Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Jenseitsvisionen: 3
3. Die Visio Tnugdali 6
4. Die Darstellung der Visio Tnugdali in einem mittelalterlichen Holzschnitt 8
5. Die Visio Tnugdali vor dem Hintergrund ihrer Zeit 19
6. Fazit 23
7. Anhang 24
8. Quellenverzeichnis: 26
9. Literaturverzeichnis 27
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1. Einleitung
In der folgenden Arbeit beschäftige ich mich mit der Visio Tnugdali als ein Beispiel für mittelalterliche Jenseitsvisionen. Bei der Beschreibung des in der Visio Tnugdali Dargestellten orientiere ich mich an einem mittelalterlichen Holzschnitt, welcher 1483 von J. und C. Hist in Speyer gedruckt wurde und den ich der Arbeit beifüge. 1 Ich zitiere den Text aus derselben Ausgabe in seiner mittelhochdeutschen Übersetzung. 2 Beginnen werde ich meine Arbeit mit der Besprechung von Jenseitsvisionen im Allgemeinen. Folgend werde ich auf die Visio Tnugdali im Genaueren eingehen, um sie dann in einen größeren Zusammenhang einordnen zu können.
Für die Beschreibung des Inhaltes des Visio Tnugdali stütze ich mich neben der Quelle hauptsächlich auf die entsprechende Literatur von C. Fritzsche und H. Spilling.
2. Jenseitsvisionen:
Der Glaube an ein Leben nach dem Tod ist einer der Grundpfeiler des Christentums. Die Überzeugung ist, dass die Seele eines Menschen nur durch ein gottgefälliges Leben den Eintritt in den Himmel erhalten kann, ansonsten erwarten sie die schrecklichen Qualen der Hölle als Bestrafung für ihre Sünden. Der mittelalterliche Mensch sah seine unsterbliche Seele in einer verderblichen Umklammerung des sterblichen Körpers. 3 Der Körper als Kerker war in der Lage, die Seele von ihrem Ursprung, der Gemeinschaft mit Gott, abzuschnüren. Diese Auffassung führte im Verständnis der Christen zu einem lebenslangen Kampf zwischen Seele und Körper, welcher zu gewinnen nur mit der Hilfe Gottes möglich ist. 4 Der Tod hatte im mittelalterlichen Verständnis zweierlei Seiten. Es gab den guten und den schlimmen Tod, wobei sich der gute Tod auf das Sterben der frommen Menschen bezog, der schlimme Tod auf das Ableben der Sünder, die nun ohne die Möglichkeit zur Wiedergutmachung vor den höchsten Richter gestellt wurden. 5 Beschäftigte man sich als mittelalterlicher Mensch mit dem Tod, stellte sich auch immer die Frage nach dem entsprechenden Leben. Hierzu vermerkte der Kirchenvater Augustinus in Sermo de disciplina 1 De raptu animae Tundali, PML 189, Tundal, De raptu animae Tundali (Speier: Johann und Conrad Hist, 1483). 2 Tondolus der Ritter. Die von J. und C. Hist gedruckte Fassung, in: Palmer, Nigel F.: Tondolus der Ritter (Kleine deutsche Prosadenkmäler des Mittelalters 13), München 1980. S. 45-90.
3 Vgl. Spilling, Herrad: Die Visio Tnugdali. Eigenart und Stellung in der mittelalterlichen Visionsliteratur bis zum Ende des 12. Jahrhunderts (Münchener Beiträge zur Mediävistik und Renaissance-Forschung 21), München 1975, S. 1.
4 Vgl. Spilling, Die Visio Tnugdali, S. 1.
5 Vgl. Fuhrmann, Horst: Guter Tod – schlimmer Tod, in: Altricher, Harmut [Hrsg.]: Bilder erzählen Geschichten, Freiburg 1995, S. 149-165, hier S. 151.
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christiana 12, 13 6 : „Cotidie enim rogas: ut quoniam mors ventura est: Bonam mortem mihi det deus, decisi, Deus avertat a me malam mortem.“ Die Ungewissheit des Todeszeitpunktes und die allgegenwärtige Gefahr der Sünde bestimmten das Bewusstsein des frommen mittelalterlichen Menschen. 7 Das Handeln war auf das Streben nach einem bona mors ausgerichtet. Jedoch blieb die Ungewissheit, ob der tagtägliche Lebenswandel tatsächlich zu der gewünschten Aufnahme in den Himmel führte.
Diese Ungewissheit versuchte man mit der Vorstellung zu lösen, dass Gott den Menschen in Form von Jenseitsvisionen vorzeitig an das von ihm ‚erkämpfte’ Ziel schauen lasse. Der fromme Mensch erfährt noch während des Lebens „Himmelsseligkeit“ und „Höllenqualen“. 8 Da dieser Ausflug in das Jenseits nur der Seele möglich ist, wird sie zu diesem Zweck vorübergehend vom Körper gelöst. Nur das Auge der Seele kann diese Jenseitsvision (visio) erblicken.
Die Visionäre erlebten die Vision in einem Zustand der Katalepsie, Trance oder Schlaf. 9 Ihre Seele reiste hierbei in das Jenseits und wurde dort für Schuld oder Verdienst vergolten. 10 Die Erfahrung einer solchen Vision wurde von allen Visionären als Ermahnung Gottes verstanden und sie sahen es als ihre Pflicht an, diese aufzuzeichnen und zu verbreiten. 11 Die Konsequenzen für den Visionär reichten von der einfachen Niederschrift seiner Vision bis hin zu der Teilnahme an Kreuzzügen, zum Klostereintritt oder zu Klosterstiftungen, wie beispielsweise bei Kaiser Karl IV. 12 Die Visionen wurden in verschiedenen literarischen Genera verfasst, unter anderem in der Geschichtsschreibung (Beda Venerabilis, Gregor von Tours), oder aber in der Hagiographie (Vita de Furseus, Lukardis von Oberweimar). 13 Bis in das 12. Jahrhundert wurden diese Nahtod-Erfahrungen fast nur in Latein und zumeist von Mönchen aufgezeichnet.
Anregungen für die mittelalterlichen Jenseitsvisionen kamen aus dem Altertum. 14 Als Visionen des klassischen Altertums, deren Einfluss auf die mittelalterlichen Visionen deutlich ist, sind das Somnium Scipionis von Cicero 15 und die Aeneis des Virgil 16 zu nennen. 6 CC 46, S. 221.
7 Vgl. Fuhrmann, Guter Tod – schlimmer Tod, S. 152.
8 Spilling, Die Visio Tnugdali, S. 1.
9 Vgl. Dinzelbacher, P.: Art. Visio(n), -sliteratur A. Allgemein; Literatur I. Allgemein, in: LexMA CD-Rom, Ausgabe Stuttgart/Weimar 2000.
10 Vgl. Dinzelbacher, P.: Art. Visio(n), -sliteratur A. Allgemein; Literatur II. Mittellateinische Literatur, in: LexMA CD-Rom, Ausgabe Stuttgart/Weimar 2000.
11 Vgl. Spilling, Die Visio Tnugdali, S. 205.
12 Vgl. Dinzelbacher, Art. Visio(n), -sliteratur A. I.
13 Vgl. Dinzelbacher, Art. Visio(n), -sliteratur A. II.
14 Vgl. Fritzsche, C: Die lateinischen Visionen des Mittelalters bis zur Mitte des 12. Jahrhunderts, in: RF 1887 Bd. II, S. 247-280 und Bd. III, S. 227-370, hier S. 252.
15 Somnium Scipionis, in: M. Tullii Ciceronis opera, lat. Text und deutsche Übersetzung nach: Marcus Tullius Cicero, De republica. Übers. und hrsg. v. Karl Büchner, Lateinisch-deutsch, Stuttgart 1981, S. 334 – 353.
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Vor allem Virgil beschreibt grausame Bilder, die sich in ihrer Plastizität in den späteren Visionen wieder finden. Die Unterwelt ist erfüllt von Kettengerassel und Wehklagen, die Sünder werden von Tieren und mit Feuer gemartert. 17 Darüber hinaus gibt es zahlreiche biblische und apokryphe Visionen, deren Einfluss auf die mittelalterlichen Visionen deutlich zu erkennen ist. Beispiele für biblische Visionen sind die Visionen der Propheten Hesekiel (cap. I und X) und Daniel (cap. VII, VIII und X) und die Visionen der alttestamentarischen Apokryphen, unter anderem das Buch Henoch 18 . Bereits im Buch Henoch finden sich die Verbindungen von Feuer und Eis in der Hölle als absolutes Beispiel für eine unwirtliche Gegend. Des Weiteren wird hier ein mit Schwefel gefülltes Tal beschrieben, in dem die bösen Engel sitzen. All dies findet sich später bei den Visionären des Mittelalters wieder. Auch die mittelalterlichen Vorstellungen des Himmels finden sich im Buch Henoch. 19 Bei Henoch ist der Ort der Seligen eine große, viereckige Stadt aus Gold und Edelsteinen. Ähnliche Vorstellungen kehren in den mittelalterlichen Visionen wieder. Von den apokryphen Büchern des Neuen Testaments sind unter anderen das Evangelium Nicodemi 20 und die Apokalypse des Paulus 21 als Vorbilder der mittelalterlichen Visionäre zu nennen. In der Apokalypse des Paulus werden Schreckensszenarien beschrieben, die an Grausamkeit denen der Visio Tnugdali ähneln: Sünder, die ihre eigene Zunge essen müssen und Würmer, die die Körper füllen. 22 Was die Genauigkeit der Jenseitsvorstellungen angeht, hat mit der Zeit eine deutliche Entwicklung innerhalb der Visionsliteratur eingesetzt. Die Visionen werden im Verlauf dieser Entwicklung reicher an Details, die Vorstellungen von Himmel und Hölle werden immer expliziter. 23 Ein Beispiel für eine recht einfache Vision ist die Vision Palladius, 24 welche um 420 n. Chr. verfasst wurde. Palladius schildert eine Vision des heiligen Antonius, in der dieser den Herrn bittet, ihm das Jenseits zu zeigen. Das Jenseits besteht aus einem schwarzen Riesen, der mit seinen Füßen in einem riesigen See steht, sein Kopf berührt die Wolken. Die Seelen der Gerechten fliegen in Form von Vögeln über seinen Kopf hinweg und werden von Engeln in den Himmel geholt. Die Seelen der Sünder schlägt der Riese mit seinen riesigen 16 Aeneis, in: Vergilius Maro, Publius: P. Vergilii Maronis Aeneis / Curante Ignatio Bassi . - Torino, Paravia, S. A (Bibliotheca Scholastica: Scriptorum Latinorum).
17 Vgl. Fritzsche, Die lateinischen Visionen des Mittelalters, S. 262.
18 Hoffmann, Andreas Gottlieb: Die Apokalyptiker der älteren Zeit unter Juden und Christen. Bd. 1: Das Buch Henoch, Jena 1883.
19 in der Apokalypse cap. 21 v. 10-27 und cap. 22 v. 1-5.
20 Evangelia Apocrypha ed. Const. Tischendorf, Leipzig 1876, S. LXVII-LXX.
21 Apocalypses Apocraphae, ed. C. Tischendorf, Hildesheim 1966, (Nachdruck der Ausgabe Leipzig), S. 34-69. 22 Vgl. Fritzsche, Die lateinischen Visionen des Mittelalters, S. 159.
23 Vgl. Fritzsche, Die lateinischen Visionen des Mittelalters, S. 251.
24 Historia Lausiaca – Die frühen Heiligen der Wüste, hrsg. und übers. v. Jacques Laager, Zürich 1987.
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Händen und wirft sie in den See hinab. 25 Die Vorstellung von Himmel und Hölle sind hierbei noch sehr simpel. Dies änderte sich aber im Laufe des Mittelalters. Die Visionen wurden umfassender und detailreicher. Die Jenseitsvorstellungen wurden immer genauer. Die bekannteste und wohl auch umfassendste Vision des Mittelalters ist die Visio Tnugdali. 26 Als Höhepunkt der spätmittelalterlichen Visionsliteratur des Abendlandes gilt aber Dante Alighieris Comedia. 27 Der Einfluss der Visionen auf die mittelalterliche christliche Gesellschaft war groß. Die Visionen dienten darüber hinaus als Inspiration für zahlreiche Werke der religiösen Kunst. Es kam vereinzelt auch zu Illuminierungen des in den Visionen Beschriebenen, welche meist in Form von begleitenden Buchmalereien waren und sich nach dem Bildschema der Johannes- Apokalypse richteten. 28 Ein Beispiel für eine Illuminierung ist Simon Marmions Tundal von 1474, welches die einzige illuminierte Handschrift der Visio Tnugdali ist. 29 Neben dieser Handschrift sind aber mehrere mit Holzschnitten versehene Frühdrucke enthalten, die versuchen, das in der Visio Tnugdali Beschriebene so genau wie möglich nachzubilden.
3. Die Visio Tnugdali
Die Visio Tnugdali wurde um 1149 von dem irischen Wandermönch Marcus in Regensburg in gutem Latein aufgezeichnet. Der Name des Verfassers und das Datum der Niederschrift werden im Widmungsbrief genannt, ansonsten ist nichts über diesen frater Marcus bekannt. 30 Die Visio Tnugdali beschreibt die Geschichte des sündhaften irischen Ritters Tundal (die irische Schreibweise ist Tnúthgal 31 ) aus der Metropolitanstadt Cacelensis. 32 Tundal wird als „mit allen Gaben des Körpers und Geistes“ 33 ausgestatteter Jüngling beschrieben, der allerdings die Kirche verachtet und sein Geld lieber den „Possenreissern und Schmeichlern“ 34 gibt.
25 Vgl. Fritzsche, Die lateinischen Visionen des Mittelalters, S. 264.
26 Vgl. Dinzelbacher, Art. Visio(n), -sliteratur A. II.
27 Vgl. Levison, Wilhelm: Die Politik in den Jenseitsvisionen des frühen Mittelalters, in: Aus rheinischer und Fränkischer Frühzeit. Ausgewählte Aufsätze, Düsseldorf 1948, S. 229 – 246, hier S. 229. 28 Vgl. Dinzelbacher, P.: Art. Visio(n), -sliteratur B. Ikonographie, in: LexMA CD-Rom, Ausgabe Stuttgart/Weimar 2000.
29 Vgl. Dinzelbacher, P.: Art. Visio Tnugdali, in: LexMA CD-Rom, Ausgabe /Weimar 2000. 30 Vgl. Pfeil, Brigitte: Die ‚Vision des Tnugdalus’ Albers von Windberg. Literatur- und Frömmigkeitsgeschichte im ausgehenden 12. Jahrhundert (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung Bd. 54), Diss. Univ. Mainz 1997, Frankfurt/Main 1999, S. 87.
31 Vgl. Palmer, Nigel F.: Art. Marcus, in: Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon, Bd. 5, Sp. 1231-1233, hier Sp. 1231.
32 Vgl. Fritzsche, Die lateinischen Visionen des Mittelalters, S. 362.
33 Fritzsche, Die lateinischen Visionen des Mittelalters, S. 362.
34 Fritzsche, Die lateinischen Visionen des Mittelalters, S. 362.
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Aus der mittelhochdeutschen Übersetzung erfährt der Leser über Tundal:
„IN dem iar cristi vnsers herren als man zalt Tusent hundert nein vnd vierzig […] was ein ritter genant Tundalus edel von gesclecht/ aber grusam in geschigten/ von leib stoltz hubsch vnd starck/ Aber lutzel gedacht er nach dem heil siner sele darnach zu wurcken/ sunder vbel vnd schwerlich nam er es vff so man im saget von der sel heil er versumet die kirchen vnd gots dinst/.“ 35
Als Tundal eines Tages einen Freund besucht, um Schulden von ihm einzufordern, bittet ihn dieser zum gemeinsamen Mahl, während dessen Tundal in eine dreitägige Katalepsie fällt. In dieser Zeit trennt sich seine Seele von seinem Körper und durchwandert zusammen mit einem Engel die Hölle und den Himmel. Während der dreitägigen Reise seiner Seele liegt sein Körper wie tot da, nur ein kleiner Fleck an seiner linken Seite bleibt warm. 36 „vnd er lag also fur tod von der zehenden stund des mitwuchen bis vff die selben stund des samstages vnuergraben/ vrsach halber wan gar klein worme ward man entpfinden an siener lincken sitten by der brust.“ 37 Drei Tage später erwacht Tundal als geläuterter und nun frommer Mensch.
Marcus zufolge soll sich diese Geschichte in Irland zugetragen haben. In dem Prolog gibt er an, er habe die Visio nach dem Bericht des Visionärs -also Tundals- selbst aufgezeichnet. Marcus beginnt die Visio mit einer ausführlichen Beschreibung Irlands, woraus die Forschung schließt, dass er selbst irischer Abstammung war. Im Laufe seines Berichts kommt Marcus auf das Königshaus von Munster (ir. An Mhumhain oder Cúige Mumhan) zu sprechen. Die Tatsache, dass er die Vorgänge dort sehr genau kennt, spricht für die Vermutung, dass er aus dieser Gegend stamme. 38 Ein weiteres Indiz für die irische Abstammung Marcus’ ist, dass die namentlich genannten Menschen, auf die Tundal im Jenseits trifft, allesamt Iren sind. Die Frage nach der Ordenszugehörigkeit Marcus’ lässt sich nicht klar beantworten, die Visio lässt aber auf die Zugehörigkeit zum Benediktinerorden schließen. 39 Zur Entstehung der Visio erfährt man aus dem Widmungsbrief Genaueres. Marcus gibt an, auf Bitten der Regensburger Äbtissin G[isela] die Erlebnisse Tundals, die er von ihm selbst 35 Tondolus der Ritter, S. 47, Z. 6-16.
36 Vgl. Emerson, Jan Swango: Harmony, Hierarchy, and the Senses in the Vision of Tundal, in: Emerson, Jan Swango; Feiss, Hugo [Hrsg.]: Imagining Heaven in the Middle Ages. A book of Essays, New York; London 2000, S. 3-46, hier S. 3.
37 Tondolus der Ritter, S. 48, Z. 48-52.
38 Vgl. Spilling, Die Visio Tnugdali, S. 7.
39 Vgl. Spilling, Die Visio Tnugdali, S. 8.
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