Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Abk ürzungsverzeichnis 4
Einleitung 1 5
2 Gründe der steigenden Umsatzentwicklung von
Biolebensmitteln 6
2.1 Definition des Begriffes Bio 6
2.2 Die Vermarktung der Biolebensmittel 7
2.3 Definition von Lebensmittel-Discountern 8
2.4 Entstehung und Entwicklung der Lebensmittel-Discounter 9
2.5 Marktvolumen und Marktpotential von Discountern 10
3 Zielerreichung: Erfolgsfaktoren zur Erhöhung der
Absatzchancen in Lebensmittel-Discountern 12
3.1 Definition des Absatzes 12
3.2 Definition der Konsumentengruppen von Biolebensmitteln 13
3.3 Kaufmotive 15
2
Inhaltsverzeichnis
3.4 Erfolgsfaktoren zur Erhöhung des Absatzes von Bio-Lebensmitteln
in Discountern 17
3.4.1 Sortiment 17
3.4.2 Qualität 19
3.4.3 Kennzeichnung und Marken 20
3.4.4 Kundenorientierte Platzierung 22
3.4.5 Warenpräsentation 22
3.4.6 Preisgestaltung 25
3.4.7 Service und Mitarbeiter 25
3.4.8 Werbung 26
3.4.9 Verkaufsförderung 27
4 Potentiale und Grenzen 28
5 Zusammenfassung 32
Quellenverzeichnis 33
33
Internetverzeichnis 34
3
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
EG - Europäische Gemeinschaft Gäa - Vereinigung ökologischer Landbau e.V. KMPG - Klynveld, Peat, Marwick und Goerdeler, Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen SB - Selbstbedienung
GFK - Growth from Knowledge, Gesellschaft für Konsumforschung Bzw. - beziehungsweise z.B. - zum Beispiel
BCS - Die BCS Öko-Garantie GmbH, als private Kontrollstelle zur Durchführung der EG-Bio-Verordnung zugelassen BÖLW - Bund ökologische Lebensmittelwirtschaft
4
1 Einleitung
1 Einleitung
Der Markt für Biolebensmittel ist angesichts einer stark steigenden Nachfrage in den letzten Jahren kräftig in Bewegung gekommen. Die Konsumenten fragen zunehmend regionale Biolebensmittel in guter Qualität, mit gutem Geschmack und aus einer umweltfreundlichen Produktion nach. Käufer im Lebensmittel-Discounter wollen günstige Lebensmittel auch bei Bioprodukten, die zudem leicht verfügbar sind. Discounter sind als Einzelhandelsbetriebsform ein optimaler Verkaufsort von Biolebensmitteln, da dort eine große Käuferanzahl anzutreffen ist.
Viele Discounter im Deutschland haben sich diesen Kundenbedürfnissen angepasst und führen schon seit einiger Zeit Biolebensmittel in ihrem Sortiment. Die Umsatzentwicklung der letzten Jahre zeigt, dass Discounter sehr gute Chancen für die Steigerung der Umsätze von Biolebensmitteln haben.
Diese Arbeit untersucht anhand der zu dem Thema vorhandenen Literatur die „Absatzchancen von Bioprodukten in Lebensmittel-Discountern“. Es wird versucht Erfolgsfaktoren abzuleiten, die Einfluss auf die abgesetzte Menge von Bioprodukten in Discountern haben bzw. die Potentiale der Discounter im Bereich des Bioproduktabsatzes, die noch neu ausgeschöpft werden können, aufzuzeigen. Angesichts der steigenden Nachfrage sollen aber auch die Grenzen beim Absatz von Biolebensmitteln in Discountern aufgezeigt werden.
5
2 Gründe der steigenden Umsatzentwicklung von Biolebensmitteln
2 Gründe der steigenden Umsatzentwicklung von Biolebensmitteln Die Zahl der Ein- und Zwei-Personen-Haushalte nimmt zu, während die der Mehr-Personen-Haushalte stetig abnimmt. Bei abnehmender Kinderzahl im Haushalt und steigender Berufstätigkeit der Frauen kommt es zu einer Doppelbelastung von Haushaltsführung und Erwerbstätigkeit.
Die Familie bildet nicht mehr das Zentrum regelmäßiger, gemeinsamer Mahlzeiten. Essen zu Hause erfolgt immer mehr nebenbei, die Zubereitung von Mahlzeiten gerät häufig zur lästigen Pflicht. Die intensive öffentliche Diskussion um das Thema „Gesundheit“ hat bei den Konsumenten zu einem veränderten Bewusstsein geführt. 1
2.1 Definition des Begriffes Bio
Es gibt eine Vielzahl von Produkten, die von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern als Bioprodukte bezeichnet werden. Die EU-Öko-Verordnung von 1991 definiert, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, hergestellt und gekennzeichnet werden müssen. Um konventionell hergestellte Lebensmittel von ökologischen zu unterscheiden, führte Deutschland 2001 das staatlich kontrollierte Biosiegel ein, mit dem nur nach EG-Öko-Verordnung hergestellte Produkte gekennzeichnet werden dürfen 2 . Nur Produkte mit Bio- oder Ökoqualität, die den An-forderungen der EG-Öko-Verordnung entsprechen und in den vorgeschriebenen Kontrollen geprüft werden, dürfen als Bioprodukte bezeichnet werden. Die Zeichen des EG-Bio-Logos und des Biosiegels stehen für die einheitliche Regelung der Produktion und Kenn-
1 http://www.bio-siegel.de/uploads/media/bio-siegel-report-2007-01.pdf,05.01.2008
2 Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: EG-Öko-
Verordnung, Verordnung Nr.2092/91 des Rates vom 24. Juni 1991, 2007, S.7-8
6
2 Gründe der steigenden Umsatzentwicklung von Biolebensmitteln
zeichnung von Biolebensmitteln gemäß den Vorgaben der EG-Öko-Verordnung in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union 3 . Damit auch „Bio drin“ ist, wo „Bio drauf steht“, werden sowohl die Bio-Landwirte als auch weiterverarbeitende Betriebe, wie Molkereien, Metzgereien, Bäckereien oder Obst und Gemüse verarbeitende Betriebe sowie Großküchen und der Handel von staatlich zugelassenen Stellen streng kontrolliert.
Diese Kontrolle gilt für alle Produkte, die innerhalb der Europäischen Union vermarktet werden, also auch für Bio-Produkte, die aus Ländern außerhalb von Europa stammen.
Auf vielen Biolebensmitteln findet sich außer dem Biosiegel auch ein Zeichen der acht ökologischen Anbauverbände: Biokreis, Bioland, Biopark, Demeter, Ecovin, Gäa, Naturland oder Ökosiegel. Das bedeutet, dass bei der Erzeugung der landwirtschaftlichen Produkte und bei der Herstellung neben der EG-Öko-Verordnung auch die in Teilbereichen oft noch strengeren Richtlinien des jeweiligen Verbandes eingehalten wurden. 4
2.2 Die Vermarktung der Biolebensmittel
Der Biomarkt hat in den vergangenen Jahren weiter an Fahrt zugenommen. Im Jahr 2006 haben private Haushalte im Zeitraum Januar bis September ihre Ausgaben für Bio-Produkte um rund 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert. Durch den Ausbau des Bio-Angebotes im Lebensmitteleinzelhandel ist auch die Käuferreichweite für diese Lebensmittel gestiegen. So haben von
3 Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA): Informationsbro-
schüre „Mir zuliebe“, 2007, S.23
4 http://www.bio-siegel.de/index.php?id=8, 05.01.2008
7
Arbeit zitieren:
Valeri Stepner, 2008, Analyse der Absatzchancen von Bioprodukten, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Der Einsatz von Instore Medien am Point of Sale
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing
Vordiplomarbeit, 26 Seiten
Die mehrdimensionale Messung des Produktimages
BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung
Studienarbeit, 32 Seiten
Analysis of Fair Trade as a Concept of Sustainability
BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
Essay, 16 Seiten
Allgemeine Kriterien für die Verwendung von Gütesiegeln
Seminararbeit, 33 Seiten
Möglichkeiten und Grenzen des Franchising als Wegbereiter einer Expans...
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 39 Seiten
Fragebogenkonstruktion - Einstellungsmessung zu genveränderten Lebensm...
Psychologie - Medienpsychologie
Seminararbeit, 37 Seiten
Wissensmanagement in Theorie und Praxis – Ein Überblick
Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation
Hausarbeit, 16 Seiten
Führungskompetenzen von modernen Managern
BWL - Personal und Organisation
Referat (Ausarbeitung), 10 Seiten
Business Deconstructed Assignment "Glaxo Smith Kline"
BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
Hausarbeit, 29 Seiten
Discounter als Ausdruck der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes
Seminararbeit, 24 Seiten
Valeri Stepner's Text Analyse der Absatzchancen von Bioprodukten ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Valeri Stepner hat den Text Analyse der Absatzchancen von Bioprodukten veröffentlicht
Valeri Stepner hat einen neuen Text hochgeladen
Cours d'analyse de l'École Royale Polytechnique. I partie. Analyse alg...
Augustin-Louis Cauchy
Ökologischer Landbau und Bioprodukte
Der Ökolandbau in Recht und Pr...
Kurt-Dietrich Rathke, Heinz-Joachim Kopp, Dietmar Betz
Bach's Cello Suites, Volumes 1 and 2: Analyses and Explorations
Analyses and Explorations
Allen Winold
Short-Period Binary Stars: Observations, Analyses, and Results
Observations, Analyses, and Re...
Eugene F. Milone, Denis A. Leahy, David W. Hobill
Philosophiegeschichte und logische Analyse /Logical Analysis and Histo...
Focus: Ancient and Medieval Ph...
Uwe Meixner, Albert Newen
0 Kommentare