Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
1 INSTANDHALTUNGSMANAGEMENT IN KLINIKEN 1
1.1 Aufgaben des Instandhaltungsmanagement 1
1.2 Instandsetzungsaufwendungen 2
1.3 Instandhaltungsstrategien 3
2 HYGIENEASPEKTE IM KRANKENHAUS 4
2.1 Hygiene 4
2.2 Infektionsquellen 5
2.2.1 Raumlufttechnische Anlagen 5
2.2.2 Klimaanlagen 6
2.3 Nosokomiale Infektion 6
2.4 Qualitätsmanagement 7
3 ANLAGENVERFÜGBARKEIT 8
3.1 Klinikbezogene Anforderungen 8
3.2 Definiton Anlagenverfügbarkeit 9
3.3 Raumklassen im Bezug auf Anlagenverfügbarkeit 10
3.4 allgemeine Steuerungsmaßnahmen 12
Anhang III
Quellenverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Der optimale Einsatz der Instandsetzung 2
Abbildung 2: Eine Zwischenbilanz der QS-Ansätze 7
Abbildung 3: Bereiche operativer Raumtemperaturen 8
Abbildung 4: Anlagenverfügbarkeit je Anforderung 9
Aufgaben des Instandhaltungsmanagements
1 INSTANDHALTUNGSMANAGEMENT IN KLINIKEN
Die Ökonomie spielte bislang in Kliniken bei der Festlegung von Ausstattung und Größe eine marginale Rolle. Kennzahlen über die Beurteilung der Effizienz dieser Prozesse und Benchmarking-Vergleichszahlen wurde wegen der konservativen Handhabung nicht angefertigt. Erschwerend hinzukommt, dass im Krankenhausmarkt andere Rahmenbedingungen als in anderen Segmenten zu erwarten sind. Dieser ist weniger homogen, sowohl seine Prozesse als auch die Klinik selbst. In den letzten zehn Jahren ist in Deutschland wegen finanzieller Engpässe der Wandel in Sicht, verschiedenste Dienstleistungen werden outgesourct und effizienter gestaltet. 1
1.1 Aufgaben des Instandhaltungsmanagements Das technische Instandhaltungsmanagement beschäftigt sich mit „der Planung, Steuerung und Kontrolle der drei Teilgebiete Wartung, Inspektion und
Instandsetzung“. 2 Die Wartung beinhaltet alle Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustandes wobei die Inspektion alle Maßnahmen zur Beurteilung des Ist-Zustandes beinhaltet. Die Instandsetzung stellt die Sicherstellung des Sollzustandes dar. Die Komplexität dieses Teilbereiches wird anhand der Undifferenzierbarkeit in der Planungs- und Bauphase ersichtlich. Auf jedes Segment der Instandhaltung muss individuell
eingegangen werden. 3 Die technische Instandsetzung verfolgt das Ziel, komplexe Abläufe zu koordinieren und eine maximale Anlagenverfügbarkeit bei minimalem Kostenaufwand zu garantieren, d.h. die Anlagenproduktivität zu erhalten. Ausgehend von den Unternehmenszielen und ihrem Profil, ermöglicht sie einen störungsfreien laufendem Betrieb und eine stetige Verbesserung der Koordinierung ihrer Anlagen. 4 Mögliche Ziele im Krankenhaussektor können die Erhaltung und Verbesserung von Sicherheit für Mitarbeiter und Patienten, die Einhaltung der Gesetze, die Minimierung von laufenden Kosten, die Zuverlässigkeit und Werterhaltung der Anlagen und die garantierte Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes sein.
1 Vgl. Henning, Peter / Klaproth, Thomas, Facility Management, 05/2004. 2 Frosch, Eduard et al., Facility Management im Krankenhaus, 2001, S.164. 3 Vgl. GEFMA-Richtlinie 108, Entwurf April 1998.
4 Vgl. Bandow, Gerhard, Facilty Management, 02/2005, S.48.
1
Instandsetzungsaufwendungen
Der gesamte Dienstleistungsbereich der deutschen Krankenhäuser spricht heute von drei existentiellen Informationsbedürfnissen. Erstens soll eine technische Ausstattung an dem Anforderungsprofil entworfen und repräsentative Zahlen erstellt werden. Weiter ist die Amortisationszeit einer Investition und deren Instandhaltungskosten zu überwachen. Drittens soll eine Erfassung und Dokumentation von Prozessen stattfinden. 5
1.2 Instandsetzungsaufwendungen
Durch die Abnutzung des Gebäudes innerhalb seines Lebenszyklus, beispielsweise durch altersbedingte Elementveränderungen, Zustandsveränderungen, und der immateriellen Abnutzung durch Wertverlust anhand geänderter Ansprüche oder technischer Fortschritte, kann man einen Zusammenhang der Instandsetzungsaufwendungen im Bezug auf die Betriebsdauer darstellen. 6
Abbildung 1: Der optimale Einsatz der Instandsetzung
Quelle: Schneider, H., Outsourcing von Gebäude- und Verwaltungsdiensten, Stuttgart 1996
5 Vgl. Degott, Thomas, Facility Management 08/2003, S.72.
6 Vgl. Homann in Schäfers, W. / Schulte K.-W., Handbuch Corporate Real Estate Management, 1998. 7 Vgl. Schneider, H., Outsourcing von Gebäude- und Verwaltungsdiensten Unternehmenspolitik, 1996.
2
Instandhaltungsstrategien
1.3 Instandhaltungsstrategien
Instandhaltungsstrategien können grob in präventive, ausfallbedingte und zustandsabhängige Instandhaltung unterteilt w erden. Genauere Definierungen werden in der ÖN M8100 (1985) beschrieben.
„Als Instandhaltungsstrategie bezeichnet man die übergeordnete Methodik zur Durchführung der Instandhaltungsmaßnahmen an einem bestimmten Objekt, zu einem bestimmten Zeitpunkt und mit einer bestimmten Intensität, damit die gesetzten Ziele wie etwa Maximierung des Zuverlässigkeitsgrades oder Minimierung von Schadenfolgekosten erreicht werden können.“ 8 Während die vorausschauende, regelmäßige Kontrolle der Anlagen zur Verhinderung von Anlagenausfällen und Störungen des laufenden Betriebes bei der präventiven Instandhaltung im Vordergrund steht, wird bei der ausfallbedingten Instandhaltung erst beim Eintreten eines Schadens gehandelt. Auf diese Weise werden Kosten für regelmäßige, vorsorgende Inspektionen eingespart. Die zustandsabhängige Instandhaltung vermittelt zwischen diesen beiden Instrumenten. Sie setzt auf regelmäßige Inspektionen, die über den Zustand der Anlage und ihrem wahrscheinlichen Versagen Auskunft geben.
In K liniken findet man vorwiegend die präventive und die zustandsabhängige Instandhaltung vor, da ein Ausfallen wichtiger Anlagen nicht riskiert werden kann und weit reichende Folgen für die Sicherheit der Patienten hätte. 9/10
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8 ÖN M8100, 1985.
9 Vgl. Frosch, Eduard et al., Facility Management im Krankenhaus, 2001, S.166-167. 10 Vgl. Wiesinger, Georg, Facility Management, S.43-44.
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Thomas Oebbeke, Irene Kulig, 2005, Auswirkung von Sicherheitsaspekten auf das Instandhaltungsmanagement in Kliniken, Munich, GRIN Publishing GmbH
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