Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG 3
2. GRUNDBEGRIFFE 4
2.1 Die menschliche Kommunikation 4
2.2 Therapie durch Kommunikation: 5
3. DIE PRAGMATISCHEN AXIOME 6
3.1. Das 1. Axiom: „ Man kann nicht nicht kommunizieren.“ 6
3.2 Das 2. Axiom: „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen
Beziehungsaspekt , derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine
Metakommunikation ist.“ 7
3.3 Das 3. Axiom: „Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der
Kommunikationsabl äufe seitens der Partner bedingt.“ 8
3.4 Das 4. Axiom: „ Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger
Modalit äten.“ 9
3.5 Das 5. Axiomen: „Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder
symmetrisch oder komplementär.“ 10
4. SCHLUSSBETRACHTUNG 12
5. LITERATURVERZEICHNIS 13
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1. Einleitung
In dieser Ausarbeitung möchte ich ein Ereignis analysieren, dass jeder Mensch tagtäglich erlebt, ohne sich darüber bewusst zu sein. Es handelt sich um die allgemeine zwischenmenschliche Kommunikation und die Störfaktoren, die während einer Kommunikation auftreten können.
Im alltäglichen Leben kommunizieren oder diskutieren verschiedene Personen miteinander. Manche Gespräche enden in Streitigkeiten, obwohl es dafür keinen ersichtlichen Grund gibt. Die Lösung des Problems ist die Analyse der Kommunikation und ihrer einzelnen Elemente. Nur wenn man die Grundelemente einer Interaktion versteht, kann man richtig kommunizieren und somit einen Streit verhindern.
Paul Watzlawick stellte 1969 einige Grundregeln, pragmatische Axiomen, für eine funktionierende Kommunikation auf. Er untersuchte und analysierte die menschliche Kommunikation und ihre Störungen.
Jede Störung kann auf ein Handeln gegen diese Axiome zurückgeführt werden. In den folgenden Kapiteln werde ich zunächst den Begriff Kommunikation versuchen zu definieren, der die Grundlage meiner Arbeit bildet. Im 3.Kapitel gehe ich dann auf die einzelnen pragmatischen Axiome ein. Ich werde sie ausführlich erläutern, außerdem auch auf ihre Störungen eingehen und ein paar Beispiele benennen. Am Ende folgen eine Schlussfolgerung und dann meine Literaturquellen.
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2. Grundbegriffe
2.1 Die menschliche Kommunikation
Unter der menschlichen Kommunikation versteht man eine Mitteilung zwischen mindestens zwei Menschen mit Hilfe von Mimik, Gestik, Sprache, Schrift, Bild oder Ton. Es werden verschiedene Botschaften vermittelt, was zu einem kommunikativen Handeln führt. Die Kommunikation hat zwei verschiedene Ziele. Einmal die allgemeine Intention, also die Verständigung. Auf der anderen Seite gibt es eine spezielle Intention bzw. bestimmte Interessen, die realisiert werden wollen. Durch die unterschiedlichen Ziele ergeben sich auch verschiedene Kommunikationsinteressen. Man unterscheidet hierbei zwischen der inhaltsbezogenen und der situationsbezogenen Kommunikation.
Voraussetzung für eine Kommunikation sind mindestens zwei Lebewesen die in Beziehung zu einander treten, also interagieren. Kommunikation wird damit zu einer speziellen Form der sozialen Interaktion. Als Interaktion bezeichnet man eine Aktion bzw. Reaktion von zwei Menschen. Dies wird allerdings erst möglich, wenn sie ihre Handlungen wechselseitig aufein-ander richten und sich im Hinblick aufeinander kommunikativ verhalten. Allerdings kann es trotz gegenseitiger Bemühungen dennoch keine Kommunikation zustande kommen. Kommunikationswissenschaftler sprechen erst von einer Kommunikation, wenn die Ziele verwirklicht oder miteinander geteilt werden können. Anders definiert Paul Watzlawick Kommunikation. Er setzt das Verhalten mit der Kommunikation gleich, wodurch auch ein schlafender Mensch mit seiner Umwelt kommuniziert 1 .
Kommunikation wird als ein Verständigungsprozess verstanden, bei dem es zu einer Bedeutungsvermittlung kommt. Außerdem benötigt die Kommunikation eine bestimmt Instanz über die sie abläuft, wie zum Beispiel die Sprache. Erst die Sprache macht die Bedeutungsinhalte wahrnehmbar und verständlich.
Allerdings ist die Sprache hier als solches nicht definiert. Die Sprache wird lediglich als eine bestimmt Lautabfolge oder eine Buchstabenkombination verstanden. Lebewesen müssen ein Ausdrucksmittel besitzen, um die verschiedenen Bedeutungsinhalte zu transportieren. Dabei werden die Medien als ein solches Transportmittel verstanden. Jede Kommunikation benötigt so ein Medium, um Nachrichten zu übertragen. Ein Beispiel dafür sind die Bienen, die mit ihrem Schwänzeltanz auf die Entfernung der Nahrungsquelle aufmerksam machen. Damit
1 Burkart, Roland: Kommunikationswissenschaft- Grundlagen und Problemfelder. Wien; Köln; Weimar;
Böhlau, 1998; S. 16- 33
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Arbeit zitieren:
Maike Toschka, 2009, Kommunikationsmodell nach Paul Watzlawick, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Zu: Paul Watzlawick, Menschliche Kommunikation - Formen und Störungen
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