„Vom Freizeitkicker zum Profifußballer“
Inhaltsverzeichnis:
I) Einleitung 3
II) Anforderungsprofil Fußball 4
(1) Die leistungsbestimmenden Faktoren 4
(2) Konditionelle Fähigkeiten 5
(a) Ausdauer 6
(b) Schnelligkeit 8
(c) Kraft 11
(d) Fazit 14
III) Der langfristige Trainingsprozess 15
(1) Biologisches Basiswissen 15
(2) Die fünf Stufen des Trainingsaufbaus 16
(3) Trainingsziele im mehrjährigen Perspektivplan im Fußball 19
IV) Grafikverzeichnis 23
V) Literaturverzeichnis. 24
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I) Einleitung
"Der Ball ist aus Leder, groß wie ein Kopf und mit Luft gefüllt. Er wird getragen,
So beschrieb einmal ein Chronist 1698 den Fußballsport. In diesen Zeiten galt dieser noch als raue Auseinandersetzung von Dorfgemeinschaften, die sich nahezu mit allen Mitteln auf einem Spielfeld bekriegten. Die dabei entstehende sportliche Betätigung schien eher ein Nebeneffekt zu sein. Im Laufe der Zeit wuchs der Fußballsport zu einer der beliebtesten Sportarten weltweit. Heute verbindet dieser Sport sowohl aktive Spieler, als auch die zuschauenden Fangemeinden. Er trägt zu einem funktionierenden Sozialverhalten bei und gewährleistet die sportliche Betätigung in allen Altersgruppen. Im Profibereich ist es, wie auch in vielen anderen Sportarten, mehr eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Materie. Genau diese ist es, welche es im Bereich der Trainingsplanung für einen Freizeitkicker hin zum Profifußballer zu ergründen gilt. Zu Beginn werden die leistungsbestimmenden Faktoren des Fußballsports angesprochen und näher eingegrenzt. Im Rahmen des Anforderungsprofils eines Fußballers geht es dann speziell um die konditionellen Fähigkeiten, wobei die Beweglichkeit eine untergeordnete Rolle spielt. Nach der Vorstellung der Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft beginnt die Verknüpfung dieser Grundlagen mit dem eigentlichen Trainingsprozess. Dafür sind ein gewisses biologisches Basiswissen, sowie die Kenntnis über die verschiedenen Stufen eines Trainingsaufbaus von Nöten. Letztlich werden die Trainingsziele in einem mehrjährigen Plan vorgestellt, der aufzeigt, wann welche Art des Trainings sinnvoll ist, um aus einem Freizeitkicker einen Profifußballer zu formen.
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II) Anforderungsprofil Fußball
(1) Die leistungsbestimmenden Faktoren
In jeder Sportart hängt der Leistungsanspruch von den jeweilig gewünschten Zielen ab, die sich von einfachen Freizeitsportlern bis hin zu professionellen Betreibern deutlich unterscheiden. Die daraus resultierende Gestaltung des Trainings beinhaltet jedoch immer die Betrachtung derselben komplexen Spielleistungen:
• Psychische Qualitäten
• Taktische Handlungsfähigkeit
• Technische Fertigkeiten
• Konditionelle Fähigkeiten
Im Schwerpunkt widmet sich der folgende Trainingsplan dem letztgenannten Parameter, doch an dieser Stelle sollen die anderen ebenfalls kurz erläutert werden.
Bei den psychischen Qualitäten handelt es sich sowohl um Eigenschaften des Spielers wie Spielfreude, Kampfkraft, Leistungsehrgeiz, Willenskraft und Willensdauer und Zähigkeit, als auch die Bereitschaft zu einer sportlichen Lebensweise (z.B. Ernährung).
Die taktische Handlungsfähigkeit ist von Nöten, damit ein Spieler eigenständig
Abb. 1
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beherrschen. Das Passen, Dribbeln oder der Torschuss sind nur einige wenige Dinge, die während eines Spiels von dem Fußballer abverlangt werden wie Abb.1 es verdeutlicht.
Alle genannten Faktoren bedingen einander und tragen zu dem Gesamtbild des Fußballers bei. Dazu gehören wie schon zu Anfang erwähnt, natürlich auch die konditionellen Fähigkeiten, die im Anschluss genauer unter-sucht werden (vgl. Bauer 1993).
II) Anforderungsprofil Fußball
(2) Konditionelle Fähigkeiten
Wie bereits zu Anfang erwähnt, ist es auch im konditionellen Bereich egal, wie ernsthaft man diese Sportart betreibt, denn jeder Spieler benötigt gewisse Basisfähigkeiten, um Fußball spielen zu können. Es handelt sich dabei um die allgemeine und spezielle Grundlagenausdauer, Reaktionsschnelligkeit, Aktionsschnelligkeit und die Gewandtheit.
Erstgenannter Punkt bezieht sich auf die Ausdauerleistung, die im gesamten Spiel zu erbringen ist. Sie beeinflusst die Fähigkeit sich im Spiel mit oder ohne Ball zu bewegen, sei es schnell oder langsam, sich rasch nach einer Belastung zu erholen oder die Schnelligkeitsausdauer und die Koordination und Technik (vgl. Bauer 1998, S.60). Bei der Reaktionsschnelligkeit geht es darum die rasch wechselnden Spielsituationen ohne großen Zeitverlust zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Um selber schnell mit oder ohne Ball agieren zu können, ist „die spezifische Koordination, sowie die spezifischen Kraftfähigkeiten (Schusskraft, Sprung- und Sprintkraft, Rumpfkraft u.a.)“ (Bauer 1998, S.60) entscheidend. Zudem darf an dieser Stelle nicht die spezielle Beweglichkeit fehlen, die bei einer Reihe von Bewegungen und Techniken von Nöten ist.
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II) Anforderungsprofil Fußball
(2) Konditionelle Fähigkeiten
(a) Ausdauer
Die Ausdauer lässt sich in ihren Erscheinungsformen, je nach Betrachtungsweise, in verschiedene Arten unterteilen. Unter dem Aspekt des Anteils an beteiligter Muskulatur unterscheidet man allgemeine und lokale Ausdauer, unter dem Aspekt der jeweiligen Sportart, in unserem Falle Fußball allgemeine und spezielle Ausdauer, unter dem Aspekt der Zeitdauer die Kurz-, Mittel- und Langzeitausdauer und unter dem letzten Aspekt der beteiligten motorischen Hauptbeanspruchungsformen die Kraft-, und Schnellkraft- und Schnelligkeitsausdauer (vgl. Weineck 2007, S.229). Was die einzelnen genannten Teilaspekte nun ausmacht und was sie unterscheidet, wird kurz im Folgenden definiert:
Allgemeine Ausdauer: Sie bezieht sich auf ca. ein Siebtel bis ein Sechstel der gesamten Skelettmuskulatur. Die Muskeln eines Beines machen zum Beispiel ein Sechstel der Gesamtmuskulatur des Körpers aus. Diese wird durch das Herz-Kreislauf-Atmungssystem und die periphere Sauerstoffausnutzung begrenzt.
Lokale Ausdauer: Diese Muskulatur, welche weniger als ein Siebtel bis ein Sechstel des Körpers ausmacht, „wird neben der allgemeinen Ausdauer in besonderem Maße durch die spezielle Kraft, die anaerobe Kapazität und die durch diese limitierten Kraftformen, wie Schnelligkeits-, Kraft- und Schnellkraftausdauer, sowie durch die Qualität der disziplinspezifischen neuromuskulären Koordination (Technik) bestimmt“ (Weineck 2007, S.229). Spezielle Ausdauer: Im Vergleich zur allgemeinen Ausdauer, welche zur sportartunabhängigen Ausdauer gezählt wird, ist die spezielle Ausdauer auf die jeweilige Disziplin ausgerichtet. So benötigt ein Fußballer zum Beispiel bei
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Arbeit zitieren:
2008, Trainingsplan Fußball - Vom Freizeitkicker zum Profifußballer, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
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