Wunsch den Menschen überlegen lässt, welche Schritte zur Verwirklichung nötig sind. Dazu ist Bereitschaft notwendig. Der- oder diejenige muss bereit sein, diese Schritte dann auch zu verwirklichen um den Willen zu erfüllen. Dabei ist erkenntlich, dass die Größe der Bereitschaft über die Stärke oder auch die Schwäche des Willens entscheidet. Es lässt sich aus dieser Erklärung, aus was ein Wille besteht, sagen, dass ein Mensch sich vieles wünschen kann, aber er kann nicht alles wollen, was er wünscht.
Im Gehirn lassen sich solche Vorgänge mittels Vektoren in einem neuronalen Koordinatensystem darstellen, Vorgänge meint dabei zum Beispiel, wie ein Mensch entscheidet. Dabei wird das Gehirn als ein Gebilde aus vielen mit einander verbundenen neuronalen Netzwerken verstanden in die Vektoren als aufgenommene Reize eingezeichnet werden können. Werden die Vektoren in energetische Auslenkungen und das Koordinatensystem in ein neuronales Erregungsmuster umgewandelt, kann man mittels der Vektoren die Gehirnaktivität erklären, da dieses Organ selbst im Ruhezustand aktiv ist.
Ein sehr gutes Beispiel um das Abwägen von Faktoren, das letztendlich zu einer Entscheidung führen soll, zu zeigen, ist das einer gelben Ampel, da zwei unvereinbare Wünsche aufeinander treffen, von denen sich wie bereits erläutert nur einer durchsetzen kann. Hierbei muss sich der Mensch zwischen dem Bremsen und dem Anhalten entscheiden, dass heißt die Entscheidung steht ihm völlig offen. Im neuronalen Netzwerk stellt sich diese Überlegen folgendermaßen dar: im vorderen Bereich finden sich räumlich von einander getrennt 2 verschiedene Auslenkungen. Dies sind zum einen zwar starke aber kurzweilige Argumente, die für das Weiterfahren sprechen und zum anderen schwache aber andauernde Argumente, die für das Bremsen stehen. Weiter entfernt befinden sich die energetischen Auslenkungen, die das Erkennen der Farbe Gelb auf einer Ampel repräsentieren. Nun liegt es an dem Menschen seine Gedanken möglichst schnell zu einer Einigung zu bringen und sich zu entscheiden, damit ein Wunsch handlungswirksam werden kann. Die Faktoren sind je nachdem, wo sie entstehen, in der Geschwindigkeit der Entscheidung unterschiedlich gewichtet. Es wird unterschieden zwischen äußeren und inneren Signalen, sie können aber auch kombiniert auftreten. Äußere Signale traten zum Beispiel bei den Probanden der Experimente von Libet oder auch von Pascual- Leone. In dem zuletzt genannten wurden die Menschen gebeten nach eigenem Ermessen den linken oder rechten Arm zu heben, während der
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Arbeit zitieren:
Anne Gißke, 2008, Können Wir "frei" kommunizieren?- Der freie Wille, München, GRIN Verlag GmbH
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