Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
Tabellenverzeichnis 3
1 Vorbemerkung 4
2 Geschichtliche Einordnung des Rechenschiebers 5
3 Formen des Rechenschiebers 7
3.1 Der Rechenstab 7
3.2 Die Rechenscheibe 7
3.3 Die Rechenwalze 8
3.4 Rechenschiebermaterialien 9
4 Die Logarithmen als Grundlage des Rechenschiebers 10
4.1 Der Logarithmus zur Basis 2 10
4.2 Der Logarithmus zur Basis 10 12
4.3 Wie entsteht die logarithmische Skala 13
5 Zur Benutzung des Rechenschiebers 14
5.1 Vorbemerkung 14
5.2 Die Skalen des Rechenschiebers 14
5.3 Lesen und Einstellen auf den Teilungen (Skalen) 15
5.4 Wie wird mit dem Rechenschieber gearbeitet 15
5.4.1 Multiplikation 15
5.4.2 Division 16
5.4.3 Die Arbeit mit der Reziprokskala 16
5.4.4 Zweimalige Multiplikation 16
5.4.5 Kombinierte Multiplikation und Division 17
5.4.6 Der Rechenschieber als Umrechnungstabelle 17
5.4.7 Quadrat und Quadratwurzel Kubus und Kubikwurzel 17
5.4.8 Winkelfunktionen 18
5.4.9 Die dekadischen Logarithmen 19
5.4.10 natürlicher Logarithmus und natürliche Exponentialfunktion 19
5.4.11 Potenzen und Wurzeln mit anderen Exponenten als 2 und 3 19
6 Zusammenfassung 20
Literatur und Quellenverzeichnis 21
2
Abbildungsverzeichnis
Abb 1 Der typische Rechenschieber (Quelle: eigenes Photo) 4
Abb 2 Ausschnitt aus der Gunter s Scale
(Quelle: www hpmuseum org unter guntercl jpg) 5
Abb 3 Der Profit-Calculator ein Rechenschieber für betriebswirtschafliche
Anwendungen (Quelle: www hpmuseum de unter dole jpg) 6
Abb 4 Kombination Rechenschieber-Taschenrechner
(Quelle: www hh schule de 333 tr1 unten jpg und 334 tr 1 oben jpg) 6
Abb 5 Der Aufbau des Rechenschiebers
(Quelle: www hpmuseum org unter versa2 jpg) 7
Abb 6 Die Rechenscheibe (Quelle: www hpmuseum org unter fowler jpg) 8
Abb 7 Die Rechenwalze (Quelle: www hpmuseum org unter fullingx jpg) 8
Abb 8 Rechenstabquerschnitt: Bambus mit Kunststoffbeschichtung
(Quelle: www hh schule de 235 1 jpg) 9
Abb 9 Die Logarithmuskurve zur Basis 2 zur Veranschaulichung einer
Multiplikationsaufgabe 11
Abb 10 Die Kurve des Logarithmus zur Basis 10 12
Abb 11 Die Entstehung der logarithmischen Skala 13
Abb 12 Die Addition und Subtraktion mit einem Lineal (Quelle: unbekannt) 14
Abb 13 einige Skalen des Rechenschiebers (Quelle: nach PRAXL o J ) 15
Tabellenverzeichnis
Tab 1 Einfache Rechenregeln 10
Tab 2 Regeln für das Rechnen mit Logarithmen 11
3
1 Vorbemerkung
Der Rechenschieber ist, trotzdem er seit einigen Jahrzehnten kaum noch Verwendung findet,
vor allem der älteren Generation gut in Erinnerung. Dies liegt in der intensiven Nutzung bis in
die 70er Jahre in Schule und Beruf begründet. Der Rechenschieber, welcher in sehr
vielfältigen Formen und Varianten existierte, war wichtiger Bestandteil um die wichtigsten
Rechenoperationen durchzuführen. FRICKE (1952, III) bemerkt, dass man mit dem
Rechenschieber auch „ohne die tiefere mathematische Begründung seiner Konstruktion“ zu
kennen, rechnen kann. Diese Kenntnisse erhöhen jedoch den Reiz dieser bedeutenden
Rechentechnik und ermöglichen zudem die Rekonstruktion von (vielleicht vergessenen)
Rechenregeln. Der typische Rechenschieber (vgl. Abb. 1) beruht auf den Regeln zur
Rechnung mit Logarithmen. Um seine Funktionsweise zu verstehen, ist ein gewisses
Grundwissen für den Nutzer unerlässlich. Zuvor sei jedoch auf die geschichtliche
Entwicklung eingegangen.
Abb. 1 Der typische Rechenschieber (Quelle: eigenes Photo).
4
2 Geschichtliche Einordnung des Rechenschiebers
Im Jahr 1594 entdeckte John Napier (Neper) die Logarithmen. Dies nutzte Edmund Gunter
1620 aus, als er die Napierschen Logarithmen erstmals als Skala auf einem langen hölzernen
Stab darstellte (vgl. Abb. 2). Die sogenannte „Gunter’s Scale“ blieb in der Seefahrt bis
Anfang des 20. Jh. in Gebrauch. Sie wurde noch mit Hilfe eines Stechzirkels verwendet und
gilt als Vorläufer des Rechenschiebers (vgl. JOSS, 2004).
Abb. 2 Ausschnitt aus der Gunter's Scale (Quelle: www.hpmuseum.org, unter guntercl.jpg).
Den eigentlichen Rechenschieber erfand William Oughtred aus England nur zehn Jahre
später. Zwei aneinander verschiebbare Skalen erübrigten den Stechzirkel. Aufgrund des
großen Erfolges, der in der einfachen Handhabung und vereinfachten Rechnung begründet
liegt (Multiplikation wird auf Addition reduziert; statt des Rechnens wird gemessen) begann
nun die 350 Jahre lange Epoche des Rechenschiebers, die erst mit der Einführung des
elektronischen Taschenrechners zwischen 1970 und 1980 endete. Zunächst wurde er nur in
England verwendet, anfang des 19. Jh. gelangte er auf das europäische Festland, zunächst
nach Frankreich und später auch nach Deutschland (vgl. JOSS, 2004).. Insbesondere am Ende
des 19.Jh. erfuhr der Rechenschieber durch die Möglichkeit der industriellen
Massenproduktion einen Aufschwung (PRAXL, o.J). Die Rechenschieber wurden für sehr
unterschiedliche Zwecke verwendet, je nach Berufsgruppe existierte z.T. ein eigener
Rechenschieber (vgl Abb. 3). Kurz vor der schlagartigen Verdrängung des Rechenschiebers
durch den elektronischen Rechenschieber zwischen 1970 und 1980 entwickelten einige
Rechenschieberhersteller Kombination zwischen Taschenrechner und Schieber. Diese waren
5
allerdings nicht sehr erfolgreich, wenngleich sie heute bei Sammlern sehr beliebt sind (vgl.
Abb. 4).
Abb. 3 Der „Profit-Calculator“ - ein Rechenschieber für betriebswirtschafliche Anwendungen (Quelle: www.hpmuseum.de unter dole.jpg).
Abb. 4 Kombination Rechenschieber-Taschenrechner
(Quelle: www.hh.schule.de/.../333-tr1-unten.jpg und 334-tr-1-oben.jpg).
Heute findet der Rechenschieber kaum noch Verwendung. Außer zum Unrechnen von
Formaten zum Verkleinern bzw. Vergrößern. Immerhin existieren noch Sammler,
Zeitschriften und internationale Kongresse zum Rechenschieber (JOSS, 2004).
6
Arbeit zitieren:
Norman Beyer, 2006, Der Rechenschieber, München, GRIN Verlag GmbH
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:
Einbetten
DOI
Formatvorlage (Microsoft Word) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Ha...
Für MS Word 2003 - Update 2010
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Formatvorlage (OpenOffice) für eine Diplomarbeit, Masterarbeit, Hausar...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 35 Seiten
Formatvorlage / Vorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit, Bachelorarb...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 15 Seiten
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Für MS Word 2007 - dotx
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 25 Seiten
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wisse...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 20 Seiten
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Hausarbeit, 14 Seiten
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Bibliografieren - Reden - Schr...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Skript, 46 Seiten
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - ...
Vorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren
Ausarbeitung, 39 Seiten
Norman Beyer's Text Der Rechenschieber ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Norman Beyer hat den Text Der Rechenschieber veröffentlicht
Norman Beyer hat einen neuen Text hochgeladen
Field-Marshal Count Moltke's Letters from Russia. Translated by R. Nap...
Helmuth Carl Bernhard Moltke, Robina Napier
History of General Sir Charles Napier's Conquest of Scinde
Gen Sir W Lieut Gen Sir W. F. P. Napier
The Life and Opinions of General Sir Charles James Napier, G.C.B.
William Francis Patrick Napier
The Life and Opinions of General Sir Charles James Napier, G.C.B.
William Francis Patrick Napier
The Life and Opinions of General Sir Charles James Napier, G.C.B.
William Francis Patrick Napier
0 Kommentare