Inhaltsverzeichnis 2
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungsverzeichnis 3
1 Einleitung 4
2 Was ist Kultur? 5
2.1 Interkulturelle Aspekte 5
2.2 Interkulturelle Teams 6
3 Potenzielle Problemfelder 7
4 Lösungsansätze 10
4.1 Fallbeispiel: „Speedsteel AG“ 11
5 Fazit 14
Literaturverzeichnis 15
Abbildungsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 : Stärken und Schwächen interkultureller Teams
Abbildung 2 : Intercultural Competence Model
Abbildung 3 : Beeinflussung des Teams durch Kontext
1 Einleitung 4
1 Einleitung
Der heutige Markt für Firmen fast aller Branchen ist ein zunehmend globaler Markt. Die Grenzen nicht nur für die Erfüllung von Aufträgen verschwimmen zusehends, auch die zur fachgerechten Durchführungen benötigten Experten kommen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturkreisen formen so interkulturelle Teams.
Interkulturelle Teams funktionieren bei geeigneter Führung und gegenseitigem Verständnis und Toleranz leistungsfähiger als monokulturelle Teams aber bei ungenügender Vorbereitung auf die unterschiedlichen Belange der Teammitglieder kann sich dieser Vorteil auch schnell ins Gegenteil ändern und das Team eine unterdurchschnittliche Leistung erreichen.
Diese Arbeit soll einen kurzen Leitfaden über die Aspekte und Problemfelder multikultureller Teams darstellen und Handlungsweisen aufzeigen. Dabei werden anhand des Fallbeispiels „Speedsteel AG“ praktische Umsetzungsmöglichkeiten und Problemfelder aufgezeigt und erläutert.
2 Was ist Kultur? 5
2 Was ist Kultur?
Der Ursprüngliche Begriff „Kultur“ entstammt dem Griechischen und bezog sich, wie es auch heute noch an Begriffen wie Kulturboden erkennbar ist, auf die landwirtschaftliche Nutzung von Boden. 1 Nach Perlitz kann Kultur auch als der Teil der gemeinsamen gesellschaftlichen Werte angesehen werden, die individuell internalisiert und dadurch handlungsleitend im jeweiligen Land sind. 2 Hofstede versteht unter Kultur die kollektive Programmierung des Geistes, die die Mitglieder einer Gruppe oder Kategorie von Menschen von einer anderen unterscheidet. 3 Er folgert daher weiter, dass Kultur erlernt, einem aus dem sozialen Umfeld angetragen wird und nicht etwa durch Gene vorbestimmt sei.
2.1 Interkulturelle Aspekte
Um die unterschiedlichen Blickwinkel verschiedener Kulturen verstehen zu können wurden bereits mehrere Versuche unternommen den Kulturbegriff in unterschiedliche Dimensionen zu teilen. Basierend auf einer Studie unter IBM Managern entwickelte Hofstede ein Model, das 5 Dimensionen zwischen Kulturen beschreibt: 4
Machtdistanz. Der Grad von Verschiedenheit unter Leuten (Mitarbei-ter/Vorgesetzten), den die Bevölkerung eines Landes als normal empfindet.
Individualismus vs. Kollektivismus. Der Umfang, in dem Leute empfinden, dass sie sich drum kümmern sollten oder von sich selbst, ihren Familien oder Organisationen, den sie angehören, gekümmert werden.
Männlichkeit vs. Weiblichkeit. Der Umfang, in dem eine Kultur Bestimmtheit, Maskulinität, förderlich als betrachtet im Vergleich zu einer Kultur, die Bescheidenheit, Femininität, höher schätzt.
Unsicherheitsvermeidung. Der Grad, in dem Leute in einem Land strukturierte, sichere, gegenüber unstrukturierten, unsicheren, Situationen bevorzugen.
1 vgl. Apfelthaler (2002), S. 28
2 vgl. Perlitz (2000), S. 279
3 vgl. Hofstede (1991), S. 5
4 vgl. Hofstede (2001), S. 4-197
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Nico Schuster, 2009, Interkulturelle Aspekte und potenzielle Problemfelder in multinationalen Teams, Munich, GRIN Publishing GmbH
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