierung geholfen.
2.2.5 Fazit
Mit meiner ersten eigenen Unterrichtsstunde bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich einige Fehler gemacht habe. Es war nicht mein Ziel eine perfekte Stunde zu halten, sondern auszuprobieren, wie es ist eine Unterrichtsstunde zu planen und diese dann auch wirklich vor der Klasse zu halten. Der Verlauf der Stunde hat mir gezeigt, dass es wichtig ist, eine Unterrichtsstunde gut vorzubereitet. Es ist hilfreich, wenn man eine klare Zielvorrichtung hat und somit einen roten Faden verfolgen kann.
Zudem hat mir diese Unterrichtsstunde gezeigt, dass ich mich vor einer Klasse nicht unwohl fühle. Sobald ich angefangen hatte zu unterrichten, war meine Nervosität verflogen und es hat mir Spaß gemacht.
Auch das anschließende Gespräch mit Herrn Maier war sehr hilfreich. 10
10 Ich hielt nach dieser Physikstunde noch weitere Stunden, die ich hier jedoch aus Platzgründen nicht weiter
ausführen werde.
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3. Reflexion
3.1 Kritische Würdigung
Das Orientierungspraktikum am Xxx-Gymnasium hat mir gut gefallen. Ich habe mich im Schulalltag wohl gefühlt, was nicht zuletzt daran lag, dass mich das Lehrerkollegium freundlich aufnahm.
3.1.1 Hospitation
Die Hospitation in den Unterrichtsstunden war oft sehr aufschlussreich. Besonders gerne hospitierte ich Unterrichtsstunden, in denen Gruppenarbeit statt fand. Hier konnte ich in der Klasse herum gehen, mich zu den Gruppen dazu setzen und mir ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen ansehen und gelegentlich Hilfestellungen geben. Dieser letzte Punkt war für mich besonders wichtig, da ich hier austesten konnte, wie die Schüler/innen auf meine Erklärungen reagieren und ob diese verständlich sind.
Obwohl ich versuchte, meine Hospitation gleichmäßig auf die verschiedenen Jahrgangsstufen zu verteilen, wurde mir mit der Zeit bewusst, dass ich die Unter- und Mittelstufe bevorzugte. Dies lag vermutlich daran, dass die Schüler/innen der Oberstufe, vor allem der Jahrgangsstufen zwölf und dreizehn, nicht viel jünger waren als ich. Obwohl das Kollegium mich als angehende Lehrerin behandelte, fühlte ich mich in der Oberstufe in meine eigene Schulzeit zurück versetzt. Bei den Schüler/innen der Unter- und Mittelstufe kam ich mir dagegen mehr wie eine Autoritätsperson vor.
Die Hospitationen zeigten mir die unterschiedlichen pädagogischen Vorgehensweisen der Lehrer und deren Wirkung auf die Klasse auf. Dies gab mir einerseits die Möglichkeit einige gute Unterrichtsstunden und Methoden zu erleben, die mir Anregungen für meinen späteren Beruf gaben. So wurde mir beispielsweise bewusst, dass sich sowohl die Motivation, als auch die Konzentration einer fünften Klasse steigert, wenn sie nicht die ganze Zeit still sitzen muss. Hier bietet sich an, die Klasse beim Methodenwechsel aufstehen und herum gehen zu lassen. Andererseits konnte ich auch ebenso aufschlussreiche negative Unterrichtsstunden beobachten, die mir zeigten, was man als Lehrer vermeiden sollte. Beispielsweise sollte man die Schüler/innen beim Vortragen eines Referates nicht andauernd unterbrechen, um eine Information hinzuzufügen, die in das Referat nicht eingebaut worden war. Dies bringt die Schüler/innen aus ihrem Konzept und verhindert, dass sie lernen Vorträge zu halten.
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3.1.2 Eigener Unterricht
Innerhalb meines Praktikums nahm ich die Chance war, eigenen Unterricht in den Jahrgangsstufen fünf, acht und elf zu halten. Damit konnte ich meine Fähigkeiten, in der sehr großen Alterspannweite eines Gymnasiums, ausprobieren. Diese Unterrichtsstunden bestätigten mich sehr in meiner Berufswahl. Es gefiel mir, vor einer Klasse zu stehen und ich fühlte mich in der Position des Lehrers wohl.
Meine ersten Unterrichtsstunden waren erwartungsgemäß nicht perfekt, vor allem meine Religionsstunde in der fünften Klasse zeigte mir eine Schwäche auf. Ich formulierte meine Anweisungen nicht genau genug, worauf die halbe Klasse nicht wusste, was ihr Arbeitsauftrag war, was zu Unruhe führte. Diese bekam ich nicht schnell in den Griff, da ich mich nicht energisch genug durchsetzte. Dies ist etwas, an dem ich in meiner weiteren Studien- und Referendarzeit noch arbeiten muss.
Da mein Ziel jedoch keine perfekte Stunde sein sollte, sondern das Austesten meines Empfindens als Lehrperson, bin ich mit meinen eigenen Unterrichtsstunden zufrieden.
3.1.3 Erfahrungen außerhalb des Unterrichts
Neben dem Unterricht interessierte mich vor allem die Zusammenarbeit der Lehrer. Meine Erfahrung war hier, dass dieses Engagement zur Zusammenarbeit sehr personenabhängig ist. Einige Lehrer waren an diesem Punkt sehr engagiert. So organisierten beispielsweise eine Kunst- und eine Religionslehrerin einen Projekttag in einer fünften Klasse zu dem fächerübergreifenden Thema Kirchenfenster. Dieses Thema war zuvor in beiden Fächern vorbereitet worden und wurde nun zusammengebracht. Die Schüler/innen gestalteten mit Window Colour Kirchenfenster, die im Klassenraum aufgehängt wurden. Enttäuschend empfand ich im Gegensatz dazu die Zusammenarbeit der Religionslehrer. Es gab zwar einen ökumenischen Schulgottesdienst, dieser war jedoch ausschließlich von der evangelischen Religionslehrerin vorbereitet worden. Die katholischen Religionslehrer erschienen nicht einmal beim Gottesdienst. Ich hoffe, dass ich in meinem späteren Beruf engagiertere Kollegen in diesem Bereich haben werde und mehr Richtung Ökumene bewegen kann.
3.2 Rückbesinnung auf eigene Erwartungen
In meinen Erwartungen führte ich die Hoffnung an, das Orientierungspraktikum werde mir eine Entscheidungshilfe sein und mir aufzeigen, ob ich mich für den richtigen Beruf entschieden habe. Diese Hilfe erhoffte ich mir vor allem von zwei Aspekten, einem neuen
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Blickwinkel, der mir den Lehrerberuf näher bringt und der Erfahrung des eigenen Unterrichts. Meine Erwartungen haben sich erfüllt. Das Praktikum hat mir einen deutlichen Einblick in den Arbeitsalltag eines Lehrers gegeben. Auch die Möglichkeit eigenen Unterricht zu geben, habe ich genutzt und als sehr erkenntnisreich empfunden. Beides hat mir verdeutlicht, dass ich mich für den richtigen Beruf entschieden habe.
Weiter habe ich mir in meinen Erwartungen Tipps und Anregungen für guten Unterricht erhofft. Einige dieser Anregungen habe ich durch meine Hospitation bekommen. Viele meiner Fragen blieben jedoch unbeantwortet. Beispielsweise, wonach man Unterrichtsthemen oder Methoden auswählt, oder wie man mit Störungen am besten umgeht. Ich hoffe, dass sich diese Fragen in meinem weiteren Studium und der anschließenden Referendarzeit klären lassen. Meine Hoffnungen vom Kollegium freundlich und angemessen behandelt zu werden, haben sich erfüllt. Alle Kollegen waren sehr nett und hilfsbereit und trugen so zu meinem gelungenen Praktikum bei.
3.2.1 Fazit
Insgesamt bin ich mit meinem Orientierungspraktikum sehr zufrieden. Es hat meine Berufswahl bestätigt und mich somit für mein weiteres Studium motiviert. Ich denke, dass dieses Praktikum in meinem Studium sehr wichtig war, da es mir die Möglichkeit gab meinen späteren Arbeitsplatz Schule neu und anders kennen zu lernen und zu erleben.
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Arbeit zitieren:
Vera Bongert, 2007, Bericht über das Orientierungspraktikum am Gymnasium, München, GRIN Verlag GmbH
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