Inhaltsverzeichnis I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis........................................................................................................................ I
Abbildungsverzeichnis III
Abk ürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1. Die Energieversorgung vor der Liberalisierung 1
1.2. Neue Rahmenbedingungen im liberalisierten Markt. 2
2. Die IT in der Energieversorgung. 4
2.1. Probleme aus der Zeit der monopolistisch geprägten Strukturen. 4
2.2. Neue Anforderungen an die IT im liberalisierten Markt. 5
2.3. Ist die IT in der Energieversorgung nur Commodity oder schafft sie einen
Wettbewerbsvorteil ? 6
3. Chancenbewertung der IT 8
3.1. Potential zur Senkung der IT-Kosten 8
3.2. Potential zur Senkung der Prozesskosten 10
3.3. Potential zur Stärkung des Umsatzes bei den bestehenden Kundenbeziehungen. 11
3.4. Potential zur Ausweitung des Umsatzes durch neue Märkte und/oder Leistungen. 12
3.5. Zusammenfassende Bewertung der Chancenpotentiale 13
4. Risikoanalyse der IT. 14
4.1. Portfolio-Risiken 14
4.2. Projekt-Risiken 15
4.3. Betriebs-Risiken 16
4.4. Outsourcing-Risiken. 17
4.5. Zusammenfassende Bewertung der Risikopotentiale 18
Inhaltsverzeichnis II
5. Zusammenführung von Chancen- und Risikoanalyse 19
5.1. Ergebnisdarstellung im Chancen-/ Risiko-Portfolio 19
5.2. Die IT in der Energieversorgung als Infrastruktur-Technologie. 20
6. Schlussbetrachtung und weitere Schritte. 22
Literaturverzeichnis 23
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Implikationen für Stadtwerke.
Abbildung 2: IT-Ausgaben/ Budget in Prozent vom Umsatz im Jahr 2002
Abbildung 3: Bedeutung der IT im Chancen-/ Risiko-Portfolio
Abkürzungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis
AG Aktiengesellschaft bzgl. bezüglich bzw. beziehungsweise CIO Chief Information Officer CRM Customer Relationship Management ERP Enterprise Resource Planning GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung IT Informationstechnologie o.S. ohne Seite OLAP Online- Analytical- Processing (analytische Informationssysteme) u.ä. und ähnliches Vgl. vergleiche z.B. zum Beispiel
Einleitung 1
1. Einleitung
In dieser Studienarbeit soll die strategische Bedeutung der Informationstechnologie (IT) in der Energieversorgung analysiert werden. Zunächst werden die zeitliche Entwicklung und die aktuellen Rahmenbedingungen in der deutschen Energieversorgung skizziert. Anschließend wird die Rolle der IT in diesem Umfeld dargestellt. Darauf folgt eine Chancen- und eine Risikoanalyse der IT mit anschließender Zusammenführung und Auswertung. Die Studienarbeit schließt mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick auf weitere Schritte ab.
1.1. Die Energieversorgung vor der Liberalisierung
Ende des 19. Jahrhunderts wurde mit der Strom- und Erdgasversorgung in Deutschland begonnen. Das Energiewirtschaftsgesetz von 1935 sicherte den Unternehmen in ihren Versorgungsgebieten eine Monopolstellung 1 .
Fast ein Jahrhundert lang war in Deutschland die Vorstellung verbreitet, dass den Energieträgern Elektrizität und Erdgas entscheidende Vorraussetzungen für einen funktionierenden Wettbewerb auf einem freien Markt fehlten. Beide Energieformen, so die Begründung, sind leitungsgebunden. Für den Transport und die Verteilung von Elektrizität und Erdgas wird ein leistungsfähiges Verteilnetz benötigt. Die Vorstellung verschiedene Anbieter dasselbe Netz nutzen zu lassen war bis Ende der 1990er Jahre nicht weit verbreitet. Der Handel und der Netzbetrieb wurden als untrennbare Einheit gesehen. Ein Wettbewerb fand nicht statt und der Staat regulierte die Preise und den Ausbau der Kapazitäten. 2
Es bestand eine Energieversorger - Abnehmer - Beziehung 3 . Mit den Novellierungen des Energiewirtschaftgesetzes 1999 und 2005 änderte sich dies zu einer Energiedienstleister -Kunde - Beziehung. Der Kunde kann seinen Versorger frei wählen und der Netzbetreiber
1 Vgl. Dittmann, A. und Zschernig J., (1998), S. 5
2 Vgl. Auer, J. und Walter, N. (2006), S. 305-306
3 Vgl. Dittmann, A. und Zschernig J., (1998), S. 379
Einleitung 2
muss jedem Strom- bzw. Gasanbieter das Netz gegen ein Nutzungsentgelt diskriminierungsfrei zur Verfügung stellen 4 .
1.2. Neue Rahmenbedingungen im liberalisierten Markt
Die aktuellen Herausforderungen für Energieversorgungsunternehmen sind vielfältig. Preissensible und zunehmend wechselfreudige Kunden auf der einen Seite, regulierte Netznutzungsentgelte und steigende Einkaufspreise auf der anderen Seite führen dazu, dass sich die Situation und die Rahmenbedingungen für lokale Versorger tiefgreifend verändern. Abbildung 1 stellt die Einflüsse, die auf die Energieversorger bzw. Stadtwerke im liberalisierten Markt einwirken, grafisch dar.
Der Kundenkreis von morgen beschränkt sich nicht mehr auf das angestammte Netzgebiet eines Energieversorgers. Er wird sich unabhängig entwickeln. Das bringt neue Herausforderungen für den Netzbetrieb ebenso wie für den Vertrieb eines Energieversorgers. Das Netz muss (schon aufgrund gesetzlicher Vorgaben) „unbundelt“ und effizient betrieben werden, während für den Vertrieb Kundengewinnung und -bindung jenseits der angestammten Grenzen zur neuen Aufgabe wird. 5
4 Vgl. BGBl. I, (2005)
5 Vgl. Schulten, R., (2008), S. 3
Einleitung 3
Wie kann sich nun ein Energieversorger vom Wettbewerb abheben? Das Kernprodukt Energie (Strom bzw. Gas) ist von seiner Art her sehr homogen und hebt sich nicht von den Angeboten der Wettbewerber ab.
Daher stehen die Unternehmen in einem Wettbewerb
• um den Service am Kunden,
• der Zuverlässigkeit der Versorgung
• sowie der schlanken und effizienten Gestaltung der eigenen Prozesse zur Kostenreduktion. 6
Kann die Informationstechnologie in diesem Umfeld einen Wettbewerbsvorteil ermöglichen oder wird sie nur zur Sicherstellung des Betriebes benötigt? In den folgenden Abschnitten wird die strategische Bedeutung der IT untersucht.
6 Vgl. Zitzelsberger, G., (2006), S. 314
Arbeit zitieren:
Norman Raske, 2008, Strategische Bedeutung der Informationstechnologie in der Energieversorgung , München, GRIN Verlag GmbH
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