Rebekka Wendeburg 25.05.2011
Berufspraktikantin/Dipl. Sozialpädagogin
Kinder- und Jugendbüro der Stadt W.
Einleitung
Der vorliegende Praktikumsbericht ist so aufgebaut, dass zuerst auf die Institutionswahl und die damit verbundenen Befürchtungen eingegangen wird und auch Fakten des Ausbildungsplanes dargelegt werden.
Anschließend werde ich einen Überblick über die Institution aufzeigen und auf die gesetzlichen Grundlagen im Kinder- und Jugendbüro verweisen. Im Punkt 4. sind die Beschreibungen über meine Tätigkeitsbereiche enthalten. Am Ende dieses Abschnittes schließt sich das Fazit zu meinen Aufgabenbereichen an, ehe im letzten Kapitel der Fokus auf das Resümee gerichtet wird.
Das Ziel dieser Arbeit ist das Aufzeigen meines Tätigkeitsgebietes im Kinder- und Jugendbüro, meine Selbsteinschätzung zu Anfang und eine Schlußreflexion am Ende meines Praktikums, innerhalb meines Berufsanerkennungsjahres zur staatlich anerkannten Diplom Sozialpädagogin.
1. Meine Praxisstelle - das Kinder- und Jugendbüro in W. 1.1 Die Festlegung der Institutionswahl
Bevor ich mein Studium an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel begann, hatte ich bereits eine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation absolviert und 2 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Ehe ich das Studium zur Dipl. Sozialpädagogin beginnen konnte, war es notwendig ein sechsmonatiges Praktikum im sozialen Bereich abzulegen. So bewarb ich mich im Wohnheim für geistig behinderte Menschen der Lebenshilfe in H.. Hier arbeitete ich im regulären Tagesablauf, meistens in den Nachmittags- und Abendstunden. Die Arbeit machte mir viel Spaß und ich überwand meine anfänglichen Sorgen im Umgang mit geistig behinderten Erwachsenen. Heute möchte ich diese Erfahrungen nicht mehr missen. Sie haben mich bestärkt in meinem Vorhaben, dass Studium in Braunschweig zu beginnen. Neben dem Studium begann ich eine praktische Nebentätigkeit in der Sozialen Arbeit mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen. Seit November 2006 bin ich im Rahmen des Familien-Entlastenden-Dienstes (FED) tätig. In dieser Zeit betreute ich zwei behinderte
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Berufspraktikantin/Dipl. Sozialpädagogin
Kinder- und Jugendbüro der Stadt W.
Kinder, leitete eine Schwimmgruppe, eine Bewegungsgruppe, einen Töpferkurs und war an verschiedenen Ferienfreizeit beteiligt.
Für mein Berufspraktikum stand mir, neben dem Kinder- und Jugendbüro, auch noch ein Wohnheim für psychischkranke der AWO sowie eine Stelle innerhalb des Paritätischen H. zur Auswahl. Ich entschied mich ganz bewusst für das Kinder- und Jugendbüro in W., da ich meine Erfahrungen im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ergänzen wollte. Ebenfalls wollte ich meinen Horizont für die Arbeit innerhalb einer Stadtverwaltung erweitern und so Defizite beheben. Weiterhin hatte ich noch wenig Wissen über die politischen Abläufe in Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Ich wollte die Abläufe der Partizipation von Kindern und Jugendlichen kennen lernen und mich für Ihre Interessen einsetzten. Es stellte sich mir die Frage, wie ich die verschiedenen Beteiligungsmethoden sinnvoll und effektiv anwenden kann und was sich somit bewegen lässt.
1.2 Mein Ausbildungsplan
Meine Ausbildung im Anerkennungsjahr in der Praxisstelle der Stadt W., Geschäftsbereich Jugend, Kinder- und Jugendbüro wurde von meinem Praxisanleiter, Herrn F., Dipl. Sozialarbeiter / Dipl. Sozialpädagoge, Kinderbeauftragter begleitet. Mein Berufspraktikum absolvierte ich vom 01.05.2008 bis 30.04.2009 auf der Basis von 39 Stunden in der Woche.
Im Ausbildungsplan ist unter anderem eine Darstellung des Organigramms des Geschäftsbereich Jugend der Stadt W. aufgeführt, auf dem die Zuständigkeiten und die Aufteilung der Abteilungen dargestellt sind. Diese Darstellung war hilfreich um einen Überblick über die verschiedenen Bereiche des GB Jugend zu erhalten. Neben Informationen über das Etat, welches nachfolgend noch benannt wird, gibt der Ausbildungsplan auch Einblicke über:
-Arbeitsfeld, Aufgaben und Ziele des Kinder- und Jugendbüros
-Zeitlicher Ablauf z. B. Einarbeitungsphase ca. 2-3 Monaten
-Anleitung im Berufspraktikum (festgelegte wöchentliche Reflexionsgespräche mit
meinem Anleiter, Hospitationsmöglichkeiten und Fortbildungsmöglichkeiten)
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Kinder- und Jugendbüro der Stadt W.
So konnte ich z. B. beim zeitlichen Ablauf genau erkennen, wie sich das Berufspraktikum in dem einen Jahr aufgliedert und somit meine persönliche Entwicklung in den Zeitspannen nachträglich betrachten. Dies hat mir sehr geholfen, wie ich fand. Es gab mir eine Gewisse Sicherheit, mich in den ersten drei Monaten noch in der Einarbeitungsphase zu befinden und ich empfand es tatsächlich so, dass ich nach den ersten drei Monaten in den Arbeitsabläufen immer sicherer und in vielen Belangen eigenständiger agieren konnte.
-Sozialpädagogisches Handeln (z. B. die Arbeit mit Gruppen und Organisationen)
-Administratives und organisatorisches Handeln
Die Administrative und organisatorischen Abläufe im Kinder- und Jugendbüro richten besonderes Augenmerk auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an Vorhaben von Politik und Verwaltung.
Des Weiteren sind institutionelle Rahmenbedingungen der Stadt W. und ihre verschiedenen Organe relevant für die Arbeit. Das umfasst auch die Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Geschäftsbereichen. Doch auch darüber hinaus soll eine stadtweite Vernetzung geschaffen werden.
Obendrein ist die Projektorganisation ein Bestandteil des Berufspraktikums, ebenso wie Aktenführung, Schriftverkehr und Protokollführung. Im Rahmen der Arbeit ist die Anwendung von verschiedenen Fachprogrammen der Datenverarbeitung (wie z.B. Outlook, Word, PowerPoint usw.) unerlässlich.
Teilnahme an Entscheidungsprozessen bei in- und externen Besprechungen gehörten zum organisatorischen Handeln, ebenso wie die Teamarbeit und die Übernahme von Zuständigkeiten. Inhaltlicher Bereich:
Ich wurde in die wichtigsten Tätigkeitsbereiche der Planung, Durchführung, Auswertung und Präsentation konkreter Projekte (Workshops, Zukunftswerkstätten, Informationsveranstaltungen usw.) einbezogen.
Ein wichtiger Schwerpunkt waren die Beteiligungen und Durchführungen des Weltkindertages am 19.09.2008, sowie die Beteiligung an der Stadtranderholung in Wo. vom 10.07.2008 - 26.07.2008.
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Administrativer Bereich:
Ich erhielt Einblicke in alle relevante Verwaltungsabläufe des Geschäftsbereiches Jugendförderung. Diese waren:
-Zusammenarbeit / Kooperation mit unterschiedlichen Institutionen / „Projekt-Teams“ / Informelle Gruppierungen
-Bearbeitung schriftlicher und telefonischer Anfragen
-Verfassen von Einladungsschreiben, Protokollen, Vermerken und Arbeitspapieren
-Anwendung von PC-Programmen wie Word, Excel, PowerPoint usw.
-Möglichkeiten und Nutzung des Internets - Bearbeitung der Internetpräsents des Kinder- und Jugendbüros (kind- und jugendgerecht) auf wob4u.de
-Präsentation und Dokumentation
-Informations- und Pressearbeit
Da die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen eine ressortübergreifende Zusammenarbeit voraussetzt, waren mir auch Einblicke in die Planungs- und Entscheidungsprozesse anderer Geschäftsbereiche bzw. der Verwaltung insgesamt gegeben.
1.3 Meine Befürchtungen im Praktikum
Nach der Mitteilung über das positive Vorstellungsgespräch und meiner Möglichkeit das Berufsanerkennungsjahr im Kinder- und Jugendbüro zu absolvieren, freute ich mich sehr auf die neuen Eindrücke und Erfahrungen. Ebenso endlich mein eigenes Geld zu verdienen und den Titel Diplom Sozialpädagogin zu tragen erfüllte mich mit Stolz. Dennoch hatte ich auch Befürchtungen. Besorgnisse habe ich oft, wenn mir Neues bevorsteht. Allerdings bestätigen sich diese Befürchtungen selten und ich neige eher dazu, mich zu unterschätzen. Auch mit meiner Tätigkeit im Kinder- und Jugendbüro verband ich einige Befürchtungen.
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Eine meiner Sorgen war, zu wenig Kenntnisse im Bereich der kommunalen Beteiligung zu haben. Bislang konnte ich auf keinerlei Erfahrungen auf diesem Gebiet zurückblicken. Mir kamen Zweifel, ob ich bei Fragen und Aufgaben hier nicht genügen könnte. Dennoch versuchte ich die Skepsis vorerst beiseite zu schieben und dachte an die Einarbeitungsphase und meine kaufmännischen Vorkenntnisse, die mir sicher bei Dokumentationen und Präsentationen hilfreich sein könnten.
Als ich meinen ersten Arbeitstag begann, war ich sehr aufgeregt aber auch gespannt. Ich war bereits beim Vorstellungsgespräch vom neuen Gebäude des Geschäftsbereichs Jugend und den schönen Büros überrascht. Umso erfreuter war ich, dass ich in einem Büro mit meinem Anleiter einen eigenen Schreibtisch mit PC bekam. Herr F. berichtete mir davon, dass sich das Büro vor einiger Zeit noch am Anfang des Flures befand und aus zwei Zimmern bestand. Dies war der zweite Umzug seit der Gründung des Kinder- und Jugendbüros 2000. Ursprünglich lag es in der P.-Straße und war so zentraler gelegen und für Kinder und Jugendliche geeigneter zu erreichen. Herr H. erzählte, dass das niedrigschwellige Beratungsangebot seit dem Umzug in das Gebäude des GB Jugend kaum noch genutzt werde, was wohl damit zusammenhängt, dass eher weniger Kinder/Jugendliche in den obersten Stock eines „Jugendamtes“ kommen würden. Dies fand ich sehr bedauerlich, da ich mir vorstellen konnte, dass es genug Belange von Kindern und Jugendlichen gab, die gehört und auch beachtet werden sollten. Ich hoffte trotzdem, auch hier bei Fragen und Anregungen als Ansprechpartner für die Interessen der Kinder und Jugendlichen arbeiten zu können.
Ich hatte auch Erwartungen an mein Praktikum, welche besonders das Erweitern persönlicher Eignungen im Aufgabenkreis der kommunalen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen war. Ebenso wollte ich während der Tätigkeit im Kinder- und Jugendbüro auch mein Verständnis über Entscheidungsprozesse innerhalb von Verwaltung und Politik erweitern.
2. Darstellung der Institution und des Klientel
2.2 Allgemeine Informationen zum Kinder- und Jugendbüro in der Stadt W.
Das Kinder- und Jugendbüro besteht seit 04.12.2000 und befindet sich im Rathaus. Das Kinder- und Jugendbüro ist der Abteilung Jugendförderung des Geschäftsbereiches Jugend der Stadt W. zugeordnet.
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Das Kinder- und Jugendbüro ist eine niedrigschwellige Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern. Es ist zur Umsetzung bestellt, für die Rechte von Kinder und Jugendlichen, an allen sie betreffenden Belangen zu beteiligt zu und dient der besseren Vertretung und Umsetzung von Kinderinteressen.
2.3 Ziele und Aufgaben
2.3.1 Warum ein Büro für Kinder- und Jugendliche
Die Beachtung von Kinder- und Jugendinteressen sowie die Berücksichtigung der kindlichen Lebenswelten in allen Handlungsfeldern der Kommunalpolitik ist ein wichtiger Teil eines bürgernahen Politikverständnisses.
Insbesondere das Recht von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Belangen beteiligt zu werden, wie es in der UN - Kinderrechtskonvention, im Kinder- und Jugendhilfegesetz usw., festgeschrieben ist, erhält bundesweit mehr Beachtung. Obwohl diese Zielsetzung im Prinzip von den meisten Akteuren in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit geteilt wird, kritisieren insbesondere Fachkräfte der Jugendhilfe, Jugendpolitiker und Jugendverbände, dass die Belange von jungen Menschen in Entscheidungen der Stadtplanung, Verkehrspolitik, Sozialpolitik u.a. nicht hinreichend Eingang finden, bzw. besser zur Geltung gebracht und besser koordiniert werden sollten. Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, die bestehenden Strukturen so zu gestalten, dass Kinder- und Jugendinteressen nachhaltiger und effektiver aufgegriffen werden und in Planungen, Programme und Projekte stärker einbezogen werden.
Durch die Einrichtung des Kinder- und Jugendbüros wird das Ziel verfolgt, Angelegenheiten von Kindern zusammenfassend in einer Stelle zu bündeln, für Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung die Zuständigkeiten für die Interessen junger Menschen transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten, sowie die Wahrnehmung von Kinder- und Jugendinteressen als Querschnittsaufgabe im Sinne einer kinderfreundlichen Stadt verstärkt Rechnung zu tragen.
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2.3.2 Ziele und Aufgaben
Das Kinder- und Jugendbüro des Geschäftsbereiches Jugend hat die Aufgabe, die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu vertreten.
Ziel ist es, das Recht der Kinder und Jugendlichen auf Beteiligung an allen sie betreffenden Belangen umzusetzen und die Stadt W. kinderfreundlicher zu gestalten. Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist die Basis der Arbeit des Kinderbüros. Die Lebenswelten der Kinder sollen gemeinsam mit ihnen - in ihrem Sinne - gestaltet werden. Aufgabe des Kinder-und Jugendbüros ist es, Kinder- und Jugendbeteiligung zu initiieren, organisatorische Hilfestellung zu leisten, bzw. zu begleiten. Hierzu soll ein stadtweites Netzwerk aufgebaut werden, indem mit Kooperationspartnern eine breite „Beteiligungskultur“ entwickelt wird. Kinder und Jugendliche sollen in projektorientierten Gruppen/Foren an politische und stadtplanerische Entscheidungsprozesse herangeführt und an den Entscheidungen beteiligt werden.
Im Wesentlichen erfolgt eine Beteiligung im überschaubaren Lebensumfeld (im Stadtteil). Hier wird ein konkreter Bezug zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen erfahrbar. Kinder und Jugendliche erhalten die Möglichkeit Erfahrungen als aktive BürgerInnen zu sammeln und so demokratisches Handeln zu üben.
Aufgabe ist auch die Interessenvertretung für Kinder und Jugendbelange gegenüber Politik und Verwaltung, um dadurch u.a. die Ergebnisse von Kinder und
Jugendbeteiligungsprojekten zu konkretisieren und möglichst umzusetzen. 2.3.3 Anlauf- und Beratungsstelle
-Telefonische und persönliche Ansprechstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern
-Weitervermittlung von Ratsuchenden an zuständige fachkompetente Stellen
(z.B. Beratungsstellen, Dienste des Geschäftsbereich Jugend, andere
Geschäftsbereiche)
-Informationsvermittlung und -Weitergabe über Konzepte und Zielgruppen von Kinder-und Jugendeinrichtungen im Stadtgebiet, sowie Informationen über Veranstaltungen oder Projekte für Kinder und Jugendliche 2.3.4 Koordination von Kinder und Jugendbelangen
-Informations- und Beratungsstelle für Beteiligungsprojekte (Konzepte, Methoden,
Umsetzung)
-Erarbeitung eines Programms zur Umsetzung von Projekten im Sinne einer
kinderfreundlichen Stadt W.)
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-Information und Beratung anderer Ämter und Organisationen in
Kinderangelegenheiten, insbesondere bei Planungsvorhaben, die Kinderinteressen
berühren
-Wahrnehmung einer Beobachtungsfunktion zur Wahrung von Kinderrechten und zur
Interessenvertretung für Kinder
-Erarbeitung von Stellungnahmen zu aktuellen kinderrelevanten Fragestellungen
2.3.5 Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zur Situation von Kindern
-Die Interessen von Kindern und Jugendlichen öffentlich machen
-Durchführung von Veranstaltungen (Mitarbeit bei Veranstaltungen)
-Anbieten von Informationsbroschüren und Dokumentationen
Das Kinderbüro kann aufgrund der beispielhaft aufgeführten Aufgabenvielfalt keine längerfristigen Beratungsprozesse durchführen. Es regt an, initiiert und unterstützt Einrichtungen, Fachkräfte, Initiativen und Träger aus den Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit bei der Wahrnehmung der Aufgaben.
2.4 Organisation und Ausstattung
Das Kinder- und Jugendbüro ist dem Geschäftsbereich Jugend, Abteilung Jugendförderung, zugeordnet. Die organisatorische Zuordnung ergibt sich aus der Interessenvertretung für Kinder und Jugendliche im Aufgabengebiet der Jugendhilfe. Rechtliche Grundlage ist das Kinder- und Jugendhilfegesetz. Zuständiger Geschäftsbereich dafür ist der Geschäftsbereich Jugend als örtlicher Träger der Jugendhilfe. Die originäre Aufgabe des Kinderbüros ist es, Kinderinteressen zu vertreten und zur Geltung zu bringen. Deshalb ist das Kinderbüro Bestandteil des zuständigen Geschäftsbereichs. Die Effektivität wird erhöht, weil kinderfreundliche Vorhaben oder Planungen sofort im Fachbereich auf der operativen Ebene einbezogen und umgesetzt werden können.
Das Kinder- und Jugendbüro kann die Infrastruktur des Geschäftsbereichs nutzen, ein fachlicher Austausch mit den anderen Fachkräften, auch im Kontakt und Austausch mit den freien Trägern ist fließend möglich. Stadtjugendpfleger, Kinderbüro und Jugendhilfeplanung nehmen in enger Kooperation ihre Aufgaben wahr und leisten so ihren Beitrag zu einer kinder- und jugendfreundlichen Stadt.
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Arbeit zitieren:
Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin Rebekka Wendeburg, 2009, Praktikumsbericht zur Anerkennung als Dipl. Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin, München, GRIN Verlag GmbH
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