Inhaltsverzeichnis
Seite
1. Einleitung 2
2. Zum Begriff Erziehung
2.1 Verschiedene Auslegungen des Begriffs 3
2.2 Muss der Mensch erzogen werden? 5
2.3 Ziele der Erziehung 6
3. Zum Begriff Bildung
3.1 Was ist Bildung? 7
3.2 Transitive, intransitive und reflexive 8
Bedeutung des Bildungsbegriffs
3.3 Ziele der Bildung 9
4. Bildung und Erziehung - Zusammenhang und Grenzen
4.1 Zusammenhang im Wandel der Zeit 10
4.2 Grenzen zwischen Erziehung und Bildung 12
5. Fazit 13
6. Literaturverzeichnis 14
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1. Einleitung
Bildung und Erziehung in meiner Hausarbeit auseinandersetzen.
Da die Begriffe Erziehung und Bildung gerade im Pädagogik-Studium und für die Pädagogik selbst, die zentralen Begriffe sind und da ich auch im letzten Semester die Vorlesung Bildungstheorie bei Werner Sesink besucht habe, in der es hauptsächlich um den Begriff Bildung ging, habe ich mich dazu entschlossen meine Hausarbeit über das Thema Erziehung und Bildung zu schreiben.
Zu Beginn dieser Hausarbeit gehe ich zunächst auf den Begriff Erziehung ein und versuche dabei zuerst den Begriff näher zu bestimmen und anschließend die Frage zu klären, wieso der Mensch überhaupt erzogen werden muss und dann was für Ziele die Erziehung verfolgen sollte. Im zweiten Teil meine Arbeit will ich erläutern, was man unter dem Begriff Bildung zu verstehen hat, um anschließend auf die Transitivität, Intransitivität und Reflexivität des Bildungsbegriffs einzugehen. Im Anschluss will ich versuchen die Ziele der Bildung zu nennen und warum Bildung so wichtig ist.
Im dritten Teil meiner Ausarbeitung werden ich dann die Begriffe Erziehung und Bildung miteinander in Verbindung bringen und die Zusammenhänge, sowie die Grenzen näher erläutern und dabei auch rückblickend auf die geschichtliche Entwicklung zu sprechen kommen und mich so, den in der Seminarsitzung geklärten Zusammenhänge zu nähern. Da es sehr schwierig ist eindeutige Begriffsdefinitionen über Bildung und Erziehung zu geben, werde ich mit verschiedenen Auslegungen des Begriffs arbeiten, die ich natürlich vorher erläutere. Bei der Auswahl der Literatur habe ich versucht die aktuellsten Ausgaben zu verwenden, um so die Aktualität zu gewährleisten, was jedoch nicht immer möglich war.
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Auch habe ich mich bemüht, immer die Originalquellen von Zitaten zu finden.
2. Zum Begriff Erziehung
2.1 Verschieden Auslegungen des Begriffs
In fast jedem Buch, in dem ich etwas über den Begriff Erziehung gelesen habe, wurde der Begriff nie eindeutig bestimmt, weil er sehr unterschiedlich ausgelegt werden kann und es von vielen Faktoren abhängt, unter denen man von Erziehung spricht.
Erziehung. Sie alle sind gesellschaftlich und epochal bedingt. Sie wechseln
(Friedrich W. Kron, 1996: 211)
Hier möchte ich auf verschieden Auslegungen des Begriffs zu sprechen kommen. 1 sechs
verschieden Bilder von der Erziehung vor. Als erstes Bild stellt er Erziehung als Ziehen vor. Dabei wird als Synonym für den Menschen ein Baum verwendet, der hochgezogen wird, wobei es nicht genügt ihn einfach wachsen zu lassen, sondern man muss sich auch um ihn kümmern, damit er groß wird und viele Früchte trägt. Man muss ihn eventuell stutzen oder stützen, dass er gerade wächst. Vergleichend sieht das dann in der
wird.
Erziehung als Führung hingegen beschreibt auch das Verhältnis des Führers und des zu Führenden. Dieses Bild geht davon aus, dass es im
sozialen Umfeld immer einen Erfahreneren oder einen Mehr-Wissenden gibt und eine, der weniger weiß. Die Aufgabe des Führers ist es, den zu Führenden aus seiner Unwissenheit im sozialen Bereich herauszuführen. Das dritte Bild geht von der Erziehung als Regierung und Zucht aus. Es beschreibt, dass Kinder durch strenge Überwachung an Ordnung und Disziplin gewöhnt werden, wenn nötig auch mit Gewalt. Erziehung als Wachsenlassen findet seinen Ursprung in der Zeit der Aufklärung. Am meisten geprägt wurde dieser Begriff durch Jean Jacques Rousseau, der von dem Gedanken ausgeht, dass der Mensch von Geburt an gut ist und erst durch die Einwirkungen der Gesellschaft von Außen zu einem schlechten Menschen erzogen wird. Deshalb ist es notwendig, wenn man einen guten Menschen heranziehen will, nichts zu tun. (vgl. J. J. Rousseau 1995: 115)
Erziehung als Anpassung geht davon aus, das der Mensch mittels Positiven oder negativen Sanktionen, an die gegebenen gesellschaftlichen Normen und Wertvorstellungen angepasst wird.
Zuletzt wird das Bild der Erziehung als Lebenhelfen oder als Hilfe zur Selbsthilfe beschrieben, in dem es darum geht, dass sich der Erzieher nicht über das Kind stellt, sondern neben es und beobachtet die Fähigkeiten, die ein Kind schon besitzt, um diese dann mit dem Kind voranzubringen. Die Unterschiedlichkeit dieser Begriffsdefinitionen zeigt, wie schwierig es ist den Begriff der Erziehung zu definieren. Die Einen legen den Begriff etwas so aus, wie im Bild der Erziehung als Ziehen oder Zucht, während andere eher der Definition als Wachsenlassen zustimmen würden. In jedem Fall ist es Abhängig von der geschichtlichen Zeit, in dessen Zusammenhang man von Erziehung spricht.
ie Begriffsvielfalt im allgemeinen Reden über Erziehung, die sich auch noch in der pädagogischen Diskussion abbildet, ist nicht einfach ein Mangel an Klarheit, dem abzuhelfen ist; sondern zu verstehen als Ausdruck der geschichtlichen Veränderungen und Differenzierungen der
(Werner Sesink, 2001: 51)
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2.2 Muss der Mensch erzogen werden?
Arbeit zitieren:
Bettina Bernhardt, 2007, Erziehung und Bildung: Zusammenhang und Grenzen, München, GRIN Verlag GmbH
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