Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung Seite 1
II. Die Jesuiten Seite 1
1. Die Gesellschaft Jesu Seite 1
2. Die Missionsanfänge Seite 2
3. Der Untergang des Jesuitenordens Seite 3
III. Die Guaraní und ihre Sprache Seite 3
1. Ihr Leben vor und nach Ankunft der Jesuiten Seite 3
2. Sprachgeschichte Paraguays: Guaraní - Spanisch Seite 4
3. Die Jesuiten und das Guaraní Seite 5
IV. Die koloniale Sprachpolitik der Krone Seite 6
1. Die Hispanisierungsdebatte Seite 6
2. Das Verhältnis von Staat, Kirche und jesuitischer Mission Seite 9
3. Zusammenfassung Seite 11
V. Erste Sprachkontakte - Sprachbarrieren Seite 12
1. Weltliche Eroberer - indigene Sprachen Seite 12
2. Geistliche Eroberer - indigene Sprachen Seite 13
VI. Linguistische Leistungen der Missionare Seite 14
1. Acosta und seine linguistischen Theorien Seite 14
2 Der Spracherwerb Seite 15
a) Verschiedene Wege des Spracherwerbs Seite 15
b) Ein konkretes Beispiel Seite 17
3. Verschriftung der autochthonen Sprachen Seite 18
4. Verschriftlichung und Textproduktion Seite 19
5. Zusammenfassung Seite 21
VII. Schlussfolgerungen Seite 22
VIII. Bibliographie Seite 25
II
I. Einleitung
Heute sprechen die Linguisten von verschiedenen Entwicklungsstufen einer Sprache. Ist eine Sprache noch nicht so weit entwickelt wie eine andere, hat sie trotzdem eine Existenzberechtigung. Die vorgenommene Einstufung ist also kein Qualitätsurteil. Zur Zeit des spanischen Kolonialismus gab es allerdings wertende Kategorisierungen und dementsprechende Rangfolgen in Bezug auf die Qualität und damit eventuell zusammenhängend auch auf den Erhaltungswert einer Sprache.
Neben der Sprecheranzahl war für die Einstufung einer Sprache auch ausschlaggebend, ob in der Kultur eine Distanzsprache oder abstrakte Begriffe vorhanden waren. Kaum Beachtung hat man den außersprachlichen Faktoren geschenkt, die gerade während der Kolonisation Lateinamerikas einen unübersehbaren Einfluss auf die autochthonen Sprachen ausgeübt haben.
Der Zusammenstoss der indigenen Sprachen mit dem Spanischen hat zahlreiche Opfer gefordert, und auch Sprachen, die überlebten, haben spanische Narben davongetragen. Diese Kontaktsituation, die Rolle der Missionare - im Besonderen die der Jesuiten, - bei der sprachlichen Kolonisation, ihre Ziele sowie ihre sprachwissenschaftlichen Leistungen sollen Gegenstand meiner Hausarbeit sein.
Es bleibt vorauszuschicken, dass kaum Material vorhanden ist, das sich speziell mit der Sprachpolitik der Missionare während der spanischen Kolonisation beschäftigt. Die Spezifizierung auf die linguistische Arbeit der Jesuiten in Paraguay fehlt völlig.
II. Die Jesuiten
1. Die Gesellschaft Jesu
Der Jesuitenorden wurde 1540 von Ignatius von Loyola gegründet. Die Gesellschaft Jesu, wie der Orden sich nannte, fand großen Zuspruch, so dass er beim Tod Loyolas im Jahr 1556 schon über 1000 Mitglieder zählte. 1
Der Orden war und ist heute noch straff organisiert und die Ausbildung des Nachwuchses ist breitgefächert und äußerst langwierig (10-17 Jahre). Loyolas Ziel war es, einen Jesuiten so auszubilden, dass er im Stande ist, jede notwendige Arbeit zu verrichten. 2 Im Mittelpunkt der Tätigkeiten der Jesuiten in Europa stand daher auch das Bildungswesen; die Gesellschaft gründete Schulen und Kollegien (auch Kollegen genannt) in ganz Europa und ihr unterstanden Universitäten und Ausbildungshäuser.
Die Ausbildung hatte in der Zeit der Gegenreformation zum Ziel, den Katholizismus gegen die Ausbreitung des Protestantismus zu stärken. Ganz auf der Linie eines weiteren Grundsatz des Ordens: die bedingungslose Treue und Ergebenheit gegenüber dem Papst. 3 Die Jesuiten taten sich als Astronome, Mathematiker, Botaniker und u.a. auch als Sprachwissenschaftler hervor. So schrieben sie die ersten Grammatiken des Chinesischen und studierten als erste das Sanskrit der Inder. 4
1
Krauss/Täubl: Mission und Entwicklung. Der Jesuitenstaat in Paraguay; Seite 67
2 Weyhofen, Hans-Theo: Die Jesuitenreduktionen in Lateinamerika; Seite 6
3 Ökumenisches Heiligenlexikon: Jesuiten; Seite 1
4 Jesuiten: Geschichte bis 1773; Seite 1
1
Die Gesellschaft Jesu sah die Akkomodation, die Anpassung an andere Lebensweisen und das Einfühlen in fremde Kulturen, als grundlegend für ihre Missionsarbeit an, was ihnen oftmals Kritik und Hass einbrachte.
2. Die Missionsanfänge
Als erste Missionare kamen die Franziskaner ins La-Plata-Gebiet (Paraguay, Brasilien, Argentinien, Uruguay).
Die ersten christlichen Indianersiedlungen wurden 1580 von Luis de Bolaños und Alonso de San Buenaventura angelegt. 5 Daher werden die Jesuiten oft zu Unrecht als die Erfinder der Missionsdörfer angesehen.
Der Franziskanermönch Luis de Bolaños war der Verfasser der ersten Guaraní-Grammatik und hatte so auch den Grundstein für die folgende sprachwissenschaftliche Arbeit der Jesuiten gelegt. Er erkannte schon damals, dass viele Wörter des Guaraní mit einem mythischen Symbolgehalt verknüpft waren, so dass er diese nicht ohne weiteres zur Predigt des Christentums heranziehen konnte. 6
1566 wurde die Gesellschaft Jesu durch den Indienrat in der Liste der zugelassenen Orden im spanischen Amerika aufgenommen. 7
Die Jesuiten ließen sich am Titicacasee 1576 zum ersten Mal fest nieder. Das Ordenshaus, in dem sie lebten, war zugleich ein Kolleg, wo künftige Missionare ihre Ausbildung erhielten und die Indianersprache lernten. 8
Die ersten Jesuiten kamen 1588 von Brasilien aus nach Paraguay 9 , allerdings zu dieser Zeit noch als Wanderprediger. Sie stimmten bald darin überein, dass die Guaraní ein friedliches und dem Christentum nicht abgeneigtes Volk waren. Allerdings musste eine geeignetere Missionsmethode gefunden werden, da das Umherziehen der Prediger dem Verankern des Evangeliums nicht zuträglich war.
1603 wurde vom Bistum in Asunción die Regel festgelegt, dass die Indianer in Niederlassungen zu sammeln seien, um ihnen so mehr Schutz gewähren zu können. Außerdem dürfe der Unterricht der indigenen Bevölkerung nur in ihrer eigenen Sprache gehalten werden und alle, die mit der Seelsorge in Paraguay betraut waren, müssten zumindest Guaraní können. Als Leitwerk sollte Bolaños Katechismus dienen, um sicherzustellen, dass alle Missionare mit den gleichen Ausdrücken arbeiteten.
Die Jesuiten sollten dieses Programm durchführen, was 1606 durch die Ankunft Diego de Torres und weiterer Jesuiten in Angriff genommen wurde. 10
1607 bekam de Torres den Auftrag, eine Conquista espiritual durchzuführen, das heißt, ohne Waffengewalt, nur durch das Wort Gottes, die Indianer dazu zu bringen, sich der Krone freiwillig zu unterwerfen. Im Gegenzug sollte für diese die „Sklaverei“ abgeschafft werden. 11 Daraufhin wurden bis 1635 30 Reduktionen gegründet.
5
Konetzke, Richard: Weltgeschichte: Süd- und Mittelamerika I; Seite 253
6 Caraman, Philip: Ein verlorenes Paradies Der Jesuitenstaat in Paraguay; Seiten 17/8
7 Konetzke, Richard; Seite 259
8 Konetzke, Richard; Seite 268
9 Weyhofen, Hans-Theo; Seite 1
10 Caraman, Philip; Seiten 21-22
11 Dignath, Stephan: Die Pädagogik der Jesuiten in den Indio-Reduktionen von Paraguay (1609-1767); Seiten 13-14
2
3. Der Untergang des Jesuitenordens
Als Feinde der Jesuiten und ihren Reduktionen stellten sich schnell die spanischen Siedler, vor allem die Großgrundbesitzer, heraus, welche die Indigenen lieber zur Arbeit auf ihren Gütern gezwungen hätten. Handel konnte nur unter Aufsicht der Missionare mit der indigenen Bevölkerung betrieben werden. Zugleich stellten die Reduktionen auch Konkurrenz durch ihre landwirtschaftlichen und handwerklichen Produkte dar.
Durch ihre Lage entzogen sich die Reduktionen der Einflussnahme der Kolonialbehörden weitgehendst; eine Situation, die den Machtinhabern überhaupt nicht behagte. 12 Als dann auch noch die Jesuiten bei einem Unabhängigkeitsaufstand der Einwohner Paraguays Anfang des 18. Jahrhunderts die königliche Hoheit mit Hilfe von Reduktionssoldaten verteidigten, war eine unüberbrückbare Kluft zwischen der ehemals spanischen Bevölkerung Paraguays und den Jesuiten entstanden.
Das Ende des Jesuitenordens wurde endgültig mit einer Schrift des portugiesischen Ministerpräsidenten besiegelt, welche in verschiedene europäische Sprachen übersetzt wurde. Der darin formulierte Hauptvorwurf war die Errichtung eines selbständigen und unabhängigen Reiches. 1758 wurden die Jesuiten aus Portugal und seinen Kolonien, 1767 aus den spanischen Kolonien ausgewiesen. Kurz darauf wurde der Orden vom Papst aufgelöst. Ohne die Jesuiten lösten sich viele Reduktionen schnell auf oder versanken in Armut. 1848 wurde die letzte Verfassung, die noch Grundsätze des jesuitischen Zusammenlebens enthielt, aufgehoben. 13
III. Die Guaraní und ihre Sprache
1. Ihr Leben vor und nach Ankunft der Jesuiten
Die Guaraní wurden zwar oft als ein Volk angesehen und so auch beschrieben, jedoch bestanden sie aus mehreren Stämmen. 14
Einigendes Moment zwischen ihnen war ihre Sprache 15 , das Guaraní, welche allerdings in vielen Varietäten gesprochen wurde.
Sie betrieben Ackerbau ( Kürbisse, Mandioka und Süßkartoffeln) und Wanderwirtschaft, die Hauptnahrungsquellen stellten jedoch die Jagd und der Fischfang dar. In der Regel waren sie Halbnomaden.
Die Guaraní lebten in Familiengruppen zusammen. Als Autorität wurde der Kazike angesehen, jedoch hatte nur der Schamane wirklichen Einfluss.
Die Wohnungen wurden aus Zweigen im Wald auf dem Boden errichtet. Ihr Habe beschränkte sich meist auf Tongeschirr und Waffen. 16
12
Weyhofen, Hans-Theo: Seite 8
13 Dignath, Stephan; Seiten 19-21,
14 Mayr, Johann: Anton Sepp; Seite 197
15 Schmengler, Uwe: Der Jesuitenstaat von Paraguay; Seite 3
16 Krauss/Täubl; Seite 35
3
In ihrer Kultur war ein monotheistischer Glaube sowie die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod schon vor der Ankunft der Missionare vorhanden.
Da die Jesuiten bald zu der Überzeugung gelangten, dass Nomaden oder, wie im Falle der Guaraní, auch Halbnomaden viel schwerer mit der Heilsbotschaft zu erreichen seien als Sesshafte, führten sie die Guaraní in Reduktionen zusammen.
Auch der Tagesablauf in diesen war geprägt von christlichen Einflüssen, so markierte z.B. die Glocke zur Morgenandacht das Aufstehen. Ein Jahr wurde im Sinne eines Kirchenjahres eingeteilt.
Einheimische Traditionen und Werte wurden von christlichen in den verschiedenen Lebensbereichen verdrängt. 17
Wie später noch zu sehen ist, wirkte sich der europäische Einfluss auch auf ihre Sprache aus. Es ging den Jesuiten in erster Linie um die Evangelisierung und Zivilisierung, und nicht um den Erhalt einer Kultur, auch wenn dies in eingeschränkter Weise, zumindest in Bezug auf die Sprache, der Nebeneffekt war.
2. Sprachgeschichte Paraguays: Guaraní - Spanisch
Im Gegensatz zu anderen Ländern Lateinamerikas, in denen die indigenen Sprachen nur von den niederen Klassen und den Ungebildeten gesprochen werden, ist das Guaraní in Paraguay die Sprache aller Menschen, quer durch alle Klassen und alle Bildungsschichten. So verfügte beispielsweise jeder Präsident Paraguays über Kenntnisse des Guaraní. 92% aller Einwohner Paraguays sprechen heute noch das Guaraní, wo hingegen nur 52% Spanisch sprechen.
Welche Faktoren spielten für die Behauptung des Guaraní gegenüber dem Spanischen eine Rolle?
Von Anfang an waren die Guaraní relativ gewillt, mit den Spaniern zusammenzuleben, um so Schutz vor den Übergriffen portugiesische Menschenräuber zu erlangen. Zudem gab es viele gemischte Haushalte. Die Indianerfrauen boten den spanischen Einwanderern die Möglichkeit, ein neues Zuhause zu finden und Guaraní zu lernen. Aus diesen Verbindungen stammende Kinder wuchsen bilingual auf.
Schon 1791 erschien ein Bericht, in dem festgestellt wurde, dass fast das gesamte Land zweisprachig war.
Durch die Lage Paraguays war es in der Kolonialzeit relativ abgeschottet vom Mutterland, so dass weit weniger Einwanderer den Weg dorthin fanden als in die Küstenstaaten. Aufgrund der hohen Zahl der indigenen Bevölkerung und der schnellen Vermischung, entwickelte sich eigentlich keine weiße Oberklasse, die das Guaraní und ihre Stämme als minderwertig ausgegrenzt hätte. In vielen anderen Kolonialländern der spanischen Krone wurde das Ansehen eines Menschen stark mit seiner Sprache verknüpft, so dass die Herrscherklasse durch den Gebrauch des Spanischen gekennzeichnet war.
Natürlich haben auch die Jesuiten einen großen Teil dazu beigetragen, dass sich das Guaraní, wenn auch unter christianisierenden Einflüssen, erhalten konnte. Dank der Abschottung der Reduktionen und den eingerichteten Schulen, in denen die alleinig gebrauchte Sprache das Guaraní war, konnte sich die Sprache trotz der spanischen Eroberer relativ gut behaupten. Zudem ist es den Jesuiten größtenteils zu verdanken, dass die Sprache den Weg von der Mündlichkeit zur Schriftlichkeit fand.
Die Unabhängigkeit des Staates Paraguay vollzog sich im Jahr 1811. Zu dieser Zeit, so ist aus Quellen ersichtlich, wurde das Guaraní von gebildeten Menschen vor allem in emotionalen
17
Wendt, Reinhard: Wege durch Babylon; Seite 31
4
Situationen oder im privaten Rahmen gebraucht. Im öffentlichen Leben galt also eher das Spanische als schicklich.
1812 erging das Gesetz, dass die Schulsprache allein das Spanische zu sein habe. Die darauf folgenden Zeit der Diktatur schottete das Land von allen europäischen Einflüssen ab, so dass das Spanische wieder in den Hintergrund trat.
Nach der Diktatur war der Gebrauch des Guaraní zwar wieder in der Schule verboten worden, jedoch wurde außer in der Hauptstadt auf dieses Verbot kaum Rücksicht genommen. Im Krieg gegen Brasilien, Uruguay und Argentinien fungierte dann das Guaraní als Symbol der Einheit der Nation Paraguays.
Durch die darauffolgende Kontrolle Argentiniens wurden z.B. viele Schulbücher oder auch Lehrer direkt aus Argentinien geschickt, so dass wieder das Spanische in den Vordergrund gerückt wurde. Auch während des 62-jährigen Krieges lag die Betonung auf der spanischen Sprache.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Guaraní nur noch von der Landbevölkerung gesprochen. Daher wurde es zum ersten Mal in seiner Geschichte in Verbindung mit ungebildeten Menschen gebracht. Jedoch begann sich gleichzeitig eine Literatur, vor allem Poesie, in Guaraní herauszubilden, deren Autoren angesehene Einwohner Paraguays waren. Bis 1932 hatte sich eine Oberklasse herausgebildet, die auf die Sprecher des Guaraní herabblickte. Die Regierung verbot jedoch während des Krieges von 1932-1935 die Benutzung der spanischen Sprache auf dem Schlachtfeld.
So entwickelte sich wieder das Ansehen des Guaraní als Nationalsprache. Es symbolisierte alles Verteidigungswerte in der Heimat der Soldaten.
Gerade zu dieser Zeit fand das Theater auf Guaraní viel Beachtung und Zuspruch. Als nach dem Krieg die wirtschaftlichen Beziehungen zu anderen Ländern wieder aufgenommen wurden, spielte das Spanische in erster Linie eine Rolle für die Kommunikation mit anderen Ländern.
Mit der Zeit gab es immer mehr Forscher und Untersuchungen, die sich dem Guaraní widmeten. In den 60ern des letzten Jahrhunderts wurde das Verbot des Guaraní für die Schulen aufgehoben, jedoch wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese Sprache nur dazu da sei, einsprachigin Guaraní- aufgewachsenen Kindern die spanischen Übungen zu erklären. Bis heute hat das Guaraní nichts von seiner Bedeutung eingebüßt und ist neben dem Spanischen offizielle Sprache des Landes Paraguay. 18
3. Die Jesuiten und das Guaraní
Nachdem Bolaños die Vorarbeit für die Guaraní-Grammatik geleistet hatte, war es an den Jesuiten, das Guaraní schriftlich zu fixieren und der Bevölkerung so zu einer Distanzsprache zu verhelfen.
Auch im Guaraní trafen sie auf die Problematik der Nichtexistenz von bestimmten christlichen Ausdrücken. So sind im guaranischen Katechismus sowohl die Namen „Maria“ wie auch „Jesus Christus“ und „Heiliger Geist“ als Fremdwörter aus den entsprechenden europäischen Sprachen zu finden. Jedoch wurde für das Wort „Gott“ der indigene Ausdruck verwendet. Vielleicht aufgrund der Tatsache, dass sich auch im Guaraní das Wort „Gott“ mit dem Glauben an einen Vatergott verband.
Es wurden beispielsweise auch viele Zahlwörter und dergleichen aus dem (zumeist) Spanischen entlehnt.
18
Rubin, Joan: National Bilingualism in Paraguay; Seiten 21-30
5
Arbeit zitieren:
Katharina Heiß, 2002, Die Sprachpolitik der Jesuiten in Paraguay, München, GRIN Verlag GmbH
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