Christian Ibel, Matrikelnummer: 1085527 2 von 23
Inhaltsverzeichnis
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Inhalt…………………………………………………………………………….............. 2
Abbildungsverzeichnis 3
Abkürzungsverzeichnis 4
1. Einführung und Aufbau der Arbeit 5
2. Der Organisationsbegriff 6
2.1 Organisation als Institution 6
2.2 Organisation als Instrument 6
2.3 Organisation als Funktion 6
3. Konzepte zur Erklärung des Organisationsverhaltens 7
4. Determinanten der Organisationsstruktur 8
4.1 Spezialisierung 9
4.2 Abteilungsbildung 10
4.3 Vergabe von Weisungsrechten (Befehlskette) 12
4.4 Leitungsspanne 13
4.5 Zentralisation und Dezentralisation 14
4.6 Formalisierung 15
5. Praxisfall: Einfluss zweier unterschiedlicher Organisationsstrukturen
auf das Mitarbeiterverhalten 16
5.1 Die Werbeagentur 16
5.1.1 Organisationsstruktur und Verhalten 16
5.1.2 Empfehlungen 18
5.2 Bank im öffentlichen Dienst 19
5.2.1 Organisationsstruktur und Verhalten 19
5.2.2 Empfehlungen 21
6. Fazit 22
Quellenverzeichnis 23
Christian Ibel, Matrikelnummer: 1085527 3 von 23 Abbildungsverzeichnis Seite
Abb. 1 Einsparungen und Kosten der Arbeitsspezialisierung, Robbins 2001, 485…………………………………………………………...………… 9 Abb. 2 Steile und flache Unternehmen, Eunson 1990, 543…………….………… 13
Christian Ibel, Matrikelnummer: 1085527 4 von 23
Abkürzungsverzeichnis
Abb. Abbildung Anm. d. Verf. Anmerkung des Verfassers Aufl. Auflage Bd. Band bspw. beispielsweise bzw. beziehungsweise ca. circa d. h. das heißt erw. erweiterte et al. et altera etc. et cetera evtl. eventuell ff. fortführend i. d. R. in der Regel neubearb. neu bearbeitete o. J. ohne Jahresangabe S. Seite/n sog. so genannten u. und u. a. unter anderem usw. und so weiter v. a. vor allem vgl. vergleiche z. B. zum Beispiel
Christian Ibel, Matrikelnummer: 1085527 5 von 23
1. Einführung und Aufbau der Arbeit
Herr I. arbeitet als Berater in einer Werbeagentur mit 53 Mitarbeitern. Abgesehen von seiner (branchenbedingt etwas schlechteren) Bezahlung ist er recht zufrieden mit seiner Arbeit. Er arbeitet pro Woche manchmal bis zu 60 Stunden, was ihn aber nicht sonderlich stört. Dafür kann er sich die Zeiten relativ flexibel einteilen, in der Mittagspause auch mal zwei Stunden in die Stadt gehen oder später anfangen. Er ist zuständig für die Beratung zweier Kunden. Gemeinsam mit einem Texter und einem Grafiker konzipiert er die Werbekampagnen und stimmt diese direkt mit dem Agenturleiter ab, bevor sie dem Kunden präsentiert werden.
Bevor Herr I. bei der Agentur arbeitete, war er in einer mittelständischen, staatlichen Bank mit ca. 300 Mitarbeitern tätig. Sein Verdienst war hier zwar besser, allerdings war er mit der Arbeit mehr als unzufrieden. Sein Aufgabenfeld erstreckte sich ausschließlich auf die Aktualisierung von Printmedien. Die langen Abstimmungsprozesse und der geringe Spielraum bei der Textgestaltung waren für Herrn I. auf Dauer alles andere als motivierend. So entschied er sich für die Werbeagentur, die ihm mehr Entscheidungsspielräume bietet und ihm das Gefühl gibt, seine Arbeit werde anerkannt.
Soweit zu unserem Einführungsbeispiel. Wir werden uns in Kapitel 5 nochmals eingehend mit Herrn I. beschäftigen. Was aber jetzt schon deutlich wird ist, dass Herr I. in beiden Unternehmen völlig andere Bedingungen vorfand, welche sich unterschiedlich auf Herrn I. auswirkten. So hatte das Agenturumfeld deutlich positivere Auswirkungen als das recht bürokratische System der Bank. Im Umkehrschluss heißt das also, dass Organisationsstrukturen das Verhalten der Mitarbeiter positiv aber auch negativ beeinflussen können.
Ziel dieser Arbeit ist es, dieses Phänomen aufzuzeigen. Dazu soll zuerst erläutert werden, was unter dem Begriff der Organisation zu verstehen ist. Danach wollen wir uns einen kurzen Überblick über einige Ansätze der Orga-nisationstheorie verschaffen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Im Anschluss werden die Determinanten einer Organisationsstruktur vorgestellt und dann auf Ihren Einfluss auf das Mitarbeiterverhalten hin untersucht. In Kapitel 5 kommen wir, wie erwähnt, zum Praxisfall zurück und werden die aufgestellten Thesen nach ihrer praktischen Relevanz überprüfen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.
Christian Ibel, Matrikelnummer: 1085527 6 von 23
2. Der Organisationsbegriff
Je nach Sichtweise gibt es unterschiedliche Definitionen für den Organisationsbegriff. Nachfolgend sollen drei unterschiedliche Auffassungen aufgezeigt werden:
2.1 Organisation als Institution
Mit dieser Betrachtungsweise beschäftigt sich v. a. die Organisationssoziologie und -psychologie (vgl. Schulte-Zurhausen 1995, 1). Organisationen werden hier als soziales Gebilde mit einer formalen Struktur verstanden, die ein dauerhaftes Ziel verfolgen. Die Aktivitäten der Mitglieder sollen dabei in Richtung Zielerreichung ausgerichtet werden (vgl. Kieser, Kubicek 1983, 1).
2.2 Organisation als Instrument
Dieser Organisationsbegriff wird von der Betriebswirtschaftslehre geprägt und beschreibt die Organisationsstruktur als ein System formaler, genereller und expliziter Regelungen. Hierbei wird unterschieden zwischen
• der formalen Organisation, die gestaltet wird um Regelungen (meist auch schriftlich) zu fixieren,
• der informellen Organisation, die sich aus den Verhaltensweisen der Mitarbeiter ergibt und die formale Organisation ergänzt und erweitert (vgl. Schulte-Zurhausen 1995, 2).
2.3 Organisation als Funktion
„Der funktionale Organisationsbegriff umfaßt [!] alle Aktivitäten, die im Zusammenhang mit der Planung, der Einführung und der Durchsetzung von organisatorischen Regelungen verbunden sind“ (Schulte-Zurhausen 1995, 3). Die Organisation wird hier als Managementfunktion angesehen, die sich mit der Arbeitsteilung einerseits und der Koordination der Arbeitsprozesse andererseits beschäftigt (vgl. Schulte-Zurhausen 1995, 3).
Arbeit zitieren:
Christian Ibel, 2009, Auswirkungen von Organisationsstrukturen auf das Mitarbeiterverhalten, München, GRIN Verlag GmbH
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