Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung. 3
2 Das Demenzsyndrom 4
2.1 Definition von Demenzsyndrom 4
2.2 Kennzeichen des Demenzsyndroms 4
2.3 Formen von Demenzsyndrom 5
3 Symptome der Demenz 5
3.1 Kognitive Symptome 5
3.2 Psychische Störungen 6
3.3 Verhaltensänderungen bei Demenz: BPSD Syndrom 6
K örperliche Symptome. 7
4 Spezielle Krankheitsbilder bei Demenz. 7
4.1 Alzheimer Demenz. 7
4.2 Kennzeichen der Alzheimer-Krankheit 7
4.3 Verlauf der Alzheimer-Krankheit 8
5 Therapie der Demenzerkrankungen und weitere Folgen der Erkrankung 8
5.1 Nichtmedikamentöse Therapie. 9
5.1.1 Frage der Wirksamkeit der nichtmedikamentösen Therapie 9
5.1.2 Bereiche der nichtmedikamentösen Therapie. 9
5.2 Medikamentöse Basistherapien 10
5.2.1 Psychopharmaka 10
5.2.2 Antidementiva 10
5.3 Kosten und sozioökonomische Folgen. 10
5.4 Einstellungen und Verhalten gegenüber Menschen mit Demenz Stigmatisierung 11
6 Folgen von Demenzerkrankungen für die Angehörigen. 11
6.1 Die Angehörigen des Demenzerkrankten. 11
6.2 Belastende Faktoren bei der Betreuung von Demenzkranken. 12
7 Angehörigenarbeit 14
7.1 Wissenschaftlich untersuchte Interventionen in der Angehörigenarbeit. 14
1
7.2 Angehörigenintervention im stationären Bereich 14
7.3 Einbeziehung von Angehörigen in der Pflege Demenzerkrankter. 15
7.4 Unterstützungsarbeit und Betreuungsgruppen 15
Literaturverzeichnis 17
2
1 Einleitung
In Deutschland gehört für mehr als eine Million Betroffene und ihre Familien die Demenz zum Alltag. Wie kaum eine Erkrankung stellt sie eine Herausforderung nicht nur für die Familie des Betroffenen, sondern für das gesamte Sozialsystem dar. Gegenwärtig lässt sich feststellen, dass die Krankheit nicht nur hohe Kosten für das Ge-sundheitssystem verursacht, sondern auch vielfältige sozialökonomische Folgen hat. Die Wahrscheinlichkeit an einer Demenz zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. So sind die über 60-jährige die Gruppe, die am häufigsten mit der Diagnose Demenzerkrankung konfrontiert wird. Heute sind circa 20 Prozent der Deutschen älter als 60 Jahre. Im Jahr 2030 wird bereits jeder dritte Deutsche das 60. Lebensjahr überschritten haben.
Aufgrund der steigenden Lebenserwartung ist damit zu rechnen, dass sich die Zahl der Demenzerkrankten in den nächsten Jahren noch erhöhen wird. Laut Prognosen ist im Jahre 2030 mit bis zu 2,5 Millionen Demenzkranken zu rechnen (vgl.: Kastner / Löbach 2007, S.4). Darüber hinaus gehört Demenz zu den teuersten Krankheiten überhaupt. An der Stelle lässt sich feststellen, dass den höchsten Anteil der Gesamtkosten bei Demenz die indirekten Kosten ausmachen. Dieser Anteil wird von Angehörigen aufgebracht: Als Umkehrschluss ist es denkbar, dass die Kosten der Be-handlung der Erkrankung vermutlich noch höher wären (vgl.: Kastner / Löbach 2007, S. 4).
Die meisten Kranken werden in der Regel zu Hause von ihren Angehörigen, oft über lange Zeit betreut. Die Familie der Betroffenen hat hier mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. So lange der Kranke zu Hause betreut wird, erfolgt nicht nur seine Betreuung und Pflege, sondern auch die Koordination des gesamten Versorgungsnetzwerkes durch Angehörige. Die zahlreichen Aufgaben führen oft dazu, dass die Betreuer oft an die Grenze eigener körperlicher und seelischer Belastbarkeit stoßen, bis hin zu Erschöpfung und Depression. Hier besteht die Aufgabe des Sozialarbeiters in der professionellen Information, Beratung, Unterstützung und der konkreten Entlastung für die Angehörigen. Die Schnittstelle zwischen dementiell erkrankter Person und der Betreuungsperson ist die erste Stelle, an der die Problematik entsteht. Um mehr Erfolg erzielen zu können, „sollte daher der Entwicklung und Etablierung eines auf Autonomie und Sicherheit gerichteten Case Managements mit Einschluss des familiären und nachbarschaftlichen Umfelds Aufmerksamkeit gewidmet werden“ (Mike / Schelling 2005, S. 20). Den wichtigen Kern der Hilfe im Falle der Demenz stellt die
3
Soziale Arbeit mit und für die Betreuungsperson dar. Hier wäre eine komplexe Hilfe und Betreuung der Angehörigen seitens des Sozialarbeiters, in enger Kooperation mit anderen Einrichtungen und Institutionen, die entsprechende Antwort auf Probleme in Zusammenhang mit Demenzkranken und Angehörigenhilfe. In meiner Arbeit werde ich auf diese Problematik eingehen und beschreibe die belastenden Faktoren bei der Betreuung von Demenzkranken. Im Weiteren stelle ich die Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit in Form von Angehörigenarbeit dar. Dabei werde ich auf das Thema „Stigmatisierung“ eingehen und die Einstellungen und Verhalten gegenüber Menschen mit Demenz darlegen. Zuerst aber beschreibe ich ausführlich das Demenzsyndrom und die häufigste Demenzerkrankung, die Alzheimer-Krankheit. In diesem Zusammenhang stelle ich auch die gegenwärtig mögliche Therapie bei Demenzerkrankung dar.
2 Das Demenzsyndrom
2.1 Definition von Demenzsyndrom
Demenz ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Syndrom. Ein Syndrom ist eine Gruppe unterschiedlicher Krankheitszeichen, die für ein bestimmtes Krankheitsbild charakteristisch sind. Von Demenzsyndrom spricht man, wenn die Veränderungen in Hinblick auf verschiedene geistige Leistungen wie z.B. das Gedächtnis oder die Orientierung eine Verschlechterung des gewohnten Leistungsniveaus des Betroffenen bewirken und den beruflichen oder sozialen Alltag beeinträchtigen. Somit bedeutet das Demenzsyndrom das Zusammentreffen verschiedener Einzelsymptome (vgl.: Kastner / Löbach 2007, S. 9).
2.2 Kennzeichen des Demenzsyndroms
Das Demenzsyndrom ist durch folgende Einzelsyndrome kennzeichnet: Störung der kognitiven Leistungen im Vergleich zur Altersnorm
•
Absinken des individuellen Leistungsniveaus
•
Beeinträchtigung des Alltags
•
Dauer von mindestens sechs Monate (vgl.: ebenda)
•
4
Arbeit zitieren:
Beatta Laible, 2009, Demenz und Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit: Angehörigenarbeit, München, GRIN Verlag GmbH
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