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1. Einleitung 3
2. Mobbing ein kurzer Einblick 4
2.1 Der Mobbingbegriff 4
2.2 Was ist Mobbing Eine Definition 4
2.3 Ursachen für Mobbing 6
3. Soziale Beziehungen 6
3.1 Was sind soziale Beziehungen Eine Definition 6
3.2 Die Bedeutung von sozialen Beziehungen 7
3.2.1 Die Bedeutung von sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz 7
4. Mobbing als Angriff auf die sozialen Beziehungen 8
4.1 Auswirkungen auf das außerbetriebliche Umfeld des Gemobbten 9
5. Die Mobbingberatung 10
5.1 Mobbingberatung als Prozess 10
5.2 Anforderungen an die Person des Beraters 11
5.3 Mobbingberatung bei Mobbing als Angriff auf die sozialen Beziehungen 12
6. Fazit 13
Literaturverzeichnis 14
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1. Einleitung
In der heutigen Zeit der stetig voranschreitenden Leistungsgesellschaft, der Globalisierung und der dadurch immer härter werdenden Konkurrenzkämpfe in der Wirtschaftswelt, um Markt, Macht und Einfluss, ist es kein Wunder, dass diese Spannungen und Kämpfe, die Konkurrenzsituation zwischen den Unternehmen auch in die Arbeitswelt und dadurch in die Unternehmen getragen werden, und hier schließlich Kämpfe zwischen den Arbeitnehmern entstehen. Nicht alle, aber einige dieser Kämpfe werden als Mobbing bezeichnet. „Mobbing beinhaltet, dass jemand am Arbeitsplatz von Kollegen Vorgesetzten oder Untergebenen schikaniert, belästigt, drangsaliert, beleidigt (…) oder ausgeschlossen wird und der oder die Mobbingbetroffene unterlegen ist“ (Zapf, URL: http://www.kirche-im–bistum-aachen.de/kiba/opencms/traeger/3/mobbingkontakt-stelle/Mobbing/index.html). Mobbing kann auf vielfältige Art und Weise vorkommen. Der folgende Text befasst sich mit Mobbing als Angriff auf die sozialen Beziehungen, und den Möglichkeiten der beraterischen Intervention bei dieser Art des Mobbing.
Zunächst werde ich hierzu die Herkunft des Begriffes Mobbing, welcher seine Wurzeln im Englischen und im Lateinischen hat, klären.
Daraufhin werde ich erklären was Mobbing genau ist und Ursachen, die hauptsächlich gesellschaftliche, individuelle oder betriebliche sind, aufzeigen. Im Anschluss daran werde ich die Bedeutung von sozialen Beziehungen, die für uns identitätsstiftenden Charakter haben und uns Rückhalt bei Krisen bieten erläutern, und dabei auch ihre besondere Bedeutung in der Arbeitswelt, beim gemeinsamen Schaffensprozess verdeutlichen.
Im darauf folgenden Abschnitt möchte ich aufzeigen was Mobbing als Angriff auf die sozialen Beziehungen ist. Mobbing als Angriff auf die sozialen Beziehungen ist ein Angriff auf die Beteiligung des Betroffenen am sozialen System des Betriebes auf der kommunikativen Ebene.
Daraufhin werde ich die möglichen Folgen und Belastungen durch diese Art des Mobbings für den Betroffenen, die bis hin zu physischen und psychosomatischen Störungen reichen, und dessen Umfeld herausarbeiten.
Im letzten Abschnitt möchte ich noch die Mobbingberatung vorstellen, die dem Betroffenen zwar nicht immer eine Lösung, doch aber zumindest Begleitung in einer schwierigen Zeit bieten kann. Dabei werde ich auf die verschiedenen
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Stadien des Verlaufs der Mobbingberatung eingehen, und die wichtigsten Anforderungen an die Person des Beraters (Empathiefähigkeit, Echtheit gegenüber sich selbst und dem Klienten, unvoreingenommene Wertschätzung des Klienten) aufzeigen.
Außerdem werde ich hier die besonderen Anforderungen, an eine Mobbingberatung für Menschen, die Opfer von Angriffen auf die sozialen Beziehungen geworden sind, aufzeigen.
Abschließend werde ich auf die Bedeutung der Mobbingberatung eingehen, dabei allerdings aufzeigen, dass der Kampf gegen Mobbing nicht die alleinige Aufgabe des Beraters in der Mobbingberatung ist, sondern eine gesamtgesellschaftliche.
2. Mobbing – ein kurzer Einblick
2.1 Der Mobbingbegriff
Der Begriff „Mobbing“ lässt sich im Ursprung aus dem Lateinischen „mobile vulgus“ ableiten. Als „mobile vulgus“ wurde eine „aufgewiegelte Volksmenge (…) in denen triebenthemmte, zumeist störerisch wirkende Verhaltenspotenzen vorherrschen“ (Kolodej 1999, S.19) bezeichnet.
Wurzeln des Begriffs „Mobbing“ sind auch im englischen Verb „to mob“, was soviel bedeutet wie zusammenrotten, wieder zu finden.
Konrad Lorenz prägte dann zum ersten Mal den Begriff „Mobbing“. Lorenz bezeichnete das gemeinsame Vorgehen mehrerer kleinerer Tiere gegen einen größeren Feind als Mobbing.
Der schwedische Arbeitspsychologe und Betriebswirt Leymann übernahm später den Begriff und bezeichnete „gezielten Psychoterror am Arbeitsplatz“ (Kolodej 1999, S.19) als „Mobbing“.
2.2 Was ist Mobbing? Eine Definition
Nach Leymann wird unter „Mobbing“ eine „Konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft, während längerer Zeit mit dem Ziel und / oder dem Effekt des Ausstoßens aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt
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angegriffen wird und welche dieses als Diskriminierung empfindet.“ (Leymann, URL: http://www.amokonline.de/amok_theorie.htm#definition) „Mobbing“ wird hier als gezielte Störung angemessener Kommunikationsformen bezeichnet. Hier sind sowohl verbale als auch nonverbale Kommunikationen gemeint denn „Mobbing“ kann durchaus auch handfest sein. Diese Störungen sind dabei als Angriff auf einzelne Personen oder Gruppen zu werten. Des Weiteren treten die Attacken über längere Zeit regelmäßig auf. Diese Attacken kommen in Betrieben auf allen und zwischen allen Hierarchieebenen vor, meistens tritt Mobbing jedoch von oben nach unten auf. Mobbing endet oft mit dem durch die Mobber gewollten, oder zumindest billigend in Kauf genommenen Ende, dem Ausstoßen des Gemobbten aus dem Arbeitsverhältnis.
Mobbingangriffe finden auf vielen verschiedenen Ebenen statt. So unterscheidet man, nach Leymann, fünf Bereiche der Angriffsmöglichkeiten.
• Angriffe auf die Möglichkeit sich mitzuteilen
• Angriffe auf das soziale Ansehen
• Angriffe auf die Qualität der Berufs und Lebenssituation
• Angriffe auf die Gesundheit
• Angriffe auf die sozialen Beziehungen
Des Weiteren legte Leymann eine Liste mit den 45 wichtigsten Mobbinghandlungen, beziehungsweise Mobbing tauglichen Handlungen, an. Das sind Handlungen, die „für sich genommen eher harmlos sind“ (Geiger, 2004) falls sie aber über einen längeren Zeitraum hinweg, systematisch, alleine oder miteinander kombiniert auftauchen, auch als massiver Angriff auf das Opfer gewertet werden können.
An dieser Stelle ist festzustellen das Mobbing keine einmalige Handlung ist, sondern als sich ständig steigernder Prozess verläuft. Der einzelne Akt ist dabei unbedeutend, erst im Zusammenhang mehrerer Angriffe in ihrer Gesamtheit wird aus Einzelaktionen Mobbing. (vgl. Neuberger 1994, S.13)
Ein Beispiel wäre hier das „wie Luft behandeln“, eine Mobbinghandlung aus dem Bereich der Angriffe auf die sozialen Beziehungen.
Mobbing ist ein Gruppenphänomen, und Mobbing kennt viele Strategien.
Quote paper:
Dipl. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge (FH) Fabian Frank, 2004, Mobbingberatung bei Angriffen auf die sozialen Beziehungen, Munich, GRIN Publishing GmbH
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DOI
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