Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
Aufbau der Arbeit 3
2. Grundlagen des Informationsmanagements
Informationsbegriff 5
Managementbegriff 7
Informationsmanagement 9
3. Computergestützte Informationssysteme 10
Elemente computergestützter Informationssysteme 12
Hardware 13
Software 14
Netzwerke 16
Informationsbedarfsermittlung 17
Prozess der Informationsverarbeitung 20
Instrumente der Informationsbeschaffung
und -aufbereitung
Rechnungswesen 22
Kennzahlen 25
Instrumente der Informationsübermittlung
Berichtswesen 29
Data Warehouse 31
Customer Relationship Management 35
Outsourcing 36
Anforderungen an Informationssysteme 37
4. Fußballunternehmen in Deutschland
Rahmenbedingungen
Deutscher Fußball Bund 39
Liga -Fußballverband e.V. 40
Deutsche Fußball Liga GmbH 43
Kapitalgesellschaften 44
Einnahmequellen
TV Rechte 47
Ticketing 49 Sponsoring 51 Merchandising 54 Erlebniswelt Stadion 55
Anforderungen für Informationssysteme von Fußballvereinen 56 5. Das Beispiel FC Schalke 04 Vereinsgeschichte 58 Vereinsstruktur 59 62 $UHQDÄ$XI6FKDONH³ Gesellschaften Beteiligungsgesellschaft mbH 65 Betriebsgesellschaft mbH 65 Cateringgesellschaft mbH 66 Fußballmuseum GmbH 67 Ticket und Secure GmbH 68 Sportliche Situation 69 Wirtschaftliche Situation 69 Zusammenfassung 71 6. Informationssystem des FC Schalke 04 Chiptechnologie 73
Finanz- und Business-Management System Navision 76 7. Untersuchungsergebnisse Stärken 80 Schwächen 83 Fazit und Ausblick 84 8. Literaturverzeichnis 89
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Teilbereiche der Semiotik
Abbildung 2: Integrationsrichtungen
Abbildung 3: Informationssysteme als Mensch-Maschine-Systeme
Abbildung 4: Einteilung von Software
Abbildung 5: Das Client / Server-Konzept
Abbildung 6: Informationsbedarf und Informationsstand
Abbildung 7: Wichtige Merkmale des Informationsbedarfs
Abbildung 8: Methoden zur Ermittlung des
operativen Informationsbedarfs
Abbildung 9: Informationsverarbeitungsprozess im Überblick
Abbildung 10: Kennzahlenarten
Abbildung 11: Beispiel einer Kennzahlenpyramide
Abbildung 12: Gestaltungsmerkmale von Berichten
Abbildung 13: Data Warehouse Konzept
Abbildung 14: Die Stellung des DFB bei der Oganisation
der Bundesliga und 2. Bundesliga
Abbildung 15: Sicherstellung der wirtschaftlichen
Leistungsf ähigkeit eines Vereins
Abbildung 16: Die Organisation des Ligaverbandes und der DFL
Abbildung 17: Fußballkapitalgesellschaften in Deutschland
Abbildung 18: Entwicklung der durchschnittlichen Zuschauerzahlen
der 1. Fußballbundesliga
Abbildung 19: Mitgliederentwicklung des FC Schalke
Abbildung 20: Vereinsstruktur des FC Schalke
Abbildung 21: Organigramm des FC Schalke
Abbildung 22: Umsatzentwicklung des FC Schalke
Abbildung 23: Entwicklung der durchschnittlichen Besucherzahlen
des FC Schalke
Abbildung 24: Produktphilosophie der GOB
Systeme Software GmbH Co. KG
Abbildung 25: Systemwelt Navision FC Schalke
Abbildung 26: Data Warehouse Konzept FC Schalke
1. Einleitung
Informationen stellen in der heutigen Zeit sowohl in gesellschaftlicher als auch in unternehmerischer Hinsicht die Grundlage für eine problembezogene Entscheidungsfindung dar. Im wirtschaftlichen Wettbewerb werden sie mittlerweile als wichtiger Produktionsfaktor angesehen, der für die Planung, Steuerung und Kontrolle von Geschäftsprozessen eine erfolgsentscheidende Wirkung hat. Aus diesem Grund zählt das Informationsmanagement zu den wesentlichen Bestandteilen heutiger Unternehmensführung. Seine generelle Aufgabe besteht darin, die Ressource Information im Unternehmen optimal einzusetzen, um damit zur Erreichung der langfristigen Unternehmensziele beizutragen.
Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie in den letzten Jahren führte zu neuen Möglichkeiten, Informationen auszutauschen und verfügbar zu machen. In diesem Zusammenhang erhalten computergestützte Systeme, die Informationen verarbeiten, speichern und übermitteln eine große Bedeutung im wirtschaftlichen Leistungserstellungsprozess. In der wissenschaftlichen Literatur und der Unternehmenspraxis hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Einsatz integrierter Informationssysteme die effiziente und effektive Neugestaltung von Geschäftsabläufen ermöglicht. In dieser Funktion stellen Informationssysteme Instrumente des Informationsmanagements dar, die zu einer wesentlichen Unterstützung und Optimierung der internen Informationsverarbeitung beitragen. Die fortschreitende Kommerzialisierung des deutschen Fußballspitzensports, die sich unter anderem in steigenden Umsatzzahlen der Vereine ausdrückt, erfordert zunehmend professionelle Vereinsstrukturen und betriebswirtschaftliche Konzepte, die der erreichten wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gerecht werden. Darüber hinaus trägt die jüngste Entwicklung der wichtigsten Einnahmequellen, d.h. in erster Linie die unerwarteten Mindereinnahmen aus der Vermarktung der Fernseheinnahmen, entscheidend zu einer neuen strategischen Ausrichtung der Fußballunternehmen bei.
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Als notwendige Reaktion auf die veränderten Rahmenbedingungen haben bereits zahlreiche Bundesligisten den Wandel vom eingetragenen Verein zum ertragsorientierten Wirtschaftsunternehmen vollzogen. Darüber hinaus lässt sich eine Diversifikation der Vereine in fußballaffine Geschäftsfelder beobachten. Damit wird das Ziel verfolgt, langfristig die Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg durch die Erschließung zusätzlicher Einnahmequellen zu reduzieren. Auf diese Weise entstehen einerseits neue interne und externe Informationsbedürfnisse, andererseits ergeben sich Koordinations- und Kontrollprobleme, die entsprechende Lösungsansätze im Rahmen der betrieblichen Informationsverarbeitung erfordern. Vor diesem Hintergrund erhält das Informationsmanagement eine zunehmende Relevanz für Fußballvereine. In der wissenschaftlichen Literatur wurde die Thematik Informationsmanagement bislang noch nicht auf den Fußballspitzensport übertragen. Diese Arbeit soll damit einen Beitrag zur Professionalisierung des Sportmanagements leisten und gleichzeitig zur weiteren Forschung anregen. Dabei soll zunächst die Frage geklärt werden, welche spezifischen Anforderungen sich aus der gegenwärtigen Umweltsituation der Fußballbundesliga im Hinblick auf die Umsetzung eines Informationsmanagementkonzeptes ergeben. Darüber hinaus soll überprüft werden, inwiefern der Einsatz computergestützter Informationssysteme zur Optimierung der Geschäftstätigkeit beitragen kann und welche Möglichkeiten hieraus für die Vereine entstehen. Schließlich soll an einem konkreten Fallbeispiel ein individueller Lösungsansatz umfassend analysiert und diskutiert werden. Im ersten Schritt wird die aktuelle Situation des Unternehmens beschrieben, um daraus die vereinsspezifischen Anforderungen an Informationssysteme abzuleiten. Im nächsten Schritt werden die eingesetzten Informationssysteme dargestellt und ihre Funktionen erläutert. Danach erfolgt eine kritische Bewertung der Systeme in Form einer Stärken/Schwächen-Analyse. Abschließend werden die Untersuchungsergebnisse zusammengefasst, um einerseits Optimierungspotenziale herauszuarbeiten und andererseits auf mögliche Entwicklungstendenzen hinzuweisen.
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Beispielhaft für ein Fußballunternehmen der 1. Bundesliga wurde der FC Schalke 04 aus mehreren Gründen als Untersuchungsobjekt ausgewählt. Der Verein verfügt derzeit über eines der modernsten Stadien Europas und hat im Rahmen des Betreiberkonzeptes die Einführung eines bargeldlosen Bezahlsystems realisiert. Darüber hinaus ist der Autor seit Juli 2001 bei der TS Ticket & Secure GmbH, einer Tochtergesellschaft des FC Schalke 04 angestellt. Seine Tätigkeiten umfassen die Bereiche bargeldloses Bezahlsystem, elektronische Zugangskontrolle und Akkreditierungssystem. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Bedienung der eingesetzten Software, die Wartung einzelner Hardwarekomponenten sowie die Anfertigung individueller Bedarfsberichte. Weiterhin nahm der Autor im Januar 2004 an vier Navision Schulungen teil, die von der GOB Systeme & Software GmbH in Krefeld durchgeführt wurden. Hierdurch ergab sich die Möglichkeit zahlreiche Erfahrungen im Umgang mit den untersuchten Systemen zu sammeln. Trotz der subjektiven Wahrnehmung, soll der vorliegenden Arbeit eine objektive Sichtweise zugrunde gelegt werden.
1.1 Aufbau der Arbeit
In Kapitel zwei erfolgt eine Einführung in das Forschungsgebiet. Dabei ist es zunächst zweckmäßig näher auf die Begriffe Information und Management einzugehen, um anschließend die Konzeption des Informationsmanagements auf der Grundlage wirtschaftswissenschaftlicher Literatur zu definieren und abzugrenzen.
In Kapitel drei wird die theoretische Grundlage der Arbeit gelegt. Zunächst werden computergestützte Informationssysteme als Instrument des Informationsmanagements vorgestellt. Es folgt ein Überblick über die wichtigsten technischen Komponenten eines Informationssystems. Danach wird der In-formationsbedarf als Ausgangspunkt der Informationsverarbeitung mit seinen unterschiedlichen Formen definiert. Anschließend wird der zentrale Prozess der Informationsverarbeitung beschrieben. In diesem Zusammenhang werden Instrumente der Informationsbeschaffung und -aufbereitung sowie der
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Informationsübermittlung vorgestellt. Es folgt eine nähere Beschreibung der Data Warehouse Konzeption, die die Grundlage für eine mögliche langfristige Unternehmensausrichtung im Rahmen des Customer Relationship Managements darstellt. Darüber hinaus wird auf mögliche Chancen und Risiken von Outsourcing-Entscheidungen eingegangen. Abschließend werden generelle Anforderungen für Informationssysteme zusammengefasst. Um eine Beziehung zwischen den theoretischen Grundlagen und dem Untersuchungsobjekt herzustellen, wird im vierten Kapitel umfassend die gegenwärtige Situation professioneller Fußballvereine in Deutschland analysiert. Hierbei sollen sowohl die veränderten institutionellen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Vereine als auch die Entwicklung der wichtigsten Einnahmequellen bezogen auf den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnik dargestellt werden. Im Anschluss daran, werden wesentliche Anforderungen für Informationssysteme von Fußballunternehmen formuliert. In Kapitel fünf wird der FC Schalke 04 beispielhaft für ein Unternehmen der Fußballbundesliga vorgestellt. Dabei wird unter anderem auf die Entwicklung, die Vereinsstruktur und -organisation, die Veranstaltungsstätte und insbesondere die wirtschaftliche Situation des Vereins eingegangen. Abschließend wird die gegenwärtige Ausgangslage des FC Schalke 04 im Hinblick auf das Informationsmanagements zusammengefasst.
Im sechsten Kapitel werden die beiden wesentlichen Informationssysteme des FC Schalke 04 vorgestellt. Hierbei wird sowohl die Verwendung der Chiptechnologie im Rahmen des Veranstaltungsmanagements als auch der weitreichende Einsatz der Softwarelösung Navision beschrieben. In Kapitel sieben werden die Stärken und Schwächen der untersuchten Systeme herausgearbeitet. Anschließend werden die Untersuchungsergebnisse zusammengefasst. Am Ende der Arbeit steht das Fazit in Verbindung mit einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungstendenzen im Hinblick auf den Einsatz neuer Informations- und Kommunikationstechnik.
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2. Grundlagen des Informationsmanagement 2.1 Informationsbegriff
In der heutigen Zeit strömen täglich unzählige Nachrichten auf uns ein. Die rasante Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnik in den letzten Jahren hat nicht nur das Alltagsleben sondern insbesondere auch den wirtschaftlichen Wettbewerb geprägt. Der Einsatz moderner Kommunikationsmedien wie Email, Internet und Mobiltelefon ist längst zum alltäglichen Standard geworden und hat einzelne Geschäftsprozesse erst ermöglicht. Dem technologischen Fortschritt, d.h. der sprungartig gestiegenen Menge öffentlich verfügbarer Informationen, steht jedoch eine Beschränkung der menschlichen Aufnahme- und Verarbeitungskapazität gegenüber. Die Problematik, die sich daraus ergibt, äußert sich in einer Informationsüberflutung ÄLQIRUPDWLRQ RYHUORDG³ GLH QLFKW DQQlKHUQG EHZlOWLJW ZHUGHQ NDQQ YJO Robbins/Decenzo 2001, 381). Die typische Situation ist gekennzeichnet von GHU ÄInformationsarmut im InformationsüberIOXVV³ YJO +RUYDWK Besonders in Wirtschaftsbranchen, die von einer hohen Umweltdynamik gekennzeichnet sind, wird der zielgerichtete Einsatz der Unternehmensressource Information zunehmend zum strategischen Wettbewerbsfaktor. Bevor das Konzept des Informationsmanagements näher dargestellt werden kann, ist es sinnvoll und zweckmäßig die Begriffe Daten und Information vo-neinander abzugrenzen. Bei der Definition der Begriffe soll zunächst auf die Semiotik, d.h. die allgemeine Lehre von Zeichen und Zeichenreihen, die der wissenschaftlichen Erforschung von Kommunikationsvorgängen sowie deren Gegenständen und Funktionsweisen dient, zurückgegriffen werden. Die Semiotik unterscheidet insgesamt drei Abstraktionsebenen Syntaktik, Semantik und Pragmatik (vgl. Abb. 1).
Die Syntaktik beschäftigt sich mit der Relation zwischen den Zeichen eines Sprachsystems und umfasst sämtliche Regeln, nach denen einzelne Zeichen zu sinnvollen Ausdrücken und Sätzen kombiniert werden können. Auf der syntaktischen Ebene werden noch keine Aussagen über die Bedeutung von
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Zeichenketten gemacht, vielmehr wird deren Zusammensetzung auf ihre grammatikalische Korrektheit analysiert.
Die Semantik hingegen befasst sich mit der inhaltlichen Interpretation von Zeichenketten. Sie untersucht die Beziehungen zwischen den sprachlichen Zeichen und dem tatsächlich bezeichneten realen Objekt. Im Rahmen der Kommunikation wird den Zeichen durch ihre unterschiedlichen Verwender eine bestimmte Bedeutung zugescKULHEHQ (LQH VRJHQDQQWH ÄVHPDQWLVFKH ÜbereinNXQIW³ZLUGKLHUEHLJHQDXGDQQHUUHLFKWZHQQ6HQGHUXQG(PSIlQJHU den übertragenen Zeichen eine identische Bedeutung zuordnen. Die Pragmatik schließlich setzt die Zeichenanordnungen und die zugehörigen Denkinhalte in Relation zum jeweiligen Empfänger und berücksichtigt dabei die Intention, die der Sender verfolgt. Demnach findet eine Analyse von Wirkungen und Handlungsfolgen, die durch die Übertragung von Zeichenketten ausgelöst werden, erst auf pragmatischer Ebene statt (vgl. Krcmar 2003, 16; Picot et. al. 2003, 89f).
Abbildung 1: Teilbereiche der Semiotik
Quelle: Hoffmann et. al. 1996, 3
Auf der Grundlage dieses Ebenenmodells können folgerichtig Daten auf der semantischen Ebene angesiedelt werden, nämlich als syntaktisch korrekte Zeichenketten, deren inhaltliche Bedeutung nach außen klar verständlich ist. Dagegen stellen Informationen in einem spezifischen Kontext subjektiv wahrgenommene Daten dar, die eine Zweckorientierung aufweisen und damit als handlungsinitiierend angesehen werden können.
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In der Betriebswirtschaftslehre wird allgemein die Definition von Information als zweckorientiertem Wissen unter Bezugnahme auf Waldemar Wittmann als Ausgangsbasis verwendet (vgl. Gabriel/Beier 2003, 30). In diesem Zusammenhang bedeutet Zweckorientierung, dass das Wissen zur Vorbereitung von Entscheidungen oder Handeln und damit zur Lösung von Aufgaben eingesetzt wird (vgl. Wittmann 1959, 14). Diese Perspektive führte zur Aufwertung von Informationen zum vierten Produktionsfaktor im betrieblichen Leistungserstellungsprozess. Jedoch weist das Wirtschaftsgut Information im Vergleich zu den drei klassischen Produktionsfaktoren Kapital, Boden und Arbeit einige wesentliche Unterschiede auf.
Informationen sind immaterielle Güter, die auch bei mehrfacher Nutzung im Rahmen von Produktionsprozessen nicht verbraucht werden. Ihr exklusiver Besitz ist nicht möglich. Sie werden mittels spezieller Medien, im Extremfall sogar mit Lichtgeschwindigkeit, transportiert und konsumiert. Darüber hinaus sind Informationen keine freien Güter und besitzen somit einen kostenadäquaten Wert, der durch Transformation verändert werden kann und von der jeweils kontextspezifischen und zeitlichen Verwendung abhängt. Allerdings ist der Nutzen von Informationen nicht vorab kalkulierbar, sondern offenbart sich vielmehr erst im Rahmen der Leistungserstellung. Da Informationen gleichzeitig auch knappe Güter sind, sollte ihre Verwendung unter ökonomisch rationalen Gesichtspunkten erfolgen (vgl. Krcmar 2003, 19; Picot et. al. 2003, 61).
2.2 Managementbegriff
Der Begriff Management ist seit Beginn des 19. Jahrhunderts Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und wird seither in vielen Varianten verwendet. In der Betriebswirtschaftslehre wird Management allgemein mit Unternehmensführung gleichgesetzt. Dabei wird unter Führung die Bildung von Zielen, die Gestaltung der organisatorischen Struktur sowie die Steuerung einzelner Prozesse bzw. der prozessbeteiligten Personen zur Zielerreichung verstanden. Nach Stahle lassen sich im Hinblick auf die Erforschung und Darstellung von Managementwissen zwei grundsätzlich verschiedene Vorgehensweisen
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in Form eines funktionalen und eines institutionalen Ansatzes unterscheiden (vgl. Staehle 1999, 71f).
Im Rahmen der funktionalen Perspektive umfasst Management spezielle Aufgaben und Prozesse, die in und zwischen Unternehmen, als arbeitsteiligen Organisationen ablaufen. Dieser in der anglo-amerikanischen Literatur DOVÄPDQDJHULDOUROHVDSSURDFK³EH]HLFKQHWHAnsatz geht auf die funktionale Gliederung der Unternehmung durch Fayol aus dem Jahr 1916 zurück (vgl. Staehle 1999, 80). Demnach werden unter dem Begriff Management sämtliche Aktivitäten zur zielgerichteten Beeinflussung der gesamten Unternehmung subsumiert. Hierbei werden die einzelnen Tätigkeiten wiederum in personenbezogene Funktionen wie z.B. Mitarbeiterführung und sachbezogene Funktionen, die der primären Aufgabenerfüllung dienen, differenziert. Eine Weiterentwicklung der analytisch-funktionsorientierten Sichtweise stellen die Prozessansätze dar, welche die Funktionen der Planung, Organisation, Durchsetzung und Kontrolle als Phasen des Managementprozesses in Abhängigkeit von ihrer zeitlichen Reihenfolge betrachten (vgl. Gabriel/Beier 2003, 40).
Die institutionale Perspektive hingegen beschreibt Management im Hinblick auf die Personengruppen, die Führungsaufgaben wahrnehmen. Dieser empi-risch-handlungsorientierte Ansatz findet seinen Ursprung in einer Studie von Carlson aus dem Jahr 1951. Mit Hilfe verschiedener Erhebungsmethoden wie etwa der Selbst- oder Fremdbeobachtung wird seitdem der Versuch unternommen, Aussagen über die unterschiedlichen Aktivitäten von Managern zu treffen (vgl. Staehle 1999, 82). In diesem Zusammenhang findet insbesondere die Studie von Henry Mintzberg große Beachtung. Er stellt fest, dass die Tätigkeiten von Managern anhand zehn verschiedener, aber dennoch zusammenhängender Rollen beschrieben werden können. Darüber hinaus kam er zu dem Ergebnis, dass Managementaufgaben in der Regel kurzfristig und abwechslungsreich sind. Etwa die Hälfte der Aktivitäten dauert weniger als neun Minuten (vgl. Robbins/Decenzo 2001 8f).
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2.3 Informationsmanagement
In der wissenschaftlichen Forschung wird der Produktionsfaktor Information zunehmend als kritischer Erfolgsindikator der Unternehmung aufgefasst. Führungsaufgaben im Rahmen des Managementprozesses, d.h. Aktivitäten der Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle, unabhängig von der jeweiligen Hierarchieebene im Unternehmen, setzen eine adäquate Informa-tionsversorgung der Entscheidungsträger voraus (vgl. Küpper 2001, 109). Darüber hinaus bildet die rasante Entwicklung neuer Informations- und Kommunikationstechniken der letzten Jahre in diesem Zusammenhang die Grundlage für den verstärkten Einsatz automatisierter computergestützter Informationsverarbeitungssysteme (vgl. Gabriel/Beier 2003, 21). Vor diesem Hintergrund stellt das Informationsmanagement einen Teilbereich der UnWHUQHKPHQVIKUXQJGDUÄGHUGLH$XIJDEHKDWGHQLP+LQEOLFN auf die Unternehmensziele bestmöglichen Einsatz der Ressource Information ]XJHZlKUOHLVWHQ³YJO.UFPDU
Die Thematik des Informationsmanagement ist ein relativ junges wissenschaftliches Forschungsgebiet, das gegen Ende der 1970er Jahre in Amerika XQWHU GHP %HJULII Ä,QIRUPDWLRQ 0DQDJHPHQW³ EHNDQQW ZXUGH (UVW VHLW 0LWWH der 1980er Jahre finden sich in der deutschsprachigen Literatur und Praxis zahlreiche Studien, deren Ergebnisse jedoch zum Teil erheblich voneinander abweichen. Daher existiert derzeit noch keine allgemein gültige Definition des Terminus Informationsmanagement (vgl. Gabriel/Beier 2003, 26). Der vorliegenden Studie liegt eine aufgabenorientierte Sichtweise zugrunde. Demnach können die unterschiedlichen Tätigkeiten im Bereich des Informationsmanagements durch das sogenannte Drei-Ebenen-Modell von Heinrich beschrieben werden, das aus der strategischen Ebene, der administrativen Ebene und der operativen Ebene besteht (vg. Heinrich 2002, 35). Die strategischen Aufgaben dienen der langfristigen Ausrichtung der betrieblichen Informationsverarbeitung an den Unternehmenszielen. Hierbei handelt es sich im wesentlichen um Entscheidungen über den Informationsbedarf, das Informationsangebot und damit um den Informationseinsatz. Aus der strategischen Planung werden administrative Aufgaben abgeleitet, die als
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Führungsaufgaben bezogen auf die Implementierung und Aufrechterhaltung der Informationsinfrastruktur angesehen werden können und insbesondere auf die Planung und Weiterentwicklung des gesamten Systems ausgerichtet sind. Die operativen Aufgaben schließlich umfassen den Betrieb bzw. die Nutzung der vorhandenen Informations- und Kommunikationsinfrastruktur (vgl. Stickel 2001, 5). Das generelle Sachziel des Informationsmanagements kann nach Heinrich darin gesehen werden, das Leistungspotenzial der betrieblichen Informationsverarbeitung und Kommunikation für die Erreichung der strategischen Unternehmensziele durch die Schaffung und Aufrechterhaltung einer geeigneten Informationsinfrastruktur in Unternehmenserfolg umzusetzen (vgl. Heinrich 2002, 21). Um dieses Ziel wirkungsvoll zu erreichen muss das Informationsmanagement mit Bezugnahme auf Gabriel/Beier sämtliche technischen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen schaffen, damit die jeweils benötigten Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort den richtigen Personen in geeigneter Form aufbereitet zur Verfügung stehen. (vgl. Gabriel/Beier 2003, 63).
3. Computergestützte Informationssysteme
In der heutigen Zeit ist für viele Unternehmen der Einsatz computergestützter Informationsverarbeitungssysteme aufgrund der rapide ansteigenden Menge zu bearbeitender Daten zu einem elementaren Bestandteil geworden. Hierbei werden die Informationssysteme neben der automatisierten Verarbeitung von Massendaten, d.h. der Erfüllung überwiegend operativer Aufgaben, zunehmend auch für eine umfassende Unterstützung des Managementprozesses verwendet. In diesem Rahmen verfolgt die Nutzung spezieller Planungsbzw. Führungsinformationssysteme das Ziel, Entscheidungsträger in allen Formen der Information, Kommunikation und Problemlösung zu unterstützen (vgl. Horvath 2002, 693). In Anlehnung an Biethahn/Huch sollte grundsätzlich eine ganzheitliche unWHUQHKPHQVZHLWH/|VXQJDQJHVWUHEWZHUGHQÄGLHVLFK über die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens erstreckt und den Entscheidungsträgern aller Funktionsbereiche jeder hierarchischen Ebene
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GLHIUGHUHQ$XIJDEHQVWHOOXQJHQUHOHYDQWHQ,QIRUPDWLRQHQOLHIHUW³YJO%Le- thahn/Huch1994, 21).
In der Praxis NDQQ GLHVHU )RUGHUXQJ QDFK HLQHP Ä7RWDOLQIRUPDWLRQVV\VWHP³ für ein gesamtes Unternehmen nicht nachgegeben werden, da die Realisierung meist an den sehr komplexen und zum Teil spezifischen Anforderungen scheitert. Vielmehr finden modulare Teilsysteme Anwendung, die einzelne Funktionen wie beispielsweise Finanz- und Rechnungswesen, Marketing und Verkauf, Beschaffung und Lagerhaltung oder Personalwesen unterstützen (vgl. Hansen/Neumann 2001, 134).
Aus diesem Grund nimmt nach Horvath die Integration, d.h. die Verknüpfung von Menschen, Aufgaben und Technik zu einer Einheit, im Hinblick auf die Gewährleistung der Funktions- und Einsatzfähigkeit des gesamten Informationssystems einen besonderen Stellenwert ein. Grundsätzlich lässt sich die Integration bezogen auf ihre Erscheinungsform nach Gegenstand, Richtung, Reichweite und Automatisierungsgrad unterscheiden. Für die betrieblichen Anwendungssysteme sind insbesondere die Daten- und Funktionsintegration sowie die Integrationsrichtung in der Aufbauorganisation des Unternehmens von großer Bedeutung (vgl. Horvath 2002, 698). In diesem Kontext versteht man unter Datenintegration den problemlosen Datentransfer verschiedener Teilsysteme untereinander bzw. den Zugriff auf eine Zentraldatenbank. Der Begriff Funktionsintegration hingegen bezeichnet die Abstimmung einzelner Bereiche aufeinander, wobei die Daten nach ihrer Übernahme sofort weiterverarbeitet werden können. Die Unterscheidung nach der Integrationsrichtung lässt sich mit Bezugnahme auf Mertens in Form einer Pyramide, die die Aufbauorganisation der Unternehmung symbolisiert, veranschaulichen (vgl. Abb. 2). Am Fuß der Pyramide befinden sich jene Grundfunktionen wie z.B. Beschaffung, Produktion, Verkauf und Marketing, die zur betrieblichen Wertschöpfung beitragen und durch administrative bzw. dispositive Informationsverarbeitungssysteme unterstützt werden. Die horizontale Integration bezeichnet daher die Verknüpfung der Teilsysteme miteinander. Auf der nächsten Ebene befinden sich die bereichsübergreifenden Querschnittfunktionen wie etwa das betriebliche Rechnungswesen, die
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direkt der Unternehmensführung unterstellt sind und gemeinsam mit ihr das Planungs- und Kontrollsystem bilden. Unter vertikaler Integration versteht man demnach die Informationsversorgung des Planungs- und Kontrollsystems aus den untergeordneten Administrations- und Dispositionssystemen (vgl. Mertens 2000, 67f).
Abbildung 2: Integrationsrichtungen
Quelle: Mertens 2000, 68
3.1 Elemente computergestützter Informationssysteme Mit Bezugnahme auf Hansen/Neumann besteht ein InformationsV\VWHP Ä aus Menschen und Maschinen, die Informationen erzeugen und/oder benutzen und die durch Kommunikationsbeziehungen miteinander verbunden VLQG³YJO+DQVHQ1HXPann 2001 132).
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In diesem Zusammenhang können in Anlehnung an Krcmar Maschinen als Anwendungen verstanden werden, die mittels einer speziellen Hardware, Daten innerhalb strukturierter Prozesse verarbeiten. Die einzelnen Prozesse wiederum setzen sich aus einer Folge logischer Einzelfunktionen zusammen, zwischen denen Verbindungen bestehen (vgl. Krcmar 2003, 99).
Abbildung 3: Informationssysteme als Mensch-Maschine-Systeme
Quelle: Krcmar 2003, 85
3.1.1 Hardware
Das englische Wort Hardware umfasst als Sammelbegriff alle elektronischen Bauelemente bzw. informationstechnischen Bestandteile einer Datenverarbeitungsanlage, deren Eigenschaften im wesentlichen nicht veränderbar sind. Zu diesen Bestandteilen gehören alle festverdrahteten Komponenten, eingebaute Schaltungen sowie technische Zusätze sowohl der Zentraleinheit, d.h. des Rechners als auch der peripheren Ein- und Ausgabegeräte wie z.B. Drucker, Scanner, Beleg- oder Kartenleser (vgl. Hoffmann et. al. 1996, 57).
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3.1.2 Software
Unter dem Begriff Software werden im allgemeinen Computerprogramme zusammengefasst, die konkrete Arbeitsvorschriften für die ausführende Hardware enthalten und in verschiedenen Programmiersprachen formuliert sind. In diesem Rahmen kann grundsätzlich eine Unterscheidung zwischen System- und Anwendungssoftware vorgenommen werden (vgl. Abb. 4). Die Systemsoftware stellt einerseits die Grundvoraussetzung für den Betrieb der Hardware dar und ermöglicht andererseits durch die Bereitstellung zentraler Dienste die Nutzung unterschiedlicher Anwendungen. Sie wird daher in der Regel auch als Betriebssystem bezeichnet. Die Anwendersoftware hingegen bildet die Schnittstelle zum Benutzer und umfasst daher alle Programme, denen technische und kommerzielle Problemstellungen der Anwender zu-grunde liegen.
Abbildung 4: Einteilung von Software
Quelle: Hoffmann et. al. 1996, 61
Generell kann im Bereich der Anwendersoftware eine weitere Differenzierung zwischen sogenannter Standardsoftware und Individualsoftware erfolgen. Charakteristische Merkmale von Standardsoftware sind ihr fest definierter Leistungsumfang und ihre unternehmensunabhängige Einsatzfähigkeit, d.h. ihre Ausrichtung auf eine breite Nutzung. Unter diesem Gesichtspunkt ergeben sich für den Verwender wesentliche Vorteile, die unter anderem in der
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Kostengünstigkeit und der Zeitersparnis bei der Implementierung durch die Minimierung von Programmanpassungen zu sehen sind (vgl. Hoffmann et. al. 1996, 61f). Demgegenüber versteht man unter Individualsoftware in der Regel eine Gruppe von Anwendungen, die nach den spezifischen Anforderungen eines Unternehmens entwickelt wurde. In der Praxis findet sie häufig Verwendung, wenn einerseits technische Rahmenbedingungen ihren Einsatz erforderlich machen und andererseits keine adäquate Lösung auf dem Markt in Form einer Standardsoftware verfügbar ist. Allerdings ist die Entwicklung von Individualsoftware in der Regel mit einem deutlich höheren finanziellen Aufwand verbunden (vgl. Krcmar 2003, 113).
In den letzten Jahren entstand durch die Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik, d.h. unter anderem durch die steigende Leistungsfähigkeit von Arbeitsplatzrechnern, das zunehmende Angebot von Standardsoftwareplattformen und die Vereinheitlichung von Kommunikationsschnittstellen, der Trend zur verteilten Informationsverarbeitung mit dem Ziel eine optimale und effiziente Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen zu gewährleisten. Besonders bei großen Informationssystemen setzt man daher verstärkt die sogenannte Client-Server-Architektur ein.
Abbildung 5: Das Client / Server-Konzept
Quelle: Picot et. al. 2003, 177
Unter der Client-Server-Architektur wird eine kooperative Form der Informationsverarbeitung verstanden, bei der sich ergänzende Softwarekomponenten, innerhalb eines Netzwerkes, auf verschiedene Rechner aufgeteilt werden. Hierbei übernehmen einige Softwarekomponenten, sogenannte Server,
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Dienstleistungen, die von anderen Komponenten, den sogenannten Clients, bei Bedarf in Anspruch genommen werden (vgl. Abb. 5). Diese Dienstleistung kann in der Datenhaltung, auf der Ebene der Anwendungen oder auch nur in der Präsentation der Informationen bestehen (vgl. Hansen/Neumann 2002, 162ff; Picot et. al. 2003, 177f).
3.1.3 Netzwerk
Unter einem Netzwerk wird in Anlehnung an Hansen/Neumann ein räumlich verteiltes System von Rechnern, Steuereinheiten und peripheren Geräten verstanden, die durch Datenübertragungseinrichtungen und -wege miteinander verbunden sind (vgl. Hansen/Neumann 2001, 1132). Damit bilden alle Akteure, die den gleichen Standard verwenden, gemeinsam ein Netzwerk. Entsprechend ihrer räumlichen Ausdehnung können verschiedene Netztypen GLIIHUHQ]LHUWZHUGHQ(LQÄ/RFDO$UHD1HWZRUN³/$1LVWGXUFKHLQH$XVGHh- nungüber wenige Kilometer und eine hohe Datenübertragungsrate gekennzeichnet. Die Anzahl der Anschlüsse ist dabei begrenzt, wobei ein typischer Grenzwert bei einigen hundert Stationen innerhalb eines Unternehmens liegt (vgl. Picot et. al. 2003, 148). Der Einsatz eines LAN in der betrieblichen Praxis in Form eines sogenannten Intranets erfolgt aus unterschiedlichen Gründen. Der Hauptzweck wird dabei in einer Verbesserung der betriebsinternen Kommunikation gesehen. So kann neben der unkomplizierten und schnellen Datenübertragung, insbesondere auch der Zugriff auf einen gemeinsamen, zentral verwalteten Datenbestand realisiert werden. Darüber hinaus erweist sich die Mehrfachnutzung von Hardwarekomponenten wie z.B. Drucker oder Scanner in wirtschaftlicher Hinsicht als vorteilhaft. Zudem ermöglicht ein betriebseigenes Netzwerk unter Sicherheitsaspekten die zentrale Kontrolle und Steuerung von Zugriffsberechtigungen sowie die Wartung des Datenbestandes mittels globaler Sicherungsmethoden (vgl. Hoffmann et. al. 1996, 129). Im Gegensatz dazu, spricht man sowohl bei einer Vernetzung von Rechnern über mehrere Kilometer Entfernung als auch bei der Kopplung einzelner /$1¶VGLHHLQHGHXWOLFKH(UK|KXQJGHU7HLOQHKPHUEeZLUNWYRQHLQHPÄ:LGH
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Arbeit zitieren:
Grischa Loth, 2004, Informationsmanagement in der Fußball-Bundesliga, München, GRIN Verlag GmbH
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