INHALT
Dem eigentlichen Projektprotokoll [Seite 37] sind folgende
Positionspapiere voran gestellt :
[S. 4] Einführung zur Regulativen Medizin
Hubertus R Hommel
[S.7] Integration verschiedener Disziplinen in „Nachhaltiger
Gesundheitswissenschaft“ - Erkenntnistheoretische und
wissenschaftshistorische Bemerkungen -
Universitätsprofessora. D. Dr. med. dent. Heinz Spranger MAS Prof. (FH) Dipl. Ökonom Bernd H. Mühlbauer, Vorlage bei der FH Gelsenkirchen
[S. 16] Regulation der Gesundung im Ritualraum um den
Rehabilitierenden
[Nach einem Impulsreferat vor dem Symposium der Stiftung für Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin, CH-4501 Solothurn, am 18.11.2009 in Zürich] Heinz Spranger
[S. 28] Leittext Fernlehre für das Studienfach Health Education
[Nach einem Positions-Papier anlässlich des ONLINE-Kurses „Salutogenese“ der Ländlichen Erwachsenenbildung Niedersachsen, D-49134 Wallenhorst, Abschluss 28.11.2009 daselbst] Heinz Spranger
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PROJEKT - IMPRESSUM
Ausführende:
Dr. R. Hubertus Hommel Univ.-Prof.a.D. Dr. Dr. h.c. Heinz Spranger Korrespondenzadresse:
Institut für Nachhaltige Gesundheitswissenschaften in D-26906 Dersum Das Institut für Nachhaltige Gesundheitswissenschaften ist Gemeinnütziger Verein im Sinne der Abgabenordnung für den Zweck „Bildung / Wissenschaft“ in D-26906 Dersum.
Der Verein ist eingetragen beim Amtsgericht Osnabrück Reg.Abt. Papenburg NZS-V R Nr. 150 239 Gemeinnützigkeit: Finanzbehörden Papenburg St.-Nr. 53 / 270 / 03759
Autorenvorbehalt:
Projektskizze und Projektberichte stehen unter dem Copyright der ausführenden Autoren. Diese Tatsache ändert sich auch nicht, wenn einzelne Arbeitsteile zu anderen als den ursprünglichen Zwecken und Konzepten genutzt werden.
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Hommel H R : Einleitung zu Spranger H & Hommel H R : Beitrag zur Regulativen Medizin
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Einführung zu diesem Projektbericht 2009
Angewandte Medizinische Salutogenese in Komplementarität zur Komplexität Hubertus R. Hommel
Traditionell definieren sich Gesundheit und Krankheit nach Außen vor allem über Arbeitsfähigkeit, nach Innen eher über die Fähigkeit zu Leistung, Genuss und mitmenschlicher Beziehung. Das Modell der Salutogenese dient als ein Erklärungsansatz für menschliche Entwicklung und menschliches Verhalten und betrifft somit sämtliche Bereiche der humanen Existenz. Für die Einzelperson erklärt sich daraus ihr Selbstwertmanagement mit Konsequenzen auf ihre psychische und darüber auch physische Gesundheit. Traditionally health and afterwards illness define to themselves from Outside above all over working ability, after Inside rather about the ability in achievement, pleasure and cohuman respect. The model of the Salutogenesis serves as an explanation beginning for human development and human behaviour and concerns therefore all areas of the human existence. For the individual her selfvalue management with consequences on her psychic and about that explains to itself from it also physical health
Diese ausschließlich subjektive Selbsteinschätzung wird durch die Determinanten von Krankheit und Gesundheit positioniert und wirkt sich auf sämtliche Aspekte des Lebens aus. In der Selbstbewertung werden Krankheit und Gesundheit generell als ein Abweichen vom Gewohnten empfunden, entsprechend unterliegt der Selbstwert sowohl eigener als auch öffentlicher Bewertung durch die soziale Umwelt. Tatsächlich resultieren sie interaktiv nach systemischen Regeln, wonach sich Aspekte unterschiedlichster Lebensbereiche untereinander und gegenseitig zu einer aufgaben- und zweckbezogenen Einheit beeinflussen. Dies gilt ebenso für das Modell der Salutogenese, daher darf sich die Salutogenese nicht auf die einzelnen Komponenten von Lebensstil und -Planung konzentrieren und schon gar nicht als eine ausschließliche Thematik von Pädagogik und der Soziologie verstanden werden, sondern als ein interdisziplinäres Modell verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen unter medizinischen Leitaspekten.
Die Identifizierung der persönlichen Lebensqualität über Gesundheit und Krankheit als zwei absolute Größen dichotomer Klassifizierung der herkömmlichen Pathogenese ist dagegen die statische Betrachtungsweise eines geschlossenen Systems. Sie steht im Missverhältnis zur ursprünglich heraklidischen Auffassung eines ewigen dynamischen Wandels und Auffassung, der Grundlage des salutogenetischen Postulates eines Kontinuums von Gesundheit und Krankheit, eines kontinuierlichen und dynamischen Prozess der Wechselwirkung zwischen einer Vielzahl sowohl belastender und risikoreicher Einflussfaktoren als auch entlastender und schützender Faktoren [*].
Somit ist die Medizin wesentlicher Bestandteil der Salutogenese. Dies gilt vor allem für die Komplementäre Medizin mit ihrem Wirkansatz der Subjektivierung des Menschen, in dem sie „Körper“ und „Organ“ als lebende Systeme definiert [**].
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Hommel H R : Einleitung zu Spranger H & Hommel H R : Beitrag zur Regulativen Medizin
Damit entsprechen die Therapierichtungen der Komplementären Medizin ebenso wie die klassische Salutogenese [*] systemtheoretischen Ansätzen und folglich der angewandten Medizinischen Salutogenese. Diese gewinnt durch die demographische Entwicklung mit ihren Einflüssen auf Lebensphasen und Lebenswelten an steigender Bedeutung [***]. Die bislang gültigen Formenkreise chronischer und multipler Morbidität unterliegen zunehmend deutlich veränderten zeitlichen Parametern, sodass die bisher üblichen geriatrischen Versorgungssysteme nicht ihre Gültigkeit behalten können. Mit der Prolongation des Seniums werden die individuellen Krankheitsgeschichten umfangreicher, wodurch sich die bisherigen Valenzen weiter verschieben. Entsprechend wird auch der gesamtgesellschaftliche Hilfsbedarf zukünftig weiter steigen, jedoch nach den bislang noch gültigen Mustern weder finanziell noch personell langfristig zu tragen sein, weshalb die bisher gültigen Konzepte Modifikationen im biopsychosozialen Kontext angepasst werden müssen. Prävention und Eigenverantwortung des Einzelnen müssen daher gefördert werden, im sozialmedizinischen Konzept stehen Kuration und Prävention zueinander im Missverhältnis, zugunsten des kurativen Bereiches.
Die angewandte Medizinische Salutogenese ist die praktische Umsetzung der angestrebten Subjektivierung des Kranken mit dem Ziel der konsequenten Heranbildung einer stabilen Persönlichkeit zum individuellen Umgang mit dem Risiko von Krankheit, unter ärztlicher Behandlungsführung. Hierfür ist die Sicherung einer dispositionellen Orientierung angestrebt, die sich über die drei zentralen Komponenten der Verstehbarkeit interner und externer Stimuli, der Bedeutsamkeit eigener Lebensumstände und der Handhabbarkeit eigener Ressourcen umsetzt [***].
Auf der Hochschul- und Studienebene besteht in der „Angewandten medizinischen Salutogenese“ Bedarf. Dieser Bedarf erklärt sich aus den Aspekten der Nachfrage nach humanen Ressourcen einerseits und aus den angestrebten Änderungen verschiedener, damit beschäftigter Berufsbilder.
Die Autoren waren zur Umsetzung dieses Konzeptes „Gesundheit“ ministeriell beauftragt worden, einen Post-Gradualen-Studiengang mit Masterabschluss zu errichten. Die Durchführung sollte von einer der Hochschule angeschlossenen Gesellschaft für Sonderprojekte unterstützt werden ¹.
Grundlage des Projektes war die theoretische und praktische Umsetzung der Salutogenese als ein wesentlicher Bestandteil der Regulativen Medizin. Die Module des berufsbegleitenden Studiums aus Fern- und Präsenzlehre waren für deutsche Verhältnisse einmalig, der angestrebte Masterabschluss gemäß dem „Leonardo da Vinci-Programm“ kompatibel zu europäischen und außereuropäischen Masterabschlüssen.
Das Kurrikulum dieses Post-Graduierten-Studium definierte sich über „Nachhaltige Gesundheitswissenschaften“ und sollte daher praktische Tätigkeitserweiterungen beinhalten. Die curriculare Kompetenz begründete sich auf das „Institut für Nachhaltige Gesundheitswissenschaften“, mit seinen Festlegungen auf „Wissenschaft“, „Gesundheit“ und „Nachhaltigkeit“. Die Basis lieferte der gleichnamige Förderverein. Zuletzt hatte sich das Studienprogramm in der universitätsexternen Akkreditierung befunden.
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Hommel H R : Einleitung zu Spranger H & Hommel H R : Beitrag zur Regulativen Medizin
Die Planung zum Aufbau einer Stiftungshochschule „Gesundheit“ im Ruhrgebiet fand letztlich keinen Niederschlag in den Haushaltsplänen.
¹ Geminus e.G. Gesellschaft für Management, Innovationsförderung und Sonderprojekte Dortmund
Schrifttum:
* Antonovsky, A. (1987): Unraveling the Mystery of Health - How People Manage Stress and Stay Well. Jossey-Bass Publ., San Francisco. Dt. Erw. Hrsg. Franke, A.(1997): Salutogenese: zur Entmystifizierung von Gesundheit. DGVT-Verlag, Tübingen. ISBN: 3-87159-136-X
** Adler, R., Herrmann, J.M., Köhle, K., Schonecke, O.W., Uexküll, Th.von & W. Wesiack: Uexküll (Hrsg.). Psychosomatische Medizin. 4. Aufl.(1990). Verlag Urban und Schwarzenberg. ISBN: 3-541-08844-3
*** Hommel, H. R., Spranger, H.: Projektskizze Gesundheit in Lebensentwurf, Lebensplanung und Lebensstil: medizinische Salutogenese, Regulation und Kohärenz in Verstehbarkeit, Bedeutsamkeit und Handhabbarkeit. GRIN Verlag 2009: ISBN 978-3-640-24686-1
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Spranger H : In: Spranger H & Mühlbauer B H : Nachhaltige Gesundheitswissenschaft -Erkenntnistheoretische und historische Bemerkungen zu einem Hochschulprojekt 2007 / 2008
Healtheducation
Integration verschiedener Disziplinen in „Nachhaltiger
Gesundheitswissenschaft“ - Erkenntnistheoretische und
wissenschaftshistorische Bemerkungen -
Universitätsprofessora. D. Dr. med. dent. Heinz Spranger MAS Prof. (FH) Dipl. Ökonom Bernd H. Mühlbauer, Vorlage bei der FH Gelsenkirchen ___________________________________________________________________________
Unsere Auffassung von der nachhaltigen Gesundheitswissenschaft basiert u. a. auf der Überzeugung, dass Wissenschaft aus der kulturellen Weiterentwicklung des menschlichen Handelns resultiert. Die Praxis des gesellschaftlichen Handelns in der Alltags- und Lebenswelt ist damit Ausgangspunkt für wissenschaftliches, d. h. systematisches und methodisches Fragen. Wissenschaft kommt nicht aus rein theoretischen Überlegungen zustande, die ausschließlich einer logischen Überprüfung standhalten müssen. Die Bewährung des Wissenschaftlichen geschieht immer praktisch - sei es als poietisches oder theoretisches Handeln. Das Handeln der ingenieur- und sonstigen technischen Wissenschaften wird ausdrücklich mit in das Repertoire erkenntnistheoretischer Überlegungen sowohl zur Ganzheitlichkeit als auch zur Ge-sundheitswissenschaft einbezogen.
Our view of sustainable health science with lasting effects is based among other things on the conviction that science from the cultural advancement of the human action results. The practise of the social action in the everyday world and social environment is with it a starting point for scientific, i.e. systematic and methodical questions. Science does not come about from purely theoretical considerations which must stand firm excluding a logical examination. The proving of the scientific happens always practically - if it is as poietical or theoretical action. The action the engineer and other technical sciences is expressly included with considerations epistemological in the repertoire to the Integrity and Holistic as well as to the Health Science.
1. Erkenntnistheoretische Grundlagen einer nachhaltigen Gesundheitswissenschaft Die Summe menschlicher Handlungen bezeichnen wir als Kultur, zu deren Weiterentwicklung wissenschaftliche Bemühungen angestrengt werden, neue oder bessere Mittel für verfolgte, damit praktische Zwecke zur Verfügung zu stellen. Dabei nehmen wir eine kritische und anti-universalistische, verabsolutierende Denkweise ein, die eine metaphysische Letztbegründung eines Naturalismus, aber ebenso dem Relativismus postmoderner Prägung (radikaler Konstruktivismus) verneint. Kritik kultürlicher, alltäglicher Praxis ist über eine Reflexion und Rekonstruktion menschlichen Handelns möglich und rational. Die Verallgemeinerung von Einzelerfahrungen zu wissenschaftlichen wird über die Klarheit der sprachlichen Mittel, die Ausführlichkeit einzelner Vorschriften, die Einhaltung bestimmter Reihenfolgen und einer allgemeinen Befolgbarkeit
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Spranger H : In: Spranger H & Mühlbauer B H : Nachhaltige Gesundheitswissenschaft -Erkenntnistheoretische und historische Bemerkungen zu einem Hochschulprojekt 2007 / 2008
gesichert, die eine erfahrungsmäßige Bewährung sowie eine immer gleiche Befolgung bestimmter Zweck-Mittel-Handlungen so lange möglich macht (zur technischen Reproduzierbarkeit als Handlungstheorie vgl. Janich 1997: 50/51) [1] , bis neue Erkenntnisse aus einer Kulturkritik vorliegen und Veränderungen in der Praxis zu bewerten, gegebenenfalls im Diskurs einzufordern und Theorien zu modifizieren. Wahrheit entsteht durch erfolgreiches Handeln in der Praxis der Lebenswelt (praxiserprobtes Bewirkungs- und Prognosewissen). Grundlage wissenschaftlichrer Auseinandersetzung mit der Lebenswelt wäre dementsprechend eine Rekonstruktion von Theorien, die die verwendeten Begriffe nach ihrer Komplexität ordnet und Handlungstypen oder im konkreten Handlungsvollzug entsprechende Handlungsschemata identifiziert. Sie setzt ebenso gute Fachkenntnis der jeweiligen (geistes-, sozial-, natur- und kulturwissenschaftlichen) Theorien sowohl zum Themenfeld der Gesundheit und Krankheit, der Onto- und Salutogenese als auch der Kuration und Prävention voraus, die rekonstruiert werden, wie auch eine Identifikation des in der Lebenswelt vorkommenden Könnens von Professionellen, Experten und Laien.
Gesundheitswissenschaftliche Fragestellungen betreffen somit aktuelle Probleme in der Lebenswelt der Menschen, die rekonstruiert werden müssen. Handlungen aller Akteure, also der Ärzte, Patienten, Angehörigen, Krankenhäuser usw. werden zum Ausgangspunkt der Überlegungen einer rationalen Erkenntnistheorie der Gesundheit und Medizin gemacht. Erkenntnisse der Natur-, Technik- und Geistes- und Sozialwissenschaften lassen sich als interdisziplinäre Wissenschaftsrichtungen durch die Untersuchung ihrer Geltung in der und Bedeutung für die sowie deren Verwendung in der Lebenswelt reflektieren, im Sinne einer expliziten und gerechtfertigten Arbeitsteilung zwischen ihnen als interdisziplinäre Perspektivensuche an den Rändern der herrschenden Fächer und Disziplinen (vgl. Janich 2006 [2], Mittelstraß 1998: 63) [3]. Transdisziplinäre Grundlage bilden sog. „Prototheorien“ der Physik (Chronometrie, Geographie, Hylometrie), der Chemie, der Biologie und der Psychologie (vgl. zu den Prototheorien Janich 1997: 117) [1].
2. Historische Entwicklung eines Studienganges Nachhaltige Gesundheitwissenschaften Forderungen und Gedankengang des Studiengangskonzept sind EU-weit durch das Leonardo da Vinci-Projekt „EU-Diploma/Master (iHS)“, Projektnummer A/02/B/F/PP-124.205 (http://www.leonardodavinci-projekte.org/public/project_fs.php?n=1150; angestoßen und dann realisiert worden.
In der bundesdeutschen Adaption, auf die vielfach nach Beendigung des Leonardo da Vinci-Programms gewartet wird, ist der Teilnehmerkreis auf approbierte Mediziner etc. beschränkt. Die Tatsache, dass wir anstreben, den Studiengang „Nachhaltige Gesundheits-Wissenschaften“ für Deutschland auf approbierte Mediziner, Psychotherapeuten, Tiermediziner und Pharmazeuten auszurichten, hat folgende Gründe:
Seit Jahrzehnten wird versucht, die medizinischen Approbationsordnungen in Deutschland dem derzeitigen Stand der Wissenschaftlichkeit und der Praxis anzupassen. Dabei fallen, vermutlich durch den sprunghaften Fortschritt von Forschung und Entwicklung, aber auch durch berufsspezifische Arbeitseinschränkungen, die „Zuwendungen“ der approbierten Mediziner zu ihren Klienten und Patienten in praxi geringer aus. Die „Zuwendungszeiten“ sind verkürzt.
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Spranger H : In: Spranger H & Mühlbauer B H : Nachhaltige Gesundheitswissenschaft -Erkenntnistheoretische und historische Bemerkungen zu einem Hochschulprojekt 2007 / 2008
Da der Ursprung der Medizinen dieser Erde „Gesunderhaltung“ des Menschen bedeutet und von tätiger Nächstenhilfe gekennzeichnet ist, wird die Medizin seitens der Klienten/Patienten auch weniger in der Anwendung der Apparatemedizin, als in der - trotz Approbation - leider mangelnden Zuwendung gesucht, um gesund zu werden und dann zu bleiben. Klienten und Patienten streben nach einer integrativen Medizin, weil sie sich nicht nur technokratisch, sondern auch mit persönlichem Lebensstil konformen Medizinen versorgt wissen wollen. So fühlen sie sich von der Emotionalität „fremder“, exotisch anmutender Kulturbereiche besonders stark angezogen. Sie nehmen „Heilsversprechen“ leichter an, als die Konsequenzen aus manchmal kalter Wahrheit der Medizin (ihrer Logik und der angrenzenden Wissenschaften). Die sich aus den Begrifflichkeiten „wer heilt, hat Recht“ und der Abwertung der Medizin als „Schul“-Medizin ergebenden Unsicherheiten können Klienten und Patienten dominieren.
Aufgrund der vorgenannten Umstände „erkaufen“ Klienten/Patienten sich diese Zuwendungen von nicht-ärztlichen Heilberuflern. Damit verliert der Approbierte langsam aber stetig die Möglichkeit, seine durch das Studium vermittelte Handlungskompetenz in praxi einzusetzen. Vergessen wird dabei, dass alle Techniken zur Befunderhebung und zur Therapie, zur Prävention und Rehabilitation selbstverständlich „Schule“ benötigen. Das Übermaß an nichtärztlichen Heilberufler-Angeboten ersetzt die ärztliche Leitungskompetenz zur Vorsorge und Rehabilitation keineswegs. Dass hierbei auch interkulturelle Hybridisierungen von Gesundheitstechniken von Seiten der Nichtapprobierten angeboten werden, verleitet zu interkontinentalen Träumen, ohne dass auf diese Entspannungs- und Spannungstechniken Einfluss genommen wird, sofern sie - wie z.B. asiatische - auf spirituellen Hintergründen aufbauen, deren Philosophien stark und weitläufig verwurzelt sind.
An dieser Stelle ist auf ein erstaunliches Missverständnis zu verweisen: Die Medizin hat sich aus der alten Wundmedizin, der Seuchenbekämpfung und der Klostermedizin zu einer institutionalisierten AO-Medizin im 13. Jahrhundert entwickelt, indem sie ständig neue Impulse aufnahm, um daraus eine Konvention zu begründen. Diese erhielt weiter ständig Zuflüsse aus angewandten Wissenschaften (z.B. der Physiologie mit den Haut-Axon-Arealen nach Henry Head, bzw. der Mikrobiologie mit den Postulaten von Robert Koch), deren Inauguratoren zu ihrer Zeit als „alternativ“ und „sträflich leichtsinnig“ bezeichnet und belacht wurden (Amerik.: ‚Robert Koch’s diseases’, die späteren über 36 Formen der sog. Tuberkulosen, in dem epidemiologisch einzig relevanten Reservoir ‚Mensch’). Diese Wissen gehören inzwischen zum Stamm der Medizinkonvention, sind sorgfältig behütete Studieninhalte aller akademischer Schulen.
Jene, von denen einige erst nach langer Zeit zu den unverzichtbaren Inhalten der Medizinkonvention gezählt wurden, bezeichnen die Biosemiotiker als komplementär, ihre Überführung in die Medizin als integrativ. Wenn heute ein neues „Wunder“ der Medizin auftaucht, muss der approbierte Mediziner dem Klienten/Patienten Rede und Antwort stehen. Die Komplexität der Wissenschaften erlaubt den Approbierten nicht mehr, ein heimliches Selbststudium anstelle einer regularisierten Wissenschaftlichkeit von Gesundheit i.S.v. life sciences zu betreiben. Hinzu kommt bedauerlicherweise, dass drei große Missverständnisse den Weg der betroffenen Klienten/Patienten und der Approbierten stören: Mit dem Aufkommen der hohen Wertigkeit von „public health“ werden „prioritäre Gesundheitsziele“ als erreichbar politisiert.
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Dabei wird missachtet, dass jede Priorisierung auch diverse Posteriorisierungen nach sich zieht. Dem Klienten/Patienten werden einerseits Sportarten als gesundheitsfördernd angeboten. Sport hat aber von der Medizin Leistungs- und Extremziele abgefordert. „Ein wenig Bewegung und Lebensstilkorrektur“, vor allem unter den individuellen Bedingungen der ärztlichen Anamnesen, Befunde und Therapien, wird andererseits vernachlässigt. Klienten/Patienten werden zunehmend mit „wellness-Paketen“ konfrontiert, die wohl einer „Gesundheitsförderung“ zu entsprechen vermögen. Sie ersetzen aber nicht die ärztlich animierte ‚medical wellness’, die auf Lebensentwurf und Lebensstil ausgerichtet ist. Die wissenschaftliche Forschung drängt zurzeit außerdem in eine neue Richtung. Seit Mitte der 1970er Jahre werden körpereigene Systeme in der auf Kognitives und Emotionales ausgerichteten Hirnforschung untersucht. Z. B. ist die Wechselwirkung mit Endorphinen Zentrum der Blockade- und Musterforschung geworden und bereits ein Teil der onkologischen Praxis. Dieses Feld der Suggestibilitätsmedizin greift weiter Platz. Damit kommt man der Regulationsmedizin schnell näher.
Diese Medizin stützt sich hingegen auf Gesundheitswissenschaften ab. Es wird Zeit, dass diese den approbierten Medizinern aufbereitet zur Verfügung gestellt werden, wie in anerkannten Lehrbüchern der Pharmakologie sogar für Plazeboeinsatz und Nocebowirkung seit über 40 Jahren bereits erklärt.
„Wellbeing“ und „fitness“ sind dagegen kein Ersatz für ärztlich geordnete Führung zu Ge-sundheit, über die nämlich viele Gesundheits-Wissenschaftler der Vergangenheit (u. a. Antonovsky [4], Th. von Uexküll [5]) gearbeitet haben.
Diese hier angegebenen Gründe sprechen für eine Rückbesinnung der Approbierten auf die ursprünglichen, traditionellen und adaptierten Ziele der Medizin mit einer gekoppelten Ge-sundheitswissenschaft. Deshalb sind wir bemüht, den Begriff der Nachhaltigkeit von medizinischer Salutogenese, zusammen mit der Kompetenz zur individuellen Umsorge von Klienten/Patienten, wieder dem approbierten Mediziner zurückzugeben.
3. Grundsätzliche Zielrichtung der „Nachhaltigen Gesundheitswissenschaften“ Zur Zielrichtung und damit auch der Bezeichnung der Studiengänge „Nachhaltige Gesundheitswissenschaft“ sowie zum Aufbau der Lerninhalte haben wir grundsätzlich vorab die folgenden Feststellungen zu treffen:
• Ein Post-Graduierten-Studium „Nachhaltige Gesundheitswissenschaften“ wäre weder ein Medizin-Studium noch eine ärztliche Weiterbildung.
• Es handelt sich nicht um ein ‚public-health’- Studium.
• „Gesundheitswissenschaften“ sind ein interdisziplinäres Gebiet der Krankheitsverhütung, Lebensverlängerung und Gesundheitsförderung.
• Die Darstellung der hierfür im Rahmen des Studiums relevanten Definitionen sind im Einzelnen dargelegt.
• Die Komplementär-Medizin ist Bestandteil der „Gesundheitswissenschaften“.
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Spranger H : In: Spranger H & Mühlbauer B H : Nachhaltige Gesundheitswissenschaft -Erkenntnistheoretische und historische Bemerkungen zu einem Hochschulprojekt 2007 / 2008
Die Komplementär-Medizin ist in einem Studium von „Nachhaltigen Gesundheitswissenschaften“ nicht privilegiert. Sie bietet jedoch die direkte praktisch integrative Umsetzung der Inhalte der „Gesundheitswissenschaften“.
Deshalb werden als Post-Graduierten-Studenten approbierte Ärzte sämtlicher Fachrichtungen, sowie Veterinäre, Psychotherapeuten und Pharmazeuten angesprochen. Die Umsetzung erfolgt nicht isoliert komplementärmedizinisch, sondern in striktem und stringentem Kontext der im geplanten Studiengang vorgesehenen biosozialen, psychosomatischen, (human-) ökologischen und psychologischen Lehrinhalte.
4. Diskursive Ausgangspunkte des Studienganges „Nachhaltige Gesundheitswissenschaften“ 4.1 Zur Definition der „Nachhaltige Gesundheitswissenschaften“
Gesundheitswissenschaften sind seit Anfang der 1990er Jahre in Deutschland als wissenschaftliches Fach bekannt. Gesundheitswissenschaften definieren sich als „Wissenschaft und Praxis der Krankheitsverhütung, Lebensverlängerung und Gesundheitsförderung (...) ein interdisziplinäres Gebiet, das sich mit Gesundheit und ihren Determinanten u.a. befasst" (Haisch, J. et al.) [8]. Gesundheitswissenschaften beschäftigen sich mit „Analyse, Bewertung und Organisation von Gesundheitsproblemen in der Bevölkerung und ihrer Verhinderung beziehungsweise Bekämpfung mit angemessenen, wirksamen und ökonomisch vertretbaren Mitteln.“ (Schwartz, F. W. et al. 1998) [9]. Gesundheitswissenschaften sind somit eine „Multidisziplin“ in einer gleichberechtigten Kooperation.
Rückbesinnend auf forstwirtschaftliche Wurzeln hat das Konzept einer Ressourcen schonenden Lebens- und Wirtschaftsweise Eingang in viele gesellschaftliche Bereiche gefunden. Nachhaltigkeit („sustainability“) ist zum normativ anerkannten und geforderten Leitbild zukunftsfähiger Entwicklung geworden. Hierdurch eröffnen sich neue Wirkzusammenhänge und Interaktionen zwischen Gesellschaft, Mensch und Umwelt. (Philip Smith/Armin Tenner 1997 [10])
Für die Nachhaltigkeit sind Netzwerke ein konstitutives Merkmal und die Bündelung von Aktivitäten. Nachhaltigkeit setzt eine inter- und transdisziplinäre Arbeit voraus, die das Potenzial einzelwissenschaftlicher Orientierung übersteigt. Bei der Nachhaltigkeit handelt es sich um eine normative Wertorientierung und ein Handlungsprinzip. Ein Ziel ist die wissenschaftliche Fundierung nachhaltiger Praxis und des Handelns im kulturellen Raum. Nachhaltige Entwicklung übersteigt bei weitem das Potential einer einzelnen wissenschaftlichen Disziplin. Transdisziplinarität wird allerdings als Forschungsprinzip (vgl. Mittelstraß 1998: 29ff [3]) und ebenfalls zur Entwicklung von „Prototheorien“ im Entstehungs- und Begründungszusammenhang interpretiert (vgl. Janich 1997: 117ff [1]). Der interdisziplinäre Ansatz dient der disziplinären Schärfung.
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4.2 Zur Definition der Humanökologie
Die Nachhaltigkeit führt zu einem anderen Gebiet aus unserem Verständnis der Gesundheitswissenschaft in deren Umgebung, nämlich der Humanökologie: „Die Humanökologie ist eine neuartige wissenschaftliche Disziplin, deren Forschungsgegenstand die Wirkungszusammenhänge und Interaktionen zwischen Gesellschaft, Mensch und Umwelt sind. Ihr Kern ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise, die physische, kulturelle, wirtschaftliche und politische Aspekte einbezieht.
Der Begriff Humanökologie stammt ursprünglich von den soziologischen Arbeiten der Chicago-Schule um 1920 und verbreitet sich seitdem als Forschungsperspektive in den Natur-, Sozial- und Planungswissenschaften sowie in der Medizin. ...“ (vgl. Deutsche Gesellschaft für Humanökologie [9])
4.3 Zur Definition der Komplementarität
Komplementarität ist die Bezeichnung eines „Ergänzungsverhältnis“. Komplementär sind in der Mathematik 2 Winkel, die einander zu 90° ergänzen. Das Komplementaritätsprinzip ist das Grundprinzip der Kopenhagener Deutung der Quantentheorie, wonach zur vollständigen Beschreibung der atomaren und subatomaren Erscheinungen sich ausschließende Begriffe der klassischen (makrophysikalischen) Physik als sich ergänzende und widerspruchsfreie Deutungen zulässig sind. (v.Weizsäcker, C. F. [10])
4.4 Definition Medizin
Medizin ist die Gesamtheit sozialer Aktivitäten zur Beeinflussung von Organismen und Umwelt des Menschen, um durch das Erkennen, Behandeln und Vorbeugen von Krankheiten menschliche Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude wiederherzustellen, zu erhalten und zu fördern. Die moderne Medizin stellt ein komplexes Ganzes von medizinischer Wissenschaft und Praxis dar (David/Zetkin/Schaldach 1985 [11]). Medizin beruht auf der Kenntnis vom gesunden und kranken Organismus, speziell des Menschen, einschließlich der Ursachen und Auswirkungen sowie der Heilung und Vorbeugung von Krankheiten. (Lexikonredaktion des Verlags F. A. Brockhaus, Mannheim (Hrsg.): Der Brockhaus Gesundheit. [12]). Medizin selbst ist keine Wissenschaft, sondern angewandte Logik, die sich der Wissenschaften bedient. (Eduard Spranger [13])
4.5 Definition „Schulmedizin“
Schulmedizin ist die an Universitäten gelehrte, allgemein anerkannte und angewandte Medizin. Diejenige Schulmedizin, die ursprünglich überwiegend naturwissenschaftlich orientiert war (Biomedizin), wurde in den letzten Jahrzehnten durch die Aufnahme der medizinischen [...] geisteswissenschaftlich erweitert. Außerdem finden zahlreiche Elemente der alternativen Heilverfahren zunehmend Anerkennung und Anwendung in der Schulmedizin, z.B. die Akupunktur [...]. (Der Brockhaus Gesundheit. 6. Aufl. 2004).
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Zweifelsfrei gehört allein aus der Begründung der Qualitäts-Sicherheit heraus in jede Form der Lehre „Schule“, so selbstverständlich sogar auch bei sog. Alternativmedizinen.
4.6 Definition Komplementärmedizin, Ganzheitlichkeit und Salutogenese Komplementärmedizin umfasst Untersuchung und Behandlung, welche zusammen mit konventioneller Medizin angewandt werden. Die Konventionelle Medizin wird akzeptiert, aber durch andere Verfahren, welche nicht Teil davon sind, erweitert und ergänzt. Der neue Anfang psychosomatischer Verständnisse wurde in den 50er Jahren durch die Einführung der Jugendpsychiatrie in den Kanon der Medizinverständnisse gemacht (von Staabs et al.). Dabei stützt man sich bis heute auf die Fundamente der durch C. G. Jung initiierte „Verhaltenspsychologie“ (Persona und Individuation). Einige andere Verfahren der Komplementärmedizin werden auch von der „Schul“medizin benutzt (Kräuter oder Ernährungsverfahren werden von Ärzten über Jahrhunderte bis heute angewandt). Komplementärmedizin wendet komplementärmedizinische Verfahren an, im Rahmen der Prävention im Sinne der ganzheitlichen Sicht auf den Menschen und der damit verbundenen salutogenetischen Einbeziehung von Aspekten der Lebensweise, der Ernährung und Bewegung.
Komplementärmedizin ist selbstverständlicher Teil ärztlicher Beratung und Behandlung, nicht zuletzt unter dem Aspekt einer erhöhten Eigenverantwortlichkeit des Patienten im Sinne der Salutogenese und Prävention.
Zusammenfassend halten wir nach den oben dargestellten Erörterungen fest, dass unsere salutogenetischen Ansätze mit Nachhaltigkeit bewirken, was in der Weltliteratur als Continuing Professional Development beschrieben ist [14]. Unser Ansatz ist die Verdichtung und Verbreiterung der ärztlichen Kompetenz im Rahmen der ärztlichen Handlungsführung als Thema der verstärkten Zuwendung zugunsten von Klienten und Patienten.
Daneben halten wir an dem Wert einer Ganzheitlichkeit des Verständnis für das individuelle Aktionsbündnis zwischen Klienten / Patienten einerseits und ärztlicher / nichtärztlicher Heilberuflichkeit in ihrer Konzeption für eine medizinische Pflege und Begleitung fest. Nach unserer Auffassung wird der zu enge Bereich der Pflegewissenschaften in die Fakultas der Medizin gehören müssen, auch wenn dabei das Programm von Salutogenese und Pflegewissenschaft akademisiert und in curricularen Normen neu diszipliniert werden müssen. Wir streben das Prinzip einer „neuen“ Fakultas Gesundheit an, in die beide, gemeinsam mit Spezieller Biologie und anderen Medizinen Eingang finden. Darauf ist die renovierte Formulierung Nachhaltiger Gesundheitswissenschaften gebaut. Sie spricht den gesamten Funktionsraum der gesundheitlichen Fürsorge an und reformiert dabei die Kontexte der biologischen, psychologischen und sozialen Standpunkte.
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Literaturverzeichnis [zitatfolgegeordnet]:
1 Janich, P. (1997): Kleine Philosophie der Naturwissenschaften. Beck`sche Reihe, München. ISBN: 3-40642-003-6
2 Janich, P. (2006): Kultur und Methode. Philosophie in einer wissenschaftlich geprägten Welt. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main. ISBN 3-51829-373-7
3 Mittelstraß, J. (2004): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Stuttgart, Weimar: J. B. Metzler. ISBN 3-476-02012-6
4 Antonovsky, A. (1987): Unraveling the Mystery of Health - How People Manage Stress and Stay Well. Jossey-Bass Publ., San Francisco. Dt. Erw. Hrsg. Franke, A.(1997): Salutogenese: zur Entmystifizierung von Gesundheit. DGVT-Verlag, Tübingen. ISBN: 3-87159-136-X
5 Adler, H.R. et al. Hrsg. (2003): Uexküll Psychosomatische Medizin - Modelle ärztlichen Denkens und Handelns. 6. Ed. Urban & Fischer München. ISBN 3-437-21830-1 6 Haisch, J., Weitkunat, R., Wildner, M. (1999): Wörterbuch Public Health. Hans Huber, Bern. ISBN 3-540-51982-3
7 Schwartz, F. W., Badura, B., Leidl, R. (1998): Das Public-Health Buch. Gesundheit und Gesundheitswesen, Urban u. Fischer, München. 3-541-17441-2
8 Smith, Ph. / Tenner, A. (1997): Dimensions of Sustainability, Proceedings of the Congress Challenges of Sustainable Development Amsterdam, 22-25. August 1996, Baden-Baden 9 Steiner, D.(2003): Humanökologie und nachhaltige Entwicklung. Vjschr. Naturforschende Gesellschaft in Zürich; 148, Heft 2: 55-64
10 v. Weizsäcker, C. F.: Kopenhagener Deutung, ferner: v. Weizsäcker, C. F.: Komplementarität und Logik. Niels Bohr zum 70. Geburtstag am 7.10.1955 gewidmet. Naturwiss. 42 (1955), 521-529, 545-555, Nachdr. in: ders., Zum Weltbild der Physik, Suttgart 1963, 281-331; ders., Gestaltkreis und Komplementarität, ebd., 332-366 11 David, H. (Hrsg.1985): Zetkin-Schaldach: Wörterbuch der Medizin, Zahnheilkunde und Grenzgebiete. Thieme, Stuttgart. ISBN: 3-13-382107-5
12 F. A. Brockhaus, Mannheim (Hrsg. 2004): Der Brockhaus Gesundheit. Krankheiten erkennen, verstehen und heilen. F. A. Brockhaus Mannheim Leipzig, 6. Aufl. 13 Spranger, E.: In: v. Goldammer, E. und Spranger, H.(2005): Kybernetik im physiologischen Wirkungskreis (physiologic and metabolic domain). In: Spranger, H. & EUteam@inter-uni.net, Graz. Modul Regulationsbiologie. LF 4.6. ISBN: 3-95023-260-8 14 Starke, I. & Wade, W. (2005): Continuing Professional - Supporting the Delivery of Quality Healthcare. Annals Academy of Medicine Singapore, 34 (11), 714-719
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Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof.a.D. Dr.med.dent.habil. Dr.h.c. Heinz Spranger, Mühlenstrasse 1 in D-26906 Dersum mailto: Dres.Spranger@t-online.de
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Healtheducation
Regulation der Gesundung im Ritualraum um den Rehabilitierenden
[Nach einem Impulsreferat vor dem Symposium der Stiftung für Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin, CH-4501 Solothurn, am 18.11.2009 in Zürich] Heinz Spranger
__________________________________________________________________________________ Menschliches Empfinden um Gesundheit, Krankheit und Leiden beruhen auf individuellen Prozessen. Diese lassen sich steuern. Die Steuerung erfolgt einerseits durch Klienten / Patienten selbst und andererseits durch ärztliche und nicht-ärztliche Heilberufler und Betreuer.
Steuerungserfolge und Befinden der Gesundung auf einem Heilungsweg hängen ab von der Funktion des Ritualraumes und dessen Reinheit um den Rehabilitierenden. Da diese Kenntnis einen tragenden Einfluss auf die Heilberuflichkeit hat, soll sie hier mit der Zielvorgabe ‚Befundbesserung’ thematisiert werden.
Human feeling around health, illness and suffering are based on individual processes. These can be steered. The control occurs on the one hand through clients / patients and, on the other hand, through medical and non-medical practitioners and responsible persons. Control results and condition of the recovery on a healing way depend on the function of the ritual space and his cleanness around the rehabilitating. Because this knowledge has a weight-bearing influence on the health-practition, here it should be picked out as a central theme with the objective ‚findings improvement’.
Wegscheider berichtet 2007 am Beispiel der Wirkung von Medikamenten, dass es nicht möglich sei, aus der bloßen Beobachtung heraus im Einzelfallfall eine spezifische Wirkung von einem Spontanverlauf zu unterscheiden: „Aus psychologischer Forschung wissen wir, dass Ärzte wie andere Menschen eine große Bereitschaft haben, zufällige Verbesserungen auf dem Konto „Therapieerfolg“ zu verbuchen. Jenseits aller Studien dürfte die verkannte Spontanvariation Quelle manchen Heilungserlebens in der täglichen ärztlichen Praxis sein“. [21]
Medizinische Logik und naturwissenschaftliche Denkweise bemühen häufig den Begriff der „Wirkung, bzw. Wirksamkeit“. Beide Begrifflichkeiten sind semantisch nicht gut definiert. Für den Bereich sozialer Dienste existiert hingegen unter dem Aspekt der Qualitätssicherung eine andere semantisch konzeptuelle Basis, die von Ruflin 2006 als „Wirkungsorientierung“ bezeichnet ist. Sie empfiehlt sich deswegen für die Medizin, weil sie alle Eigenheiten des beobachteten Systems erfasst:
• pharmazeutische Wirkungen, pharmakologische Aktionen und Reaktionen
• technokratische Anwendungen in Befund- und Therapieverlauf
• nicht-ärztliche und ärztliche Befragungsresultate, weitere anamnese-orientierte Erkenntnisse
• Adaption an den Wirkraum zwischen Klient/Patient und Arzt,
• Änderungen dieses Wirkraumes und
• über einen Zuwendungseffekt hinausgehende Placebophänomene. [14]
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Zwei professionelle, aber bisher nicht paraphierte stringente Darlegungen bestimmen nichtinterventionelle Untersuchungen bzw. Anwendungsbeobachtungen (Eberhardt et al. 2006 [5]) und (Kori-Lindner et al. 2007 [7]). In ihnen wird der Wert der Beeinflussung von Menschen durch die Gabe von Aufmerksamkeit und Pharmakon gleichhoch beurteilt. Rituale machen den Vordergrund mancher fachlicher medizinischer Interventionen aus. So erwähnen Lewith et al.[8] 2006 in einer ihrer Versionen von Forschungsstrategien, wie Schmerzpatienten, die eine Scheinakupunktur erhalten, größere Linderung verspüren, als solche, die ‚nur’ wirkstofffreie Mittel nehmen.
Als eines der häufigsten “Modelle” für die Beschreibung von Wirkungen der Placebos gilt das „Irritable Bowel Syndrome“, der Reizdarm, der verschiedentlich durchgearbeitet wurde. Hierzu sind beispielhaft drei Veröffentlichungen zu nennen, deren aufsteigender Wert zwischen klinischer Studie, randomisierter placebokontrollierter Untersuchung und in der Meta-Analyse liegt:
Camilleri et al. haben bereits 2000 den selektiven 5-HT3 -Rezeptorantagonist Alosetron, der seit Februar 2000 in den USA zur Therapie des Reizdarmsyndroms, bzw. gegen Diarrhöen bei Frauen in den USA im Handel ist, aufwändig zitiert. [3]
Ceremonini et al. fassten drei Jahre später die klinischen Ergebnisse gastro-intestinaler Behandlungen unter neurologischen Aspekten zusammen. [4]
In großer Meta-Analyse konnten Kaptchuk et al. schließlich 2008 die randomisierte Placebokontrollierte Studie zum Bowel-Syndrom darstellen. [6] Zu den Besonderheiten einer jeden Therapieform gehört, dass durch die Gabe von wirkstofffreien Mitteln oder der Anwendung einer beliebigen Scheintherapie eine Besserung von Symptomen wie Schmerzen, erzielt werden kann. Der Prozentsatz dieser "Scheinheilungen" ist erstaunlich hoch. Nach verschiedenen Untersuchungen sind solche ‚placebobedingten’ Besserungen bei 30 bis 50 Prozent der Patienten beobachtet worden. Man führt dies auf die Suggestivkraft zurück, die von einem therapeutischen Handeln gleich welcher Art ausgeht. Das Ausmaß der Suggestivwirkung ist äußerst unterschiedlich. Es hängt von der Art der Erkrankung, der Persönlichkeit des Patienten und der Überzeugungskraft des Arztes ab.
Es bietet sich an, diese allgemeinverständliche Beschreibung des Placebo-Phänomens aus der Wirkstoffzulassung [2] der allgemeinen Pharmakologie auf den Befund- und Therapieverlauf hin zu spiegeln.
Schulz berichtet 2007 eine Metaanalyse über die Ordnung verschiedener Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten zum Gesamterfolg von Arzneitherapien in pharmakologisch kontrollierten Studien.
In der Übersicht fällt auf, dass der rein pharmakologisch begründete Erfolg, der unter optimalen Rahmenbedingungen für das Verum bleibt, im Vergleich zu Maximalerfolgen unter Placebo in einzelnen Studien gering ist. [15] :
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Sprachübereinkunft (language negotiation)
Die entscheidende Folgerung aus diesen Kenntnissen ist die breite Vertiefung des Wissens um die physische und psychische Regulation. Sie betrifft besonders zwei parallelisierte Fachgebiete. Die Pflege in ihrer umfangreichsten Form um den Menschen wird sich in Bereiche hinein entwickeln, in denen Forderungen an ärztliche Heilberuflichkeit bestehen. Die pflegerische Zuwendung muss um ein Maß kohärenter werden. Die Pflegekraft wird zum nicht-ärztlichen Heilberufler, der Klienten und Patienten mentale und emotionale Begleitung in ihrer Gesundung anbietet. Sie begleitet den Menschen schließlich durch die Ängste und Unwägbarkeiten von Befiindens- und Krankheitsstörungen.
Dafür ist nötig, das Wissen über Zuwendung zu entlaiisieren und mit semiotischen Hilfen dem individuellen Bedürfnis der Menschen anzupassen. [17, 18, 19] Da in dieser Lage der Arzt entlastet wird, kann von ihm ein höheres Maß an Weiterbildung erwartet werden, als bisher. Die integrative und Anteile der technokratischen Medizin können den Klienten und Patienten ebenso angeboten werden, wie interkulturelle Ansätze, die komplementäre Inhalte haben.
Kommunikation und Dienst am Nächsten sind zu Schlüsselbegriffen in der psychologischen und medizinischen Praxis von Pflege und Ärztlichem geworden. Ihr Verhältnis zu der heilberuflichen Aktivität lässt sich begründen und beschreiben. Die Antwort liegt in der humanen Zuwendung zum Menschen, die sich in Kognition und Emotion entfaltet und auf die Erfüllung der Kommunikationsgemeinschaft. In der Auseinandersetzung mit diesen Fragen entwickeln sich so genannte Ganzheitlichkeiten. Sie tragen den Kommunikationsbegriff „Mensch zu Mensch“, der die herkömmliche Anwendung der Kommunikationswissenschaft auf die heilberufliche Praxis neu bewertet und Alternativen aufzeigt. Das Wesen der Zwischenmenschlichkeit und Partnerschaft wird reflektiert und darin seine Legitimation und Vollmacht gefunden.
Diese Planungen sind Teil einer 2007 zertifizierten Erwachsenen-Weiterbildung, die im deutschsprachigen Raum von der Bundesagentur für Arbeit als förderungsfähig anerkannt ist. [16]
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Diskussion des Meta-Aspektes „Ritual“
Das Ritual entscheidet über eine Trennschärfe von Einverständnis zwischen den Partnern Arzt und Klient/Patient. Das ist hingegen, wie Momburg [9] an der Aktivität von Rehabilitationsmaßnahmen beschreiben konnte, ohne einen „positiv besetzten Übergangsraum“, der zugleich den rituellen Raum, die Umgebung und - vor allem - die Zeit beinhaltet, nicht möglich. Sowohl in der weiten Vergangenheit, als auch in interkulturellen Vergleichen haben sich solche Übertragungsräume gebildet, ohne die manche Medizinen nicht auskamen. So haben sich klassische “Schamanische Heilungsrituale” als Heilungstechniken etabliert, wie sie seit Jahrtausenden überall auf der Welt Verwendung gefunden haben und an vielen Orten noch immer eingesetzt werden. Dass dazu die Seelenrückholung, die Entfernung schädlicher Geister, magische Operationen, Reisen in die nichtalltägliche Wirklichkeit oder Nebenwelten, Kristallarbeit, Traumarbeit, das Herstellen von Verbindungen zu Kraft- und Schutzgeistern und vieles mehr gehören, sei erwähnt. Mittlerweile haben sich jedoch eine Reihe von Schulen gebildet, innerhalb welcher diese klassischen Techniken ganz oder auch teilweise mit modernem spirituellem oder psychotherapeutischem Wissen und Praktiken verbunden werden. Gesundung ist auf dem Wege zu gefühlten Stadien einer Heilung abhängig von handelnden Menschen und deren Bereitwilligkeit, das Ritual des Wirkraumes zu erfüllen. Non-verbale Kommunikation ist komplexes Zuwendungsmuster. Einerseits gehören Gesprächsfähigkeit, neben Darstellung (Auftreten), Mimik und Gestik und schließlich eine gemeinsame Ausdrucksform zum Repertoire der rituellen Zuwendung. Andererseits ist die Gesprächsführung auch essentieller Bestandteil der heilberuflichen Tätigkeit. Nur mit der detaillierten Kenntnis der Anamnese von Klienten und Patienten sind nach dem Ersthelfer Arzt und Pfleger / Betreuer in der Lage, auch schwierige Befunde in therapeutische Konsequenzen zu übersetzen. Die Anamnese ist schließlich in der Lage, Befunde und Diagnosen auf den Wert homologer, heterologer und komplexer Verursachungen einzugrenzen.
Alle funktionellen Einzelheiten sind Teil der breiten Akzeptanz rehabilitiver Maßnahmen. Die folgenden Abbildungen zur Funktion des Ritualraumes sind vier Schautafeln, die Momburg et al. [10] zur Diskussion publiziert haben. Sie befanden sich im Zentrum meines Vortrages. Der Autor dieses Textes hat sich entschlossen, sie zum Zwecke der heilberuflichen Fortbildung original und ohne Kommentierung zu verwenden, weil sie in ihrer Aussage den Schaden abwenden, der von der überproportionalen Betonung der „weißen“ Berufskleidung von Medizinern ausgeht.
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Verbale Kommunikation füllt den Kontrollraum zwischen Non-verbalem und Anwendung aus. Sie hat eine eigene Linguistik, Semiotik und Semantik. Die allgemeine und umfassende Bezeichnung für das Fundament für soziale Beziehungen und menschliche Kommunikation durch signalisiertes Interesse und Aufmerksamkeit ist die Zuwendung (allowance, grant). Sie ist in den meisten Theorien von der Psychoanalyse bis hin zur Soziologie die Basis für die Entwicklung von Vertrauen. Dies gilt insbesondere für die therapeutische Beziehung zwischen Therapeut und Klient. Es gilt als unbestritten, dass Kinder, ein gewisses Maß an Zuwendung für eine gesunde Entwicklung brauchen. Umstritten ist, ob Zuwendung von einer konstanten Bezugsperson stammen muss. Das gilt ebenso für Jugendliche und Erwachsene. [1, 12, 20] Daraus ergibt sich, dass Zuwendung auf Interaktionen, sowohl kognitiv, als auch emotional abhebt. Zuwendung stützt sich auf eine Interaktion, die sowohl kognitiv, als auch emotional umfassend sein sollte. Primär definiert sich die Beziehung als synonym für eine dauerhafte Bindung zwischen zwei oder mehreren Menschen. Sekundär werden weiterhin die wechselseitigen Einwirkungen und Verhaltensformen zwischen Institutionen einer Gesellschaft bzw. zwischen verschiedenen Gesellschaftsformen gemeint.
Semiotisch formgleich sind damit auch Richtungen, die Intentionen beinhalten: Dazu gehören persönliche Abhängigkeit (dependency on a change), die Begrifflichkeiten der Bindung und die der Bezüge (Bezugspersonen). Abhängigkeit ist semantisch definierbar: Von Abhängigkeit. spricht man z.B. dann, wenn eine Person eine andere Person stark braucht, um die eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können. Abhängigkeit kann aber auch wirtschaftlicher, gefühlsmäßiger oder anderer Art sein. Abhängig ist ein hilfloses Kindes von seiner Mutter, nicht aber der Klient / Patient vom Heilberufler. Er sollte eine Eigenständigkeit wahren, die Inhalt seines Selbstverständnisses ist.
Bedingung für die Anwendung aller Begriffe von Anhängigkeit ist die Assoziation (association). Das ist die Bezeichnung für die Verknüpfung von Inhalten, indem eine Vorstellung eine andere Vorstellung ins Bewusstsein ruft bzw. diesen Vorgang begünstigt. Zwischen diesen Vorstellungen besteht eine gewisse, oft aber nur entfernte Ähnlichkeit. Dieser Begriff ist semantisch unscharf. Ähnlichkeit ist nicht gleich und nicht ungleich. Ähnlichkeit impliziert die Frage nach ‚wie ähnlich?’. Das Verknüpfen von Vorstellungen erfolgt oft nach bestimmten Gesetzen, den Assoziationsgesetzen.
1. Ähnlichkeit. Beispiel: Schal - Tuch, „Ähnlichkeiten“ in der Homöopathie 2. Gegensatz. Beispiel: Mann - Frau, in der Kosmologie schwarzes / weißes Loch 3. räumliche Beziehung. Beispiel: Mantel - Kragen, in der Biosphäre Wald - Feld 4. zeitliche Beziehung. Beispiel: Tag - Nacht, Beschleunigung - Geschwindigkeit. Freie Assoziation ist dagegen methodisch. Diese Technik beruht auf der Annahme, dass spontane Einfälle und Gedanken, die dem Patienten in den Sinn kommen, einen Zusammenhang mit verdrängten Bewusstseinsinhalten haben, die für den Patienten zunächst nicht nachvollziehbar sind und in der Analyse aufgedeckt werden sollen. Ferner gibt es Verknüpfungen zwischen Bildern, Gefühlen und Empfindungen. Sie zeigen ihre höchste Sinnbildhaftigkeit in Gestik, Mimik und Sprache.
Im Gegensatz zur Assoziation steht die Dissoziation (dissociation) Diese allgemeine Bezeichnung für den Zerfall eines zusammengehörigen Systems in Einzelheiten ist ein Prozess, in dem zusammen gehörige Denkvorgänge oder Handlungsabläufe in Einzelheiten
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zerfallen. Diese Einzelprozesse entziehen sich der Kontrolle der Person und funktionieren selbständig weiter. Beispiel: Abspaltung von Gedanken, Vorstellungen, Verhaltensweisen und anderen psychischen Prozessen von der übrigen Persönlichkeit, in die sie ursprünglich integriert waren (z.B. bei Halluzinationen, gespaltener Persönlichkeit usw.). Unter den Begriff der Kohärenz (coherence) fallen die Bezüge. Beziehungen sind Verbindungen und Kontakte des Ichs mit der Außenwelt. Kohärenz meint des Weiteren die Beziehung zwischen Einzelelementen, die als zusammengehörig aufgefasst werden. Die Kohärenzfaktoren bewirken, dass Einzelheiten als zusammengehörig in und zu Gestaltgesetzen empfunden werden:
1. räumliche Nähe: Bei Punkten mit verschiedenen Abständen werden die Punkte als zusammengehörig empfunden, die einander nahe sind;
2. Gleichheit und Ähnlichkeit: Einzelheiten, die sich ähnlich sind, werden als zusammengehörig betrachtet;
3. Kontur: Je mehr sich eine Figur vom Hintergrund abhebt, desto schärfer ist die Abgrenzung und desto fester ist die Kohärenz.
Innerhalb der Kohärenz kommt es zu Reizbildungen, mindestens aber zur Ausprägung eines Schlüsselreizes (key stimulus). Das ist die Bezeichnung für einen signalartigen Reiz, der über einen Auslösemechanismus ein ganz bestimmtes Verhalten auslöst. Beispiel: Eier im Nest eines Vogels sind der Schlüsselreiz, um mit dem Brüten zu beginnen. Versuche mit Attrappen dienen der Feststellung des jeweiligen Schlüsselreizes. Dabei fand man heraus, dass oft sehr einfache Merkmale Schlüsselreize sind. Sie können ein Verhalten aber auch hemmen. Beispiel: Die Unterwerfungsgeste einer im Kampf unterlegenen Katze löst die Tötungshemmung aus; der Angreifer kann nicht mehr zubeißen. Der Schlüsselreiz ist abhängig von der Handlungsbereitschaft. Ist diese sehr groß, genügt ein schwacher Reiz; ist sie jedoch gering, muss der Schlüsselreiz sehr stark sein, um ein Verhalten auszulösen. Ist keine Handlungsbereitschaft vorhanden, so kann kein noch so großer Reiz das Verhalten in Gang setzen.
Schlüsselreize sind Merkmalsträger. Mehrere Merkmale müssen aber einen Zusammenhalt ergeben, die so genannte Kontingenz (contingency). Das ist die allgemeine Bezeichnung für das gemeinsame Auftreten zweier Merkmale bzw. die Verbundenheit zweier Ereignisse.In der Persönlichkeitspsychologie weist Kontingenz auf die Wenn-Dann-Beziehung zweier Ereignisse hin.
Werden Merkmale qualitativ als aufnehmbare Reize fokussiert und steigern sich solche Merkmale quantitativ, nähern sie sich im ZNS der Definition von Schmerz (pain). Dieser ist eindeutige Bezeichnung für eine Empfindung, die mit der Meldung an das ZNS über Schäden am Körper verbunden ist, z.B. bei Verletzungen, Verbrennungen, Entzündungen usw. Freie Nervenendigungen, die in der Haut und in vielen Organen zu finden sind, bilden die Rezeptoren für Schmerz. Durch fehlende Adaptation gewöhnt man sich nicht an Schmerzen. Bei Wahrnehmung des Schmerzes löst diese Empfindung eine Schutzreaktion aus. Beispiel: Zurückziehen der Hand von einer heißen Herdplatte.
Von lokalisiertem Schmerz spricht man, wenn auslösender und empfundener Schmerzort übereinstimmen.
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Von projiziertem Schmerz spricht man, wenn z.B. Schäden an inneren Organen an völlig anderen Orten Schmerzen verursachen. Beispiel: Eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels löst oft Schmerzen im Bereich des linken Oberarms aus. Von welcher Stärke an Reize als Schmerzen empfunden werden, ist abhängig von der individuellen Einstellung. Schmerzempfindungen sind auch von Kultur zu Kultur unterschiedlich und hängen u.a. von der Erziehung ab. Sie können aus physiologischen Gründen einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Bei einem schweren Unfall können starke Schmerzmeldungen unter Umständen einen völligen Ausfall jeder Schmerzempfindung auslösen und unter Umständen einen Schock einleiten.
Schockgeschehen ist aus semiotischer Sicht das akute Zeichen, zu dem als chronisches Signal der Begriff Leidensdruck (degree or level of suffering) passt. Leidensdruck ist die Bezeichnung für das Ausmaß, in dem ein psychisch alterierter oder sogar kranker Mensch unter seinen Problemen bzw. Symptomen leidet. Der Leidensdruck spielt eine besondere Bedeutung bei der Motivation zu einer psychotherapeutischen Behandlung. Geringer Leidensdruck und hoher Krankheitsgewinn verschlechtern die Behandlungsaussichten. Dabei wird auch ein Zwang erkennbar, der das subjektive Empfinden und Handeln beeinflusst. Zwang (compulsion; coercion) ist die allgemeine Bezeichnung für jeden äußeren Einfluss, der das Handeln und Denken eines Menschen gegen seinen Willen bestimmt oder beherrscht. In der Psychologie und Psychiatrie versteht man unter Zwangsstörungen das Leiden an beharrlichen Ritualen, die oft viele Stunden andauern und deren Sinnlosigkeit von den Betroffenen erkannt wird.
Man unterscheidet zwischen Zwangsverhalten (z.B. Waschzwang oder Kontrollzwang) und Zwangsgedanken (z.B. Zählzwang oder Grübelzwang). Trotz bewusster Bekämpfung treten die Zwänge immer wieder auf und können nicht verdrängt werden. Zwänge treten als Symptom bei Neurosen und Psychosen auf, lassen sich häufig aber auch bei hirnorganischen Erkrankungen beobachten. Für die Entstehung von Zwängen werden Umwelteinflüsse (z.B. extreme Erziehung zur Sauberkeit), willkürliche Bestrafungen, religiöse Erziehung (Sühne für Verbotenes leisten) oder Konflikte in der analen Phase angenommen. Bei der Behandlung von Zwangsstörungen gibt es keine spezifische medikamentöse Therapie. Analytische und unterstützende Psychotherapie kann manchmal erfolgreich sein. Leider tritt im Angesicht eines Betroffenen unter Berücksichtigung des Übertragung-Gegenübertragungs-Phänomens eine spontane Aversion gegen die Ratschläge der Helfer auf, die sich auf deren vermeintliche Dominanz (dominance) beziehen. Dem Helfer wird ein Vorherrschen, ein Überlegensein unterstellt; also ein Verhalten, welches sich in der Tendenz ausdrückt, andere Menschen kontrollieren oder beherrschen zu wollen. Die Verhaltensmerkmale der Dominanz sind dirigierend, hart, bestimmend. Deshalb ist gegenüber ein Verhalten nötig, das Zuwendung, aber weder Nachgiebigkeit, noch Strenge beinhaltet. [12]
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Zweckdienlich ist, zusammenzufassen
Ärztliche und nicht-ärztliche Heilberufler haben sich auf eine andere Art der Zuwendung zu Klienten und Patienten einzustellen.
Diese Umorientierung darf nicht fraglich oder nur fragend sein. Sie muss gestützt werden durch Sachwissen und Fachwissen. Sie geht um den Ritualraum um den Rehabilitierenden, dessen Zuhause sein Funktionsraum ist. Zu diesem Zweck haben sich sowohl die pflegenden Kräfte, als auch die medizinischen, Verhaltensweisen zunutze zu machen, die der Breite des Ritual-Raumes entsprechen.
Die Pflegekräfte haben sich in eine neue Position zu bringen, in der sie nicht nur pflegen, sondern tätig informieren und diejenigen leitenden Funktionen der Zuwendung übernehmen müssen, die im klassischen Sinne von den Ärzten erwartet werden. Sie haben sich aber dafür von anderen Arbeiten zu befreien. Dafür haben die Ärzte eine grundlegende Sorge um den Wirkraum zu gestalten und dafür zu sorgen, dass sie integrative Nutzung der Fachdisziplinen erlauben können.
Der von Klienten und Patienten favorisierte Ritualraum kommt als Entscheidungsstelle für Regulation jedes Rehabilitierenden infrage.
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Schrifttumsübersicht [alphabetisch geordnet]:
1 Adler, R., Herrmann, J.M., Köhle, K., Schonecke, O.W., Uexküll, Th.von & W. Wesiack: Uexküll (Hrsg.). Psychosomatische Medizin. 4. Aufl.(1990). Verlag Urban und Schwarzenberg. ISBN: 3-541-08844-3.
2 BPI-Service (2007): Grundlagen der klinischen Forschung für den Prüfarzt. Dtsch Z Klin Forschung
3 Camilleri, M., Northcutt, A.R., Kong, S. et al (2000): Efficacy and safety of alosetron in women with irritable bowel syndrome: A randomized placebo controlled trial. Lancet 2000; 355:1035. MEDLINE
4 Ceremonini, F., Delgado-Aras S, Camilleri M.(2003): Efficacy of alosetron in irritable bowel syndrome: a meta-analysis of randomized controlled trials. Neurogastroenterol Mot; 15: 79-86. MEDLINE
5 Eberhardt, R., Kori-Lindner, C., Stammer, H.: Nicht-interventionelle Untersuchungen (qualifizierende Anwendungsbeobachtungen). Pharm Ind ECV 68 (2006); Heft 5: 542-550
6 Kaptchuk, Ted J., Kelly, J.M., Catherine E Kerr, Roger B Davis, Eric E Jacobson, Irving Kirsch, Rosa N Schyner, Bong Hyun Nam, Long T Nguyen, Min Park, Andrea L Rivers, Claire McManus, Efi Kokkotou, Douglas A Drossman, Peter Goldman, Anthony J Lembo (2008): Components of placebo effect: randomised controlled trial in patients with irritable bowel syndrome. B M J ; 336 : 999 -1003
7 Kori-Lindner, C., Eberhardt, R.: Planung und Durchführung von nicht-interventionellen Untersuchungen und Anwendungsbeobachtungen. Pharm Ind ECV 69 (2007); Heft 11: 1239-1247
8 Lewith, G.T., White, P.J. & T.J. Kaptchuk (2006): Developing a Research Strategy for Acupuncture. The Clinical Journal of Pain 22; Heft 7: 632-638 9 Momburg M.(1996): Ein Modell zur Qualitätssicherung bei Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen am Beispiel der Kur für den alten Menschen - Visualisierung eines ganzheitlichen Ansatzes. Phys Rehab Kur Med 6: 121-128 10 Momburg M. (1997) Das Placeboproblem und die therapeutische Wirksamkeit. URL: http://www.paracelsus-heute.ch/cms/stiftung/wiss_einsiedler_symposien/programm.pdf Abnahme 3.06.2009
11 Paulus, E.: "Biosemiotische Medizin" ist Regulationsmedizin. In: Rezension. Das Medizinische Gesundheitsdesign. URL: http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A2ELU4PV24NHU7/ref=cm_pdp_profile_reviews?ie=UTF8&sort%5Fby=MostRec entReview Abnahme: 2008-06-27
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12 Prillwitz, S., Harms, B., Jürgens, C., Kollien, S., Weber, J., Rathmann, Chr. (2008): Fachgebärdenlexikon Psychologie. Institut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser der Universität Hamburg. www.sign-lang.uni-hamburg.de/Projekte/plex/start.htm Abgenommen 2008-07-22 13 Projektarbeit der Gruppe Prillwitz, S. (2008): Fachgebärdenlexikon Psychologie. http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/Projekte/plex/PLex/Intro/Personen.htm Abnahme 2008-06-30
14 Ruflin, R.(2006): Brain guide - Social designs: Wohlfahrtsstaatliches Kontraktmanagement. Darin: QS Wirkungsorientierung. Verlag Haupt, Bern. ISBN: 978-3-258071312
15 Schulz V (2007): Die Zukunft der Phytotherapie. Die Wiederbelebung der ärztlichen Verordnung ist zwingend. Kompl Integrat Medizin 41; Heft 11: 44-46 16 Spranger H in Hommel H & Spranger H (2007) : Projektskizze Gesundheit in Lebensentwurf, Lebensplanung und Lebensstil. Grin Verlag München. ISBN 978-3-640-24686-1
17 Spranger H (2007): Physiologie in der Regulationsmedizin - Aus der Theorie der biosemiotischen Medizin. P. 295-329 in: Leiner D (Hsg.); Regulationsmedizin in Theorie und Praxis. Band 2. Medizinische Literarische Verlagsgesellschaft Uelzen. ISBN 978-3-88136-242-9
18 Spranger H (2007): Diskutable Fundamente Biologischer Oralmedizin. http://www.integrative-zahnheilkunde.de/biologische-oralmedizin.html 19 Spranger H (Hsg. 2007): Spranger H, Blachnik St. & Hommel H: Das Medizinische Gesundheitsdesign. Edition CO’MED, Hochheim. ISBN 978-3-934672-21-5 20 Uexküll, Th.von, Geigges, W. & R. Plassmann (Hsg. 2002): Integrierte Medizin. Modell und klinische Praxis. Schattauer, Stuttgart. ISBN: 3-7945-2149-8. 21 Wegscheider K: Pluralismus in der Evaluation (2007). In: Kunz R, Ollenschläger G, Raspe H-H, Jonitz G, Donner-Banzhoff N (Hsg.): Lehrbuch Evidenzbasierte Medizin in Klinik und Praxis. 2. Aufl. Deutscher Ärzte-Verlag, Köln, 75-85 ___________________________________________________________________________
Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof.a.D. Dr.med.dent.habil. Dr.h.c. Heinz Spranger, Mühlenstrasse 1 in D-26906 Dersum
mailto: Dres.Spranger@t-online.de
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Spranger H : Positions Papier Fernlehre ‚online’ für das Studienfach Health Education 2009
Healtheducation
Leittext Fernlehre für das Studienfach Health Education
[Nach einem Positions-Papier anlässlich des ONLINE-Kurses „Salutogenese“ der Ländlichen Erwachsenenbildung Niedersachsen, D-49134 Wallenhorst, Abschluss 28.11.2009 daselbst] Heinz Spranger
___________________________________________________________________________ Zur vorbereitenden Information unserer Interessenten [http://nds.leb.de/index.cfm/portal/40/nav/400.html]
Aufgrund unseres redaktionellen Qualitäts Systems haben wir die ONLINE Variante des Salutogenese-Kurses [Ed.II] aufbereitet. Die Neugestaltung des layout mit dem Gütesigel der Qualitätspflege bringt für Alle Herausforderungen. Die Didaktik wird gezielt um Parameter des Intuitiven im Lernschritt verbessert. Das Selbstverständnis des Studierenden wird gestärkt. Seine Antwort an den Tutor wird abstrahiert werden können. Der ONLINE-Kurs ist in Module unterteilt. Zu jedem Modul gehören Lernbriefe. Diese Lernbriefe sind schematisiert. Im Text werden Sie zuerst Kernaussagen finden. Den sich hierauf anschließenden Schlagwort-Layouts folgen dann Gedankenordnungen. Die Bearbeitung dieser Anleitungen führt im interaktiven E-learning zur persönlichen Kontaktgestaltung mit beiden Tutoren. Sie werden fernerhin Literaturempfehlungen erhalten. Information
On behalf our Quality System we have prepared the ONLINE version of our course on Salutogenesis [Ed. II]. The redesign of the layout of the Gutsier Quality Assurance brings us to all challenges. The didactics are targeted at parameters of the intuitive for lesson improved. The self-image of the student will be strengthened. Students response to the Tutor is abstracted. The online-course is divided into modules. Learning letters belong to every module. These learning letters are schematised. In the text you will find first nuclear statements. Then orders of thought follow the catchword layouts joining here. The treatment of these instructions leads in the interactive E-learning to the personal contact creation with both tutors. You will receive henceforth literature recommendations. ___________________________________________________________________________ Das Deutsche Bundesinstitut für Berufsbildung widmete sich in seiner Mitteilung zum Fernunterricht als Bildungsaufgabe der Strukturen dieser besonderen edukativen Form. (Pieper 2007) [8]
Das DBB setzt sich mit dem E-learning auseinanander. (Fogolin & Schmitz 2007) [1]. Um die Schwachstellen des eher skeptisch beurteilten "reinen" E-Learnings auszuräumen, setzen die Anbieter von internetgestützten Fernlehrgängen zunehmend auf das "Blended Learning". Bei diesem "gemischten" Lernen wird neben den individuellen Lernphasen vor dem Computer dem Einsatz von begleitendem Fachpersonal (Teletutoren oder Teletutorinnen) sowie flankierenden Präsenzphasen ein hoher Stellenwert eingeräumt. Entsprechend erwartet eine Mehrheit der Anbieter von ihren Teletutoren und Teletutorinnen einschlägige Kenntnisse und Qualifikationen.
The German federal institute of vocational training devoted itself in his communication to the correspondence course as an educational job of the structures of this special edukativen form. (Pieper in 2007) [8]
The DBB (German federal institute of vocational training) sits down with the E-learning. (Fogolin & Schmitz in 2007) [1]. To clear the weak spots of the rather doubtfully judged
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Spranger H : Positions Papier Fernlehre ‚online’ für das Studienfach Health Education 2009
"pure" E-Learnings, the suppliers of Internet-supported distant courses place increasingly on "Blended Learning". With this "mixed" learning a high value is put away beside the individual learning phases before the computer for the application by accompanying specialist staff (tele-tutors or female tele-tutors) as well as flanking presence phases. Accordingly a majority of the suppliers expects appropriate knowledge and qualifications from her tele-tutors and female tele-tutors.
Um die Attraktivität von Fernlehrgängen zu steigern, wird bei den Anbietern das Thema "Qualität" besonders groß geschrieben. Mehr als 70 Prozent der Befragten bescheinigen dem in Deutschland gültigen Zulassungsverfahren nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) einen hohen Stellenwert für die Qualitätssicherung. Darüber hinaus setzen rund drei Viertel der befragten Anbieter in ihren Einrichtungen eigene Instrumente zur Qualitätssicherung bzw. -entwicklung ein. Dabei überwiegen laut Umfrageergebnis Verfahren zur Selbstevaluation. Immerhin rund ein Drittel der befragten Anbieter greift aber auch auf umfassende Qualitätsmanagementsysteme wie zum Beispiel DIN EN ISO 9001 zurück. Fernunterricht scheint auf den ersten Blick nur von großen Einrichtungen machbar zu sein, sowohl was die Entwicklung als auch den Betrieb betrifft. Die aufwendige Erstellung von Materialien ist nur bei großer Stückzahl kostengünstig, für die Betreuung von Fernlernenden fehlt es an Personal, und zur Einrichtung eines Telelern-Angebots sind verschiedene Kompetenzen erforderlich, die für jedes Angebot neu erarbeitet werden müssen. Die historische Entwicklung der Fernlehre umfasst mehrere Generationen:
i) Die erste Generation wird ausgefüllt von Korrespondenzkursen. Sie wurden von Fernlehrinstituten gestaltet. Daneben existierten Industrieelle Lehrveranstaltungen großer Fernuniversitäten. Aus ihnen entwickelten sich Fernlehrsysteme. (Garrison 1985) [2] Fernlehrsysteme wurden digitalisiert. Der Übergang zu Telekonferenzen gestattete die Einbeziehung von computerbasiertem Fernlernen.
Deren Nachfrage war vor allem geprägt von Erwachsenenbildung / Lebenslangem Lernen / Selbstlernen / Lerntechnologie & Instruktionsdesign und schließlich professioneller Unterrichtsdidaktik. Diese letztgenannte hat drei Vorläufer. Dazu gehören
• Das Korrespondenzmodell
Es geht zurück auf im 19. Jhd. üblichen handschriftlichen Briefwechsel, der in den Austausch von Lehrbriefen und Antworten überging („Briefschule“). Dadurch entstand ein persönlicher Dialog. Auch heute gibt es noch „Studienbriefe“.
• Das Gesprächsmodell
Dabei handelt es sich entweder um eine Form des Präsenzunterrichts, oder um die Simulation eines (schriftlichen) Gesprächs zwischen Lehrenden und Lernenden. Der Lehrtext vermittelt kein systematisches Wissen, sondern ist in Form eines belehrenden Gesprächs gehalten („guided didactic conversation“). Präsenzunterricht beinhaltet im Rahmen der Fernlehre Nachteile: Die vorbereitete Präsenz ist anders strukturiert, als das vorbereitete Gesprächspapier. Daher kommt es zunächst zu scheinbarem Verständnis, aber später auftretenden Fragen, die selten wirklich gelöst werden.
• Das Lehr(er)modell
Dieses Modell versucht, die didaktischen Lehrfunktionen in den Text zu übertragen (z.B.: Interesse wecken; Lernziele beschreiben; Selbstkontrollfragen einbauen; Lernhinweise geben). Dadurch kommt es zu einer umfassenden Didaktisierung des Inhalts; selbstinstruierendes Material.
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Spranger H : Positions Papier Fernlehre ‚online’ für das Studienfach Health Education 2009
ii) Die zweite Generation wird ausgefüllt von medialen elementaren Kursen. Sie wechseln Selbstlernelemente mit sehr unterschiedlichen Medien ab. Im Idealfall kann der Studierende wählen, welche Medien er präferiert. Jedes Fernlernen enthält sechs Elemente (Keegan 1993) [4] 1 Die Trennung von Lehrenden und Lernenden 2 Eine spezifische Organisation des Lernens 3 Die Verwendung technischer Medien zur Überbrückung der Distanz 4 Eine Zweiweg-Kommunikation 5 Die Möglichkeit von gelegentlichen Treffen 6 Die Teilnahme an einer ‚industrialisierten’ Form des Lernens
Es gibt keine einheitliche Theorie des Fernlernens. Die Praxis des Fernunterrichts zeigt eine Reihe unterschiedlicher Einflüsse, von der Hochschuldidaktik bis zur Lerntechnologie. In der traditionellen Form werden im Fernunterricht die gleichen Mittel und Methoden wie im Präsenzstudium verwendet (Peters 1997) [7]:
· Lernen durch Lesen von Texten
· Lernen unter Anleitung und Beratung (Eingangsberatung, tutorielle Beratung)
· Selbständiges wissenschaftliches Lernen (an den Universitäten)
· Lernen durch Kommunikation (mit Lehrenden und anderen Lernenden)
· Lernen mit Hilfe auditiver und audiovisueller Medien
· Lernen durch Teilnahme an fallweisen Präsenz-Lehrveranstaltungen Das Besondere des Fernstudiums ist jedoch eine Verschiebung der Schwerpunkte: Hauptsächlich wird gelernt, indem Texte studiert werden. Dabei ist von Bedeutung, dass der Studierende selbst seine Wissensposition erkennt und berücksichtigt, dass er aus dieser „abgeholt“ werden muss. Das bedarf eines gewissenhaften Eingeständnisses der Persönlichkeit.
Fernuniversitäten und -institute sind einem weiten Personenkreis zugänglich. Das macht modifizierte Eingeständnisse notwendig. Fernuniversitäten gibt es in drei Ausführungen (Peters1997) [7]: Single mode: ausschließliche Fernuniversität
dual mode: traditionelle Präsenzuniversität und zusätzliches Fernstudien-Angebot mixed mode: gleiche Inhalte in Präsenz- und Fernstudienform
iii) Die dritte Generation wird gebildet durch die Vermischung von unterschiedlichst eingesetzten Medien und personifizierter Lehre.
Dabei wird häufig auf das Tutorenmodell abgestellt. Es leitet mit eine Simulation des Unterrichts ein.
Der Lehrtext simuliert ein Beratungsgespräch (Rowntree: „tutorial-in-print“ [9]). Dadurch werden Lernende unterstützt, aber nicht belehrt. Das erbringt Hilfsbereitschaft bei taktvoller Zurückhaltung, wie es Erwachsenen angemessen ist (didaktische Planung). Während es die didaktische Planung natürlich auch im Präsenzunterricht gibt, ist sie im Fernlernen perfektioniert worden, da die Lernenden weitgehend auf sich allein gestellt sind. Ein Vorteil „geschlossener“ Ansätze besteht darin, dass sie - von den Lernzielen bis zu den Methoden und Strategien - vorher durchgehend geplant und abschließend auf „Erfolg“ hin
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kontrolliert werden können. Sie können auch auf der Basis von „objektiven“ Kriterien qualitativ verbessert werden. Auch können sie in beliebiger Menge produziert werden, womit die Hoffnung verbunden ist, auch Menschen mit geringeren Bildungschancen (Ort, Finanzen) zu erreichen.
iv) Die vierte Generation eröffnet weitere didaktische Zugänge zur Fern-Pädagogik. (Moore 1996 [6])
Dieses theoretische Gerüst von Moore unterscheidet zwischen der räumlichen und der kommunikativen bzw. psychischen Distanz, wobei Moore die letztere „transaktionale Distanz“ nennt. Diese kann positiv oder negativ sein, abhängig von den Lernverhältnissen und Personen.
Die transaktionale Distanz wird von drei Dingen beeinflusst:
· vom Ausmaß des Kontakts zwischen Lehrenden und Lernenden („Dialog“);
· vom Ausmaß, in dem der Lernweg durch vorgefertigte Programme festgelegt ist („Struktur“);
· vom Ausmaß, in dem die Studierenden ihr Lernen selbst bestimmen können („Autonomie“). A. Dialog
Der (mündliche) Dialog ist der humanistischen Pädagogik verpflichtet. Er setzt Rücksichtnahme, Einfühlungsvermögen und Aufrichtigkeit voraus. Ein Dialog ist kein belehrendes Gespräch, sondern dient der Erörterung von Inhalten und Problemstellungen, um das Verständnis der Lernenden (und Lehrenden) zu vertiefen. An Fernuniversitäten wird der Dialog weitgehend vernachlässigt und als zweitrangig gegenüber dem „wissenschaftlichen“ Diskurs angesehen. Dialoge sind personalintensiv, weshalb es auch zu wenig Zeiten und Kontaktmöglichkeiten gibt. Technische Zwischenmedien behindern den Dialog, was sich jedoch durch Audio- und Videokonferenzen verbessern wird. B. Struktur
Dialog und Struktur sind zwei gegenläufige Konzepte: Der Dialog ist offen für spontane Entwicklungen, die Struktur besteht in kleinschrittiger Planung und Festlegung des Lernwegs. Die Struktur ist geschlossen, zeitlich geregelt, einheitlich kontrolliert und bewertet. Ihr Ausdruck sind gedruckte Kurse und multimediale Lernpakete, die durchgehend didaktisch gestaltet („choreographiert“) sind. Es gibt wesentliche Vorbehalte (vgl. Peters [7]). Strukturdefinierte Ansätze „verschulen“ das Lernen und vernachlässigen die Lernerbeteiligung; Sie sind lehrzentriert;
durch die Ausrichtung auf die Lernziele und die Messung der Lernergebnisse bleiben Inhalte ausgeblendet, die sich standardisierten Texten und auch Tests entziehen; Umwege auf dem Lernweg, Experimente und Abweichungen, wie sie beispielsweise ein wissenschaftliches Studium enthält, sind nicht vorgesehen; historische, soziale und politische Aspekte werden kaum thematisiert; Reflexion und Metakommunikation spielen eine vernachlässigbare Rolle.
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C. Autonomie
Autonomie ist ein wichtiger Begriff in der emanzipatorischen Pädagogik, wird aber im Fernunterricht i.a. auf die Selbstbestimmung der Lernenden eingeschränkt. Autonomie hat eine Tradition in den USA (Individualismus; „self-made man“), während es den Begriff des autonomen Lernens in der Bundesrepublik Deutschland erst seit etwa dreißig Jahren verwendet wird, aber nie heimisch wurde.
Für Philosophen wie Aristoteles war die Autonomie ein Thema (May [5]), auch für Kant, der den Menschen dazu ermächtigen wollte, „sich seines Verstandes ohne fremde Hilfe zu bedienen.“
Die Pädagogik wiederum versucht, die Menschen von Objekten der Erziehung zu Subjekten ihrer eigenen Erziehung zu bringen.
Lernende sind dann autonom, wenn sie die Funktionen der Lehrenden selbst ausüben (oder zumindest ausüben könnten, wenn sie wollten).
Das bedeutet: die eigenen Lernbedürfnisse erkennen, Lernziele formulieren, Inhalte auswählen, Lernstrategien entwerfen, Materialien und Medien beschaffen, Lernpartner und Unterstützung organisieren, das Lernen selbst steuern und auswerten. Dazu ist Metakommunikation bzw. die Reflexion des eigenen Lernprozesses notwendig. D. Aspekte
Fernlernende sind weit mehr gefordert als Lernende in Präsenzkursen, aktive Lernende zu sein. Sie müssen die Lernziele zu ihren eigenen machen. Die geistige Anstrengung, die Lernende zur Lösung von Aufgaben verwenden, hängt ab von
· der Relevanz des Mediums und der Botschaft (des Inhalts),
· der Fähigkeit, dem Inhalt Bedeutung beizumessen.
Damit die Lernenden möglichst effektiv lernen können, muss die Gestaltung der Kurse bzw. der Inhalte auf ihre Lernweise zugeschnitten sein, d. h., die KursdesignerInnen müssen das Lernverhalten der Lernenden kennen. Ebenso müssen die TutorInnen das unterschiedliche Lernverhalten berücksichtigen: Welche Lernenden werden für ein Projekt in einer Gruppe zusammengefasst? Welche eignen sich für besondere Aufgaben? usw. (Sherry [10]) Das heißt: Es gibt keinen Kurs, kein Lernprogramm, das von vornherein für alle optimal geeignet ist. Es muss in jedem Einzelfall an die jeweiligen Lernenden und Umstände angepasst werden.
v) Die fünfte Generation gibt Variationen frei, die derzeit im globalen Verhältnis standardisiert angepasst werden. Nahezu alle derzeit tätigen Fernunterrichte sind obligat themensortiert. Dazu gehört auch, dass sie ihre eigene Effizienz steigern, indem sie den Charakteristika des Studiums, nicht nur der Erwachsenbildung, nachstreben. Effizienzsteigerung ist zentriert auf Kernaussagen (die weitere Studien erzwingen) und Schlagwort-Layouts (die eine eigene Bildungsstrategie einfordern). Sie folgen deshalb Unterstützungen durch verschiedene Kompetenzen. Die Unterstützung der Lernenden bündeln folgende Einrichtungen:
· Lehrende besuchen lokale Einrichtungen und treffen Lernende
· Studierende besuchen ein Selbstlernzentrum
· Regelmäßige Telefonate werden vereinbart
· Telekonferenzen (Audio, Video) werden im Internet abgehalten
· Kommunikative Technologien (chatrooms ...) werden eingerichtet
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· Online-Diskussionen werden als Teil des Lernprozesses eingeführt
· Die Materialien sind dialogisch, klar und mit diversen Hilfsverweisen gestaltet Die Kompetenzen der Lehrenden nutzen Organigramme unterschiedlicher Richtungen:
· Verständnis der Natur und Philosophie des Fernlernens
· Identifizierung der Charakteristika der entfernten Lernenden
· Entwicklung und Gestaltung interaktiver Kurse
· Adaptierung der Lehrstrategien in Hinblick auf Distanz
· Organisierung von Lernressourcen in Formaten, die für Selbstlernen geeignet sind
· Training und Praxis im Umgang mit Telekommunikationssystemen
· Engagement in der Organisation, kooperativen Planung und Entscheidung
· Evaluation der Lernfortschritte, Einstellungen und Wahrnehmungen aus der Ferne
· Umgang mit interaktiven Literatursammlungen und Copyrights Wir haben daher unter Konzentration auf Rahmenbedingungen physiologischer Grundlagen der Integrativen Biologischen Medizinen [13] eine Struktur entwickelt, die zur Vorlage bei der Strategiekommission Didaktik der EDV-Gremien diente [3], um sie zu zertifizieren. Daraus ist zitiert:
Erwachsenenbildung ist in der Verantwortung, Lebensqualität durch (Förderung von) Gesundheitskompetenz zu bieten. Daher ist Gesundheitsförderung ein Bildungsauftrag. Mit dem Begriff Lebensqualität alleine wird der Grad des Wohlbefindens beschrieben; dazugehörende Faktoren sind etwa materieller Wohlstand, sozio-ökonomische Anerkennung, Bildung oder eben Gesundheit. Dabei spielen Lebens- und Erwartungs- Zeiten eine wesentliche Rolle. Diese Merkmale sind verbunden mit den menschlichen Lebensentwürfen und den Lebensstilen. Daraus ist ein "Handlungsbedarf in der Gesundheitsförderung" abzuleiten. Allerdings ist die Biologie des menschlichen Körpers gar nicht darauf ausgerichtet, ohne Gesundheits- und Krankheits-Risiken zu sein. Dies verlangt Einsicht der individuell Betroffenen. Dies verlangt aber auch nach einem neuen Verständnis der Gesundheitswissenschaften, das wesentlich mehr durch die Erkennung und Erhaltung von Gesundheitsressourcen der Menschen geprägt sein muss, als bisher durch Vorsorge, Nachsorge und Rehabilitation üblicherweise angeboten wird. Der salutogenetische Ansatz beherbergt aktive Maßnahmen der Erkennung von Kohärenzen, Ermittlung und Pflege von Ressourcen und einem gezielten Ansatz zur Praxis der Menschenführung. Jede von der Gesellschaft im Sinne der Prävention verlangte und von den Medizinern gefragte Verhaltensänderung ist eine bewusste Entscheidung eines Menschen und der Weg dahin ein Lernprozess. Das macht deutlich, wie stark Mediziner und Klienten, bzw. Patienten, darauf angewiesen sind, Hilfen zu erhalten, die programmatisch „Zuwendung“ vermitteln. Das ist nicht neu. Die Klagen der medizinischen Berufe und deren Hilfsberufe sind seit langer Zeit darauf abgestimmt, zu wenig Zeit und Gelegenheit nutzen zu können, um auf die Klienten und Patienten in der individuell notwendigen Art eingehen zu dürfen. Andererseits ist es so, dass den ärztlichen Heilberuflern durchaus vorgeworfen wird, sich nicht im zeitlich optimalen Verhältnis um den Menschen zu kümmern, der seiner Handlungskompetenz unterliegt. Viele Versuche, dieses Leitbild anzugehen, endeten in der Vergangenheit in den Zwängen der Totalauslastung von Ärzten aller Arbeitsfelder, sodass hier Entlastung gefunden werden muss. Diese gibt es einmal im Berufsbild der Mediziner in der klinischen Vergangenheit in Form der Visiten und zum Zweiten in Form von Balint-Gruppen-Arbeiten, in denen sich die
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Betroffenen kollegialen Rat holen konnten. Klienten- und Patientenklagen über Zeitmangel der sie betreuenden Ärzte konzentrieren sich hingegen hauptsächlich auf die an Zeit mangelnde Zuwendung, die den Vorwurf impliziert, der Mediziner habe dem Patienten ‚gar nicht zugehört’ und deshalb nur eine Lückenmaßnahme, nämlich die der rezeptierten Verschreibung, ergriffen.
Inhaltlich verbirgt sich jedoch hinter einem solchen Vorwurf das ernste Problem, dass über 70 % einer erfolgreichen und zur Therapie führenden richtigen Befunderhebung aus der Anamnese kommen. Das strukturierte „Zuhören“ ist zugleich Mitteilungsempfang und tätiger Beweis der offen gelegten Zuwendung dem um fachliche Hilfe anfragenden Menschen gegenüber.
Der Gedankensprung vom Mediziner im Zeitzwang über den Patienten, der sich „nicht angehört“ fühlt, weiter über den Mediziner zum kollegialen Wissensaustausch zu der Tatsache, dass er besser Befund erheben würde, wenn er eine längere und gezielte Anamnese erheben könne, ist zugleich die Klammer um die mögliche Lösung der heutigen Medizin und mit dem derzeitigen Aufwand durchaus zu schaffen. Es ist die Anforderung nach einem kognitiven und emotionalen Netzwerk zu realisieren, in dem die Handlungsführung in mehrere Informationsträger aufgegliedert werden muss.
Der Innovative Ansatz wird durch Fernlehre unterstützt. Wir bedienen uns der fünften Generation der Fernlehre.
Unsere Didaktik beruht auf einer eigenen Position, die konzeptionell aus Hochschul-Erfahrungen besteht. Sie berücksichtigt sowohl Neue Lernverfahren [11] , als auch allgemein anerkannte pädagogische Grundlagen [12], deren Aufbau geübt ist (educational recognition, didactic organisation, linguistic, semiotic and semantic order, defreezing, changing, refreezing, conception).
In diesem sachlichen und fachlichen Sinne wird didaktisch nicht der Leidensweg einer Krankheit betont, sondern der Gesundheitsaspekt der gesamten Symptomatologie. Damit kommt die Empfindsamkeit stärker in das Bewusstsein der Medizin und Derjenigen, die sich mit den Inhalten studierend auseinandersetzen wollen. Die wissenschaftliche Grundlage ist Semiotik. Dabei wird akzeptiert, dass auch nicht gewohnte Sprachschöpfungen Raum finden. Im Zentrum der Fortbildung zur „Fachkraft Salutogenese“ stehen Konzepte, Sichtweisen und Methoden, die helfen, im professionellen als auch persönlichen Alltag die Orientierung auf eine gesunde Entwicklung zu lenken und Kohärenz ins Leben zu bringen. Es liegt allerdings auf der Hand, dass sich die Studieninhalte nicht einfach darstellen und deshalb erarbeitet werden müssen. Grundlage ist deshalb Arbeit an Schlagwort-Layouts. Interaktives E-learning ist umso intuitiver, je höher die Thematik differenziert ist. Ziel der Fortbildung ist die Vermittlung umfangreicher Kenntnisse auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und Prävention. Im historischen Zentrum steht das innovative Gesundheitsmodell der „Salutogenese“ von Aaron Antonovsky, das danach fragt, was Menschen gesund erhält. Durch das Erlernen unterschiedlicher Gesundheitsstrategien undmethoden sowohl aus dem ärztlichen, wie auch aus dem nicht-ärztlichen Heilberuflerbereich werden die Teilnehmer/innen in Beruf und Alltag zu einem ganzheitlichen und praxisnahen Gesundheitshandeln befähigt. Dieses Gesundheitsmodell ist inzwischen aus dem bio-sozialen Einflussbereich durch die „Psychosomatische Medizin“ der Wissenschaftler um Thure von Uexküll vorwärts gebracht worden, die zur Bio-, Psycho-
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sozialen Kohärenz führt. In diesem Maße ist das ursprüngliche Modell nun in neuerlicher Form sowohl integrierend, als auch integrativ.
Neben der Fortbildung zur „Fachkraft Salutogenese“ steht die bundesweit zertifizierte Fortbildung zur Fachkraft für Angewandte Heil- und Heil-Hilfsmethoden. Der Absolvent dieser Fortbildung erhält eine persönliche Kompetenz, die verschiedenen komplementären und integrativen Verfahren der Medizin nach evidenzbasierten Anforderungen einzuschätzen. Zielgruppen [mit Berufsabschluss] sind:
Ärztliche und nichtärztliche medizinische, helfende und pflegende Berufe, Gesundheitspädagogen, Gesundheitsförderer, Pädagogen dieser Bereiche, Therapeuten, Schwestern und Pfleger, Praktiker und Administratoren von Rehabilitationsinstituten und Kliniken Begründung
Das Gesundheitswesen in Deutschland und Europa benötigt zukünftig Konzepte, die sowohl mehr wissenschafts-, als auch entwicklungsorientiert sind. Dazu gehört, dass die Medizin weiter spezialisiert und die Pflege-Maßnahmen noch weiter zur Medizin geöffnet werden. Moderne Medizin ist im Arbeitsbündnis mit dem Patienten Pathogenese-orientiert und zudem technokratisch. Die gut verstandene Pflege wird andererseits noch mehr Zuwendung geben können, als bisher. Dazu gehört aber die Stärkung der emotionalen Patienten-Kontakte. Beide stehen in der Pflicht, den Wirkraum um Klienten und Patienten zu beleben. Deshalb müssen erstens die salutogenetischen Grundlagen der Patientenführung durch die Befunderhebung, Therapie und Rehabilitation auf bio-psychologische und soziale Kohärenz erweitert werden. Zweitens muss die evidenzbasierte Komplementäre und Psychosomatische Medizin in alle Kontakte zwischen Helfenden, Pflegenden und Patienten integriert werden, sodass der Ritualraum mit ihm abverlangter Medizinethik gefüllt ist. Weiterbildungsziele
Durch die Vermittlung des Lernstoffes soll erreicht werden, dass der Absolvent der sach- und fachbezogenen Fort- und Weiterbildung sowohl sich als auch die von ihm Betreuten im weitesten Sinne gesund erhalten und gesund werden lassen kann, und in seinem Beruf hohe Kompetenz des salutogenetischen und regulativen Verständnisses erreichen oder zu einer entsprechenden Berufung wechseln kann.
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Spranger H : Positions Papier Fernlehre ‚online’ für das Studienfach Health Education 2009
Schrifttumsverzeichnis [alphabetisch geordnet]:
1 Fogolin, A. & Schmitz, W.: Umfrage bei 400 Internet-Bildungsanbietern. IDW-online Presse 2007
2 Garrison, G. R. (1985): Three generations of technological innovation in distance education; Distance education 6: 235-241
3 Hommel H R & Spranger H : Projektskizze Gesundheit in Lebensentwurf, Lebensplanung und Lebensstil. Grin Verlag München und Ravensburg 2007 ISBN 978-3-640-24686-1 4 Keegan, D. (Ed.): Theoretical principles of distance education; Routledge, London 1993 5 May, Thomas: The Concept of Autonomy; American Philosophical Quarterly 31, April 1994: 133-144
6 Moore, M.: Theory of transactional distance (S. 22-38); in: D. Keegan (Ed.): Theoretical principles of distance education. Routledge, London 1993 7 Peters, O.: Didaktik des Fernstudiums; Luchterhand, Neuwied 1997 8 Pieper, A.: Fernlernen heute. Bundesinstitut für Berufsbildung. Pressemitteilung. 18.10.2007
9 Rowntree, Derek: Teaching Through Self-Instruction. How to Develop Open Learning Materials; Kogan Page, London 1986/1990
10 Sherry, L.: Issues in Distance Learning; International Journal of Educational Telecommunication 1, 4 (1996) 337-365 abgenommen unter URL http://carbon.cudenver.edu/~lsherry/pubs/issues.html
11 Spranger H. Neue Lernverfahren. New Methods of Learning. Dtsch Zahnarztl Z. 1972 Jul;27(7):624-5. German. PMID: 4114344 [PubMed - indexed for MEDLINE] 12 Spranger, H.: Ein visualisiertes Lern- und Leistungsmodell für Menschenbild und Heilberuf. CO`MED 2004: 10: Heft 9: 74-80
13 Spranger H : Rahmenbedingungen physiologischer Grundlagen der Integrativen Biologischen Medizinen. Grin Verlag München und Ravensburg 2007 ISBN 978-3-640-13540-0
Korrespondenzadresse:
Univ.-Prof.a.D. Dr.med.dent.habil. Dr.h.c. Heinz Spranger, Mühlenstrasse 1 in D-26906 Dersum mailto: Dres.Spranger@t-online.de
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Hommel R H & Spranger H : Protokoll des Projekts 2009 ‚Salutogenese online-Version’
Modul 1 handelt von der Einführung in den Weiterbildungsgang.
Im Text werden Sie zuerst Kernaussagen finden. In den sich hierauf anschließenden Schlagwort-Layouts folgen dann Denkanleitungen zur Bearbeitung.
Diese Schlagwort-Layouts sind tabellarisch aufgebaut. Gemäß semiotischer Auffassung, sind für das Verständnis von Mitteilungen 3 Komponenten erforderlich, um Sinnzusammenhänge zu ermöglichen. Das Verständnis besteht demnach in einem Vorgang, der die Verbindung zwischen Zeichen und einer bezeichneten Sache herstellt. Dies geschieht im vorliegenden Text größtenteils mit den Tabellen. Demnach ist die Sache das Wort. Die Pfeile zwischen den Worten stellen die Verbindung dar. Der Interpretant, der das Ganze in einen Zusammenhang bringt und verarbeitet, ist der Leser.
Bitte beachten Sie diese besondere Form der Didaktik: Im Gegensatz zu herkömmlichen pädagogischen Mustern haben wir weitestgehend Merkwortwissen zugrunde gelegt. Das bedeutet, dass Sie keine Studien-Fließtexte, sondern Basismerkposten in Schautabellen vor sich haben. Wir bitten Sie in dieser Form der Erwachsenen-Bildung darum, sich die Schautabellen anzusehen, ihren Fachbezug zu entdecken und mit Ihren Worten zu berichten. Bitte achten Sie darauf, dass wir von Allgemeinwissen ausgehen und in unseren Texten nur dann Zitate benannt haben, wenn sich diese Belege nicht in unseren Literatur-Empfehlungen finden lassen. Wir bleiben deshalb mit Ihnen im Kontakt. Bitte fassen Sie diese Anweisungen textlich zusammen (Länge etwa eine Din-A 4 Seite). Hierzu richten Sie sich bitte nach dem folgenden Schema: A. Stellen Sie in stark abstrahierter Form den für Sie wesentlichen Inhalt dieses Lernbriefes mit Ihren eigenen Worten dar.
B. Vermitteln Sie Ihre eigene persönliche Kompetenz zu dieser hier beschriebenen Thematik.
C. Verbinden Sie in abstrahierter Form die Aussagen dieses Lernbriefes mit Ihrer gedanklichen Disziplin. Was können Sie in Ihre Praxis übernehmen?
Hommel R H & Spranger H : Protokoll des Projekts 2009 ‚Salutogenese online-Version’
Die Volkswirtschaften der Industrienationen haben sich in der Vorausberechnung der Bevölkerungsentwicklung geirrt. Indem die Diskrepanz aus steigender Lebenserwartung bei mangelnder Geburtenrate lange unbeachtet blieb, kam es zur bisher größten Herausforderung der Sozialsysteme seit der Einführung der Statistik. Innerhalb der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung droht die zunehmende Kluft zwischen Kostendeckung und
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Hommel R H & Spranger H : Protokoll des Projekts 2009 ‚Salutogenese online-Version’
Leistungserstattungen langfristig zum finanziellen Kollaps der Versorgungseinrichtungen zu führen, der ihre sämtlichen Strukturen miterfassen würde.
Dies gilt vor allem für den gesundheitlichen Sektor mit allen seinen Gruppierungen. Daher wird der Patient solange es keine grundlegende Reform gibt, zwangsläufig auf einen Kostenfaktor reduziert.
Reformbedarf haben auch die herkömmlichen Auffassungen von der Gesundheitsentwicklung in den Lebensaltersphasen. Denn mit der Alterstruktur wird sich auch das Morbiditätsspektrum der Bevölkerung insgesamt verschieben. Vor allem in den höheren Lebensaltern werden sich als Ausdruck eines langwierigen biologischen Alterungsprozesses chronische Erkrankungen etablieren, deren Irreversibilität und langfristige
Behandlungsbedürftigkeit zusätzliche ärztliche Betreuung und pflegerische Zuwendung benötigen.
In der direkten Arzt-Patienten-Beziehung sowie Pfleger-Patienten-Bindung hat dagegen die steigende Lebenszeit schon frühzeitig dem Verhältnis von „Lebenserwartung“ zu „Gesundheit“ eine Schlüsselstellung vermittelt, auf die sich die medizinischen Versorgungssysteme allerdings bislang offiziell noch nicht eingestellt haben. Aufgrund finanzieller Minderdeckung können daher vor allem außerhalb der etablierten Kliniken bestehende personelle Unterversorgungen in der hausärztlichen und pflegerischen Betreuung bereits nicht mehr ausgeglichen werden.
Deshalb müssen sich außer den dringend erforderlichen Neuordnungen der finanziellen Strukturen auch die Konzepte der Gesundheitsberufe umorientieren. Bisher stehen jedoch den Vorgaben der zu erwartenden Multimorbidität in den höheren Lebensaltern noch immer die derzeit gültigen Modelle einer weitgehend „eindimensionalen“ oder „kurativen“ Medizin und Pflege gegenüber, die langfristig weder deren therapeutische noch umsorgende Ansprüche erfüllen können.
Aber auch die bisher gültigen soziologischen Konzepte sind betroffen. Die mehr als verdoppelte Lebensdauer in den vergangenen 135 Jahren hat zu Verschiebungen der Generationsabstände geführt, wodurch sich die traditionellen Lebensaltersstufen von der Jugend zum Senium nicht mehr als eindeutige Statuspassagen darstellen. Diese Umstellungen in den Lebensphasen werden zunehmend Menschen aller Alter und sozialer Schichten betreffen und sich zwangsläufig auf die individuelle Lebensplanung und den Lebensstil in den alltäglichen Bereichen auswirken.
Folglich erstreckt sich der demographische Wandel auf alle Bezüge des Zusammenlebens. Dieses wiederum besteht als ein Gleichgewichtsmodell, das sich auf verschiedene Bedingungen abstützt.
Im gesundheitlichen Sektor werden diese aktiv gestaltet durch die funktionalen personellen Beziehungen zwischen Arzt-Patient-Pflege.
Daher dürfen mögliche Änderungen nicht nur die Leistungserbringer betreffen, sondern sollen auch die Patienten mit einbeziehen. Im Sinne einer effektiven Medizin müssen sie zu einem mitverantwortlichen Arbeitsbündnis mit ihrem Arzt beitragen und sich vom traditionell passiven Leistungsempfänger zum eigenverantwortungsbewussten Träger einer Betreuer-Klienten-Beziehung wandeln. Es ist die Aufgabe der Pflege, dem ihr Anvertrauten im praktischen Miteinander die Anleitung zur Übernahme dieser Verantwortung zu vermitteln.
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Hommel R H & Spranger H : Protokoll des Projekts 2009 ‚Salutogenese online-Version’
Für eine gesicherte Effizienz gemäß der aktuellen medizinischen Entwicklung sollte sich die Pflege innerhalb des Gesundheitssystems auf drei Säulen abstützen.
zu 1. die bereits etablierten administrativen Einrichtungen der Organisation und Dokumentation, wie sie in der Medizinwirtschaft nach politischen Aspekten dargestellt sind.
zu 2. das bewährte, wissenschaftlich gesicherte medizinische Repertoire, auf dem sich Diagnostik und Katamnese begründen. Diese bilden die Basis für sämtliche Möglichkeiten der medizinischen Ersthilfe im akuten Geschehen. Sie gelten ebenso verbindlich für die daraus resultierenden Erkennung und Abklärung des Behandlungsbedarfes, woraus sich schließlich die eigentliche Therapie ableitet.
zu 3. die Erfüllung der tatsächlichen Zuwendungsbedürfnisse der zu betreuenden Menschen. Dies gehörte ursprünglich zur Stammkompetenz der Medizin, hat sich aber in der Weiterentwicklung von Pflegeleistungen selbst positioniert. Daher müssen die im Sinne einer gesamtmedizinischen Behandlungsführung für den Einzelfall erforderlichen Maßnahmen patientenbezogen festgelegt werden. Dies geschieht in Abstimmung zwischen den jeweiligen involvierten Akteuren. Es muss also der kompetenzgesicherte Dialog zwischen Arzt und Pflege geregelt werden.
Als theoretische Basis zur praktischen Umsetzung eignet sich vor allem die medizinisch verstandene Salutogenese.
Ihr Ziel ist die konsequente Heranbildung einer stabilen Persönlichkeit für den individuellen Umgang mit dem Risiko der Krankheit.
Hierzu eruiert und fördert sie die einem jeden Individuum eigenen Möglichkeiten der Verbesserung seiner jeweiligen Lebensplanung und des Lebensstils.
Indem sich ein jeder seiner Ressourcen bewusst wird, lernt er die positive Selbstbeurteilung des eigenen Gesundheitszustandes. In der Folge kann er selbst objektive Verschlechterungen
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Arbeit zitieren:
Univ.-Prof.a.D.Dr.Dr.h.c. (UNFV) Heinz Spranger, Dr. Hubertus Hommel, 2009, Erster Projektbericht 2009 aus der Skizze "Gesundheit in Lebensentwurf, Lebensplanung und Lebensstil" – ein Beitrag zur Regulativen Medizin, München, GRIN Verlag GmbH
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Leistungssport im Kindesalter - Pädagogische Erwartungen und Umsetzung...
Sport - Sportpädagogik, Didaktik
Examensarbeit, 109 Seiten
Zur Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen
Ergebnisse der Epidemiologie u...
Seminararbeit, 26 Seiten
Gesundheitserziehung im Schulsport
Sport - Sportpädagogik, Didaktik
Hausarbeit (Hauptseminar), 17 Seiten
Gesundheitserziehung - Definitionen von Gesundheit und der Einsatz von...
Sport - Sportpädagogik, Didaktik
Hausarbeit, 25 Seiten
Subjektive Gesundheitskonzepte von Jugendlichen – zur Argumentationsfi...
Diplomarbeit, 179 Seiten
Maria Elisabeth Sibum- Berentelg folgt nun Erster Projektbericht 2009 aus der Skizze "Gesundheit in Lebensentwurf, Lebensplanung und Lebensstil" – ein Beitrag zur Regulativen Medizin
Heinz Spranger's Text Erster Projektbericht 2009 aus der Skizze "Gesundheit in Lebensentwurf, Lebensplanung und Lebensstil" – ein Beitrag zur Regulativen Medizin ist nun auf dem Buchmarkt erhältlich
Heinz Spranger hat den Text Erster Projektbericht 2009 aus der Skizze "Gesundheit in Lebensentwurf, Lebensplanung und Lebensstil" – ein Beitrag zur Regulativen Medizin veröffentlicht
Aufbau eines körperlich-aktiven Lebensstils
Theorie, Empirie und Praxis
Reinhard Fuchs, Wiebke Göhner, Harald Seelig
Innere Medizin für Gesundheits- und Krankenpflege
Ulrich Gerlach, Hermann Wagner, Wilhelm Wirth
Gesundheit im Spiegel der Disziplinen, Epochen, Kulturen
Dietrich H. W. Grönemeyer, Theo Kobusch, Artur Schott, Thomas Welt
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