Ausführlicher Unterrichtsentwurf
zur Stunde vom 11.12.2001 in der Grundschule L.
Thema der Stunde:
"Unsere Augen - das Fenster zur Welt"
(Fach HuS)
Klasse: 1/2 (Projekt: "Schulanfang auf neuen Wegen")
Klassenlehrerin: Frau M.
Praktikantin: Tina Finkbeiner
Inhaltsverzeichnis
1. Einordnung des Themas anhand des Bildungsplanes S. 3-4
2. Lernvoraussetzungen der Schüler
2.1 Klassensituation S. 5
2.2 Schulische Rahmenbedingungen S. 5-6
3. Sachanalyse S. 6-12
4. Didaktische Analyse
4.1 Didaktische Information zum Thema S. 13
4.2 Lernziele für die Unterrichtsstunde S. 13-14
5. Methodische Planung
5.1 Abwägen der in Frage kommenden Methoden S. 15-16
5.2 Auswahl der Methoden und ihre Begründung S. 17
5.3 Verlaufsplan S. 18-19
5.4 Lernthekenplan S. 20-22
6. Materialien S. 23-58
7. Literaturverzeichnis S. 59
1. Einordnung des Themas in den Gesamtzusammen-hang anhand des Bildungsplanes für die Grundschule
Das Thema "Unsere Augen - das Fenster zur Welt" kommt im Lehrplan für die zweite Klasse im Heimat - und Sachunterricht vor. Es ist in dem Arbeitsbereich 2 enthalten. Die Thematik ist überschrieben mit dem Titel "Mit den Sinnen die Welt aufnehmen".
Insgesamt ist für den Arbeitsbereich 2 eine Richtstundenzahl von 24 Stunden vorgeschrieben. Da der Arbeitsbereich sich in drei große Themen zusammenfasse lässt, würde ich jedes Thema mit ungefähr 8 Stunden behandeln:
1. Leben und Gesundheit / Den Körper pflegen und gesund erhalten
- 8 Stunden
2. Was die Sinnesorgane leisten
- Für jedes Thema eine Doppelstunde, insgesamt 8 Stunden
3. Zugänge zur Leiblichkeit finden
2. Lernvoraussetzungen der Schüler zur Stunde
2.1 Klassensituation
Da die Grundschule L. an dem Projekt "Schulanfang auf neuen Wegen" beteiligt ist, besteht die Klasse aus Erstklässlern und Zweitklässler. Wobei es 13 Erstklässler sind und nur 10 Zweitklässler. Diese Schülerkonstellation bedeutet, dass es zwischen den einzelnen Schüler ein großes Leistungsgefälle gibt. Die Leistungsunterschiede werden besonders deutlich im Schreiben, Lesen und Rechnen. Andererseits sind in der Klasse auch Ausländerkinder, die mit der deutschen Sprache noch Probleme haben. Außerdem gliedern sich die Schüler ihrerseits noch in leistungsstarke und leistungsschwache Schüler. Das bedeutet für den Lehrer, dass er einen stark differenzierten Unterricht machen muss, wenn er gewährleisten will, dass jeder Schüler von der Thematik etwas mitnimmt.
Die Schüler sind die freien Unterrichtsformen, wie Stationenarbeit oder eine Lerntheke ge-wöhnt. Sie wissen wie sie sich zu verhalten haben und deswegen bedeuten diese Unterrichts-formen keine Schwierigkeiten für sie.
Die Klassenlehrerin hat jedem Erstklässler einen Zweitklässler als Paten zugeordnet. Das ver-einfacht die Unterrichtssituation, denn der Lehrer kann die Schüler in die bereits bekannten Zweier- bzw. Dreiergruppen einteilen. Die Schüler kennen sich schon untereinander und es ist gewährleistet, dass in jeder Gruppe ein Schüler ist, der die Aufgabenstellung vorlesen kann. Erstklässler und leistungsschwache Schüler können so viele Aufgabenstellungen ebenfalls bearbeiten, da immer jemand da ist, der ihnen erklären und helfen kann.
2.2 Schulische Rahmenbedingungen
Das Klassenzimmer ist sehr geräumig und bietet deswegen ideale Voraussetzungen für Stati-onenarbeit und die Arbeit mit einer Lerntheke. In Ausnahmen kann auch der Gang mitbenutzt werden. Die Schüler sitzen bereits in Gruppentischen zusammen, und es ist Platz für einen Sitzkreis an der Tafel. Im Klassenzimmer sind Bücher und Spiele vorhanden, mit denen sich die Schüler in Pausen beschäftigen können. Außerdem ist ein Regal fest aufgebaut, das mit immer neuen Lerntheken aufgefüllt werden kann.
Die Schüler haben im Klassenzimmer ihre eigenen Fächer. Hier können sie Blätter und Unter-richtsmaterialien aufbewahren, die noch in kein Heft geklebt werden können.
3. Sachanalyse
Die Sinnesorgane Augen, Ohren, Haut, Zunge und Nase sind dafür verantwortlich, dass wir Vorstellungen von unserer Umwelt, von anderen Menschen haben. Von der Existenz eines Gegenstandes erfahren wir nur, weil wir sehen, hören, schmecken, riechen und fühlen kön-nen. Die Sinnesorgane nehmen ständig Informationen auf und geben diese an das Gehirn wei-ter. Sehen und Hören sind wohl die wichtigsten Sinneswahrnehmungen. Die Sinne Riechen und Schmecken sind eng mit der Nahrungsaufnahme verbunden.
Etwa dreiviertel aller Wahrnehmungen erfahren wir über das Auge
[...]
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Tina Finkbeiner, 2001, Unsere Augen, das Fenster zur Welt, Munich, GRIN Publishing GmbH
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