I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis II
Abk ürzungs- und Symbolverzeichnis. III
1. Einleitung 1
2. Konzept des Value at Risk 2
2.1 Definition und Grundlagen. 2
2.2 Berechnungsverfahren. 4
2.2.1 Varianz-Kovarianz-Ansatz. 4
2.2.2 Historische Simulation. 6
2.2.3 Monte-Carlo-Simulation 7
3. Der Value at Risk in Aufsichtsrecht und Bankpraxis 8
3.1 Aufsichtsrechtliche Vorgaben. 8
3.2 Einsatz des Instruments in der Bankpraxis 9
4. Zusammenfassung kritische Würdigung. 10
Literaturverzeichnis 11
II
Abbildungs - und Tabellenverzeichnis
Abb. 1: Die Standardnormalverteilung.
Abb. 2: VaR-Berechnungsformel im Varianz-Kovarianz-Ansatz
Abb. 3: Abweichung zwischen Normalverteilung und historischer Verteilung.
Abb 4: Ermittlung des Value at Risk bei Historischer Simulation
Abkürzungs- und Symbolverzeichnis
Abb. = Abbildung Abs. = Absatz A.d.ö.R. = Anstalt des öffentlichen Rechts AG = Aktiengesellschaft AS = Aussagesicherheit (=Konfidenzniveau) BaFin = Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BTR = Besonderer Teil - Anforderungen an die Risikosteuerungs- und Controllingprozesse bzw. = beziehungsweise DSGV = Deutscher Sparkassen- und Giroverband Ebd. = ebenda EDV = elektronische Datenverarbeitung eG = eingetragene Genossenschaft f. = folgende ff. = fortfolgende Haspa = Hamburger Sparkasse HD = Haltedauer i.d.R. = in der Regel KWG = Kreditwesengesetz LBBW = Landesbank Baden-Württemberg LRP = Landesbank Rheinland-Pfalz (heute: Rheinland-Pfalz-Bank) MaRisk = Mindestanforderungen an das Risikomanagement Nr. = Nummer p = Portfolio S. = Seite sog. = so genannt SolvV = Solvabilitätsverordnung TZ = Textziffer u.a. = unter anderem VaR = Value at Risk Vgl. = vergleiche Z = Multiplikator der Standardabweichung ZB-AF = Zerobond-Abzinsungsfaktor = = Gleichheitszeichen; ist gleich . = Multiplikationszeichen (in Abb. 2) * = Multiplikationszeichen
§ = Paragraph % = Prozent
= Sigma (griech.), steht hier für: Standardabweichung σ
1. Einleitung
Das Eingehen und Management von Risiken stellt ein unvermeidbarer Bestandteil des Bankgeschäftes dar und wird spätestens seit den neunziger Jahren von den Banken als Kernkompetenz aufgefasst. 1
Der Risikobegriff kennt verschiedene Definitionen und wird bei Schulte/Horsch wie folgt gefasst: „Risiko resultiert ursachenbezogen aus der Unsicherheit zukünftiger Ereignisse […] und schlägt sich wirkungsbezogen in einer negativen Abweichung von einer festgelegten Zielgröße nieder.“ 2
In dieser Arbeit wird es sich ausschließlich um Zinsänderungsrisiken handeln, welche ein Teilbereich der Marktpreisrisiken darstellen und welche mit Hilfe des Value-at-Risk-Konzeptes messbar und damit auch steuerbar gemacht werden sollen. Das Zinsänderungsrisiko wird für die folgenden Betrachtungen wiederum am Besten von Schulte/Horsch definiert als: „[…] marktzinsbedingte Vermögensrisiken, die entweder in Form von Zinsüberschuss- und/oder Bar- bzw. Marktwertrisiken auftreten.“ 3 Bezüglich der Ursachen kann zwischen marktbedingten und bonitätsbedingten Wertrisiken unterschieden werden, wobei im Folgenden ausschließlich die Ersteren be-handelt werden.
Gegenstand dieser Arbeit soll zunächst in Kapitel 2 die Vorstellung des Konzeptes des Value at Risk sein, in dessen Rahmen die zugrunde liegenden Prämissen, die in der Literatur beschriebenen Ermittlungsverfahren sowie die Interpretierbarkeit der Ergebnisgröße vorgestellt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei ganz bewusst auf dem Varianz-Kovarianz-Ansatz, da dieser als Grundmodell zu verstehen ist und alle anderen Ansätze an dessen Schwächen ansetzen und versuchen, das Verfahren zu verbessern. Mathematisches bzw. stochastisches Fachwissen wird dabei grundsätzlich vorausgesetzt. Zudem wird in den Verfahrensbeschreibungen nicht auf alle Konstellationen und Besonderheiten eingegangen, die sich in der wissenschaftlichen Literatur finden. Vielmehr soll ein Grundverständnis vermittelt werden, das zur Ein-ordnung der Erkenntnisse aus Kapitel 3 notwendig ist.
Im letzten Kapitel dieser Arbeit folgt dem zuvor rein theoretischen Teil eine Betrachtung der aktuellen aufsichtsrechtlichen Vorgaben, da diese zusammen mit den wissenschaftlichen Modell-Erkenntnissen aus Kapitel 2 die Determinanten für den Einsatz des VaR-Konzeptes in der Bankpraxis darstellen. Aufsichtsrechtliche Grundkenntnisse werden hier vorausgesetzt, um die Ausführungen entsprechend einordnen zu können. Dem folgend wird im weiteren Verlauf des Kapitels anhand der letzten Geschäftsberichte gezeigt, in welcher Form deutsche Kreditinstitute VaR-Konzepte einsetzen und welche Ergebnisqualität sie hiermit erzielen konnten. Enden soll diese Arbeit mit einer kritischen Würdigung der gewonnen Erkenntnisse.
1 Vgl. Deutsche Bank (1999), S. 103
2 Schulte, M./Horsch, A. (2004), S. 15
3 Ebd., S. 166
Arbeit zitieren:
Mirko Hannig, 2009, Das Konzept des Value at Risk und sein Einsatz als Instrument der Analyse des Zinsänderungsrisikos in Banken, München, GRIN Verlag GmbH
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