Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung. 3
II. Hauptteil. 4
1. Rassismus 4
a) Definition: 4
b) Rolle in der kolonialen Propaganda: 4
c) Vorherrschende Vorstellungen der Ungleichheiten der Rassen: 5
d) Konsequenzen des Rassismus- / Hierarchiegedankens: 7
e) Kritik und wissenschaftliche Erkenntnis contra Rassismus: 9
f) Zusammenfassung und Bewertung. 10
2. Sexismus. 11
a) Definition: 11
b) Sexistische Diskriminierung und Stereotypisierung der kolonisierten Afrikaner: 11
c) Sexistische Diskriminierung und Stereotypisierung der kolonisierten Afrikanerinnen:
13
d) Sexismus als Rechtfertigung kolonialer Gewalt: 14
e) Sexismus als Werbung für Kolonialismus: 14
f) Sexismus im rassistischen Kontext: 15
3.Gender 16
a) Definition: 16
b) Rollenverteilung im kolonialen Kontext: 17
c) Die zentrale Rolle der deutschen Frau: 17
d) Zusammenfassende Bewertung der unterschiedlichen Rollen: 18
III. Schluss. 20
Literaturverzeichnis : 22
2
I. Einleitung
„All is race; there is no other truth“ lautete die Parole des britischen Premierminister Disraeli Ende des 19. Jahrhunderts. 1 „Weltgeschichte ist Rassengeschichte, ist Naturgeschichte“ schrieb H. Günther, ein bedeutender Vertreter der nationalsozialistischen Rassenideologie, im Jahre 1922. 2 Anhand dieser Zitate wird deutlich, dass Rassismus auf eine lange Geschichte zurückblickt und bereits vor der nationalsozialistischen Ära sowohl im deutschen als auch im gesamteuropäischen Gebiet zahlreiche Vertreter aufweisen konnte. Gerade im kolonialen Zeitalter spielten rassistische, mit ihnen verbunden sexistische und
geschlechterrollenspezifische Überzeugungen eine bedeutende Rolle für die Ideologie und das Selbstbild der Europäer, speziell für das Identitätsbewusstsein der Deutschen. Die vorliegende Hausarbeit soll zunächst klären, welche Grundsätze dieses Identitätsbewusstsein zum Inhalt hatte. Dabei ist die Hausarbeit gezielt in der Reihenfolge Rassismus - Sexismus - Gender strukturiert, da die Kapitel inhaltlich aufeinander aufbauen: Rassistische Lehren waren sowohl die Basis als auch eine Rechtfertigung für sexistische Stereotypisierung der anderen „Rasse“. Rassistische Grundannahmen boten das pseudowissenschaftliche Gerüst für sexistische Herabwürdigungen der Kolonisierten in Theorie und Praxis. Dabei spielt die Thematik sexueller Beziehungen zwischen Kolonialherren und Kolonialisierten eine entscheidende Rolle für die kulturell-soziale Konstruktion der Geschlechterrollen. Darauf nimmt das letzte Kapitel zum Thema „Gender“ Bezug und macht deutlich, wie rassistische und sexistische Ideologien im wilhelminischen Kaiserreich die Verteilung der Geschlechterrollen prägten und welche zentrale Rolle der deutschen Frau im kolonialen Apparat dabei zukam.
Schließlich soll durch die Hausarbeit die These belegt werden, dass rassistische, sexistische und geschlechterrollenspezifische Dogmen während des Kolonialzeitalters normative Pseudowissenschaften und damit - provokant ausgedrückt - Phantasien darstellten, welche ausschließlich der ideologischen Rechtfertigung persönlicher Kolonialinteressen dienten. Daher gibt der Titel der Hausarbeit („Identitätsbewusstsein und Phantasien der Kolonialdeutschen“) sowohl dessen Inhalt als auch dessen Grundannahme bezüglich der Unwissenschaftlichkeit der Inhalte von Rassismus und Sexismus sowie der Normativität von Geschlechterrollenzuweisungen wider.
Im Schlussteil sollen die gewonnenen Erkenntnisse bewertet und in einen größeren Zusammenhang gestellt werden, indem der Frage nachgegangen wird, ob es noch heute
1 Becker, P.E.: Sozialdarwinismus, Rassismus, Antisemitismus und völkischer Gedanke. Wege ins dritte Reich,
Teil II, Stuttgart/New York 1990, S.29.
2 Günther, H.: Rassenkunde des deutschen Volkes, München 1922, S.12.
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Relikte einer kolonialen Ideologie gibt und wenn ja, in welchen Erscheinungsformen diese möglicherweise auftreten.
II. Hauptteil
1. Rassismus
a) Definition:
Rassismus im kolonialen Zeitalter war keineswegs eine spontan auftretende Erscheinung. Er ist vielmehr ein „Produkt menschlicher Kultur, eine Hervorbringung menschlichen Denkens, eine Form menschlichen Handelns und somit ein durch und durch historisches Phänomen“. 3 Rassismus beinhaltet die „Lehre von Menschenrassen,(…) ihr[em] Verhältnis zueinander und zur Menschheit als Ganze[s]“, wobei dieses Verhältnis stets wertend, beurteilend und damit konfliktbeladen ist. 4 Unter dem Begriff Rassismus versteht man ein „theoretisches Gedankengebäude moderner Rassendiskriminierung“, welches als „handlungsleitende Theorie für rassistische Praxis“ fungiert. 5 Diese Theorie behauptet die „permanente, biologisch begründete Überlegenheit der eigenen Rasse“. 6 Bestimmendes Hauptthema des Rassismus ist folglich der Kampf der Rassen. Die vermehrte Thematisierung des Rassenkampfes zum Ende des 19. Jahrhunderts hat ihren Ursprung im Gedankenkonstrukt des Sozialdarwinismus nach Herbert Spencer und der von ihm verbreiteten Thesen zum „Kampf ums Dasein“. 7 Dessen Inhalte stützen sich auf die Grundannahme, dass die biologischen Lehrsätze Charles Darwins über die „natürliche Auslese“ und des „survival of the fittest“ im „Kampf ums Dasein“ auf menschliche Gemeinschaften und damit auf das gesellschaftspolitische und soziale Leben zu übertragen seien. 8
b) Rolle in der kolonialen Propaganda:
Argumente für die Notwendigkeit kolonialdeutscher Projekte wurden zu erheblichen Anteilen mit rassistischen, sozialdarwinistischen Motiven gespeist. So wurde beispielsweise Bedenken artikuliert, dass das deutsche Kaiserreich bei dem „Verteilungskampf“ um den afrikanischen Kontinent „zu spät kommen“ könnte. 9 Da dieser Verteilungskampf gemäß der sozialdarwinistischen Auffassung vom „Kampf ums Dasein“ als „Überlebenskampf (…) [im] Bereich der Staaten und Nationen“ verstanden wurde, paarten sich in der pro-kolonialen Argumentation sozialdarwinistische mit nationalpolitischen Faktoren. Aus der Perspektive
3 Geulen, Christian: Geschichte des Rassismus, München, 2007, S.7/8.
4 Ebd., S.8.
5 Fischer, G., Wölfingseder, M. (Hrsg.): Biologismus Rassismus Nationalismus. Rechte Ideologien im
Vormarsch, Wien 1995, S.91.
6 Ebd. S.91.
7 Ebd. S.104.
8 Wehler, Hans-Ulrich: Das deutsche Kaiserreich 1871 - 1918, Göttingen, 1994, S.179.
9 Gründer, Horst: Geschichte der deutschen Kolonien, Paderborn, 2004, S.32.
4
rassistischer Beurteilung war dieses Konkurrenzmotiv jedoch nicht der einzige Grund für die Dringlichkeit einer deutschen Kolonialexpansion. Ebenso traten sozialdarwinistische Argumente „in einem sendungsideologischen oder kulturmissionarischen Gewand auf“, deren Prinzipien charakteristisch in dem Gedichtsvers „am deutschen Wesen soll die Welt genesen“ von Emanuel Geibel aufgezeigt werden. 10
c) Vorherrschende Vorstellungen der Ungleichheiten der Rassen:
Um die Selbsteinschätzung der deutschen Nation des wilhelminischen Kaiserreichs, anderen Völkern durch die eigene Kultur zur „Genesung“ zu verhelfen, zu verstehen, muss man zunächst auf die damals vorherrschende Rassenhierarchie und der ihr implizierten Vorstellungen der Minderwertigkeit der „schwarzen Rasse“ eingehen. Die zentrale Grundauffassung vom Unterschied zwischen den afrikanischen und den europäischen Völkern bestand in der Annahme, dass diese im Sinne von Natur und Kultur einander gegenüberstehen. So wurde „Afrika über Begriffe wie »Buschmänner« oder »Naturvölker« als Natur konstruiert“. 11 Im Kontrast dazu galt Europa als Repräsentant der Kultur und höheren Entwicklung. Die Schwarzen wurden somit in ihrer Naturhaftigkeit als „Bindeglied zwischen Mensch und Tier“ betrachtet. 12 Als bedeutender Vertreter dieses Rassegedankens kann Gobineau genannt werden, der versuchte, auf sozialdarwinistischer Grundlage die Ungleichheit der Menschenrassen in einer Hierarchievorstellung auszudrücken: In dieser sah er die afrikanischen Ureinwohner „auf der untersten Stufe der Entwicklungs-Leiter“, da ihnen der „Charakter von Tierheit“ anhaftete und sie somit im Kontrast zum „kulturschaffenden Weißen“ standen. 13 Der dunkelhäutige Afrikaner galt - neben dem Juden - als die „rassische Degeneration“ begünstigend und wurde daher als „Hauptfeind der arischen Stämme“ angesehen. 14 Dementsprechend sollte das koloniale Engagement ein „Appell zum deutschen »Weltmachtkonzept«“ sein, dessen Aufgabe darin bestünde „zivilisatorische Mission“ zu leisten. 15 Gelehrte stellten Thesen auf, nach welchen afrikanische Menschen mit weniger Intelligenz ausgestattet seien als die Europäer und behaupteten, dass eine „kulturelle Weiterentwicklung“ der Bevölkerung Afrikas nur durch die Europäer als „Übermittler fremdneuer Reize“ möglich sei. 16 Da koloniale Pläne während der Bismarck-Ära keineswegs nur Befürworter, sondern ebenso Kritiker und in Bismarck selbst anfangs sogar einen
10 Conrady, Karl Otto (Hrsg.): Das große deutsche Gedichtbuch, Königstein/Taunus 1978.
11 http://www.bpb.de/themen/2IQNTS,2,0,Kolonialismus_Rassismus_und_Sprache.html
12 Ebd.
13 Becker, P.E.: Sozialdarwinismus, Rassismus, Antisemitismus und völkischer Gedanke. Wege ins dritte Reich,
Teil II, Stuttgart/New York 1990, S.11.
14 Ebd. S.11.
15 Trepsdorf, D. K.W.: Afrikanischer Alter Ego und europäischer Egoismus. Eine komparative Studie zur Selbst-
und Fremdenperzeption im Wilhelminischen Deutschland und Spätviktorianischen Großbritannien (1884 -
1914), Dresden 2006, S.137.
16 Gothsch, Manfred: Die deutsche Völkerkunde und ihr Verhältnis zum Kolonialismus, Baden-Baden 1983,
S.60.
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entschiedenen Gegner der deutschen Übersee-Projekten hatten, bemühten sich die Befürworter um solche taktischen, politischen und vor allem wissenschaftlichen Argumente. Diese Aspekte sind als Hintergrund für den Aufstieg der „forensischen Medizin, (..) der Anthropologie und Physiognomie bis hin zu Völkerpsychologie und Eugenik“ unter dem Vorzeichen des Rassismus zu verstehen. 17 Die Anthropologie Eugen Fischers steht in diesem Zusammenhang repräsentativ für den Versuch, eine Rechtfertigungsideologie zur Wissenschaft zu etablieren: Fischer und andere Zoologen „mystifizierten in abnormen Maße den »teutonischen Rassegedanken«“ und waren bestrebt, „der »Rassenbiologie als Gesellschaftsbiologie« wissenschaftlichen Nimbus zu verleihen“. 18 Er und andere sogenannten Rassenanthropologen versuchten, „Individuen nach phänotypischen Merkmalen zu klassifizieren“. 19 Diese Qualifizierung erfolgte durch Zuweisungen von Charaktermerkmalen, Vermessung des Körpers, insbesondere der Kopfformen. Abbildung 01 (siehe Anhang) macht dabei deutlich, dass Biologen und Eugeniker anhand der Bestimmung der „Gesichtswinkel“ ein Entwicklungsschema vom Affen bis hin zur höchsten Entwicklungsstufe - dem Europäer - feststellten und darin eine Bestätigung ihrer Hierarchievorstellung erhielten. 20 Anhand Abbildung 02 (siehe Anhang) zeigt sich, dass ebenso innerhalb der afrikanischen Bevölkerung einzelne Stämme aufgelistet und dabei hinsichtlich ihrer Rassenmerkmale unterschieden und verschiedenen Rängen zugeordnet wurden. So wurde den „Buschmännern“ völlige Unkultiviertheit suggeriert, da sie nicht nur rein äußerlich sondern ebenso in ihren „Mienen und Gebärden (…) mehr einem Affen als einem Menschen“ zu ähneln schienen. 21 Sie nahmen daher in der „völkerkundlichen Stellung“ eine „sehr tiefstehende“ Position ein. 22 Im Vergleich zu den Europäern wurden die „Wilden Hottentotten“ in Südwestafrika als „Ausbund aller Hässlichkeit (…) auf geistig niedrigster Stufe stehend“ bewertet. 23 Diese und andere abwertende Bilder vom afrikanischen Ureinwohner wurden wiederholt durch wissenschaftliche Ansätze zu belegen versucht. Das Identitätsbewusstsein der Kolonialdeutschen zeichnete sich im Kontrast dazu durch
17 Trepsdorf, D. K.W.: Afrikanischer Alter Ego und europäischer Egoismus. Eine komparative Studie zur Selbst-
und Fremdenperzeption im Wilhelminischen Deutschland und Spätviktorianischen Großbritannien (1884 -
1914), Dresden 2006, S.132.
18 Ebd. S.141.
19 Walgenbach, Katharina: Die weiße Frau als Trägerin deutscher Kultur. Koloniale Diskurse über Geschlecht,
»Rasse« und Klasse im Kaiserreich. Frankfurt/Main, 2005, S.158.
20 Konx, R.: The races of men, London 1862, S.404.
21 Trepsdorf, Daniel K.W.: Afrikanischer Alter Ego und europäischer Egoismus. Eine komparative Studie zur
Selbst- und Fremdenperzeption im Wilhelminischen Deutschland und Spätviktorianischen Großbritannien (1884
- 1914), Dresden 2006, S.132.
22 Krieger, Heinrich: Das Rassenrecht in Südwestafrika, Berlin 1940, S.28 (=Neue deutsche Forschungen, 18).
23 Schinz, O.: Die Hottentotten, in: Deutsche Kolonialgesellschaft (Hrsg): Bilder aus den deutschen Kolonien,
Essen 1908, S.6.
6
Überlegenheitsgefühle und „Kulturherrlichkeit“ aus. 24 Durch die Einteilung menschlicher Gesellschaften in „niedere“ und „höhere“ Kulturen, in „Naturvölker“ und „Kulturvölker“, trugen Ethnologen und andere Forscher maßgeblich zu einer Absicherung der Kolonialherrschaft bei. 25
d) Konsequenzen des Rassismus- / Hierarchiegedankens:
Dieses Selbstbild führte dazu, dass die Bestrebungen nach Kolonialbesitzen nicht als Selbstzweck, sondern als eine ideologisch legitimierte Notwendigkeit dargestellt wurden. Expansion wurde zum einen, wie bereits dargestellt, als Überlebenskampf der Nationen untereinander verstanden. Zum anderen empfand man die Ausbreitung der europäischen Kultur aufgrund der vermeintlichen Erkenntnisse der Rassenanthropologen nun auch als unumgänglich und dem Wohle aller Menschen dienlich. Hinsichtlich der Frage nach der Beschaffenheit dieser kulturellen Expansion bestand jedoch Uneinigkeit unter den Kolonisierenden. Während Missionare und Geistliche das Ziel der Kolonisation darin sahen, die Eingeborenen zum Christentum zu bekehren und sie dadurch in „ihrer individuellen wie sozialen Haltung seelisch umzugestalten und auf ein höheres sittlich-religiöses Niveau zu erheben“ 26 , sahen hingegen die an Handel und Wirtschaft Interessierten nur ein Motiv für die Umerziehung der Afrikaner: man sollte „aus der eingeborenen Bevölkerung die nötigen Arbeitskräfte zu gewinnen“, indem man den „Neger zur Arbeit“ erziehe. 27 Diese Aufgabe stellte für die Kaufleute und die Kolonialbeamten eine schwieriges Unterfangen dar, weil dem Eingeborenen eine natürliche Faulheit unterstellt wurde, welche man wiederum auf die rassistisch begründeten „Charaktereigenschaften des Negers selbst“ zurückführte: 28 Diejenigen Rasseanthropologen, die dem afrikanischen Eingeborenen den niedrigsten Rang in der Rassenhierarchie, die geistige Entwicklung eines Kindes und die Physiognomie eines Tieres zusprachen, erklärten seine angeblich natürliche Abneigung gegenüber jeglicher Arbeit durch „seine Trägheit, seine Indolenz und seinen Mangel an sittlichen Ernst“. 29 August Boshart, deutscher Offizier und Söldner im Dienste des Kongostaates, schrieb in diesem Zusammenhang „allen Negerstämmen ohne Ausnahme (…) Kulturunfähigkeit, Grausamkeit und namenlose Faulheit“ zu und forderte dazu auf, „den Schwarzen unterwürfig zu
24 Trepsdorf, Daniel K.W.: Afrikanischer Alter Ego und europäischer Egoismus. Eine komparative Studie zur
Selbst- und Fremdenperzeption im Wilhelminischen Deutschland und Spätviktorianischen Großbritannien (1884
- 1914), Dresden 2006, S.177.
25 Gothsch, Manfred: Die deutsche Völkerkunde und ihr Verhältnis zum Kolonialismus, Baden-Baden 1983,
S.60.
26 Schmidlin, Joseph: Die katholische Mission in den deutschen Schutzgebieten, Münster 1913, S.264.
27 Weber, Nobertus: Ziele und Wege der Eingeborenen-Erziehung. In: Verhandlungen des deutschen
Kolonialkongresses 1910, Berlin, 1910, S.675.
28 Norris, Edward Graham: Die Umerziehung des Afrikaners. Togo 1895-1938, München, 1993, S.72.
29 Ebd. S.72.
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