Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung Seite 3
2. Definitionen Seite 3-4
2.1 Der Begriff „einfache Arbeit“ Seite 3
2.2 Definition Qualifikation Seite 4
3. Langfristige Entwicklung der Qualifikationsstruktur Seite 4-6
4. Arbeitsmarktperspektiven gering qualifizierter Seite 7-9
4.1 Prognose Seite 7
4.2 Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen Seite 8
mmm gering qualifizierter
5. Zusammenfassung und Fazit Seite 10
Literaturangaben
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1.Einleitung
In den letzten Jahrzehnten haben sich die meisten Arbeitsmärkte verändert. Die Konkurrenz der Arbeitskräfte untereinander ist deutlich gestiegen vor Allem durch die zunehmende Bedeutung der Technologien und den damit verbundenen erhöhten Arbeitsanforderungen. Aber auch andere Faktoren wie die
Globalisierung, die Expansion der Bildung und ein industrieller Wandel spielen bei der Erhöhung des Konkurrenzdrucks auf den Arbeitsmärkten eine bedeutsame Rolle. 1 Im folgenden Verlauf soll nun die These untersucht werden, dass sich die Arbeitsmarktperspektiven für gering qualifizierte Personen in den letzten Jahren deutlich verschlechtert haben. Das Ziel der Arbeit besteht darin die Entwicklung der Qualifikationsstruktur Deutschlands darzustellen, Ansätze zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen gering qualifizierter näher zu erläutern sowie zu diskutieren, ob sich die Arbeitsmarktperspektiven gering Qualifizierter verbessern oder verschlechtern werden. Der folgende Gliederungspunkt wird zunächst einige Definitionen umfassen. Anschließend wird die langfristige
Qualifikationsentwicklung von Deutschland näher beleuchtet sowie die Arbeitsmarktperspektiven gering qualifizierter.
2. Definitionen
2.1 Der Begriff „einfache Arbeit“
Der Begriff „einfache Arbeit“ wird unterschiedlich definiert. Wenn nachfolgend von diesem Begriff gesprochen wird, so soll darunter verstanden werden, dass für „einfache Arbeiten“ keine Berufsausbildung erforderlich ist, die Tätigkeit in wenigen Tagen schnell angelernt und auch von ungelernten Personen ausgeführt werden kann. Klassische Beispiele Personen einfacher Arbeit
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stellen Lagertätigkeiten oder die Zimmerreinigung dar, wobei auch hier differenziert werden muss und man nicht pauschal jede Stelle in diesem Bereich als „einfache Tätigkeit“ bezeichnen kann. 2 Oft haben „einfache Tätigkeiten“ einige Merkmale gemeinsam wie zum Beispiel, dass die Löhne oft niedriger sind, die Arbeitszeiten ungünstiger und das gesellschaftliche Ansehen geringer ist, als bei qualifizierten Tätigkeiten. 3
2.2 Definition Qualifikation
Qualifikation beschreibt alle Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten einer Person, um eine bestimmte Tätigkeit am Arbeitsplatz ausführen zu können. Qualifizieren kann man sich auf unterschiedlichen Wegen zum Beispiel über eine Aus-, Fort- oder Weiterbildung. 4 Wichtig ist zu differenzieren zwischen Qualifikation des Bewerbers und Qualifikationsanforderungen der entsprechenden Tätigkeit, welche nicht immer unbedingt gleich sein müssen. Im Einzelfall gibt es auch überqualifizierte Menschen, die einfache Tätigkeiten ausführen aber andersherum auch vereinzelt gering qualifizierte Menschen, die eine anspruchsvolle Tätigkeit ausüben. 5
3. Langfristige Entwicklung der Qualifikationsstruktur Die nachfolgende Grafik 1 zeigt die Entwicklung der
Qualifikationsstruktur der Bevölkerung im Zeitraum von 1976-2000. Hier kann man deutlich erkennen, dass der Prozentsatz der Personen ohne Berufsabschluss zwischen 1976 und 2000 43% auf um etwa 12% gesunken ist von 43% auf 30%. Gestiegen im gleichen Zeitraum sind die Personen mit einer Hoch- bzw. Fachschulreife. Gab es 1976 noch etwa 5% Hochschulabsolventen so waren es im Jahr 1992 schon 10% und im Jahre 2000 schon 12%. Die Zahl der Fach- bzw. Lehrschulabschlüsse hat sich im Zeitraum von 1976 bis 2000 um etwa 10% erhöht auf etwa 59%. Diese Daten zeigen, dass
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Arbeit zitieren:
Marcus Forschepoth, 2008, Qualifikationen im Wandel - Perspektiven einfacher Arbeit, München, GRIN Verlag GmbH
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