Inhaltsverzeichnis: Seite
1. EINLEITUNG ------------------------------------------------------------------------------------- 1
2. DEFINITION VON INTEGRATION --------------------------------------------------------- 2
3. PROBLEME DER INTEGRATIO----------------------------------------------------------N 2
4. INTEGRATIONSARTEN / INTEGRATIONSMODELLE------------------------------- 5
4.1 STRUKTURELLE INTEGRATIO---------------------------------------------------------------N 5
4.2 KULTURELLE INTEGRATION ------------------------------------------------------------------ 5
4.3 SOZIALE INTEGRATION ----------------------------------------------------------------------- 5
4.4 IDENTIFIKATIVE INTEGRATION --------------------------------------------------------------- 5
4.5 POLITISCHE INTEGRATION ------------------------------------------------------------------- 6
4.6 ÖKONOMISCHE INTEGRATION --------------------------------------------------------------- 6
4.7 SYSTEMATISCHE INTEGRATION ------------------------------------------------------------- 6
4.8 INTEGRATION DURCH SPORT ---------------------------------------------------------------- 7
5. INTEGRATIONSFÖRDERUNG ------------------------------------------------------------- 7
6. INTEGRATIONSMITTEL---------------------------------------------------------------------- 8
7. ZIELE DER INTEGRATION ------------------------------------------------------------------ 8
8. DESINTEGRATION ---------------------------------------------------------------------------- 9
9. EIGENE ERFAHRUNG -----------------------------------------------------------------------10
10. SCHLUSSBETRACHTUNG ---------------------------------------------------------------10
11. LITERATUR UND QUELLENVERZEICHNIS -----------------------------------------12
1. Einleitung
Zunehmend kommt es zu Auseinandersetzungen über Integrationsschwierigkeiten in der heutigen Gesellschaft. Es wird in den Medien vom „Ende der Multikulti - Lüge“ von „Parallelgesellschaften“ und von der „Integrationsunwilligkeit“ ethnischer Minderheiten geredet und tagtäglich berichtet. Auch die Politik und die Kirchen versuchen Lösungsmöglichkeiten zu suchen und finden.
Die Integration von Zuwanderern wird als gesellschaftliches Problem thematisiert, das gesamtgesellschaftliche Folgen hat und entsprechende Maßnahmen erfordert. Die Debatte geht teilweise von einer fehlenden Integrationsbereitschaft der Minderheitsgesellschaften aus und kritisiert die Bildung ethnischer Kolonien, den Rückzug in die eigene ethnische Gruppe und den Widerstand gegen kulturelle Modelle des Aufnahmelandes. Aber nicht nur Zuwanderer stellen ein Integrationsproblem dar. Auch andere Minderheiten wie Menschen mit Behinderungen, Menschen mit psychischen Problemen, Menschen, die für einige Zeit im Gefängnis waren, Arbeitslose und Jugendliche stellen die heutige Gesellschaft vor Integrationsschwierigkeiten.
In dieser Ausarbeitung werde ich über Problemfelder der Integration und über Lösungsmöglichkeiten berichten.
Zunächst gilt es den Begriff „Integration“ zu definieren und ihn als wichtigen Faktor in unserer Gesellschaft darzulegen. Auch ist es erforderlich die Probleme der Integration, Integrationsarten, Integrationsmodelle, Integrationsförderung und Integrationsmittel sowie die Ziele der Integration darzulegen. Abschließend werde ich kurz auf die Desintegration eingehen sowie über eigene Erfahrungen und Erlebnisse als ehemaliger Immigrant aus dem Kosovo berichten.
Es ist nicht einfach die Integration für alle auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, jedoch soll diese Arbeit dafür sensibilisieren, dass Integrationsprobleme nur gemeinsam und miteinander zu lösen sind.
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2. Definition von Integration
Das Wort Integration hat seinen Ursprung aus dem Lateinischen und bedeutet Wiederherstellung, Erneuerung.
In der heutigen Zeit wird unter Integration die Einfügung bzw. Eingliederung in ein Ganzes, aber auch Anpassung oder Angleichung verstanden. Der Begriff ist insofern mehrdeutig, weil es gegebenenfalls notwendig wird seine konkrete Bedeutung im jeweiligen Kontext zu ermitteln. In der Sozialarbeit/Sozialpädagogik handelt es sich schwerpunktmäßig um die soziale Integration von gesellschaftlichen Minderheiten und Randgruppen. Hier wird soziale Integration in der Regel als Anpassung an das Normengefüge und den Lebensstill einer Gesellschaft oder Gruppe ver-standen, wobei die abweichenden Verhaltensweisen zugunsten des Anpassungsprozesses aufgegeben werden sollen.
Diese Erwartungen richten sich in besonderer Weise an Ausländer und Immigranten, die sich möglichst reibungslos an den deutschen Lebensstil anpassen sollen, aber auch, wie oben schon genannt, an andere Minderheiten wie zum Beispiel Menschen mit Behinderungen, Menschen mit psychischen Problemen, Menschen, die für einige Zeit im Gefängnis waren, Arbeitslose und Jugendliche. Inzwischen ist allerdings eine Entwicklung eingetreten, die soziale Integration zunehmend als offene wechsel- und gegenseitigen Lernprozess zwischen der bestehenden Gesellschaft und den zu Integrierenden versteht. Ohne diese Öffnungsprozesse auf beiden Seiten können die Prozesse auf den unterschiedlichen Integrationsebenen nicht ungehindert ablaufen. Mehrheitsgesellschaften und die zu Integrierenden müssen sich deshalb aufeinander zu bewegen, sich miteinander arrangieren und eine gemeinsame Verständigungsgrundlage schaffen. 3. Probleme der Integration
Die Gefahren über die Entfaltung moderner Gesellschaften nehmen angesichts der gegensätzlichen Veränderungsprozesse, die nahezu alle Lebensbereiche ergriffen haben, enorm zu. Erscheinungen wie Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, Armut, Angst und Depression, alltägliche und fremdenfeindliche Gewalt sowie Kriminalität als „normale Begleiterscheinungen moderner Gesellschaften“ zu sehen. (Heitmeyer, 1997, S.9) „Die Sonnenseiten der Differenzierungsprozesse von Gesellschaften“, wie beispielsweise die Erweiterung der Freiheitsspielräume oder die Erweiterung kultureller Vielseitigkeit, „können nicht die Schattenseiten, wie Orien-
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tierungsprobleme, neue soziale Ungleichheiten oder anomische Erscheinungsweisen ausblenden“. (Heitmeyer, 1997, S.23)
Die Zuwanderer haben für die deutsche Gesellschaft teilweise ganz neue Heraus-forderungen geschaffen. Es war notwendig, zunächst einmal die Probleme der Unterkunft und des Lebensunterhalts zu lösen. Ferner mussten grundlegende Fragen des Miteinanders der eingesessenen Mehrheitsbevölkerung und der eingewanderten Bevölkerungsgruppen geklärt werden. Aus der Zuwanderung nach Deutsch-land ergaben sich in den letzten 40 Jahren vielfältige Probleme, allerdings waren diese aus der Herkunft der Zuwanderer, ihrer kulturellen und sozioökonomischen Zugehörigkeit resultierenden Rahmenbedienungen sehr unterschiedlich. Je größer die „Desintegrationsprobleme bei Teilen der Mehrheitsgesellschaft werden, umso höher werden die Integrationshürden für Fremde Minoritäten“. (Heitmeyer, 1997, S.10)
Die Probleme der Integration lassen sich in zwei Gruppen aufteilen. Auf der einen Seite stehen die Probleme der internen Integration und auf der anderen die Probleme der äußeren Integration.
Problemfelder der inneren Integration entstehen unter anderem durch soziale Schichten und Ghettoisierungen. Beispiele hierfür finden sich auch durch die drastischen Ghettobildungen in den Vereinigten Staaten von Amerika sowie in den Banlieues in Frankreich. Auch fallen Menschen mit körperlichen Behinderungen, psychischen Problemen, Arbeitslose, auffällige Jugendliche aus unteren sozialen Schichten der inneren Integration zum Opfer. Politisch und gesellschaftlich werden zwar (vordergründig) Lösungswege gesucht, aber durchgreifend und dauerhaftabgesehen von Einzelfällen - lassen sich Lösungsmöglichkeiten bis jetzt nur schwerlich finden und generell kann man feststellen, dass der Eindruck entsteht einvernehmliche Lösungen seien nur unter „Opfer“ zu erzielen und hierzu aber die erforderliche Bereitschaft fehlt. Auch hindern vielfach politische Parolen und rassistisches Gedankengut sowie auch religiöse Aspekte einvernehmliche Lösungen. Integrationsprobleme haben natürlich auch ihre Auswirkungen auf das Zusammenleben. Ein großes Problem stellt die Erzeugung von Gewalt und Gegengewalt dar. Gewalt ist ein zuverlässiger Auslöser sozialer Desintegration. Jede nachlassende Integrationskraft der Gesellschaft führt in eine Spirale der Gewalt, weil die Verteilungs-, Regulations- und Kohäsionskonflikte zunehmen. Mit Desintegration wächst in der Regel die Gewalt. Sei es staatliche, „um soziale Kontrolle und Re-
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Arbeit zitieren:
Rexhep Kushutani, 2007, Problemfelder der Integration und Lösungsmöglichkeiten , München, GRIN Verlag GmbH
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