I
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Tabellenverzeichnis. III
Abbildungsverzeichnis. IV
Symbolverzeichnis. V
1 Einleitung. 1
2 Charakterisierung von Staatsaktivitäten zur Konjunkturglättung 2
2.1 Automatische Stabilisatoren als konjunkturintegrierte Finanzpolitik. 2
2.2 Diskretionäre Maßnahmen als konjunktursteuernde Finanzpolitik 2
2.2.1 Allgemeine Charakterisierung kreditfinanzierter Maßnahmen 2
2.2.2 Angebots- und nachfrageorientierte Finanzpolitik 3
3 Beurteilung von Staatsaktivitäten zur Konjunkturglättung. 4
3.1 Vor- und Nachteile automatischer Stabilisatoren. 4
3.2 Vor- und Nachteile diskretionärer Finanzpolitik 9
3.2.1 Anforderungen an diskretionäre Maßnahmen der Finanzpolitik 9
3.2.1.1 Einleitung. 9
3.2.1.2 Rechtzeitige Implementierbarkeit 9
3.2.1.3 Maximaler Wirkungsgrad 10
3.2.1.4 Temporäre Ausrichtung 12
3.2.2 Regelgebundene Finanzpolitik als Mittel gegen administrative
Verzögerungen 13
3.2.3 Anforderungsbasierte Bewertung ausgewählter Instrumente
angebots - und nachfrageorientierter Finanzpolitik 14
3.3 Erste Erkenntnisse 17
II
4 Der Raum für aktivistische Finanzpolitik bei wirksamer
Geldpolitik 19
5 Schlussfolgerungen 20
6 Anhang 22
6.1 Einleitung 22
6.2 Die repräsentative Unternehmung. 22
6.3 Der repräsentative Haushalt 23
6.4 Der Staat. 24
6.5 Das allgemeine Gleichgewicht. 25
6.6 Die stochastischen Störungen im privaten Sektor. 26
6.7 Stationarisierung und Log-linearisierung. 27
6.8 Strukturparameterschätzung. 29
7 Literaturverzeichnis 30
III
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Geschätzte Elastizitäten des Gesamtsaldos und seinen Be-standteilen bezüglich der Outputlücke für die Vereinigten
Staaten...........................................................................................................6
Tabelle 2: Automatische Stabilisatoren und Momente des stochastischen Wachstumsmodells mit HP (Hodrick-Prescott)-bereinigten Zeitreihen für die Schätzung der Strukturparameter..............................8
Tabelle 3: Diskretionäre Finanzpolitik und Momente des stochastischen Wachstumsmodells mit HP (Hodrick-Prescott) -bereinigten Zeitreihen für die Schätzung der Strukturparameter...............................................17
Tabelle 4: Finanzpolitik und Momente des stochastischen Wachstumsmodells mit HP (Hodrick-Prescott) -bereinigten Zeitreihen für die Schätzung der Strukturparameter...............................................18
IV
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Gegenüberstellung der empirischen zur theoretischen Gesamtsaldoentwicklung für die Vereinigten Staaten............................. 5
Abbildung 2: Zeitpfade von Output und Beschäftigung im stochastischen Wachstumsmodell bei einem technologischen
Schock............................................................................................................7
V
Symbolverzeichnis
s = Staatlicher Gesamtsaldo
s* = Struktureller Saldo y = Reales Volkseinkommen y = Kapazitätsoutputniveau
f = Einkommenselastizität des konjunkturellen Budgetsaldos L = Arbeitsstunden K = Physischer Kapitalstock Y = Produktionsniveau der privaten Unternehmung Z = Technologischer Stand der Produktion r = Realzinssatz w = Reallohnsatz
a = Partielle Kapitalstockelastizität der Produktion E = Erwartungsoperator β = Diskontfaktor U = Nutzenniveau des privaten Haushaltes N = Zeitbudget des privaten Haushaltes C = Konsumniveau des privaten Haushaltes χ = Präferenzniveau des privaten Haushaltes für Freizeit γ = Reallohnelastizität der Freizeit τ = Steuersatz auf das Kapitaleinkommen
K
τ = Steuersatz auf das Arbeitseinkommen
L
δ = Abschreibungsrate des bestehenden Kapitalstocks h = Staatlicher Transferanteil am realen Output I = Private Nettoinvestitionsgüternachfrage g = Staatlicher Ausgabenanteil am realen Output u = Deterministischer Variablenvektor ξ = Stochastischer Schockvektor des öffentlichen Sektors G = Deterministische Wachstumsrate des technologischen Standes
Z
z = Deterministische Konstante des technologischen Standes
0
z = Stochastischer Prozess des technologischen Standes x = Stochastischer Prozess des Präferenzniveaus
VI
d = Stochastischer Prozess der Abschreibungsrate
Φ
= Autokorrelations- Interdependenzmatrix der stochastischen Schocks
im privaten Sektor ν = Stochastischer Schockvektor des privaten Sektors τˆ = Log-linearer Steuersatz auf Kapitaleinkommen
K
τˆ = Log-linearer Steuersatz auf Arbeitseinkommen
L
g ˆ = Log-lineare Staatsausgabenquote y ˆ = Log-linearer realer Output l ˆ = Log-lineare Beschäftigungsmenge
F = Parametermatrix der automatischen Stabilisatorwirkungen
0 ( ) = Matrix im Lag-Operator L F
υ = Log-linearisierter deterministischer Variablenvektor
A = Strukturparametermatrix
0
A = Strukturparametermatrix
1
W = Matrix der gesamten Modellvariablen λ = Glättungsparameter des Hodrick-Prescott-Filters
1
1 Einleitung
Die deflationäre Korrektur von Übersteigerungen auf dem amerikanischen Immobilienmarkt und die einhergehende Krise auf dem nationalen Finanzmarkt belasten die konjunkturellen Aussichten in den Vereinigten Staaten. Das gesunkene Immobilienvermögen und die Verschärfung der Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und Haushalten wirken sich direkt negativ auf die Güternachfrage aus. Neben der aggressiven Folge an Leitzinssenkungen hat die amerikanische Regierung ein fiskalisches Konjunkturprogramm beschlossen, das vor allem Steuergutscheine für private Haushalte sowie Erleichterungen für Unternehmensinvestitionen vorsieht 1 . Die international enge Verflechtung von Finanzmärkten führte schließlich zu einem wertberichtigungs- und misstrauensbedingten Liquiditätsdruck im europäischen Interbankensektor. Als Folge verschlechterten sich auch in Deutschland Finanzierungslinien, mit negativen Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Die Konjunktur in Deutschland wird sich im Verlauf des Jahres 2008 spürbar abschwächen. Daher wird im Bundeswirtschaftsministerium über ein Steuersenkungsprogramm zur Stützung der Konjunktur nachgedacht 2 . Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Argumente sprechen für und gegen eine finanzpolitische Konjunktursteuerung. Zur Analyse dieser Fragestellungen werden durchgängig die Kernannahmen von allgemeinen Gleichgewichtsmodellen neokeynesianischer und neukeynesianischer Art zugrunde gelegt: Rationale Erwartungen und eine Orientierung des privaten Sektors am permanenten verfügbaren Lebenseinkommen. Zunächst wird unter Kapitel 2 das fiskalpolitische Instrumentarium charakterisiert. Anhand dieser
Systematisierung werden dann in Kapitel 3 die Argumente für und gegen eine fiskalische Konjunkturstabilisierung durchleuchtet. Letzteres erfolgt in enger Anlehnung an das kürzlich verabschiedete Konjunkturprogramm in den Vereinigten Staaten. Im Kapitel 4 werden konjunkturunabhängige Einsatzempfehlungen für die Finanzpolitik vorgestellt. Schließlich führt Kapitel 5 die Ergebnisse zusammen und gibt einen Einblick auf eine alternative Zielsetzung der Finanzpolitik.
1 Das Konjunkturpaket hat ein Gesamtvolumen von 150 Mrd. US-Dollar (etwa 1,2 Prozent
des Bruttoinlandsproduktes), vgl. Gern et al. (2008: 20).
2 Vgl. Boss et al. (2008: 1).
Arbeit zitieren:
Sebastian Sienknecht, 2008, Die Finanzpolitik als Instrument der Konjunkturpolitik – Pro und Contra, München, GRIN Verlag GmbH
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