Inhaltsverzeichnis
Kurzer Abriß der Geschichte der Tagesschau 3
Wie sehen Nachrichtensendungen heute aus? 3
Der Aufbau von Nachrichtensendungen 5
Nachrichten und Sprache: Verständlichkeit 6
Unterschiede zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Sendern 8
Literaturverzeichnis 11
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Kurzer Abriß der Geschichte der Tagesschau
Die Tagesschau, wie wir sie kennen, entstand in den 50er Jahren. Sie entwickelte sich aus einem Versuchsprogramm des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) und war lange Zeit ein Ableger der Neuen Deutschen Wochenrundschau; zuerst nur mit Standfotos, später dann hauptsächlich mit Filmberichten. Diese Filmberichte waren redaktionell bearbeitete Beiträge der Wochenrundschau, erst ab 1954 erhielt die Tagesschau ihre Berichte auch von anderen Fernsehstationen und internationalen Filmdiensten. In dieser Zeit sagte sie sich dann von der Wochenrundschau los.
Ab Oktober 1956 war die Tagesschau, die bisher dreimal wöchentlich ausgestrahlt worden war, täglich auf Sendung. Gegenüber ihren Anfängen hatte sie sich schon sehr verändert. Anfangsfehler waren ausgemerzt worden, sie verfügte inzwischen über ein eigenes Kamerateam und außerdem hatte sie feste inhaltliche Strukturen: Die Politik war ein wichtiger Bestandteil der Sendung, und am Ende jeder Ausgabe kam immer etwas Leichtes und Amüsantes zum Thema Mode, Sport oder ähnlichem.
Ab 1960 entwickelte der neue Chefredakteur Hans-Joachim Reiche folgende Grundsätze für die Tagesschau:
• Die Nachrichten müssen für alle sein, egal, ob jung oder alt, arm oder reich.
• Die politische Information ist das Zentrum jeder Nachricht. Die anderen Ressorts bekommen ihren Platz je nach Gewicht.
• Die Tagesschau soll sich weltweit orientieren, um der internationalen Verflechtung von Politik und Wissenschaft und der Stellung der BRD in den Weltorganisationen gerecht zu werden.
• Die Informationen sollen leicht verständlich formuliert sein.
In den folgenden Jahren wurden Nachmittagssendungen und Spätausgaben der Tagesschau eingerichtet, und im März 1970 lief die erste Sendung in Farbe. Im September desselben Jahres wurde die Tagesschau reformiert. Zentrum der Reform war das sogenannte Vollbild-Blue-Screen-Verfahren. Durch diese Technik war es erstmals
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möglich, verschiedene Elemente auf der Bildfläche zu montieren. Der Vorteil: Die Fläche auf dem Bildschirm konnte ab jetzt voll genutzt werden, und damit gab es genug Platz für wichtige Zusatzinformationen oder Interviewpartner, die sich in anderen Studios befanden.
Heute ist die Tagesschauredaktion für 6-7 Nachrichtensendungen verantwortlich, die täglich im ARD-Programm laufen.
Wie sehen Nachrichtensendungen heute aus?
Die heutigen Nachrichtensendungen, egal ob bei den öffentlich-rechtlichen oder den privaten Sendern, ähneln sich alle sehr. Viele Magazine und Sendungen sind von einem mehr oder weniger stereotypen Sprecher zu einem Moderator übergegangen, der sowohl berichtende als auch kommentierende Funktion hat. Er liest nicht vom Blatt ab, sondern spricht frei bzw. mit Hilfe des Teleprompters. Seine Aufgabe ist es, den Zuschauer an die Themen heranzuführen, und außerdem stellt er im Anschluß an Berichte in der Überleitung abschließende oder weiterführende Gedanken zum jeweiligen Thema dar. Daneben gibt es oft noch einen Sprecher, der für die Kurzmeldungen zuständig ist.
Auch heute finden sich auf der Bildfläche verschiedene Elemente. Der Sprecher oder Moderator ist nur sehr selten im Bild, die Tagesschau zum Beispiel blendet mit einem passenden Foto immer noch eine Bildunterschrift oder das jeweilige Thema schriftlich ein. Genauso sind Interviewpartner meist gleichzeitig mit dem Interviewer, also dem Moderator zu sehen.
In einer Nachrichtensendung kann man heute folgende Elemente unterscheiden:
• Sprechermeldungen
• Bericht (meist als Korrespondentenbericht)
• Reportage
• Kommentar/Statement
• Nachrichtenfilm
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Arbeit zitieren:
Katrin Kleinbrahm, 1998, Die Nachrichtensendungen im Fernsehen - Aufbau und Sprache - Unterschiede zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern, München, GRIN Verlag GmbH
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Naja....
Leider ist die vorliegende Arbeit wenig ergiebig. Das Hauptthema der sprachlichen Unterschiede kommt viel zu kurz und das angeführte Beispiel ist von 1998. Insgesamt leider eher nicht empfehlenswert, da auch wenig wissenschaftlich.
am Friday, January 25, 2008-