Danksagung
Während der Erstellung dieser Arbeit habe ich auf vielfältige Weise durch Familie und Freunde große Unterstützung erfahren. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle allen ganz herzlich danken. Einige Personen möchte ich besonders und namentlich hervorheben, ohne damit die Hilfe von nicht Genannten herabsetzen zu wollen:
Als erstes danke ich Frau Dr. Gabriele Helmhold-Schlösser und Herr Prof. Dr. Michael Schumann für ihre Offenheit bezüglich dieses recht ungewöhnlichen Themas und für ihre Betreuung.
Darüber hinaus möchte ich mich bei all jenen bedanken, welche durch kritische und konstruktive Fragen sowie aufwändiges Korrekturlesen wesentlich zum Gelingen dieser Arbeit beigetragen haben (in alphabetischer Reihenfolge): Frauke Schorde, Göran Isleib, Hans-Jörg Kriebel, Jochen Hasenbach, Kirsten Segler, Madlen Isleib und Marc Spies.
Ganz besonders möchte ich mich bei meiner Freundin Maike und meinen Eltern bedanken, die mich, obwohl sie mich während der Zeit des Schreibens ertragen mussten, immer liebevoll unterstützt haben.
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1.Vorwort……………………..…………………………………………………………….…………... 5
2. Einleitung 6
TEIL A 7
3. Der Geschlechterunterschied aus biologischer Sicht 7
3.1 Evolutionsbiologie 7
3.1.1 Was ist Evolution? 9
3.1.2 Evolutionäre Gründe für den Geschlechterunterschied 10
3.1.2.1 Warum gibt es Sexualität? 10
3.1.2.2 Warum gibt es Zweigeschlechtlichkeit? 11
3.1.2.3 Evolutionäre Gründe für geschlechtstypisches Verhalten. 13
3.2 Genetik 15
3.2.1. Das große Losverfahren 15
3.2.2 Genetische Gründe für den Geschlechterunterschied 16
3.3 Hormone 18
3.3.1 Sexualhormone 19
3.3.2 Allgemeine pränatale Auswirkungen der Sexualhormone 19
3.3.3 Geschlechterspezifisches Verhalten als Folge
determinierender pränataler Sexualhormone 21
3.3.4 Allgemeine postnatale Auswirkungen der Sexualhormone 26
3.4 Hirnforschung 28
3.4.1 Anatomische Unterschiede im Gehirn 29
3.4.1.1 Anzahl Neuronen 29
3.4.1.2 Planum temporal 29
3.4.1.3 Suclus centralis 30
3.4.1.4 Corpus callosum 30
3.4.1.5 Amygdala/präoptische Region/Bettnukleus der Stria terminalis 30
3.4.1.6 Zerebrale Asymmetrie 31
3.4.2 Kognitive Unterschiede im Gehirn 31
3.4.3 Systematisierung oder Empathie? 32
3.4.3.1 E-Typus 32
3.4.3.2 S-Typus 33
4. Der Geschlechterunterschied aus sozialwissenschaftlicher Sicht 33
4.1. Soziologie 33
4.1.1 Soziologische Sichtweise auf den Geschlechterunterschied 34
4.2 Gender Mainstreaming 37
4.2.1 Die Entstehung von Gender Mainstreaming 38
4.2.2 Ziele von Gender Mainstreaming 38
5. Fazit 39
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TEIL B 42
6. Einleitung Teil B 42
7. Typisch Jungen - Jungenspezifische Interaktion 42
7.1 Geschlechterspezifische Kommunikation 42
7.1.1 Kommunikation bei Mädchen 42
7.1.2 Kommunikation bei Jungen 43
7.2 Bewegungsdrang, Risikobereitschaft und Selbstinszenierung 45
7.3 Hierarchien 48
7.4 Aggressivität 49
7.4.1 Ist Aggression immer negativ? 51
8. Vom Jungen zum Mann - Einflüsse auf die Entwicklung von Männlichkeit 51
8.1 Die Sehnsucht nach Initiation 51
8.1.1 Die Struktur einer Initiation 52
8.1.1.1 Trennung 53
8.1.1.2 Übergang 53
8.1.1.3 Wiedereingliederung 54
8.1.2 Zerstörende Versuche von Selbstinitiation 55
8.1.3 Initiation als Drama 57
8.2 Vater und Sohn 58
8.2.1 Probleme in der Vater-Beziehung 60
8.2.1.1 Die Wunde 60
8.2.1.2 Der dunkel, aktive König 60
8.2.1.3 Der dunkle, passive König 61
8.2.1.4 Der positive, aktive König 62
8.2.2 Alternative männliche Anerkennung 63
8.2.3 „Abenteuer Erde - Leben zwischen Walrossen und Eisbären“ -
Beispiel für eine gelungene Initiation durch den Vater 64
8.2.4 Das Videoprojekt 65
9. Methoden für die pädagogische Arbeit mit Jungen 66
9.1 Klare Anordnungen und konfrontative Pädagogik 67
9.2 Kampfsspiele 68
9.3 Rituale und ritualisiertes Verhalten 69
9.4 Initiation als pädagogische Methode 72
9.4.1 Visionssuche 72
9.4.2 Vorbereitung - die Trennungsphase 72
9.4.3 Einsames Fasten - der Übergang 73
9.4.3.1 Einsamkeit 73
9.4.3.2 Schutzlosigkeit 74
9.4.3.3 Fasten 74
9.4.3.4 Erleben des Jetzt und Hier 75
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9.4.3.5 Wachnacht 75
9.4.4 Nachbereitung - die Wiedereingliederung 75
9.4.5 Fazit 76
10. Die Rolle des Sozialarbeiters/Pädagogen bei der Arbeit mit Jungen 77
11. Projekt: Konzipieren eines Jungen Wochenende 78
11.1 Zielgruppe 78
11.2 Zielformulierung 78
11.3 Mitarbeiter 79
11.4 Elternabend 79
11.5 Ablauf des Wochenendes 79
11.5.1 Trennungsphase 80
11.5.2 Übergangsphase 80
11.5.2.1 Feuerwache 81
11.5.3 Wiedereingliederung 82
12. Abschluss. 82
Literaturverzeichnis 84
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1. Vorwort
Der Macho hat ausgedient. Er wurde glücklicherweise aussortiert und zu den Altlasten gebracht. Es gibt noch einige Modelle und wahrscheinlich wird er auch nie ganz aussterben, aber seine Zeit ist vorbei. Die klare Geschlechterrollenverteilung ist aus der Mode gekommen. Wer offen die Meinung vertritt, die Frau gehöre zu Heim und Herd, läuft zu Recht deutlich Gefahr, sich lächerlich zu machen. Die Rolle des Mannes als alleiniger Versorger der Familie gerät stark ins wanken. „Gott sei Dank“, möchte man(n) sagen. Der Softie als alternativer Entwurf war jedoch auch nicht erfolgreich und konnte sich ebenfalls nicht durchsetzten. Doch was ist die Alternative, wie hat der Mann von heute auszusehen, was sind die Orientierungspunkte an denen Mann-Sein festgemacht werden kann? 1984 fragte Herbert Grönemeyer in dem Lied „Männer“: Wann ist ein Mann ein Mann? Diese Frage ist auch über 20 Jahre später immer noch aktuell. Softie, Macho oder eine Mischung aus beiden? Darf man heute überhaupt noch Vorgaben machen oder geraten wir dann sofort wieder in die Stereotypenfalle? Die Sehnsucht nach einem Leitbild scheint offensichtlich: Jungen ahmen, in Ermangelung anderer Vorbilder, Musiker oder TV-Stars nach. Männer suchen nach Ratgebern, die ihnen erläutern, wie sie mit Frauen umzugehen haben, was die Frau von heute von einem Mann erwartet. Die Verunsicherung darüber, was einen Mann ausmacht und was nicht, füllt ganze Büchersparten und populärwissenschaftliche Werke, die uns versprechen, die Unterschiede zwischen Mann und Frau aufzählen und erklären zu können, erklimmen die Bestsellerlisten. Der Geschlechterunterschied ist ein gern genommenes Thema bei vielen Komikern und wird immer wieder als Aufhänger in Zeitschriften, Fernsehen und Internet benutzt, um dort - mal mehr, mal weniger ernsthaft - behandelt zu werden. Einer Nachricht über eine Studie, die den Unterschied zwischen Mann und Frau beweist, folgt die nächste, die für das Gegenteil Belege liefert. Immer wieder wird das Thema zum Auftakt eines kontrovers geführten Diskurses genutzt, bei dem an zum Teil verhärteten Fronten erbittert gekämpft wird.
1 vgl. Eldredge (2004: 292)
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Und dennoch, Fragen wie: „Was bedeutet es eigentlich, Mann zu sein?“ „Was ist heutzutage männlich?“
„Ist es überhaupt politisch korrekt, in weiblich und männlich zu unterscheiden?“ „Gibt es den Geschlechterunterschied?“ „Wenn ja, was sind die Ursachen?“
„Was bedeutet ein Geschlechterunterschied für die Pädagogik?“ „Wenn es etwas wie Männlichkeit, wie „Mann-Sein“ gibt, wie und wodurch gelangt man dorthin?“
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3 vgl. Storch (2007: 25)
4 vgl. Kappeler (2000: 67 - 81)
5 vgl. Kappeler (2000: 153)
6 vgl. Kappeler (2000: 67 - 81)
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7 vgl. Kutschera (2006: 202;217;278), Klug/Cummings/Spencer (2007: 66, 79-88), Bischof-Köhler (2007: 106)
8 vgl. Junker (2006: 67)
9 vgl. Bischof-Köhler (2007: 110), Junker (2006: 66)
10 vgl. Junker (2006: 67)
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11 vgl. Bischof-Köhler (2007: 109-111)
12 vgl. Bischof-Köhler (2007: 109-111)
13 vgl. Quaiser-Pohl/Jordan (2007: 25)
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17 vgl. Lauterbach/Güntürkün/Hausmann (Hrsg.) (2007: 217), Guggenbühl (2006:48), Baron-Cohen (2006: 59; 141; 173),
Bischof-Köhler (2007: 21; 27; 54; 116; 173; 275- 279)
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19 vgl. Hengstschläger (2006: 11-22)
20 vgl. Hengstschläger (2006: 22)
21 vgl. Hengstschläger (2006: 99)
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Arbeit zitieren:
Matthias Hasenbach, 2008, Arbeit mit Jungen / Jungenarbeit - Pädagogische Konsequenzen des Geschlechterunterschiedes, München, GRIN Verlag GmbH
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DOI
Relevanz, Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Jungenarbeit
Pädagogik - Pädagogische Soziologie
Diplomarbeit, 105 Seiten
Koedukation und Schule - Jungenarbeit im Spiegel des aktuellen Geschle...
Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
Examensarbeit, 74 Seiten
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